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Jagdwaffen + Waffenhandhabung
3395 Themen, Moderator: Sunyi, Susanne1, Redaktion_landlive, Moderator, nagus2
Forum: Jagdwaffen + Waffenhandhabung

Sicherer Kugelfang

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Sicherer Kugelfang
Da es im Thema "Jagdunfall" um den sicheren Kugelfang geht,
ab welchem Winkel ist der Kugelfang sicher? (bei ebenen Gelände)

Bin auf eure Meinungen gespannt.

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Ich habe es schon mehrfach verlinkt, einfach mal gugeln:

Dr. Christian Holm Feldversuch Kugelfang

montero
"man jagt nicht, um zu töten, sondern umgekehrt, man tötet, um gejagt zu haben" ORTEGA Y GASSET
1
 
@ montero #
montero schrieb:

Ich habe es schon mehrfach verlinkt, einfach mal gugeln:

Dr. Christian Holm Feldversuch Kugelfang

montero


Schade das du die Diskussion schon vor ihrem Anfang beendest.

Ich verlinke mal: [www.ljn.de]

Gerade bei dem Thema gibt es viel Irrglaube bzw. praktisch nicht umsetzbare Winkelvorgaben.
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Dieser Beitrag wurde am 09.08.18 um 15:27 vom Autor gelöscht.
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Kommt drauf an wo man steht. Steht man als Schütze aufm Boden, aufm 1.5m-2,0m Dj-Bock, oder auf ner höheren Kanzel. Da steht nur ebenes Gelände. Schwierige frage. Wer kann das 100% auf ebener Fläche sagen ob jetzt 10m kürzer oder länger. Ich denke das sollte eigentlich jeder Für sich und im Sinne anderer selbst entscheiden. Gibt durchaus Leute, die flacken auf 80-100m flüchtig auf dem Boden stehend auf Wild, am besten noch flüchtug bei der Ernte. Da wirds meiner Meinung nach schon ganz ganz brenzlig. Kannst aber auch auf 20m auf nen Stein schiessen und die Kugel geht ganz woanders auf reise. Ich bin da eher vorsichtig. Kommt dann auch noch auf den Boden drauf an. Ist er so wie jetzt steinhart weil Brottrocken, oder fest gefroren im Winter. Oder ist der eher gepflügt, weich, das macht sicher auch nen unterschied.
Wmh
Rumtreiber
Kannst Dich drehen wie de willst, de Arsch bleibt immer hinten!
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@ Dachsbart #
Dachsbart schrieb:

Schade das du die Diskussion schon vor ihrem Anfang beendest.

Hast Recht! Tschuldigung. Ich hab jetzt ganz naiv geglaubt, dass sei jedem aktiven Jäger klar.
"man jagt nicht, um zu töten, sondern umgekehrt, man tötet, um gejagt zu haben" ORTEGA Y GASSET
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 10.08.18 um 12:33 Uhr.
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e1 e2 e3
Die Diskussion flammt beim nächsten Jagdunfall sofort wieder auf.
So sehr die Versuche der DEVA und von Dr. Holm auch darauf hinweisen, sich vor jedem Schuss über Kugelfang und Schussfeld Gedanken zu machen, fehlen doch Ergebnisse über die Fernwirkungen von stabilen und fragilen Geschossen und Geschossteilen.
Je mehr Splitter die sich am Kugeleinschlag nachweisen lassen, umso kleiner und leichter werden diese und verglichen etwa mit einem rundköpfigen FLG, haben diese eine verminderten Flugweite. Das gleiche gilt für sich überschlagende Geschosse.

Bei Jagdunfällen, die nicht einfach "passieren", sondern eine Ursache haben, ist mir nicht bekannt, ob oder wo schon mal Untersuchungen stattgefunden haben, inwieweit Schäden durch Geschossteile oder durch "direkten Beschuss" zu verzeichnen waren.
Der von Dr. Holm gemachte Hinweis, dass die Gefahr etwas "abzubekommen" eigentlich gering ist, kann das für einen Getroffenen kein Trost sein. Alleine zu jagen und nur für sich selbst verantwortlich zu sein, kann da eine gewisse Sicherheit bieten, aber mitunter hat man einfach nur Glück gehabt, auf das man sich nicht zuuu sehr verlassen sollte.

