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Raubwild und Beutegreifer
531 Themen, Moderator: Sunyi, Susanne1, Redaktion_landlive, Moderator, nagus2
Forum: Raubwild und Beutegreifer

An die hessischen Jagdfreunde in Sachen Waschbär und Schonzeit / befriedete Bezirke

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Beitrag vom Autor bearbeitet am 28.05.18 um 15:14 Uhr.
#
An die hessischen Jagdfreunde in Sachen Waschbär und Schonzeit / befriedete Bezirke
Moin ihr Hessen,

vermutlich einem Großteil von uns ist ja die Schonzeit der Waschbären (auch außerhalb der Elternzeit und auch der Jungbären) ein Dorn im Auge.

Es gibt seitens des Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz aber ein Schreiben an das Regierungspräsidium Kassel vom 27.01.2017 mit dem Geschäftszeichen VI 3-088j 10.01-1/2010, daß in befriedeten Bezirken auch INNERHALB DER SCHONZEIT die Fangjagd erlaubt ist. Darüber hinaus hat der LJV Hessen erreicht, daß die Erteilung von Schießerlaubnissen in befriedeten Bezirken kostenlos ist.

Insofern können wir Jagdberechtigten bei unseren Unteren Jagdbehörden bzw. unseren Ordnunsämtern eine entsprechende Schießerlaubnis für die befriedeten Bezirke beantragen.

Wir als Jäger und Jagdpächter können also in unseren Revieren den Grundstücksbesitzern (in den befriedeten Bezirken) und natürlich uns selbst daheim auf unseren Grundstücken helfen, in dem wir die gefangenen Waschbären zur Strecke bringen. Voraussetzung ist natürlich, daß der Fallensteller einen entsprechenden Sachkundenachweis für die Falle hat.
Weiterhin ist es selbstverständlich, daß wir die entsprechenden Vorschriften der Bundes- und Landesjagdgesetzgebung insbesondere im Hinblick auf den Elternschutz beachten!

Der Kreisjagdverein Bad Hersfeld hat das in einem Beitrag auf seiner Website sehr gut nochmal zusammengefasst.

Ich habe vor einigen Wochen einen entsprechenden Antrag gestellt, der auch bewilligt wurde. Insofern kann man jetzt legal handeln, wenn im Dorf der Jagdgenossenschaft wieder mal ein Waschbär in die Falle gegangen ist.

Da ich glaube, daß dieses Thema noch nicht wirklich bekannt ist, schreibe ich es mal hier ins Forum.

Gruß aus Nordhessen


[www.youtube.com] Lebensgefühl!
[www.youtube.com] Nordhessen! What else?

"Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert, die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht bankrott gehen soll. Die Leute sollen wieder lernen zu arbeiten, statt auf öffentliche Rechnung zu leben." CICERO 42 VOR CHRISTUS!!!!

Gutmenschentum führt ins Mittelmaß und damit ins Abseits!

Zuviel Rotlicht macht auch braun

Schlagwörter dieses Themas: befriedet, bezirk, hessen, schießerlaubnis, schonzeit, waschbär, hinzufügen »

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Beitrag vom Autor bearbeitet am 28.05.18 um 16:28 Uhr.
@ Laerchenwald #
Waschbären
Laerchenwald schrieb:

Moin ihr Hessen,

vermutlich einem Großteil von uns ist ja die Schonzeit der Waschbären (auch außerhalb der Elternzeit und auch der Jungbären) ein Dorn im Auge.

Es gibt seitens des Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz aber ein Schreiben an das Regierungspräsidium Kassel vom 27.01.2017 mit dem Geschäftszeichen VI 3-088j 10.01-1/2010, daß in befriedeten Bezirken auch INNERHALB DER SCHONZEIT die Fangjagd erlaubt ist. Darüber hinaus hat der LJV Hessen erreicht, daß die Erteilung von Schießerlaubnissen in befriedeten Bezirken kostenlos ist.

Insofern können wir Jagdberechtigten bei unseren Unteren Jagdbehörden bzw. unseren Ordnunsämtern eine entsprechende Schießerlaubnis für die befriedeten Bezirke beantragen.

Wir als Jäger und Jagdpächter können also in unseren Revieren den Grundstücksbesitzern (in den befriedeten Bezirken) und natürlich uns selbst daheim auf unseren Grundstücken helfen, in dem wir die gefangenen Waschbären zur Strecke bringen. Voraussetzung ist natürlich, daß der Fallensteller einen entsprechenden Sachkundenachweis für die Falle hat.
Weiterhin ist es selbstverständlich, daß wir die entsprechenden Vorschriften der Bundes- und Landesjagdgesetzgebung insbesondere im Hinblick auf den Elternschutz beachten!

Der Kreisjagdverein Bad Hersfeld hat das in einem Beitrag auf seiner Website sehr gut nochmal zusammengefasst.

Ich habe vor einigen Wochen einen entsprechenden Antrag gestellt, der auch bewilligt wurde. Insofern kann man jetzt legal handeln, wenn im Dorf der Jagdgenossenschaft wieder mal ein Waschbär in die Falle gegangen ist.

