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Tips und Tricks;Welpenerziehung richtig gemacht

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Tips und Tricks;Welpenerziehung richtig gemacht
Was für die Hundeprofis ;Wenn der Kleine mit 8/ 9 /10 Wochen einzieht und richtig Temperament an den Tag legt,wann und wie beginnt man mit der Erziehung des Lieblings,auf daß er mal ein guter jagdlicher Begleiter wird ? Von Stubenreinheit bis Gehorsam.
Frauen lügen nie.Sie erfinden höchstens die Wahrheit,die sie gerade brauchen (Yves Montant)
Das Geld ist am schnellsten beim Teufel,wenn man einen Engel kennenlernt !(Robert Lemke)

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Von der ersten Minute an!
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Am ersten Tag an dem er einzieht
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@ vonfleming #
Was dir wichtig ist, solltest du von Anfang an einfordern: Stubenreinheit, logo. Das er kein Essen klaut (das habe ich ganz hervorragend hin bekommen ), ihn an Halsband und Leine gewöhnen und, das darf nie zu kurz kommen: Nähe, wenn er sie sucht.
drei mal drei ist sechs
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@ vonfleming #
vonfleming schrieb:

Was für die Hundeprofis ;Wenn der Kleine mit 8/ 9 /10 Wochen einzieht und richtig Temperament an den Tag legt,wann und wie beginnt man mit der Erziehung des Lieblings,auf daß er mal ein guter jagdlicher Begleiter wird ? Von Stubenreinheit bis Gehorsam.


In dieser Phase hast Du gleich schon den großen Schlüssel in der Hand für die spätere Performance deines Hundes.
Deshalb habe ich immer für diesen Zeitraum mehrere Wochen Uralub genommen und mich dieser Phase intensiv widmen zu können und den Hund quasi 24/7 im Auge zu haben.
Sobald man zB. an der Körpersprache merkt dass er sich lösen muss, freundlich rausgesetzt und beim Geschäft gelobt. So hatte ich Hunde Ruck Zuck Stundenrein ohne ein Indoor Würstchen.
Zuerst aber :
- genaue Abstimmung mit dem Züchter, was hat der Welpe bereits erleben und erlernen dürfen
- dem Welpen viel zeigen, gern auch zusammen mit älterem Hund
- je nach Spezialisierung gern auch Futterschleppen , später steigende Anforderungen...
- usw.

Ich habe in Göttingen mal einen Vortrag von Günter Millhahn gehört und anschliessend seinen Abrichtekalender gekauft. Ist zwar für Vorstehhunde, bietet aber auch generell eine gute Orientierung.
Meine Empfehlung


Meine Empfehlung







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Kein Bohai um den Hund. Ruhezeiten konsequent durchziehen. Nicht überfordern. Sich selbst nicht und nicht den Hund. Weniger ist mehr.
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@ vonfleming #
wastel hat schon einiges erwähnt.

wenn du die möglichkeit hast, dann verbringe die ersten tage allein mit ihm.
sehr gut für die bindung an dich als bezugsperson ist es, ihn nachts auf deinem bauch schlafen zu lassen.
hatte dafür immer ein bette im jagdzimmer aufgestellt. ist zwar nicht bequem, aber er hat dann immer körperkontakt (ihm fehlt ja die alte sippe) und du merkst, wenn er unruhig wird und raus muß.

ansonsten viele kurze übungseinheiten mit der reizangel, futterschleppe (erst 2-3 meter, dann steigern= und leinenführigkeit.
das ganze mit ihm alleine damit es keine ablenkung gibt.
ganz wichtig: lieber mehrere kurze einheiten von 5min, als eine lange. später auch länger.
bei den kleinen ist die konzentrationsfähigkeit zeitlich sehr begrenzt. dadurch verlieren sie die lust.
wenn nur kurz geübt wird, freuen sie sich richtig drauf.

jede übung muß mit einem, für den hund, positiven erfolgserlebnis enden.

bei positivem verhalten immer überschwänglich loben. gerne auch auch auf allen vieren abliebeln.
sieht zwar albern aus, ist aber artgerecht.

laß ihn vom alten erfahrenen hund lernen. die kleinen schauen sich sehr viel ab. (auch unerwünschtes)

vor allem immer die ruhe bewahren. wenn du keine ruhe hast, hektisch und genervt bist, merkt das der hund. dann laß es einfach sein und verschiebe es.

unerwünschtes verhalten sofort unterbinden und tadeln. dies jedoch stante pedes. der hund hat nur ein kurzzeitgedächtnis von 2 sekunden. jede strafe danach kann er nicht mehr verknüpfen und ist daher kontraproduktiv.
das gilt ganz besonders, wenn er stiften geht. wenn er nach geraumer zeit zurückkommt und dann bestraft wird, versteht er es nicht. als folge wird er nur noch ungern kommen. klar, warum sollte er zu dir kommen, wenn es dann sterss gibt?
also auch dann loben. auch, wenn es schwer fällt.

