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Wildbrethygiene, Verwertung und Vermarktung
382 Themen, Moderator: Sunyi, Susanne1, Redaktion_landlive, Moderator, nagus2
Forum: Wildbrethygiene, Verwertung und Vermarktung

Fallwild oder Jagdbeute?

@ KeilerHeinrich #
Wenn es an der richtigen Stelle mit dem Auto Kontakt hatte und frisch ist kann man das bedenkenlos verzehren. Habe ich schon gelegentlich (selten!) gemacht.

Inverkehrbringen ist allenfalls nach Beschau durch einen amtlichen oder amtlich bestellten Tierarzt möglich, sofern das Stück beim Eintreffen des Jägers noch lebte. Wenn es sich um echtes Fallwild (war schon tot als der Jäger kam) handelt, darf es nicht mehr in den Verkehr gebracht werden.

Dem Hund darf man es eigentlich immer füttern, solange es noch nicht vergammelt ist.
Hier lag Argos der Hund, von Ungeziefer zerfressen.
Dieser, da er nun endlich den nahen Odysseus erkannte,
Wedelte zwar mit dem Schwanz, und senkte die Ohren herunter;
Aber er war zu schwach, sich seinem Herren zu nähern.
Und Odysseus sah es, und trocknete heimlich die Träne (...)
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@ kammerjaeger #
Sicher, das habe ich oft so gehandhabt.
Allerdings kam ich nie auf den Gedanken, Unfallwild das verendet war, zur menschlichen Verwertung untersuchen zu lassen.
Selbst wenn es noch abgefangen werden musste, selbst dann haben es nur die Hunde erhalten.
Davon war SW immer ausgenommen.
Ehrlichkeit währt am längsten!
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@ kammerjaeger #
kammerjaeger schrieb:

Wenn es an der richtigen Stelle mit dem Auto Kontakt hatte und frisch ist kann man das bedenkenlos verzehren. Habe ich schon gelegentlich (selten!) gemacht.

Inverkehrbringen ist allenfalls nach Beschau durch einen amtlichen oder amtlich bestellten Tierarzt möglich, sofern das Stück beim Eintreffen des Jägers noch lebte. Wenn es sich um echtes Fallwild (war schon tot als der Jäger kam) handelt, darf es nicht mehr in den Verkehr gebracht werden.

Dem Hund darf man es eigentlich immer füttern, solange es noch nicht vergammelt ist.

So mancher Braten wurde vom Traktoristen früher mit dem KFZ "erlegt".
Das ist natürlich nicht gerade das Maß für Jäger.
Solange man auf das Wildbret zum Verzehr nicht wirklich angewiesen, ist käme ich eher nicht auf die Idee ,es anders als Hunder/Tierfutter verwerten zu wollen.
Ich hab sowas immer gern für die Adler ausgelegt, die so einen "bleifrei" erlegten Schmaus bekamen.
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
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@ maguhl #
maguhl schrieb:

Da fehlen einem die Worte.Das muss ich zitieren,damit das für die Ewigkeit bleibt.


Das ist sehr freundlich von dir. Denn dann steht da etwas für die Ewigkeit und für dich zum Nachlesen, was absolut richtig ist.
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@ murmelbaer #
murmelbaer schrieb:

Das ist sehr freundlich von dir. Denn dann steht da etwas für die Ewigkeit und für dich zum Nachlesen, was absolut richtig ist.


Bevor ich angefahrenes oder wie du ja noch sagst,verendetes Wild zum AT bringe,ums dann bei "positivem Befund" (Kann nicht glauben das ich das ausschreibe ) den Leuten unter zujubeln, schneide ich mir vorher einen Murmelbärgedenkfinger ab.

