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Raubwild und Beutegreifer
531 Themen, Moderator: Sunyi, Susanne1, Redaktion_landlive, Moderator, nagus2
Forum: Raubwild und Beutegreifer

An die hessischen Jagdfreunde in Sachen Waschbär und Schonzeit / befriedete Bezirke

Beitrag vom Autor bearbeitet am 03.06.18 um 14:06 Uhr.
@ Laerchenwald #
Laerchenwald schrieb:

Moin,

eben - ich habe mein Tun halt mit der Erlaubnis auf legale Beine gestellt, damit mir keiner an den Karren fahren kann.

Gruß aus Nordhessen


..nichts Anderes hätte ich erwartet, wiewohl bekanntlich viele Wege nach Rom führen


edit meint, ich habe ja komplett ausser Acht gelassen, dass Du den Thread eröffnet hast
Sorry für mein o.T. .
Sich dazu bekennender Intervall-Internetjäger.

Waidmonns Gruaß

Alles im Leben hat seinen tieferen Sinn!





0
 
@ Laerchenwald #
Laerchenwald schrieb:

Moin,

sehe ich grundsätzlich anders:

Erstens bin ich nicht um eine Schießerlaubnis "betteln" gegangen, die ist zu erteilen, aber um sich an der Stelle zu legalisieren muss man sich nun mal melden.

Zweitens habe ich das für mein Grundstück beantragt, weil hier keine Frucht am Baum mehr reif wird, ohne daß sie vom Waschbären kurz vor der Vollreife "geerntet" wird.
Bsp. gefällig? Bis vor zwei Jahren sind wenigstens die weißen Johannisbeeren noch reif geworden, weil die WB´s sie noch nicht entdeckt hatten. Die roten werden säuberlich von den Rispen gepflückt und gefressen. So die Erfahrung der letzten 20 Jahre. Wie gesagt, seit zwei Jahren gibt es auch keine weißen Beeren mehr....

Drittens sind wir hier auf dem Land unterwegs. Hier hilft man sich gegenseitig noch, so auch im Revier, was bei mir mehr oder weniger vor der Haustüre liegt. Auch dort ist es so, daß die Leute im Ort eine Waschbärenplage haben und Fallen aufstellen.
Dann kommt früher oder später der Anruf beim Jagdpächter, um der gefangenen Kreatur dann auch ein Ende zu verschaffen. Auch um da legal unterwegs zu sein, wurde es erforderlich eine Schießerlaubnis zu haben. Nicht daß einer der Gutmenschen auf die Idee kommt, daß ich im befriedeten Bezirk jagen gehe und mich anzeigt mit den bekannten Folgen im Hinblick auf Jagdschein und WBK, sowie allem, was da noch hinten dran hängt.

Wo bitte ist da jetzt das Problem, wenn ich mir und anderen damit helfen kann?

Gruß aus Nordhessen


Und damit ist eigentlich alles geschrieben was in der Sache eine Relevanz hat, weiter so.
Gruß aus Osthessen.
1
 
@ Laerchenwald #
Laerchenwald schrieb:

Moin ihr Hessen,

vermutlich einem Großteil von uns ist ja die Schonzeit der Waschbären (auch außerhalb der Elternzeit und auch der Jungbären) ein Dorn im Auge.

Es gibt seitens des Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz aber ein Schreiben an das Regierungspräsidium Kassel vom 27.01.2017 mit dem Geschäftszeichen VI 3-088j 10.01-1/2010, daß in befriedeten Bezirken auch INNERHALB DER SCHONZEIT die Fangjagd erlaubt ist. Darüber hinaus hat der LJV Hessen erreicht, daß die Erteilung von Schießerlaubnissen in befriedeten Bezirken kostenlos ist.

Insofern können wir Jagdberechtigten bei unseren Unteren Jagdbehörden bzw. unseren Ordnunsämtern eine entsprechende Schießerlaubnis für die befriedeten Bezirke beantragen.

Wir als Jäger und Jagdpächter können also in unseren Revieren den Grundstücksbesitzern (in den befriedeten Bezirken) und natürlich uns selbst daheim auf unseren Grundstücken helfen, in dem wir die gefangenen Waschbären zur Strecke bringen. Voraussetzung ist natürlich, daß der Fallensteller einen entsprechenden Sachkundenachweis für die Falle hat.
Weiterhin ist es selbstverständlich, daß wir die entsprechenden Vorschriften der Bundes- und Landesjagdgesetzgebung insbesondere im Hinblick auf den Elternschutz beachten!

Der Kreisjagdverein Bad Hersfeld hat das in einem Beitrag auf seiner Website sehr gut nochmal zusammengefasst.

Ich habe vor einigen Wochen einen entsprechenden Antrag gestellt, der auch bewilligt wurde. Insofern kann man jetzt legal handeln, wenn im Dorf der Jagdgenossenschaft wieder mal ein Waschbär in die Falle gegangen ist.

Da ich glaube, daß dieses Thema noch nicht wirklich bekannt ist, schreibe ich es mal hier ins Forum.

Gruß aus Nordhessen


Weil es hier gut hineinpaßt, möchte ich folgendes schreiben.

