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Skandinavien 2018/19 - Jagd + Natur + Sonstiges

@ kviga #
kviga schrieb:

Hej Helmut,
War zu erwarten. Mit den Bildern geht man nicht zu einem Jagdmagazin. Meine Meinung und die meiner schwedischen Mitjäger.



verstecken dürfen wir uns aber auch nicht.
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@ zerberus #
Helmut
Da hast Du natürlich Recht.
Jäger mit Ihren Trophäen sind immer wieder Zielscheibe der Naturschutzromantiker. Besonders, wenn es wie in diesem Falle um Beutegreifer mit Schutzstatus geht. Das ist dann eine andere Situation, als das zur Schau stellen mit unserem Schalenwild.

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Olof Lindberg beschreibt im Jaktjournalen ganz Dalarna bis runter zum Klarälven und oben bis Sälen als schwarzes Loch für Wölfe. Und es scheint sich nach Örebro zu erweitern. Von 12 Wolfsfamiliengruppen mit Welpen voriges Jahr hat man heuer nur eine Gruppe bestätigen können. Zwischen den Zeilen wird Wilderei vermutet. Kann richtig sein, aber es wurden ja schon immer bei der legalen Wolfsjagd Individen mit Reude erlegt. Davon können ja ganze Familien betroffen sein. Und in den Weiten der Wälder findet man die Kadaver nicht immer.
Fredde
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@ Fredde #
Hej Fredde,

vermutlich wird die Räude erbarmungslos zu schlagen, eventuell fallen auch ein paar Wölfe den 3 S zum Opfer, aber das alle Familien durch Wilderei ausgelöscht werden, daran glaube ich nicht. So dumm sind Wölfe nicht.
Mein Freund L. hatte in Ockelbo Kommun diesen Frühwinter fast nur räudige Füchse auf der Wildkamera, seit ein paar Wochen sind sie nicht mehr zu sehen. Weißte Bescheid !!

Bei uns in Hessen bekamen die Füchse eine lange Schonzeit verpasst und zudem genießen Sie in den Forstrevieren fast überall auf zich tausende Hektar eine Vollschonung und nun sind die wenige Luchse in Nordhessen wohl auch der Räude zum Opfer gefallen.
Die Natur rächt die Fehler halt schonungslos.
So einen Tot wünsche ich keinem Wildtier.

Was dem Fass dem Boden ausschlägt, ist das die Besserwisser noch immer versuchen von Ihren Fehlern abzulenken.
Fehler eingestehen niemals !!
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@ kviga #
Jagdfoto ?????


Hej kviga,
aber mit solchen Bildern ?????
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@ Heino #
Heino,
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
Lese meinen letzten Beitrag nochmal. Vielleicht erkennst du dann den Unterschied zwischen normale jagdbilder und Trophäenbilder mit dem stolzen Schützen.
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@ kviga #
kviga schrieb:

Heino,
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
Lese meinen letzten Beitrag nochmal. Vielleicht erkennst du dann den Unterschied zwischen normale jagdbilder und Trophäenbilder mit dem stolzen Schützen.



Kein Lesen ist der Mühe wert, wenn es nicht unterhält.
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CWD bei einem Elch in Schweden nachgewiesen

Jordbruksverket
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@ Birk #
Hej Birk,

das sind keine gute Neuigkeiten.
Ich habe mich mit dem Thema CWD noch nicht genauer informiert. Weiß nur das es eine ernst zu nehmende Seuche ist. Kann jemand hier etwas dazu sagen.

Grüße
Aelg
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@ aelg #
Nach Norwegen nun auch erste Meldungen aus Schweden und Finnland,
Die Nervenkrankheit CWD breitet sich unter Wildtieren immer weiter aus.

Beim CWD-Erreger handelt es sich nicht um ein Virus oder Bakterium, sondern um einen Prion-Erreger, das sind fehlgefaltete Proteine (Eiweiße). Infizierte Wildwiederkäuer scheiden insbesondere gegen Ende der Inkubationszeit den Erreger mit Speichel, Kot und Urin aus. Weiterhin sind alle Organe des zentralen und peripheren Nervensystems und des lymphatischen Systems, zum Teil auch die Muskulatur, als möglicherweise infektiös zu betrachten. Die Tiere infizieren sich durch direkten Kontakt bzw. über kontaminierte Futterpflanzen und Salzlecken. Der CWD-Erreger ist extrem resistent und kann über Jahre im Boden überdauern.

Wie CWD nach Norwegen gelangen konnte, stellt die Forscher noch immer vor ein Rätsel. War man beim ersten Fall in Norwegen davon ausgegangen, dass eine Einschleppung aus den USA unwahrscheinlich und eine Entstehung durch eine Mutation wahrscheinlicher sei, bezweifeln Experten das nach Auftreten der beiden anderen Fälle.

Für eine Einschleppung spricht auch, das der in Norwegen nachgewiesene CWD-Typ identisch mit dem bei
bestimmten Hirschen in Kanada nachgewiesenen Typ ist. Die DEFRA (2016) hat in einer Untersuchung zwei mögliche Wege herausgearbeitet, wie die Prionenkrankheit den Atlanktik überqueren konnte. Zum einem besteht
die Möglichkeit, dass Jäger oder auch andere Touristen über ihre Bekleidung und Ausrüstung die Prionen nach Norwegen eingeschleppt haben. Für wahrscheinlicher gilt aber die Theorie, dass durch den Import von Urin Lockmitteln infizierter Urin aus den USA eingeführt und in Norwegen verbreitet wurde.

In Norwegen beobachtet man die Erkrankung ganz genau. Vor einem Jahr wurden dort in der Region Nordfjella mehr als 1400 wildlebende Rentiere erschossen, nachdem bei 17 der Tiere CWD festgestellt worden war. Bis heute wurden mehr als 70 000 Tiere untersucht.
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