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Afrika mal so Grundlegend

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Afrika mal so Grundlegend
Bisher hab ich eigentlich kein Interesse an Jagen in Afrika gehabt.

Ich merke jedoch das mir die Bilder hier im Forum doch immer mehr gefallen und auch die Trophäen bei Freunden nett zu betrachten sind.

Hab mir ein paar Angebote zukommen lassen und eines war von einem Wildgatter.

Jetzt mal meine Frage in den Raum gestellt.

Was spricht gegen ein Gatter das 36.000ha gross ist? Ich meine das ist echt riesig im Vergleich zu dem was wir maximal pachten dürften

Was spricht gegen einen Ansitze am Wasserloch? Wir kirren im Winter wenn alles gefroren ist und nutzen doch auch die "not" des wildes aus?

Was meint ihr?

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@ evix #
Frag dich einfach selber, ob du z.B. mit dem Fährtenleser durch den Busch robben willst oder gepflegt am Wasserloch ansitzen willst.
Was ist für dich das schönere Jagderlebnis und wo kriegst du vlt mehr Naturkontakt geboten?

Und Vergleiche zwischen den schon allein von den Kontinenten verschiedenen Jagdländern sollte man nicht ziehen, sowas hinkt immer.
Ob man vorbeigeschossen hat, entscheidet der Hund, nicht der Schütze.

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Hatte einen in der Krone: Betrunkener Holzfäller bemerkt Umweltaktivisten nicht.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 02.07.18 um 21:20 Uhr.
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Kennst du dieses Portal hier?
[www.jagdportal-namibia.eu]
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@ 7x65R #
7x65R schrieb:

Frag dich einfach selber, ob du z.B. mit dem Fährtenleser durch den Busch robben willst oder gepflegt am Wasserloch ansitzen willst.
Was ist für dich das schönere Jagderlebnis und wo kriegst du vlt mehr Naturkontakt geboten?

Und Vergleiche zwischen den schon allein von den Kontinenten verschiedenen Jagdländern sollte man nicht ziehen, sowas hinkt immer.


Ist schwierig, es ist ja eine ganz andere Jagdkultur welche einen dort erwartet, aber dieses Gewäsch mit "man Sitz nicht am Wasserloch an" oder "Die wollen nur Geld machen und verkaufen die Jagd" mag ich auch so nicht stehen lassen. Wir sitzen auch in der "Notzeit" im Winter an der Kirrung und was man für den Preis von unserem starkem Rotwild in Afrika bekommt mag ich garkeinen Vergleich ziehen.

Naja, muss mir das nochmal durch den Kopf gehen lassen das ganze
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@ Tannschuetz #
Tannschuetz schrieb:

Kennst du dieses Portal hier?
[www.jagdportal-namibia.eu]


Ein sehr interessanter Link Bisher habe ich nur Reiseveranstalter gefunden, das ist aber etwas aufschlussreicher
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@ evix #
evix schrieb:

Ein sehr interessanter Link Bisher habe ich nur Reiseveranstalter gefunden, das ist aber etwas aufschlussreicher


ja, der Betreiber dieses Portales ist unabhängig und verfolgt keine direkten wirtschaftlichen Interessen.

Ich war sehr oft in Namibia. Wenn Du ernsthaft an Erfahrungsberichten und Tipps interessiert bist, stehe ich gerne per PN zur Verfügung.
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Ich persönlich jage nur auf Farmen die im Erongo-Verzeichnis eingetragen sind, weil ich dort eben nicht wie in Europa jagen will.
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@ evix #
evix schrieb:

Bisher hab ich eigentlich kein Interesse an Jagen in Afrika gehabt.

Ich merke jedoch das mir die Bilder hier im Forum doch immer mehr gefallen und auch die Trophäen bei Freunden nett zu betrachten sind.

Hab mir ein paar Angebote zukommen lassen und eines war von einem Wildgatter.

Jetzt mal meine Frage in den Raum gestellt.

Was spricht gegen ein Gatter das 36.000ha gross ist? Ich meine das ist echt riesig im Vergleich zu dem was wir maximal pachten dürften

Was spricht gegen einen Ansitze am Wasserloch? Wir kirren im Winter wenn alles gefroren ist und nutzen doch auch die "not" des wildes aus?

Was meint ihr?