Eben bekomme ich aus dem befriedeten Bezirk meines Jagdreviers einen Anruf von einer jungen Frau.
Sie habe im Holzschuppen einen Waschbären eingesperrt der öfters dort des nachts in den Holzscheiten
herum krabbelt und dabei Lärm macht.
Ihr Ansinnen an mich, rüber in`s Revier fahren ---- und jetzt kommt`s -- den Waschbären einfangen und an einem anderen Ort wieder aussetzen.
Ich wußte im 1. Moment nicht, was ich sagen sollte. Dann habe ich ihr die Empfehlung gegeben die Holzstalltür weit zu öffnen und den "Maskierten" in die Freiheit zu entlassen.
Das sind so Auswüchse die die Saat der GRÜNEN Waschbärenkuschler aufgehen lassen.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 10.10.18 um 22:25 Uhr.
@ Dackelfan #
Natürlich lässt du ihn frei....... zehn Meter reichen doch für 12/70
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@ Hunter03 #
Hunter03 schrieb:

Natürlich lässt du ihn frei....... zehn Meter reichen doch für 12/70


Mal gnz ehrlich, na klar werde ich jeden Waschbären in die ewigen Jagdgründe schicken, nur heute Abend nicht!
Habe heute nachmittag 5 Std. im Revier gearbeitet - u.a. Plexiglasfenster in eine geschlossene Kanzel eingebaut- ich hatte einfach keine Lust, wg. einem WB noch rund 45 km zu fahren.

Außerdem habe ich eine sehr gute halbe Flasche Rotwein intus ging also beim besten Willen nicht!
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 11.10.18 um 00:05 Uhr.
@ Dackelfan #
Hätte ich dann auch nicht gemacht
Aber nur wegen dem Roten
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#
servus

hier in der Umgebung hat wohl nun die staupe die bankräubergesichter im griff ! vorgestern auf meiner Abendrunde lag ein verendender bär auf dem Feldweg.

ein anruf beim Pächter bestätigte diese Vermutung. er bekommt ständig anrufe von bürgern das irgendwo zutrauliche bären oder "kranke" aufgefunden werden.

ich habe mal gezählt was von mir zuhause bis zur Autobahn alles an diesen neozonen platt auf bzw. neben der straße lag - da kam ich auf fast 20 !


auch auf der autobahn liegt alles voll ! so krass habe ich das noch nie erlebt- aber klar wenn die von staupe geschwächt überall rumkrauchen…...
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 11.10.18 um 18:47 Uhr.
@ Pritt1 #
Pritt1 schrieb:

servus

hier in der Umgebung hat wohl nun die staupe die bankräubergesichter im griff ! vorgestern auf meiner Abendrunde lag ein verendender bär auf dem Feldweg.

ein anruf beim Pächter bestätigte diese Vermutung. er bekommt ständig anrufe von bürgern das irgendwo zutrauliche bären oder "kranke" aufgefunden werden.

ich habe mal gezählt was von mir zuhause bis zur Autobahn alles an diesen neozonen platt auf bzw. neben der straße lag - da kam ich auf fast 20 !


auch auf der autobahn liegt alles voll ! so krass habe ich das noch nie erlebt- aber klar wenn die von staupe geschwächt überall rumkrauchen…...


Bei Deiner Mitleid erzeugenden Mitteilung, werden der GRÜNEN Priska Hinz wohl das Pippi in die Augen steigen. Bei mir lediglich nur ein schelmisches Zwinkern.
Wie schrieb ich doch hier kürzlich und voll zutreffend: Mutter Natur hat für alles ein Mittelchen und wenn es die Staupe ist!
Darauf nun den Rest der gestrigen halben Fl. Roten, Prost und Waidmannsheil!
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@ Pritt1 #
hallo pritt1,
das ist doch das ziel von peta und co. alles reguliert sich von selbst, und was nicht gegessen wird warumm
sollte ich das der natur entnehmen?
jetzt haben wir das ergebniss! blattli würde jetzt schreiben das es räude nicht gibt und das der abschuss
zur räude prävention nur von den bekloppten gummistiefel niederwildjägern betrieben wird die die von
dir gesehenen toten bären sicher dort ausgelegt haben.
aber zu hoher bestand seuchen und das qual pur für jedes tier.

waidmannsheil
michael
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@ Pritt1 #
Ich zähle nicht, aber auf der A66 liegen zwischen GN und SLÜ geschätzt jeweils 10 Stück und das jedes Wochenende.
Alt ist, wer mehr Spaß an der Vergangenheit hat als an der Zukunft

... Facebook .. nein Danke
... wer einem Gutmenschen mit Zahlen, Daten, Fakten kommt, konfrontiert ihn mit dem Bösen
... eine Antwort resultiert im wesentlichen aus der ihr zu Grunde liegenden Frage
... Wer ein Problem erkennt und nichts zu seiner Lösung beträgt ist Teil des Problems
... In manchen Berufen zählt nicht was man erreicht, es reicht wenn man etwas erzählt.
... nicht jeder den ich mag macht alles richtig und nicht alle die ich nicht mag machen alles immer falsch
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