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bestätigter Jagdaufseher, Jagdstörung usw. - gesucht: Pacht Know How

@ Grauefote #
Grauefote schrieb:

Aber auch das stärkste Recht must erst vor Gericht durchsetzen
und das wird langwierig, teuer und nur selten von Erfolg gekrönt.
Das sind meine Erfahrungen,....
Meine Erfahrung ist anders. Viele setzen drauf, dass sich das Gegenüber nicht wehrt. Die Aufforderungen zur Abgabe einer Unterlassungserklärung sind ein scharfes Schwert, wenn dann die ersten Kostennoten eintrudeln ändern sich die Dinge rasch.
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@ Lynx94 #
Lynx94 schrieb:

Meine Erfahrung ist anders. Viele setzen drauf, dass sich das Gegenüber nicht wehrt. Die Aufforderungen zur Abgabe einer Unterlassungserklärung sind ein scharfes Schwert, wenn dann die ersten Kostennoten eintrudeln ändern sich die Dinge rasch.

in der Theorie JA meine Erfahrungen sehen gegenteilig aus
ich schreibe oft von unterwegs mal eben, daher bitte etwas Nachsicht wenn Rechtschreibung und Grammatik schon mal auf der Strecke belieben.
[www.youtube.com]
[www.youtube.com]
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@ Grauefote #
Grauefote schrieb:

Aber auch das stärkste Recht must erst vor Gericht durchsetzen
und das wird langwierig, teuer und nur selten von Erfolg gekrönt.
Das sind meine Erfahrungen, ich habe gelernt dem ganzen ehr gelassen zu begegnen. für alles andere sind mir meine Nerven zu schade.


Wie gesagt, das macht bei mir der Eigentümer. Der verpachtet eine 2-stellige Zahl von Revieren und hat quasi eine eigene und sehr erfahrene Administration dafür. Die gehen nur vor Gericht wenn die Grundlage da ist.
Und die sagen auch mal "nichts zu machen".
Ich hab zB. einen Landwirt der mir immer vorjammert wie teuer der Diesel ist und dass sich die Fahrten zum Mähen kaum noch lohnen. Jeder Maulwurfshügel ist bei dem ein Wiesenschaden und außerdem gondelt er laut Wildkamera etwa 35 mal im Jahr mit dem Schlepper auf der Wiese rum - wo doch der Diesel so teuer ist.
Ich hab dem Verpächter gesagt, der soll die Wiese einem Anderen verpachten. Aber als Verpächter einen Landwirt vorzeitig aus dem Pachtvertrag rauszubekommen ist unmöglich haben die mir erklärt, keine Chance. Das bedeutet Krieg mit der Agrar Mafia. Da muss man gravierende Gründe beim Kreis Agrar Asschuss usw. vorlegen. Dann geht das vor irgendeine Agrarkammer usw. Habs dann stecken lassen, auch wenn das mit der Jauche bis zum Bachufer driftig gewesen wäre.
Hier hilft auch nur Gelassenheit und möglichst Wiesenschäden vermeiden.



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In NRW gibt es ein Seminar „Wie werde ich Pächter“ vom LJV. Das ist spannend, Deine Themen werden da aber nicht detailliert besprochen. Ich glaube das lernt man dann als Pächter „mit Schmerzen“
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@ Dackelfan #
Dackelfan schrieb:

Grauefote, nimm es mir bitte nicht für übel, in einigen Bereichen muß ich Dir leider sagen, grau ist alle Theorie!
Das beste Mittel auf diverse Störungen / Eingriffe zu reagieren ist mit gutem Beispiel voran zu gehen.
Wenn ich z.B. in der Setz- und Brutzeit meinen Dackel angeleint führe, dann kann ich auch mal einen anderen Hundführer dazu anhalten.
Jagdstörung ist ein dehnbarer Begriff jeder empfängt diese unterschiedlich, es kann aber nicht sein, das jemand zigmal zu den Zeiten wo Wild austritt seine Runde dreht und damit die Störung DES WILDES verursacht, das diese nicht ungestört äsen können.
Das ist ein Grund der nicht hingenommen werden muß, besser ist immer für diese bewußten Störungen Zeugen zu haben, dann aber auch die Sache anzeigen.

Aber ganz falsch ist es, diese Störungen zu ignorieren, damit machst Du Dich zum Affen und Hampelmann
Ich muß auch kein Gewaltmonopol haben / ausüben, normal reichen die sogenannten Jedermannsrechte, z.B. § 27 STPO.
Wenn ein JAB eine gewisse Linie einhält, die auch für ihn gilt, dann spricht sich das sehr schnell herum.
Aber immer mit Augenmaß und einen freundlichen Anmerkung als gleich mit Kanonen auf Spatzen zu schießen.
Zum Schluß das wichtigste, eine anstehende Dikussion nicht um jeden Preis führen und schon gar nicht als bewaffneter Jäger!



Da wird Dir § 27 wenig helfen, Du meinst sicher § 127 der StRPO.
Aber Vorsicht keine Jagdstörung berechtigt Dich § 127 anzuwenden.
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@ Markwart #
Markwart schrieb:

Da wird Dir § 27 wenig helfen, Du meinst sicher § 127 der StRPO.
Aber Vorsicht keine Jagdstörung berechtigt Dich § 127 anzuwenden.


Ja, ich verbeuge mich vor Deiner Aufmerksamkeit, 100 gute Punkte für Dich, sorry!

Ganz sicher ist eine normale Jgdtörung kein Grund über den § 127 STPO zu reden.
Gilt ja auch nur für die Taten die vom Straf- und nicht vom Ordnungsrecht bedroht sind.
Hofe und wünsche uns allen die in der Problematik eingebunden sind, das alles immer gut abbläuft!
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@ Tobi_Nambur #
Tobi_Nambur schrieb:
Wo habt ihr als Pächter genau gelernt : Was ist Jagdstörung ? Ab wann liegt Jagdstörung vor ? Welche Schritte muss man einhalten etc. pp. ?
Was ist der Unterschied zwischen Jagdstörung vs Jagdsabotage. Wo liegen genau die Grenzen des jederzetigen Betretungsrechts ?
Gibt es Seminare irgendwo extra für Pächter ? Fahre dafür auch gern bundesweit.


Dieses Wissen hab ich in bislang 25 Jahren aktiver Jagd hier in unserer Region noch nie benötigt. Gottseidank!

Betretungsrecht ist zumindest in Bayern in der Verfassung und dem BayNatschG geregelt.
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in Russland brauchts ab 99.999 ha + 1 ha den staatlich geprüften Berufsjäger
Mhhh.....glaube nicht, dass es den Fadenstarter hilft, aber wollte auch mal was schreiben....
Wer verliert und kann entrinnen, kann ein ander's Mal gewinnen
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@ frankietester #
Jagdrecht und Jagd in Russland....
Sehr interessant. Kennst Dich da aus?
Konfuzius sagt:
" Wel abends mit juckendem Hinteln einschläft, wacht molgens mit stinkenden Fingeln auf!"

"Man erreicht viel mehr mit einem freundlichen Wort und einer Pistole, als mit einem freundlichen Wort alleine!"
Alfonse Gabriel Capone 1899-1947
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jepp
wildere da seit 15 Jahren (offiziell)
Nu das meiste Wild hab ich in Notwehr erlegen müssen
Ne im Ernst, ein bisschen kenn ich mich aus
Wer verliert und kann entrinnen, kann ein ander's Mal gewinnen
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