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Rotwild Erzgebirge: Staat jagt falsch

@ NOL #
NOL schrieb:

@all

verstehe die Aufregung nicht : das „Phänomen“ ist fast überall in
Deutschland das gleiche ! Reduktion steht an erster Stelle und diejenigen
die es bejagen dürfen haben meist keine Ahnung! Kenne vielleicht noch 10
private Forstverwaltungen die noch gesunde Rotwildbestände haben! In der
Lausitz zb. ist das Altersverhältnis so eine Katastrophe sicherlich nicht besser als
im oben beschrieben Erzgebirge. Hasan gibt auf, ich habe schon lange aufgegeben.
Entweder Staatsdiener die Verhältnisse mit Wolfsflüsterern haben oder 200 Hektar
Genossenschaftsreviere die nachts auf alles ballern; Hauptsache es bringt noch Devisen
immerhin müssen sich ja die 2 Euro pro Hektar 😂 wieder reingeschossen werden!



Na jetzt gehts aber los.

Also jetzt tust du dem Lausitzer Rotwild aber arg unrecht. Seit die Gästejagd stark limitiert wurde kommen da doch ein paar Hirsche mehr durch und denk dran: du hast hier auch schon nen 3er mit dickem roten Punkt eingestellt (kann passieren), der fehlt jetzt auch in der Alterspyramide
Und wenn du auf die Staatsdiener und die Genossenschaften schimpfst, dann vergiß die Eigenjagdbesitzer, die sich günstig von der BVVG oder Kohle "ein Fleckchen Land" gekauft haben nicht, denn da ist auch definitv nicht alles Gold.

Wie weiter vorne gesagt: das Problem geht alle an.

Das Beste wäre man tauscht: die Genossenschaftsjäger können sich bei bestem Licht drinnen ihren jährlichen Hirsch schießen oder ihn an Freunde vergeben und dafür widmet man sich insgesamt mehr dem Kahlwild (von unten nach oben evt unter Zuhilfenahme des Wolfes)

Ja ich weiß wieder so eine Utopie.

Wie schon zum Erzgebirge gesagt: ALLE müßen vor der eigenen Haustür klären
Ob man vorbeigeschossen hat, entscheidet der Hund, nicht der Schütze.

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Hatte einen in der Krone: Betrunkener Holzfäller bemerkt Umweltaktivisten nicht.
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7x65R

die die sich „um bisschen“ Geld damals eingekauft haben waren Alteigentümer
und hätten ihren Besitz umsonst zurückbekommen sollen. Damals war das Risiko enorm
und alle wirklich alle Banken etc haben damals abgeraten. Ich kenne die Stimmen die heute
behaupten, man konnte absehen,dass das sich gut entwickeln wird - damals war das Gegenteil
der Fall! Nun zu den Hirschen : ich weiß nicht welcher Hirsch einen roten Punkt erhalten hat aber ja
es stimmt in 16 Jahren Lausitz habe ich EINEN roten Punkt erhalten!!!!
Nicht schlecht bei einem Jahres Abschuss von 38 Stück und über 2000 Hektar Jagdfläche würde ich
meinen!!! Eines ist Fakt : diejenigen die viel Pacht bezahlen oder gar Ihren Wald gekauft haben sorgen
sich mehr um Zukunft und generell einen gesunden und ausgeglichenen Wildbestand.
Als scheinbar Insider : die Drückjagden mit blinden Ausländern gibt es immer noch und
die 80 Cent Jagden welche an Fleischjäger gehen leider auch noch !!!
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Der kompetenteste (und zugleich ausgewogenste) Kommentator zu diesem Thread dürfte wohl der User "Valsorey" sein.
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Und was wird Forststudenten an der Uni (GÖ) über Rotwild gelehrt: nichts über Biologie, nur noch eine möglichst effektive Reduzierung über Drückjagden.
So die Aussage zweier Forststudenten, die zum Glück ordentlich sozialisiert wurden.
Wer einen Rechtschreibfehler findet darf ihn behalten!
2
 
@ NOL #
fast 40 Stk Rowtild in 2 Revieren, über Gruppenabschuss oder wie?
"Die multikulturelle Gesellschaft ist eine Illusion von Intellektuellen."
H. Schmidt, Kanzler a.D.
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Die Chefs der Förster sagen doch wo es lang geht, als HG stehste doof da.
WAS willst du denn machen?
Einzig die Chance im Jagdbeirat richtig zu argumentieren,damit der GAP reduziert wird.

Was dann auf Einzeljagden im Landes/Staatsforst fällt, wer weiss das schon.
ES MUSS ja auch nicht mehr vorgezeigt werden...
wenn alle immer so schimpfen die olle Trophäenschau usw usf.
Das will der Landesforst schon mal gar nicht.

Der Forst will:
- MIndestabschuss Rotwild ( hab ich selbst schon ein Entwurf in der Hand gehalten )
- Naturverjüngung ( kommst bald nicht mehr durch )
- keine Pflichttrophäenschau ( weil da könnte es sein man schämt sich)

ggf. hilft die Studie wenn man über den Förstern anklopft und mal öffentlich rambazamba macht.
Was man aber auch sagem muss, auch die Privatleute werden blöde bei Jagd und Geld.

"Die multikulturelle Gesellschaft ist eine Illusion von Intellektuellen."
H. Schmidt, Kanzler a.D.
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@ 7x65R #
7x65R schrieb:



Also jetzt tust du dem Lausitzer Rotwild aber arg unrecht. Seit die Gästejagd stark limitiert wurde kommen da doch ein paar Hirsche mehr durch

Absolut in BRB gesehen ? Sieht man nur die Strecke, nach AK aufgedröselt nicht, da weisst du nicht wohin die Reise geht!
schrieb er weiter:
Wie weiter vorne gesagt: das Problem geht alle an.

Sehe ich auch so, wobei wir schon viele haben die ein Jahr komplett aussetzen würden und denen das Achselzucken der Forstonkels auf den Sack geht.

"Die multikulturelle Gesellschaft ist eine Illusion von Intellektuellen."
H. Schmidt, Kanzler a.D.
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Es gibt bei der Rothwildbewirtschaftung i.d.R. auch keine einfachen Lösungen und Wahrheiten. Was inzwischen durch aus eine Rolle spielt ist größere Rudelbildung sobald der Wolf im Revier ist. Und dagegen kann die Jagd mommentan gar nix machen.
Genauso das Ruhebedürfnis von Rothwild kann nicht nur durch die Wald- oder Feldjäger gelöst werden. Genauso spielt da der immer weiter gestiegene Freizeitdruck zu jeder unmöglichen Uhrzeit eine Rolle. Jogger und Mountenbiker mit Stirnlampe oder Flutlicht, das gibt es halt inzwischen. Auch wenn man für ausreichend Jagdruhe über verschiedenste Modelle sorgt hat man immer noch sonstige Störungen die mit der Jagd nichts zu tun haben.
Natürlich liegt auch beim Forst häufig einiges im Argen aber es gibt auch immer noch andere Einflussfaktoren.
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@ Razorback #
Razorback schrieb:

fast 40 Stk Rowtild in 2 Revieren, über Gruppenabschuss oder wie?

HM
bei der fläche sind 40 stück auf uns umgerechnet nit viel ich habe laut abschußplan 25 stück frei (Kahlwild kann ich ohne Probleme nachbeantragen 3b auch) und des auf bissel mehr wie 300ha
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@ baur1 #
Bei einer Einzelbeantragung?
"Die multikulturelle Gesellschaft ist eine Illusion von Intellektuellen."
H. Schmidt, Kanzler a.D.
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