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Jagdkonzepte + Jagd allgemein
454 Themen, Moderator: Sunyi, Susanne1, Redaktion_landlive, Moderator, nagus2
Forum: Jagdkonzepte + Jagd allgemein

Seltsamstes Jagderlebnis

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Seltsamstes Jagderlebnis
Was ist das seltsamste was euch je auf der Jagd passiert ist?
Bei mir war es das ich während der Jagd mal ein Hausschwein in einer Wildschweinrotte gesehen. Dann habe ich etwas nachgeforscht, und herausgefunden das einige Wochen zuvor ein Landwirt einige Ferkel verloren hat, weil sein Zaun kaputt war. Dann hat sich das Ferkel irgendwie in die Rotte seiner wilden Verwandten eingegliedert.
Das Reh springt hoch, das Reh springt weit, warum auch nicht, es hat ja Zeit.

Schlagwörter dieses Themas: erlebnisse, jagd, schwein, wildschwein, hinzufügen »

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Vor vielen Jahren, auf einem meiner allerersten Ansitze im Mai, trieb ein braver Sechserbock einen Gabler, der weit über Lauscher hoch aufhatte, aus dem Wald über die Waldwiese. Nachdem der Platzbock den Gabler erfolgreich verjagt hatte, zog der Sechser an der Waldkante entlang und passierte meine Kanzel unter der die "geerbte" Setterhündin meines Vaters abgelegt war. Der Bock zog weniger als zwei Meter am Hund vorbei Und als er den Hund gewittert hatte drehte sich der Bock um und stand frontal, keine 5 Meter, vor meinem Hund und ...

...verbellte ihn nach allen Regeln der Kunst!
Die Qualität einer Idee hängt von ihrem Einfallswinkel ab.

Erst wenn der letzte Hase geschlagen, das letzte Rebhuhn gefressen, das letzte Reh gerissen ist, werdet ihr erkennen, dass man Prädatoren keinesfalls schützen kann.“

Eins bist Du dem Leben schuldig:
Kämpfe oder duld in Ruh,
bist Du Amboss - sei geduldig,
bist Du Hammer - schlage zu!

μολών λαβέ
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Ich saß an der Pferdekoppel, eigentlich auf Sauen, die dort regelmäßig gebrochen hatten.

Weil ich frühzeitig dran war, hab ich einen Fuchs beschossen, der des Weges kam. Kaum lag der Fuchs kam von irgendwoher ein kräftiger Bock und hat den toten Fuchs derart geforkelt, daß da kaum was übrigblieb.
Fast wie im Blutrausch...
* wer anderen eine Grube gräbt ist selber schuld
* Kaiser Barbarossa sagte vor kurzem: Die meisten Zitate im Internet sind frei erfunden
* Hinterher ist man gar nicht immer klüger - manchmal ist man hinterher einfach nur ärmer oder überfressen oder betrunken oder schwanger...
*Coruptissimae republicae, plurimae leges.
*G.B.Shaw: Die Realität ist eine Illusion, die durch den Mangel an Alkohol entsteht
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 11.10.18 um 08:01 Uhr.
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Morgenansitz am Feiertag im Mai. Bin an der Wiese entlanggepirscht, da war nix los. Also leise in den Wald und auf die kleine Leiter. Es war noch gut duster, als es rund 80m weg stark knackte. Für Reh viel zu schwer und Sauen gibt´s in der Ecke normal keine. Kurz drauf wieder starkes Knacken. Rascheln... Alles hinter ein paar kleinen Jungfichten. "Doch Sauen?"

Irgendwann seh ich durchs Fernglas einen dunklen Schatten - mit roter Wintermütze!!!

Also Waffe unten an die Leiter gelehnt, Hund angeleint und dann mal dort hinmarschiert. Es war ein Männlein mit blauem Arbeitsmantel und roter Mütze grad dabei, dürre, rumliegende Äste in alte Kunstdüngersäcke zu packen.

Auf meine Frage hin, was jemand so früh am Feiertag im Wald macht kam nur ein verblüfftes "hab nicht auf die Uhr gekuckt"

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Beitrag vom Autor bearbeitet am 11.10.18 um 08:41 Uhr.
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Eine Jagdgenossin hat eine Marderfälle aufgestellt, weil ihr Auto in Form von Kabelfraß beschädigt war. Sie rief mich zwei Tage später an, die Kastenfalle hätte ausgelöst und es sei ein Dachs drin.... Ich meinte, die Fälle wäre viel zu klein für einen Dachs, aber sie beharrte darauf. Als ich ankam und die Beute in die Abfangskiste schob, waren wir alle ziemlich erstaunt, aber Google hats bestätigt: Wir haben ein kanadisches Stinktier auf einem niederbayerischen Hof gefangen. Muss sich um ein ausgesetztes Haustier gehandelt haben.....

