Zur mobilen Version wechseln »
Jagd-VideosCommunityMediadatenNewsletterFormulare & Vordruckejagderlebenlandlive.deANVISIERTPRAXISSERVICEMARKTJAGD-WETTERAPPSPirschunsere JagdNiedersächsischer JägerDer Jagdgebrauchshund
Erweiterte Suche »
UploadChatForenFotosFotoalbenVideosBlogsTermineMitgliederGruppenPartnersuche

Streitgespräch: Nachtzieltechnik

1 2 3 ... 38 weiter »
#
Streitgespräch Nachtzieltechnik
Streitgespräch: Nachtzieltechnik
Falls es jemanden interessiert:
In der aktuellen DJZ ist ein 4-seitiger Bericht über ein Streitgespräch mit DJV-Präsi Fischer zum Thema Nachtzielhilfen - in entschärfter, aber noch deutlicher Form.
Der geplante Podcast des Live-Mitschnitts wurde wegen seiner Brisanz abgesagt, da sowohl der DJV als auch die DJZ Bedenken wegen der ziemlich offen geführten Diskussion hatten... An sich ist Fischer ein guter Mann, der schon viel bewegt hat und Verbandsarbeit gut beherrscht. In diesem Punkt aber hinken DJV und BJV Meilen hinter der Realität hinterher, aber das ist wie immer natürlich nur meine persönliche Meinung.

Es reicht meiner Meinung nach nicht aus, erst zu versuchen, alle 11 Schwarzwildbejagungspunkte des DJV (die ich allesamt unterstütze!) durchzusetzen, DANN zu testen, ob sie ausreichen, und DANN zu überlegen, ob man nicht doch für Zielhilfen ist. Denn dann ist es vielleicht zu spät und die Ministerien holen die Pläne aus den Schubladen, die dort schon lange auf Tageslicht hoffen.
Außerdem gilt es zu beachten, dass ein sehr deutlicher Großteil der deutschen Individualjagdstrecke bereits aus der nutzung von Hilfen resultiert. Es wird geschätzt, dass in D 40.000 Zielhilfen kursieren - OHNE Taschenlampen und parallel geschaltete Nachtsichtgeräte, wohlgemerkt.

Mein Kernpunkt bleibt: Wenn der Gesetzgeber uns die unzweifelhaft zwingend notwendige Nachtjagd erlaubt - warum verhindert unsere eigene Interessenvertretung dann, dass wir diese tierschutzgerecht und effektiv ausüben?

Schlagwörter dieses Themas: hinzufügen »

23
 
@ Maxgoetzfried #
Woher kommt die Schätzung von 40.000 Zielhilfen?

Vielleicht sind die Verbände dagegen, weil eben gerade NICHT unzweifelhaft die Notwendigkeit besteht, dass JEDER Jagdscheininhaber nachts mit NZG herumballern muss.

Unzweifelhaft scheint lediglich die MEINUNG darüber, dass wir derartige Technik jedem jagenden Pöbel mit drei jagenden Sauen im Jahr zugänglich machen sollten.


Das ist also ein meilenweiter Unterschied und genau deshalb haben hier seriöse Verbände auch eine gesonderte Verantwortung zu kommunizieren. Die Betonung liegt explizit auf "seriöse" Verbände!

Als Jaga eines stets bedenk´, ein Tag im Wald ist ein Geschenk! Mit leerem Rucksack heimwärts geh´n, ist wahrlich keine Schand, denn das wär kein rechter Jagasmann, der nicht beständig dächte dran, dass ihm das Schicksal viele Leben zum Hüten in die Hand gegeben. Das wär kein Jaga, dem der Schuss wär der alleinige Genuss, das wär kein Jaga, der vergisst, dass er der Schöpfung Arm nur ist. Das wär kein Jaga, der vermessen, sich könnt auf kurz nur zu vergessen, dass er trotz aller Allmacht nur ein kleines Stück ist der Natur.

