Zur mobilen Version wechseln »
Jagd-VideosCommunityMediadatenNewsletterFormulare & Vordruckejagderlebenlandlive.deANVISIERTPRAXISSERVICEMARKTJAGD-WETTERAPPSPirschunsere JagdNiedersächsischer JägerDer Jagdgebrauchshund
Erweiterte Suche »
UploadChatForenFotosFotoalbenVideosBlogsTermineMitgliederGruppenPartnersuche
Ausbildung & Jungjäger
524 Themen, Moderator: Sunyi, Susanne1, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Ausbildung & Jungjäger

Behördenhürden

Dieser Beitrag wurde am 29.09.18 um 13:26 vom Autor gelöscht.
#
Ich befürchte, dass wir zu wenig Informationen über Details haben um verwertbare Tips zu geben. Aber, wie schon erwähnt, Jagdschule in Niedersachsen und Austellen des ersten JAgdscheins in NRW ist scheinbar kein Problem, da gerade zweimal durch
"Wer die Natur nicht liebt, den hat sie eigentlich vergeblich hervorgebracht" (unbek. Verfasser)

Meine Bilder unter: [www.flickr.com]
1
 
@ bionic #
bionic schrieb:

Die Zuständigkeit wurde mit der Verordnung zur Durchführung des Landesjagdgesetzes (Landesjagdgesetzdurchführungsverordnung – DVO LJG-NRW) begründet.

Da heißt es (§1), "Die Jägerprüfung ist bei der unteren Jagdbehörde abzulegen. Örtlich zuständig ist die untere Jagdbehörde, in deren Bezirk der Bewerber seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat."

Die Jagdschule will ja auch helfen, ist aber etwas ideenlos in diesem Fall.
Und die untere Jagdbehörde ist eine Behörde. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass in derartigen Einrichtungen zunächst die Zuständigkeit geprüft wird. Wird diese negiert, wird auch nicht nach weiteren Möglichkeiten gesucht.

Können die nicht mal ihre eigenen Gesetzt richtig lesen und interpretieren ?
Offenbar können die nur noch Beamtendeutsch für Irre ! Im §1 stehts doch klipp und klar !!!

Frauen lügen nie.Sie erfinden höchstens die Wahrheit,die sie gerade brauchen (Yves Montant)
Das Geld ist am schnellsten beim Teufel,wenn man einen Engel kennenlernt !(Robert Lemke)
0
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 18.09.18 um 10:18 Uhr.
@ bionic #
bionic schrieb:

Die Zuständigkeit wurde mit der Verordnung zur Durchführung des Landesjagdgesetzes (Landesjagdgesetzdurchführungsverordnung – DVO LJG-NRW) begründet.

Da heißt es (§1), "Die Jägerprüfung ist bei der unteren Jagdbehörde abzulegen. Örtlich zuständig ist die untere Jagdbehörde, in deren Bezirk der Bewerber seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat."



Genau so ist es -leider- hier bei uns in NRW.
Viele derjenigen, die hier gepostet haben, können das nicht wissen, da sie eben nicht aus NRW kommen.
Lynx94 hat es auch auf S.3 ganz oben korrekt beschrieben.

Natürlich kannst du deine Prüfung sonst wo in DE machen, und bekommst dann in NRW auch problemlos
einen JS ausgestellt, aber du wirst hier eben nicht zur Prüfung zugelassen, bzw. eben nur dann,
und nur dort, wo du deinen Erstwohnsitz in NRW hast.
Vor genau diesem Problem stehen wir jedes Jahr immer wieder...

Private Jagdschulen umgehen dieses Problem, indem sie einfach hier in NRW ausbilden, und dann
mit ihren Schülern zur Prüfung nach Meck-Pom oder sonst wo hinfahren...

Bei den Kreisjägerschaften ist die Sache nicht so einfach.

Natürlich kannst du den Jagdkursus dort besuchen wo du möchtest, aber die Prüfung musst du
halt vor "deiner" Behörde ablegen. Davon würde ich allerdings abraten, denn...