[jagderleben.landlive.de]
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@ jagatom #
servus

jagatom schrieb:

Ich habe bei einer Jagdgenossin eine Marderfälle gestellt, weil ihr Auto in Form von Kabelfraß beschädigt war. Sie rief mich zwei Tage später an, die Kastenfalle hätte ausgelöst und es sei ein Dachs drin.... Ich meinte, die Fälle wäre viel zu klein für einen Dachs, aber sie beharrte darauf. Als ich ankam und die Beute in die Anfangskiste schon, waren wir alle ziemlich erstaunt, aber Google hats bestätigt: Wir haben ein kanadisches Stinktier auf einem niederbayerischen Hof gefangen. Muss sich um ein ausgesetztes Haustier gehandelt haben.....

[jagderleben.landlive.de]


d a s lässt sich nicht mehr toppen, jede Wette darauf

Geil
Sich dazu bekennender Intervall-Internetjäger.

Waidmonns Gruaß

Alles im Leben hat seinen tieferen Sinn!





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Beitrag vom Autor bearbeitet am 11.10.18 um 09:22 Uhr.
@ Gesch #
Gesch schrieb:

Ich saß an der Pferdekoppel, eigentlich auf Sauen, die dort regelmäßig gebrochen hatten.

Weil ich frühzeitig dran war, hab ich einen Fuchs beschossen, der des Weges kam. Kaum lag der Fuchs kam von irgendwoher ein kräftiger Bock und hat den toten Fuchs derart geforkelt, daß da kaum was übrigblieb.
Fast wie im Blutrausch...


Das ist ja richtig martialisch...
Das Reh springt hoch, das Reh springt weit, warum auch nicht, es hat ja Zeit.
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Vor einigen Jahren saß ich nacht's um halb eins an einer Wiesenkirrung es war alles ruhig und ich fasste den Gedanken den Ansitz zu beenden! noch einmal abglasen dann ... plötzlich sah ich einen Frischling am Kirrkasten co 10 kg aufgebrochen, er stand mit seinen Vorderhämmer auf dem Kastenrand wie eine Gallionsfigur! Eine Bache war nirgends auszumachen ich ging in den Anschlag und der Schuss durchbrach die Stille der nacht. Waffe absetzen und das Glas an die Augen ging recht flott, der muss am Platz liegen ,ich konnte ihn nicht ausmachen dafür stand ein Frischling wie zuvor beschrieben mit den vorderhämmer auf der Kirrkiste ich dachte echt ich hänge in einer Zeitschleife das ganze nochmal ..... Als ich abbaumte und auf die Kirrung lief traute ich meinen Augen kaum, Wie Hänsel und Gretel lagen beide neben dem Kirrkästchen und ich hab sie ums verrecken nicht liegen gesehen.
Nicht das, was einer Niederlegt
nur was dabei dein Herz bewegt,
nur was er fühlt bei jedem Stück,
das ist das wahre Jägerglück.
WEIDMANNSHEIL!!!!!!!
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Vor mehr als 40 Jahren bestieg ich die Kanzel an einem Maisfeld und hörte dort drinnen "geschnaufe" und gestöhne. Kurz darauf kam da ein Pärchen ,Fahrrad schiebend raus,eine junge Unterstufenlehrerin ,ledig und ein gstandenes Mannsbild,verheiratet,beide mir sehr gut bekannt. Ich ging in Deckung und hörte: Sie" Ich würde lachen,wenn da jetzt Einer oben sitzt !".
Er: " Wenns dich beruhigt,kann ich ja mal nachsehen." Dann bestiegen sie die Räder und fuhren getrennt ab.
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@ DerRusahirsch #
Vor etwa 50 Jahren, damals war ich noch Jungjäger, begab ich mich Anfang August, in dunkler Nacht und nach einem erfolglosen Ansitz auf dem Heimweg. Im Harzer Selketal stieg ich einen Hohlweg herauf und tastete mich über den sogenannten "Dachslöcher Berg". Wie der Name schon sagt, befanden sich dort einige große Dachsbaue. Auf der Höhe angekommen vernahm ich einen schrillen Schrei aus den dunklen Tannen, der mich sofort verhoffen ließ. Es klang als ob eine junge Frau oder ein Mädchen in höchster Not schrie. Was passierte dort? Fürsorglich drückte ich mich an eine starke Fichte und nahm die DF von der Schulter. Angestrengt lauschte ich in die Nacht. Ich konnte diesen Schrei keiner unserer Wildarten zu ordnen und glaubte am Ort eines Verbrechens zu sein. Meine Nerven waren sehr angespannt und als ich auch noch ein leises Stöhnen vernahm,
donnerte ich einen lauten Ruf in die Nacht. Absolute Stille.
Im Elternhaus angekommen berichtete ich meinem Vater von dem Erlebnis. Der schmunzelte in sich hinein und meinte: "Du weißt eben doch noch nicht alles über unser Wild!"
Auch einer der größten Jäger seiner Zeit, der Frevert war es, welcher sich gleichermaßen narren ließ.
Er ließ am nächsten Morgen, das betreffende Waldstück, in welchem er den Schrei hörte, von der Polizei und seinen Förstern absuchen.
Heute lernt der Kursteilnehmer zur Erlangung der Jägerprüfung, dass die einjährige Jungdächsin, die Schmale, erst im Juli/August paarungsbereit ist. Ja, so bin ich damals Ohrenzeuge einer Dachshochzeit geworden
Es war seltsam und sehr schaurig.
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