(Autor unbekannt)





3
 
#
Seit zwei Monaten habe ich die Beauftragung in Bayern zur Schwarzwildjagd Nachtsichttechnik ans ZF zu montieren.
Seither wurden fünf Sauen erlegt, von denen vier ohne Nachtsichttechnik definitiv nicht erlegbar gewesen wäre - die fünfte wurde ohne Technik erlegt - wäre aber ohne Wärmebildgerät nicht entdeckt worden.
Ich bin froh die nächsten drei Jahre sauber auf Sauen jagen zu können, sauber anzusprechen, zu wissen was hinter der Sau ist - kurz: endlich genau zu wissen worauf man schießt.
Es wurde Zeit.
Und ich stimme Max vollumfänglich zu - was wurde für Unwissen und Halbwissen über Schallis verbreitet - genauso läufts jatzt mit Nachtsichttechnik in Verbindung mit Zielfernrohren.
Kleine Anekdote dazu - ich wurde mehrfach eindringlich vor der Investition in ein Vorsatzgerät gewarnt.
Wohlgemerkt NACHDEM ich den Antrag gestellt hatte !
Nach den drei Jahren sei das Gerät wertlos - ja sogar der Hinweis - ich sei ja nun als Benutzer dieser Technik der Behörde bekannt - verbunden mit dem geheimnisvoll geraunten Rat - ich solle doch genau überlegen ob die Behörde dann nicht die Technik beschlagnahmt - schließlich sei ich ja nun "bekannt" ....

Meine Entgegnung war immer gleich:
Es wurde keine Seriennummer erfasst und irgendwo registriert - warum auch - der Besitz ist straffrei und die Benutzung ohne ZF bleibt wohl auch in drei Jahren legal.
Im übrigen - so fügte ich hinzu - sei es schon erstaunlich welch große Sorge all diese "wohlmeinenden" Kritiker um MEIN Geld hätten. Ob sie sich auch so um MEIN Geld sorgen wenn ICH von geschädigten Bauern zur Kasse gebeten werde ?
Im übrigen könne ich ja das Gerät in drei Jahren immer noch an all die Auslandsjäger als günstiges Gerbrauchtgerät verhökern, die jetzt schon bei diversen Fachhändlern die Regale ausräumen....
Der Erlös aus dem Verkauf würde neben Mehreinnahmen an Schwarzwild und nicht zu bezahlenden Wildschäden meine von dritten befürchteten "finanziellen Verluste" zumindest ein wenig minimieren ....

Mein Fazit nach so kurzer Zeit:
Nur Vorteile.
Keine Schäden am Getreide und an den Kartoffeln - nun wird sich zeigen wie es am und im Mais läuft - wir haben Bejagungsschneisen.
Das angenehme ist - ich kann jetzt jagen wenn Sauen da sind und muss nicht stumpf bei passendem Mond "durchsitzen" - unterm Strich war ich pro Sau weniger im Revier als vorher - ergo auch weniger Unruhe.
Die Sauen haben die unerwareten Abschüsse aus ihren reihen mit Abwesenheit und "beleidigt" sein qutttiert und blieben somit den Feldfrüchten fern.

Deshalb:
Unsere Jagdverbände und deren Vorturner müssen diese Technik ja persönlich nicht toll finden - sie dürfen gern auch Bedenken äußern - wenn sie fundiert und nicht konstruiert sind.
Missbrauchsmöglichkeit und Beunruhigung in Rotwildeinständen mag fundiert sein - Missbrauchsunterstellung per se und Gefahren für die Sicherheitslage der BRD sind konstruierter Unfug !
Nur täten die Herrschaften gut daran die Genehmigung von Nachtzieltechnik nicht mehr aktiv zu bekämpfen - schon allein der zahlreichen "Auslandsjäger" wegen.
Vielmehr hielte ich es für zielführender für die Verbände, die, aus meiner Sicht unvermeidliche, Legalisierung kritisch, aber Lösungsorientiert zu begleiten.
Meine Hoffnung wäre eine unbefristete Freigabe von Nachtzielgeräten zur Bejagung von Schwarzwild und Raubwild nach schriftlicher Anmeldung bei der zuständigen Behörde bei gleichzeitig empfindlicher Bestrafung des Missbrauchs.
Teile meiner Antwort könnten Sie verunsichern .....
30
 
@ Heuraffler72 #
“Jagende Pöpel“,ich faß es nicht!
Max gibt hier Zahlen wieder,woher auch immer,allerdings kann man durchaus den Eindruck gewinnen,daß die sich am unterem Rand der obj.Realität bewegen.So zumindest mein Eindruck,der partout nicht aus der Luft gegriffen ist,unabhängig davon ob man Befürworter oder Gegner ist.
11
 
@ Heuraffler72 #
Heuraffler72 schrieb:
Woher kommt die Schätzung von 40.000 Zielhilfen?