solange es die witterung zuläßt, mit ihm gemeinsam baden gehen, um ihn ans wasser zu gewöhnen. noch ist die zeit günstig dafür.
ihn jedoch nicht ins wasser zwingen, sonder ihn spielerisch heranführen.

früh auf wild prägen mit sauschwarte, rehdecke und federwild. das gerne an der reizangel.

gehorsam lernen. stubendressur ohne ablenkung. sitz, platz, herankommen etc.
dem waidmann jede pirsch behagt,
sei`s auf den hirsch,
sei`s auf die magd.

der sogenannte gute mensch, ist des idioten bruder!

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@ tschortwosmij #
tschortwosmij schrieb:

Kein Bohai um den Hund. Ruhezeiten konsequent durchziehen. Nicht überfordern. Sich selbst nicht und nicht den Hund. Weniger ist mehr.

ruhezeiten sind sehr wichtig
dem waidmann jede pirsch behagt,
sei`s auf den hirsch,
sei`s auf die magd.

der sogenannte gute mensch, ist des idioten bruder!

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@ tschortwosmij #
tschortwosmij schrieb:

Kein Bohai um den Hund. Ruhezeiten konsequent durchziehen. Nicht überfordern. Sich selbst nicht und nicht den Hund. Weniger ist mehr.


Dem kann ich mich nur anschließen. Alles mit Gelassenheit !
Mein erster Hund war eher zu wüst, etwas zu wildgeil und zu früh überjagt.
Erst Bindung, dann Gehorsam, dann langsam ans Wild - und das mit langen fliessenden Übergängen und immer wieder zurückgreifen und viel spielerischen, unbeschwerten Raum mit ausreichend Pausen.
Es wird gern geschrieben was man alles aus dem Hund rausholen muss. Ich hab gelernt dass meist schon sehr viel drinsteckt und ein feines Händchen notwendig ist, es "richtig" rauszulassen.







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Beitrag vom Autor bearbeitet am 08.08.18 um 11:05 Uhr.
@ vonfleming #
vonfleming schrieb:

Was für die Hundeprofis ;Wenn der Kleine mit 8/ 9 /10 Wochen einzieht und richtig Temperament an den Tag legt,wann und wie beginnt man mit der Erziehung des Lieblings,auf daß er mal ein guter jagdlicher Begleiter wird ? Von Stubenreinheit bis Gehorsam.


Es gibt auch sehr gute Anleitungen in Büchern, anschaffen, lesen und umsetzen.

Ohne Appell kommt kein Hund aus, die Kommandos sitz,/platz, ablegen, komm und bleib sind das A+O in der Ausbildung.
Mal einkleiner Hinweis mit großem Nutzen, kleine/junge Hunde haben sehr oft Bedarf sich hinzusetzen.
Sobald der Ausbilder erkennen kann, das der Hund sich setzen will, rechte Hand geschlossen Zeigefinger nach oben kurz und Knapp: sitz!
Anschließend zum Hund hingehen, abliebeln und belohnen! Bei konsequenter Anwendung - der Ausbilder ist im ideal Fall zu Hause, Urlaub-Rente, kann der junge Hund innerhalb von 3/4 Tagen das zeichen und das Kommando umsetzen und sitzt!

Meiner erste Dackeline habe ich einen sinnlosen aber die Umwelt sehr beeindruckenden Trainingsmoment beigebracht.
Mit der rechten geschlossen Hand, ausgestreckten Zeigefinger in Hüfthöhen, eine nach hinten geführte Handbewegung. Zuvor mit den besten Leckerlis in der rechten Hand den Hund sozusagen um mich herum nach hinten auf meine linke Seite herumgeführt.
Dann auf Höhe des linken Schuhs, Kommando sitz, die rechte Pfote per Hand auf meinen Schuh gesetzt und das Leckerli gegeben.
Nach kurzer Ü.-zeit ging der Dackel auf das Zeichen hin, um mich herum, setzte sich hin und stellte die rechte Pfote auf meinen linken Schuh.
Jetzt denken wohl einige, sinn- und brotlose Kunst was soll das? Ich bin überzeugt diese Übung hat dem Dackel gezeigt wer das sagen und wer das ausführen hat.
Bei vielen sich bietenden Gelegenheiten lasse ich auch noch heute nur auf Handzeichen die Dackeline sitzmachen, ablegen und das funktioniert perfekt. Gibt auch nach außen auf andere Hundbesitzer immer einen gutes Bild ab.

Gute Literatur: Carl Tabel Der Jagdgebrauchshund.
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