Da ich glaube, daß dieses Thema noch nicht wirklich bekannt ist, schreibe ich es mal hier ins Forum.

Gruß aus Nordhessen


Hallo,

danke für diese umfassende Information, war mir als Waschbärenfreund nicht bekannt.
Mein Antrag läuft z.Z. bei der Unteren Jagdbehörde, werde mich dort mal in Erinnerung bringen.

Ja ich weiß, jeder kennt die lieben Wappentierchen der GRÜNEN, trotzdem wieder mal ein Foto von diesen Faunenfremdlingen und Schädlingen!
1
 
#
Moin,

zur Ergänzung:

Ich habe mit exakt den hier benannten Dokumenten den Antrag eingereicht, es gab daraufhin weder Rückfragen noch irgendwelche Anmerkungen.

Allerdings hatte ich meinen Sachkundenachweis Falle noch hinzugefügt...

Gruß aus Nordhessen
[www.youtube.com] Lebensgefühl!
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Zuviel Rotlicht macht auch braun
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@ Laerchenwald #
Laerchenwald schrieb:

Moin,

zur Ergänzung:

Ich habe mit exakt den hier benannten Dokumenten den Antrag eingereicht, es gab daraufhin weder Rückfragen noch irgendwelche Anmerkungen.

Allerdings hatte ich meinen Sachkundenachweis Falle noch hinzugefügt...

Gruß aus Nordhessen


Es dürfte auch mal interessant sein, welche Ämter bei dem Antrag der Gewährung usw. involviert waren.
In meinem Fall der Kreisveterinär und sogar die DEVA wg. der von mir angegebenen Munition 22 lfB. aus einem 6" Revolver!
0
 
@ Dackelfan #
Dackelfan schrieb:

Es dürfte auch mal interessant sein, welche Ämter bei dem Antrag der Gewährung usw. involviert waren.
In meinem Fall der Kreisveterinär und sogar die DEVA wg. der von mir angegebenen Munition 22 lfB. aus einem 6" Revolver!


Moin,

bei uns, laut einem Telefonat mit der UJB von mir wohl wirklich nur das O-Amt an meinem Wohnort, sonst keiner....

Gruß aus Nordhessen
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Gutmenschentum führt ins Mittelmaß und damit ins Abseits!

Zuviel Rotlicht macht auch braun
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@ Laerchenwald #
Laerchenwald schrieb:

Moin ihr Hessen,

vermutlich einem Großteil von uns ist ja die Schonzeit der Waschbären (auch außerhalb der Elternzeit und auch der Jungbären) ein Dorn im Auge.

Es gibt seitens des Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz aber ein Schreiben an das Regierungspräsidium Kassel vom 27.01.2017 mit dem Geschäftszeichen VI 3-088j 10.01-1/2010, daß in befriedeten Bezirken auch INNERHALB DER SCHONZEIT die Fangjagd erlaubt ist. Darüber hinaus hat der LJV Hessen erreicht, daß die Erteilung von Schießerlaubnissen in befriedeten Bezirken kostenlos ist.

Insofern können wir Jagdberechtigten bei unseren Unteren Jagdbehörden bzw. unseren Ordnunsämtern eine entsprechende Schießerlaubnis für die befriedeten Bezirke beantragen.

Wir als Jäger und Jagdpächter können also in unseren Revieren den Grundstücksbesitzern (in den befriedeten Bezirken) und natürlich uns selbst daheim auf unseren Grundstücken helfen, in dem wir die gefangenen Waschbären zur Strecke bringen. Voraussetzung ist natürlich, daß der Fallensteller einen entsprechenden Sachkundenachweis für die Falle hat.
Weiterhin ist es selbstverständlich, daß wir die entsprechenden Vorschriften der Bundes- und Landesjagdgesetzgebung insbesondere im Hinblick auf den Elternschutz beachten!

Der Kreisjagdverein Bad Hersfeld hat das in einem Beitrag auf seiner Website sehr gut nochmal zusammengefasst.

Ich habe vor einigen Wochen einen entsprechenden Antrag gestellt, der auch bewilligt wurde. Insofern kann man jetzt legal handeln, wenn im Dorf der Jagdgenossenschaft wieder mal ein Waschbär in die Falle gegangen ist.

Da ich glaube, daß dieses Thema noch nicht wirklich bekannt ist, schreibe ich es mal hier ins Forum.

Gruß aus Nordhessen


Da möchte ich noch etwas m. E. wichtiges nachtragen.

Die Denkweise, Dogmen und Handlungsweise der GRÜNEN sind zweigleisig, den Bürger als evtl. Stimmvieh möchte man nicht vergraulen.

Also erlaubt man hier im befriedeten Bezirk den Fang der Waschbären ohne wenn und aber.
Im Jagdbezirk hingegen ist die gesamte Waschbärenpopulation und deren Nachwuchs bis zum 31.07. mit Schonzeit geschützt!