Vielleicht sind die Verbände dagegen, weil eben gerade NICHT unzweifelhaft die Notwendigkeit besteht, dass JEDER Jagdscheininhaber nachts mit NZG herumballern muss.

Unzweifelhaft scheint lediglich die MEINUNG darüber, dass wir derartige Technik jedem jagenden Pöbel mit drei jagenden Sauen im Jahr zugänglich machen sollten.

Das ist also ein meilenweiter Unterschied und genau deshalb haben hier seriöse Verbände auch eine gesonderte Verantwortung zu kommunizieren. Die Betonung liegt explizit auf "seriöse" Verbände!


Zu 1: Es ist eine Schätzung, die auf Gesprächen mit Herstellern und Importeuren basiert und deren Verkaufszahlen impliziert. Sie bezeiht sich aber nur auf Vor-/Nachsätze, beinhaltet also reine NachtZIELgeräte und vorallem die unzählbaren Taschenlampen ausdrücklich NICHT!

Zu 2: Vermutlich weißt Du, dass ich mich sehr mit dem Thema beschäftige, die Verkaufszahlen kenne und erhebliches Feedback aus Seminaren, von Kunden und anderen Händlern ebenso wie von zahlreichen Hundeleuten und Sauenspezialisten aus ganz Deutschland bekomme. Die Notwendigkeit besteht nach überwiegender Ansicht dieser praktischen Spezialisten definitiv unzweifelhaft.
Außerdem fordert ausdrücklich niemand, dass JEDER und mit NZGen "Rumballert". Der Terminus ist schon unangebracht: Was soll "ballern" denn bedeuten? An sich steht es für zielloses Schießen. Insofern hast Du unbewusst einen guten Wortwitz gemacht...

Zu 3) Warum sind Leute, die drei Sauen im Jahr schießen, "Pöbel"? Sind das schlechte Jäger oder was soll diese Betitelung ausdrücken?

Zu 4) WAS soll ein meilenweiter Unterschied zu WAS sein, bitte präziser? Was soll eine gesonderte Verantwortung sein, wie soll sie kommuniziert werden?
Was ist daran auszusetzen die (guten!) Ansatzpunkte des DJV zu kombinieren - warum soll ich eine Sau auf einer Bejagungsschneise denn nicht besser ansprechen und besser treffen können...?
21
 
@ Heuraffler72 #
Heuraffler72 schrieb:

Woher kommt die Schätzung von 40.000 Zielhilfen?

Vielleicht sind die Verbände dagegen, weil eben gerade NICHT unzweifelhaft die Notwendigkeit besteht, dass JEDER Jagdscheininhaber nachts mit NZG herumballern muss.

Unzweifelhaft scheint lediglich die MEINUNG darüber, dass wir derartige Technik jedem jagenden Pöbel mit drei jagenden Sauen im Jahr zugänglich machen sollten.


Das ist also ein meilenweiter Unterschied und genau deshalb haben hier seriöse Verbände auch eine gesonderte Verantwortung zu kommunizieren. Die Betonung liegt explizit auf "seriöse" Verbände!



Gehörst du auch zum jagenden Pöbel???? Dann bist du ein Nestbeschmutzer
Denn wenn im Wald die Hunde lustig jagen,
Das ist die schönste Melodie;
Und auch in meinen letzten Lebenstagen,
Gewiß, niemals vergeß ich sie!
5
 
@ vonfleming #
vonfleming schrieb:

“Jagende Pöpel“,ich faß es nicht!
Max gibt hier Zahlen wieder,woher auch immer,allerdings kann man durchaus den Eindruck gewinnen,daß die sich am unterem Rand der obj.Realität bewegen.So zumindest mein Eindruck,der partout nicht aus der Luft
gegriffen ist,unabhängig davon ob man Befürworter oder Gegner ist.


Der Schreiber stellt sich selbst ein Prädikat aus, kaum noch zu toppen!
6
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 23.07.18 um 18:14 Uhr.
@ GrafIgnaz #
Ich bin leider zu doof für Teilziate, entschuldige, wenn das jetzt komisch aussieht...