In diesem Sinne...dir und deinen Kunden...guten Appetit
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#
Zu Ostzeiten haben wir frisch verunfalltes Wild in Augenschein genommen und wenn der Crash z.B. am Träger/Haupt war,konnte man die Keulen größtenteils noch gut gebrauchen. So haben es Viele/Alle gehandhabt. Heute sind die Gesetze natürlich ganz anders. Trotzdem,ich lebe noch und die Rehkeule war auch gut...
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@ maguhl #
maguhl schrieb:

Bevor ich angefahrenes oder wie du ja noch sagst,verendetes Wild zum AT bringe,ums dann bei "positivem Befund" (Kann nicht glauben das ich das ausschreibe ) den Leuten unter zujubeln, schneide ich mir vorher einen Murmelbärgedenkfinger ab.

In diesem Sinne...dir und deinen Kunden...guten Appetit


Auch an dich die Frage, wo hätte ich das geschrieben?
Ich hab es dir nicht nur einmal schon gesagt, du mußt Gelesenes verstanden haben, bevor du vorlaut und unwissend andere Menschen angehst.
Dein Post ist ein gutes Beispiel (es gibt da so einige, dich betreffend) für überhaupt nichts verstanden von dir.
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tja ...Luxusprobleme einer Luxusgesellschaft!

nicht nur im Osten wurde damals Unfallwild gerne verwertet. In meinem Elternhaus und bei ganz vielen anderen Menschen im Westen auch. Ein vors Auto geflogener Fasan oder gelaufener Hase sicherte unseren Sonntagsbraten ...
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@ vonfleming #
vonfleming schrieb:

Zu Ostzeiten haben wir frisch verunfalltes Wild in Augenschein genommen und wenn der Crash z.B. am Träger/Haupt war,konnte man die Keulen größtenteils noch gut gebrauchen.


War ja in einer Zeit als die Tollwut immer noch gegenwärtig war, auch überhaupt nicht risikobehaftet.


vonfleming schrieb: So haben es Viele/Alle gehandhabt. Heute sind die Gesetze natürlich ganz anders. Trotzdem,ich lebe noch und die Rehkeule war auch gut...



Andere vielleicht nichtmehr

Das ist immer das geilste Argument um irgendwelchen Mist im Zusammenhang mit Wildfleisch zu rechtfertigen

Selber essen darfst du es ja heute immer noch.
Ich würde mir als Jäger bissl blöd vorkommen, wenn ich aus Geiz irgendwelches Aas essen müsste.

Gab übrigens in den 80er (mein ich) eine schöne Untersuchung, dass Unfallwild oft irgendwelche Vorerkrankungen hat, die ein Ableben auf der Straße begünstigen. Guten Hunger
Ob man vorbeigeschossen hat, entscheidet der Hund, nicht der Schütze.

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Hatte einen in der Krone: Betrunkener Holzfäller bemerkt Umweltaktivisten nicht.
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@ vonfleming #
vonfleming schrieb:

Zu Ostzeiten haben wir frisch verunfalltes Wild in Augenschein genommen und wenn der Crash z.B. am Träger/Haupt war,konnte man die Keulen größtenteils noch gut gebrauchen. So haben es Viele/Alle gehandhabt. Heute sind die Gesetze natürlich ganz anders. Trotzdem,ich lebe noch und die Rehkeule war auch gut...


Ja, das haben meine Leute nach dem Krieg auch gemacht.
Das war aber nicht die Frage.
Die Frage war, wie ist bei verunfalltem Wild zu handeln.
a) ich will es in den Verkehr bringen, sprich dem Verzehr zu eignen, dann Amtstierarzt (ob lebend oder tot aufgefunden, spielt dafür keine Rolle (die Chancen den Stempel zu kriegen ist bei lebend aufgefunden etwas größer)
b) ich will es selbst verzehren, dann aber wirklich nur selbst. Auch die liebste Schwiegermutter darf damit nicht gefüttert werden.
c) ich bringe das Stück auf den Luderplatz
d) ich lasse es für den Strassenbauträger liegen.
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