1.
Die schriftliche Prüfung ist kein Problem. Die ist am Mi. 24.04.2019 von 15-17 Uhr.
Und zwar in ganz NRW (zeit-) gleich für ALLE. Das heißt, jeder Prüfling in NRW bekommt exakt
die gleichen Fragen! Ja, die schriftliche Prüfung ist in NRW nur einmal im Jahr! Und die musst
du bestehen, ansonsten hast du ein Jahr Pause...
Es ist also egal ob du die in Köln, Dortmund, Bochum oder sonst irgendwo in NRW machst.
(Andere Bundesländer bieten mehrere Prüfungen im Jahr an)

2.
Die Schießprüfung könnte ein Problem werden, z.B. dann wenn in eurem Kurs auf den Kipphasen
geschossen wird, du aber dann auf deiner Prüfung plötzlich Tontauben schießen musst.
Dazwischen liegen Welten!

3.
Es gibt zwar einen Ausbildungsrahmenplan des LJV was unterrichtet werden muss, aber der
wird in den einzelnen KJS stark unterschiedlich ausgelegt.
Wir haben einen sehr guten Draht zu unseren Prüfern...
Damit ist sichergestellt, das auf der mündlich-praktischen Prüfung auch tatsächlich wirklich nur
die Fragen gestellt werden, welche im Unterricht auch behandelt wurden.
Auch die Prüfer freuen sich, wenn möglichst viele bestehen !!!
Bei uns wird niemand abgesägt !!!
Wer durchfällt ist -leider- selber dran Schuld.
Machst du deine Prüfung woanders, als dort wo du Unterricht hattest, kann es dir passieren,
das du plötzlich Fragen gestellt bekommst, von denen du noch nie gehört hast...

Schon mal drüber nachgedacht, einfach mal für acht Monate deinen Hauptwohnsitz zu ändern?
Ist kein großer Akt, und du wärst bestimmt nicht der Erste in NRW der das Problem so gelöst hat.

Wmh Harro
Beware the man who only has one gun. He probably doesn´t know how to use it!
0
 
@ Harro99 #
Bei mir war die Ausgangslage ähnlich (auch NRW).

Ich habe den Kurs bei der KJS im Nachbarort gemacht, da ich Leute die dort den Kurs besucht haben kannte und es für mich einfach näher war.
Die Prüfung musste ich jedoch in meiner Heimatstadt machen.

Die Schiessprüfung war kein Problem, da wir Tontauben geübt haben und in meiner Heimatstadt in der Prüfung auf den Kipphasen geschossen wurde.

Um die Waffen und die Präparate kennen zu lernen konnte ich einige Abende den Kurs in meiner Heimatstadt besuchen.

0
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 18.09.18 um 11:10 Uhr.
@ Harro99 #
Harro99 schrieb:

Genau so ist es -leider- hier bei uns in NRW.
Schon mal drüber nachgedacht, einfach mal für acht Monate deinen Hauptwohnsitz zu ändern?
Ist kein großer Akt, und du wärst bestimmt nicht der Erste in NRW der das Problem so gelöst hat.

Wmh Harro


wie es heute ist kann ich nicht sagen, aber ich hatte (vor ewigen Zeiten) auch in NRW den Vorbereitungskurs (privat) und die Prüfung abseits meiner (eigentlichen) Meldeadresse gemacht. Zur Prüfung habe ich meinen Erstwohnsitz bei einem Bekannten in der Gemeinde gemeldet in der ich die Prüfung machen wollte... und danach wieder umgemeldet - war kein Problem. Das muss auch nicht für 8 Monate sein. Ausschlaggebend ist die Meldeadresse erst zum Termin der Prüfungsanmeldung.
0
 
Dieser Beitrag wurde am 29.09.18 um 13:25 vom Autor gelöscht.
#
Ich habe 2009 die Jägerprüfung in Bonn gemacht, obwohl mein erster Wohnsitz in einer anderen Stadt in NRW war. Das war als Student möglich, da Bonn mein Zweitwohnsitz war. Den Jagdschein habe ich dann auf der unteren Jagdbehörde meiner Heimatstadt bekommen.
0
 
@ bionic #
Führe keine Diskussion mit der Behörde. Nimm 3 Wochen Urlaub, wähle eine kompakte Kursform einer Jagdschule zur Vorbereitung auf die Jägerprüfung. Nach bestandener Prüfung meldest Du dich bei der Behörde
und empfängst die " grüne Pappe".
0
 
Werde Mitglied der Community Jagd, um an dieser Diskussion teilzunehmen!
Zum Seitenanfang