GrafIgnaz schrieb:
... Ich bin froh die nächsten drei Jahre sauber auf Sauen jagen zu können, sauber anzusprechen, zu wissen was hinter der Sau ist - kurz: endlich genau zu wissen worauf man schießt.
Es wurde Zeit. ...
--- Vollkommen richtig, jedes einzelne Wort.

... Und ich stimme Max vollumfänglich zu - was wurde für Unwissen und Halbwissen über Schallis verbreitet - genauso läufts jatzt mit Nachtsichttechnik in Verbindung mit Zielfernrohren. ...
--- Ebenfalls vollkommen richtig.
Auch ne Anektode: Ich habe bei einem gestattenden Landesministerium lediglich zur Absicherung für einen meiner Vorträge nachgefragt, ob Wärmebildtechnik auch umfasst sei, da man ja immer von "Nachtsichttechnik" spricht - für mich keine Frage, zumal es die angeführte Missbrauchsgefahr verringert (keine Ansprache von Spiegeln, verminderte von Geweihen), deutlich sicherer und für den gedachten Zweck, Sauen, erheblich besser geeignet ist (Stichwort Überblendung durch Nebel/Bewuchs).
Antwort des Mitarbeiters: "Nein. WBG sind nicht wiederholgenau und müssen bei jedem Aufziehen im Revier neu eingeschossen werden. Diese Mehrbelastung an Lärmemission (!!!!) ist aus Gründen des Naturschutzes unverantwortlich!"
Ich bin fast abgebrochen vor Lachen. 5 Minuten später hat mich sein Chef angerufen und sich entschuldigt - nachdem er sich selbst kaputtgelacht hat, weil ich seinen HiWi zwischen meinen Lachattacken wegen seines sehr ernsthaft vorgetragenen Unsinns mehrfach als "wirklich süß, aber halt vollkommen ahnungslos" betitelt habe.

... Im übrigen - so fügte ich hinzu - sei es schon erstaunlich welch große Sorge all diese "wohlmeinenden" Kritiker um MEIN Geld hätten. Ob sie sich auch so um MEIN Geld sorgen wenn ICH von geschädigten Bauern zur Kasse gebeten werde?....
--- Nochmal alles richtig. Sie sorgen sich um IHRE Sauen, Neid ist wie immer ein riesiger Faktor.

... Im übrigen könne ich ja das Gerät in drei Jahren immer noch an all die Auslandsjäger als günstiges Gerbrauchtgerät verhökern, die jetzt schon bei diversen Fachhändlern die Regale ausräumen....
Der Erlös aus dem Verkauf würde neben Mehreinnahmen an Schwarzwild und nicht zu bezahlenden Wildschäden meine von dritten befürchteten "finanziellen Verluste" zumindest ein wenig minimieren ....
--- Wieder alles richtig! Ich habe vielfaches übereinstimmendes Feedback von Nutzern.

... Mein Fazit nach so kurzer Zeit:
Nur Vorteile. Keine Schäden am Getreide und an den Kartoffeln. ... Das angenehme ist - ich kann jetzt jagen wenn Sauen da sind und muss nicht stumpf bei passendem Mond "durchsitzen" - unterm Strich war ich pro Sau weniger im Revier als vorher - ergo auch weniger Unruhe. ... Die Sauen haben die unerwareten Abschüsse aus ihren reihen mit Abwesenheit und "beleidigt" sein qutttiert und blieben somit den Feldfrüchten fern. ...
--- Und schon wieder richtig - und genau so soll es ja auch sein!

... Deshalb: Unsere Jagdverbände und deren Vorturner müssen diese Technik ja persönlich nicht toll finden - sie dürfen gern auch Bedenken äußern - wenn sie fundiert und nicht konstruiert sind. ...
Missbrauchsunterstellung per se und Gefahren für die Sicherheitslage der BRD sind konstruierter Unfug! ...
--- Himmel, schon wieder richtig!