Die Schäden die der Waschbär an Gebäuden usw. anrichtet sind anscheinend ausreichender Grund für die Fangjagd im befriedeten Bezirk.
Die Schäden die der Waschbär in der freien Natur durch seinen Fraß von Lurchen, Reptilien, Gelegen usw. anrichtet anscheinend nicht!
Kann sich nun jeder das notwendige dazu denken.
3
 
#
Totaler Schwachsinn.
Jagen darf kein Spass machen, sofort verbieten.
Aber Schädlingsbekämpfung ist gut und wird gefördert.
Sogar Schießerlaubnis im befriedeteten Bezirk.
Und wir machen den Quatsch mit.
Oh toll erstmal zum Amt und bittstellen
Dann sollen sie von mir aus sich selbst kümmern.
Egal wie niedrig man die Messlatte hängt, es kommt einer her der aufrecht drunterher marschiert

Gruß pigeon
4
 
@ Pigeon #
Was ich im befriedeten Bezirk fange macht im Revier keinen Schaden
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 31.05.18 um 15:08 Uhr.
@ Dackelfan #
Dackelfan schrieb:

Da möchte ich noch etwas m. E. wichtiges nachtragen.

Die Denkweise, Dogmen und Handlungsweise der GRÜNEN sind zweigleisig, den Bürger als evtl. Stimmvieh möchte man nicht vergraulen.

Also erlaubt man hier im befriedeten Bezirk den Fang der Waschbären ohne wenn und aber.
Im Jagdbezirk hingegen ist die gesamte Waschbärenpopulation und deren Nachwuchs bis zum 31.07. mit Schonzeit geschützt!

Die Schäden die der Waschbär an Gebäuden usw. anrichtet sind anscheinend ausreichender Grund für die Fangjagd im befriedeten Bezirk.
Die Schäden die der Waschbär in der freien Natur durch seinen Fraß von Lurchen, Reptilien, Gelegen usw. anrichtet anscheinend nicht!
Kann sich nun jeder das notwendige dazu denken.



Na ja, ob man sich das notwendige denken kann, lasse ich mal dahingestellt.

Schäden die WB in Gebäuden anrichten sind eben für Jedermann sichtbar und müssen von den Betroffenen auch irgendwann bezahlt werden. Das kann auch das "grüne Ideologiemäntelchen" nicht verschleiern. Deshalb auch die (breite) Zustimmung der der Grünen. Schließlich geht es hier um Wählerstimmen.

Das aber weitgehend unbekannt ist, welche Schäden WB und andere Neozoen, in/an der heimischen Fauna und Flora anrichten, da müssen wir - Jägerschaft - uns mal selber kräftig auf die Schulter klopfen.

Wir wurschteln ja lieber "still und leise" Jeder allein vor sich hin, damit bloß Niemand mitbekommt, welche Erfolge/Mißerfolge der Einzelne bei der Neozoenjagd hat. Jagd-, oder besser Beuteneid lässt grüßen

Dies ist wieder mal ein Grund dafür endlich eine "übergeordnete" und bundesweit wirkende Pressestelle - mit fällt gerade kein besserer Begriff ein - einzurichten, damit diese Umstände dem unwissenden "Ottonormalverbraucher" vor Augen geführt werden können.

Damit kann man "NABU", "BUND", "PETA" und den anderen Stimmungsmachern den Wind aus den Segeln nehmen. Damit kann (könnte) die Jägerschaft endlich selber mal agieren, statt immer nur zu reagieren und sich mit Änderungen abfinden, die Ahnunglose beschlossen haben.

Aber das kostet Geld, viel Geld. Grobe Schätzung, pro Jäger/in und Jahr ~ 100,-€.

Aber spätestens bei diesem Betrag steigen die (allermeisten) Jäger aus - kann man ja fast 30 Patronen von kaufen



WH

Wilddieb
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 31.05.18 um 15:25 Uhr.
@ Pigeon #
Pigeon schrieb:

Totaler Schwachsinn.
Jagen darf kein Spass machen, sofort verbieten.
Aber Schädlingsbekämpfung ist gut und wird gefördert.
Sogar Schießerlaubnis im befriedeteten Bezirk.
Und wir machen den Quatsch mit.
Oh toll erstmal zum Amt und bittstellen
Dann sollen sie von mir aus sich selbst kümmern.
Egal wie niedrig man die Messlatte hängt, es kommt einer her der aufrecht drunterher marschiert

Gruß pigeon


So ein Quatsch, die gebührenfreie Schießgenehmigung wird auch ohne Bittstellung erteilt, wie Harras schrieb, was ich in bequemer Weise im Garten fange, muß ich nicht im Revier fangen und dort totschießen.
Für Dich zum überdenken, ich wohne 15 km vom Revier entfernt, Vorgabe ist, ich muß den gefangenen Waschbär ( WB ) im verdunkelten Abfangkäfig in mein Revier verbringen und dort töten.
Glaubst Du es ist tierschutzkonform den WB ca. 30 Min.in dem Korb zu transportieren?
Dein Prädikat totaler Schwachsinn kannste Dir selbst auf die Fahne heften, Du bist mit Sicherheit kein Fangjäger, sonst würdest du hier nicht so einen Bockmist schreiben!
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