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Wildbrethygiene, Verwertung und Vermarktung
389 Themen, Moderator: Sunyi, Susanne1, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Wildbrethygiene, Verwertung und Vermarktung

Wildbret Online-Marktplatz

@ Bremen82 #
Ich sehe schon, Du hast Dir mehr Gedanken gemacht, als ich im Eingangsthread vermutet habe. Dafür meinen Respekt und gutes Gelingen! Im Grunde können wir froh sein, wenn es einer probiert und es funktioniert - würde uns allen helfen - und wenn nicht: So what, ist nicht meine Zeit, nicht meine Energie und nicht mein Geld.
2
 
@ Bremen82 #
Bremen82 schrieb:

Hallo Razorback,
Der Marktplatz wird doch jedem Kunden nur die Angebote in seiner Region anzeigen. Es ist für jeden Kunden ein lokaler Markt, ergänzt durch Versandhändler, wenn es kein lokales Angebot gibt. Wo genau siehst du die Schwierigkeit auf diesem Gebiet?


Heisst es werden die wenigen die eingetragen sind als Lebensmittelunternehmer gelistet pro Region.
Der sich sowas einrichtet überlegt üblicherweise ob sich das lohnt, bei der Kundschaft die er bereits! hat.
Dann gehts weiter, ist er als eingetragener von der üblichen Reichweite 100 km betroffen?
Darf denn der gemeine Jäger auf Plattformen anbieten die diese Reichweite übersteigen?
Wie willst du damit Geld verdienen? Werbung oder Gebühren?
Vom wem willst das bekommen?

Der der sich hinstellt in seiner Wildkammer der kalkuliert schon knapp, zerwirken, entbeinen, papieren, seine Zeit, alles das zusammen ist bei der Geizistgeil Fraktion schon zuviel.
Versandgeschäft....vergiss es ganz schnell.

Ein Freund von mir wollte mit feschen Buxen für das Kahlwild ordentlich durchstarten, befindet sich in Liquidation das Ganze, die Kunden sind eiskalt. Da ist was dran ieeh, ob das noch gut ist?

Schmeckt das immer so? Am besten gleich einen Hotlinemitarbeiter mit einplanen.

"Die multikulturelle Gesellschaft ist eine Illusion von Intellektuellen."
H. Schmidt, Kanzler a.D.
1
 
@ 7x65R #
7x65R schrieb:

1. Schwarzwild stellt mit 92 Mio den Großteil deiner aufgerufenen 200 Mio. Problem: es wird mit 4 € pro Kg in der Schwarte angenommen...angeblich ein Durchschnittswert ab Revier, was unter normalen Bedingungen schon ein sehr sportlicher Wert ist....ein unter der aktuellen Marktlage utopischer Wert.



Die SW Preise versteht doch kein Mensch mehr. Letzten Dezember hat mir der Wildhänlder 0,50 cent pro KG SW geboten. Letzte Woche ruft mich derselbe Händler an, ob ich nicht mal wieder SW liefern könnte, er bietet 3,50 € pro kg.
Wenn man schlau ist, vermarktet man sein SW intensiv von März bis Anfang Oktober.
Ich glaube am besten fährt man indem man sich vor allem ganz regional an die Gegebenheite anpasst.
Bei uns ist die Woche nach dem Spargelstart immer mau. Vorher sehr gut und nach dem Spargel zieht die Nachfrage wieder an.
Herbst Winter ist Rehwild Nachfrage hoch und Rotwild ist am besten von Anfang der Jagdzeit bis Ende des Jahres.
Das kann aber in anderen Regionen wieder ganz anders sein.
Mit einem überregionalen online Angebot würde man diese Sptzen meiner Meinung nach nivilieren.
Meine Meinung.
Ansonsten sehe ich den großen Trend kommen :
Mehr Lebensmittel aus der Region - und bio.
Also Wild dürfte im Trend liegen mit - mehr Bio geht nicht.

3
 
#
Ich bin auch der Meinung eine gute Idee aber schwer umsetzbar! ich werde aber das Thema aufmerksam verfolgen viel Glück wünsche ich dem Treed starter!
Nicht das, was einer Niederlegt
nur was dabei dein Herz bewegt,
nur was er fühlt bei jedem Stück,
das ist das wahre Jägerglück.
WEIDMANNSHEIL!!!!!!!
1
 
@ Muffel007 #
Muffel007 schrieb:

Die SW Preise versteht doch kein Mensch mehr. Letzten Dezember hat mir der Wildhänlder 0,50 cent pro KG SW geboten. Letzte Woche ruft mich derselbe Händler an, ob ich nicht mal wieder SW liefern könnte, er bietet 3,50 € pro kg.
Wenn man schlau ist, vermarktet man sein SW intensiv von März bis Anfang Oktober.
Ich glaube am besten fährt man indem man sich vor allem ganz regional an die Gegebenheite anpasst.
Bei uns ist die Woche nach dem Spargelstart immer mau. Vorher sehr gut und nach dem Spargel zieht die Nachfrage wieder an.
Herbst Winter ist Rehwild Nachfrage hoch und Rotwild ist am besten von Anfang der Jagdzeit bis Ende des Jahres.
Das kann aber in anderen Regionen wieder ganz anders sein.
Mit einem überregionalen online Angebot würde man diese Sptzen meiner Meinung nach nivilieren.
Meine Meinung.
Ansonsten sehe ich den großen Trend kommen :
Mehr Lebensmittel aus der Region - und bio.
Also Wild dürfte im Trend liegen mit - mehr Bio geht nicht.