... Nur täten die Herrschaften gut daran die Genehmigung von Nachtzieltechnik nicht mehr aktiv zu bekämpfen - schon allein der zahlreichen "Auslandsjäger" wegen. Vielmehr hielte ich es für zielführender für die Verbände, die, aus meiner Sicht unvermeidliche, Legalisierung kritisch, aber Lösungsorientiert zu begleiten. Meine Hoffnung wäre eine unbefristete Freigabe von Nachtzielgeräten zur Bejagung von Schwarzwild und Raubwild nach schriftlicher Anmeldung bei der zuständigen Behörde bei gleichzeitig empfindlicher Bestrafung des Missbrauchs. ...
--- Ebenfalls wieder jeder Satz richtig.

Mein ausdrückliches Lob, dieser Beitrag hebt sich sehr wohltuend aus vielen, vielen qualitativ sehr minderwertigen hier bei LL hervor. Er kommt aus der Praxis und sieht -klar, nur meine Meinung- die Dinge exakt und zutreffend!
4
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 23.07.18 um 18:15 Uhr.
#
Ich glaube was der Heuraffler sehr unpasdend ausdrücken wollte: braucht wirklich jeder Jäger ein Nachtzielgerät? Auch die, die im Jahr vlt einmal als Gast rauskommen? Wäre es vlt sinnvoll erstmal die wildschadenspflichtigen Revierpächter und ggf deren Begeher damit auszurüsten und dann nach und nach evt den Kreis aufzuweiten falls nötig?
Ob man vorbeigeschossen hat, entscheidet der Hund, nicht der Schütze.

--------------------------------------------------------------------------------------------------------
Hatte einen in der Krone: Betrunkener Holzfäller bemerkt Umweltaktivisten nicht.
2
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 09.08.18 um 09:21 Uhr.
@ 7x65R #
7x65R schrieb:
Ich glaube was der Heuraffler sehr unpasdend ausdrücken wollte: braucht wirklich jeder Jäger ein Nachtzielgerät? Auch die, die im Jahr vlt einmal als Gast rauskommen? Wäre es vlt sinnvoll erstmal die wildschadenspflichtigen Revierpächter und ggf deren Begeher damit auszurüsten und dann nach und nach evt den Kreis aufzuweiten falls nötig?


Ich glaube, Du meinst dann wahrscheinlich eher: "Sollten der Erwerb und die Nutzung völlig frei sein oder nur für spezielle gegenden/Jäger?", kann das sein?
Denn ob jemand eines "braucht", dürfte derjenige dann ja nach seinen jagdlichen Möglichkeiten und finanziellen Mitteln selbst entscheiden können, glaube ich?

In der behördlichen Praxis wäre das doch schwierig zu handhaben. Was wären die Kriterien?
Viel Schaden? Wie viel?
Hohe Jahresstrecke? Wie hoch, und wie erjagt? Auch auf 30 Drückjagden in der Saison und in fremden Revieren oder nur "schadensbezogen"?
Nur Pächter? Was ist mit denen, die aktiv die Sauen im Revier bejagen - nicht selten sind das gerade auch wegen der hohen körperlichen Belastung (bitte nicht respektlos nehmen!) gerade nicht die teilweise betagten Vertragsinhaber?
Was ist bei wechselnden Zahlen/Jagden? Falle ich aus der Erlaubnis raus, wenn ich im Jahr mal unter "X" Sauen erlegt habe? Oder nur "Y" im Wldschadensrevier? Oder "Z" davon auf Drückjagden? Was, wenn ich ein Revier abgebe, einen anderen Behungsschien bekomme? Bin ich dann "illegal"?

Und:
Warum sollten Jäger, die nicht so oft mit Sauen zu tun haben, ausgeschlossen werden? Wäre es nicht gerade bei Unerfahreneren gut für das Wild, wenn diese so ausgerüstet sind, dass sie Fehler vermeiden können? Würden diese dann nicht von der Saujagd ausgeschlossen - nur, weil sie auf Amrum leben, zum Beispiel? Wäre das fair?

Und wer beurteilt das "nötig"? Ich erinnere daran, und das ist absolut einhellige Meinung aller Fachleute: die hohen SW-Strecken der letzten Jahre haben sehr, sehr viel mit bereits im Umlauf befindlöicher Technik zu tun!!!
11
 
Thema wurde vom Moderationsteam geöffnet: Einige Off-topic Beiträge wurden abgetrennt
1 2 3 ... 38 weiter »
Werde Mitglied der Community Jagd, um an dieser Diskussion teilzunehmen!
Zum Seitenanfang