Der Vorteil beim Ansitz am Wasserloch in Afrika im Vergleich zur Kirrung bei uns im Winter ist ganz klar der, dass Du hinein springen kannst, wenn es Dir zu heiß wird. Frierst Du an der Kirrung im Winter, kannst aber schlecht ein wärmendes Feuerchen machen. Außerdem kannst Du schöpfen, wenn es Dich dürstet. Lutscht Du im Winter Eis und Schnee, bekommst Halsweh. Mir wäre es in Afrika einfach zu warm und dann noch das ganze Ungeziefer. gegen das man einen ganzen Chemieladen mitschleppen muss. Dann noch die Impferei gegen Hepatitis A und Tollwut, die Chemiefabrik, die du prophylaktisch schlucken sollst. Egal ob Atovaquon bzw. Proguanil oder das billigere Mefloquin / Doxycyclin im Ausland.... das sind alles keine Hustenbonbons.

Wenn schon jagdliches Fernweh, dann lieber in Europa (Schweden, Norwegen,....) oder weiter weg halt dann Kanada und gleich ein paar Lachse mitfischen.
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@ Cherokee #
Cherokee schrieb:

Ich persönlich jage nur auf Farmen die im Erongo-Verzeichnis eingetragen sind, weil ich dort eben nicht wie in Europa jagen will.



Der Trust steht aber nur für die Naturschutzgebiete und Wildarten im Erongo-Gebirge, wo die Jagd zu Fuß noch beschwerlich ist. Gegen alte Kudubullen ist nix einzuwenden.
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@ Schurly #
Schurly schrieb:

Der Vorteil beim Ansitz am Wasserloch in Afrika im Vergleich zur Kirrung bei uns im Winter ist ganz klar der, dass Du hinein springen kannst, wenn es Dir zu heiß wird. Frierst Du an der Kirrung im Winter, kannst aber schlecht ein wärmendes Feuerchen machen. Außerdem kannst Du schöpfen, wenn es Dich dürstet. Lutscht Du im Winter Eis und Schnee, bekommst Halsweh. Mir wäre es in Afrika einfach zu warm und dann noch das ganze Ungeziefer. gegen das man einen ganzen Chemieladen mitschleppen muss. Dann noch die Impferei gegen Hepatitis A und Tollwut, die Chemiefabrik, die du prophylaktisch schlucken sollst. Egal ob Atovaquon bzw. Proguanil oder das billigere Mefloquin / Doxycyclin im Ausland.... das sind alles keine Hustenbonbons.

Wenn schon jagdliches Fernweh, dann lieber in Europa (Schweden, Norwegen,....) oder weiter weg halt dann Kanada und gleich ein paar Lachse mitfischen.


soso ....wie oft bist du schon dort gewesen? ...selten solch einen Blödsinn gelesen.

also in den ganzen Jahren die dort hin fahre habe ich nicht einmal auch nur irgendwelche Chemikalien oder Medikamente benötigt oder genommen.

Du kannst in Namibia genauso am Wasserloch jagen wie du hier an der SW Kirrung oder wie in Bayern am Tresterhaufen auf Rehe; du kannst aber auch in einer der wildreichsten und schönsten Landschaft in Namibia pirschen und Fährten ausgehen.... du kannst auf einer großflächig umzäunten Wildfarm in Größenordnungen von 5.000 bis 40.000ha jagen, oder aber in freier Wildbahn auf einer Rinderfarm oder in staatlichen offenen Konzessionsgebieten vom Zeltlager aus. Ganz nach Belieben und können!

Es wäre wirklich gut und einem Interessierten gegenüber fairer Anstand einfach mal die Finger still zu halten bei Themen von denen man nicht die geringste Ahnung hat... und nicht stattdessen Unsinn und Unwahrheiten zu verbreiten. Frage mich immer was sowas soll. Was bewegt jemanden dazu?

Ich kenne nicht nur die Namibiajagd gut, ich war mehrfach im Norden Europas, in Norwegen, Schweden, Schottland zur Jagd "auf eigene Faust", kann mir also über die Unterschiede sehr gut ein Bild machen. Jedes dieser Jagdreiseländer hat seinen ganz eigenen Reiz... seine Eigenheiten, was aber nun an Afrika schlechter sein soll erschließt sich mir auch nicht im Ansatz! - Ganz im Gegenteil: die spannensten und anspruchsvollsten Jagderlebnisse hatte ich auf dem für mich mit Abstand schönsten und artenreichsten Kontinent der Erde, in Afrika. Ein unbeschreibliches Land, Landschaften die einem den Atem rauben, abenteuerliche Pirschgänge und zu höchst waidmännische Jagden mit hochpassionierten Jägern und Jagdführern.
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