Die Bilder sind aus meinem Vortrag über "Erntejagd"
Es wird zuviel erzählt von zu wenig Erlebtem
Neid zerfrisst die Seele wie Rost das Eisen.
Mit durchreißen des Abzugs wird die Kugel nicht schneller
Jede Schussweite beginnt an der Laufmündung.
Forumsformel Nr.1: 1 Bild = 1000 Worte
3S=schnell-sicher-sauber.
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@ Rumtreiber #
Rumtreiber schrieb:

Kommt drauf an wo man steht. Steht man als Schütze aufm Boden, aufm 1.5m-2,0m Dj-Bock, oder auf ner höheren Kanzel. Da steht nur ebenes Gelände. Schwierige frage. Wer kann das 100% auf ebener Fläche sagen ob jetzt 10m kürzer oder länger. Ich denke das sollte eigentlich jeder Für sich und im Sinne anderer selbst entscheiden. Gibt durchaus Leute, die flacken auf 80-100m flüchtig auf dem Boden stehend auf Wild, am besten noch flüchtug bei der Ernte. Da wirds meiner Meinung nach schon ganz ganz brenzlig. Kannst aber auch auf 20m auf nen Stein schiessen und die Kugel geht ganz woanders auf reise. Ich bin da eher vorsichtig. Kommt dann auch noch auf den Boden drauf an. Ist er so wie jetzt steinhart weil Brottrocken, oder fest gefroren im Winter. Oder ist der eher gepflügt, weich, das macht sicher auch nen unterschied.
Wmh
Rumtreiber

Egal wie hoch ich sitze, wenn ich schieße. Momentan gebe ich keinen Schuß ab der ganz sicher Erde als Kugelfang hat, wenn dahinter Siedlung Ort oder ähnliches ist.
Habe am Sonntag einen Fuchs beschossen und erlegt, die Lehmstaubwolke war so groß, das es eine ziemliche Zeit dauerte, bis ich ihn überhaupt auf dem Stopppelacker habe liegen sehen.
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@ Dackelfan #
Dackelfan schrieb:

Egal wie hoch ich sitze, wenn ich schieße. Momentan gebe ich keinen Schuß ab der ganz sicher Erde als Kugelfang hat, wenn dahinter Siedlung Ort oder ähnliches ist.
Habe am Sonntag einen Fuchs beschossen und erlegt, die Lehmstaubwolke war so groß, das es eine ziemliche Zeit dauerte, bis ich ihn überhaupt auf dem Stopppelacker habe liegen sehen.

So isses.
Waidmannsheil zum Fuchs. Hier kommt heute der mais runter. Da heissts noch mehr uffpasse als sowieso schon
Kannst Dich drehen wie de willst, de Arsch bleibt immer hinten!
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@ Dachsbart #
Dachsbart schrieb:

ab welchem Winkel ist der Kugelfang sicher? (bei ebenen Gelände)
Das kommt auf den Boden an. Bei Fels und Beton werden auch Geschosse die im 90° Winkel auftreffen nicht gefangen. In tiefem Schlamm bleiben auch Geschosse die in einem relativ flachen Winkel auftreffen gefangen. Zudem hängt es davon ab, welche Energie das Geschoss noch hat und wie das Geschoss aufgebaut ist. Soldis und gebondete Geschosse fangen sich schlechter als weiche Mantel-Bleikern-Geschosse.

Feldversuche mit Geschossen sind keine Feldversuche mit Geschossteilen und kurze Schussweiten die man nimmt, weil man sonst größere Winkel nicht realisieren kann haben eine hohe Energie beim Aufprall zur Folge, Energie die dem Geschoss, welches vorher durchs Ziel ging fehlt.
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