Ja mein lieber Angebot und Nachfrage bestimmen die Preise im kommerziellen Wild Geschäft!
Nicht das, was einer Niederlegt
nur was dabei dein Herz bewegt,
nur was er fühlt bei jedem Stück,
das ist das wahre Jägerglück.
WEIDMANNSHEIL!!!!!!!
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@ 7x65R #
7x65R schrieb:

1. Schwarzwild stellt mit 92 Mio den Großteil deiner aufgerufenen 200 Mio. Problem: es wird mit 4 € pro Kg in der Schwarte angenommen...angeblich ein Durchschnittswert ab Revier, was unter normalen Bedingungen schon ein sehr sportlicher Wert ist....ein unter der aktuellen Marktlage utopischer Wert.


Ich überlasse es mal dir darüber zu urteilen, ob es Durchschnittswerte sind oder ob der DJV hier falsche Angaben macht ;) Ich könnte mir vorstellen, dass es auch Regionen gibt, wo höhere Preise erzielt werden aber möglicherweise sind es tatsächlich nur die Durchschnittswerte aus funktionierenden Märkten. Dass es in einigen Regionen nahezu unmöglich geworden ist Schwarzwild zu vermarkten, ist ja eben einer der Gründe, warum ich den Marktplatz entwickle und alles andere als ein Hindernis für die Plattform. Dies zeigt ja gerade den Bedarf für ein neues Vermarktungs-Werkzeug in einigen Regionen. Die Nachfrage soll ja eben angekurbelt werden, um wieder faire Preise zu erzielen. Es ist für den Marktplatz ja eher zweitranging was man ohne Marktplatz in einigen Regionen erzielt. Wichtig ist, was mit einem funktionierenden Marktplatz erzielt werden könnte.


2. In der Auflistung sind auch schwer handelbare Wildarten wie Wildtauben, Wildenten, Wildgänse etc......

Das ist richtig. Ohne die sind es ca. 190 Millionen. Würdest du das Anbieten solcher Wildarten gar nicht erst in dem Marktplatz möglich machen?


3. Du hast din deine 200 Mio € einfach die angeführten Balgwerte von Dachs, Marder und Fuchs mit eingepreist.....die wird aber niemand essen wollen bzw sich bei seinem regionalen Jäger zum Gerben im Kern für z.B. 21 € einen Dachs kaufen.

Nein, habe ich natürlich nicht. Ich schrieb ca. 200 Millionen. Mit sind es gut 204 ohne knapp 195 Millionen, wenn ich es noch richtig im Kopf habe. Gerundet ca. 200 Millionen.


Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem Unternehmen, aber auch mir fehlt der Glaube, denn einerseits gab/gibt es sowas schonmal, andererseits versuchst du einen recht konservativen Lebensmittelunternehmer (den Jäger) auf Onlinehandel 3.0 zu trimmen. Die, die das wollen haben ihre Regionalität in EbayKleinanzeigen kund getan und werden auch von Kunden gefunden.

Wer eBay Kleinanzeigen nutzt, den möchte ich schon für den neuen Marktplatz gewinnen. Sollte ich mir das nicht zutrauen, könnte ich die Sache wirklich lassen;)

Dort wo die Kernnutzer deiner Idee sitzen, junge hungrige Städter, gibt es quasi keine Absatzprobleme von Wild. Und dort wo es ein Wildüberangebot gibt, im ländlichen bis sehr ländlichen Raum, stehst du vor dem Problem der Distanz zu den Kundenkreisen bzw wer dort ein Stück haben will, wird von zig Jägern mit dem Zeug zugeworfen. Und Versandhandel von Wildfleisch ist nicht wirklich marktfähig, da die Kosten dafür einerseits dem Kunden nicht schmecken und andererseits der Händler über den das laufen sollte, dann wieder dem Jäger die Einkaufspreise drückt.

Wie geschrieben: viel Erfolg, bitte halte uns auch auf lange Sicht auf den laufenden, was dein Projekt macht.

P.S: Wenn du aber trotzdem noch etwas arbeiten willst, dann such mal die RfL (Rundschau für Fleischhygiene und Lebensmittelüberwachung, entweder letzte Ausgabe 2012 0der eine der ersten 2013 nach "Wildfleisch als Nischenprodukt im Biomarktsegment", Herausgeber ist Prof Schiefer, der hilft dir ggf. Außerdem gabs dazu auf dem Food Dialogue der HAW Hamburg vor ca 3-4 Jahren einen Beitrag zu Wildfleisch inkl Regionalität etc, der im Archiv für Lebensmittelhygiene gelistet sein sollte)


Vielen Dank für die vielen Hinweise, Wünsche und Tipps. Ein Städter wird nicht drum rum kommen auch mal in der näheren ländlichen Umgebung sein Wild zu kaufen oder er muss es über lokale Händler oder Versandhändler erwerben, die dann wieder mehr Wild aus der lokalen Umgebung kaufen müssen. Der Marktplatz kann natürlich nichts an den Wildvorkommen ändern. Er kann nur versuchen es möglichst komfortabel zu machen, an Wild aus der unmittelbaren oder weiteren Region zu kommen und die allgemeine Nachfrage anzukurbeln.
Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.
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@ NOL #
NOL schrieb:

@all
Genau dies ist das Problem der Jägerschaft : alles wird runtergemacht und
jeder der sich mal für uns in irgendeiner Form einbringen/aktivieren möchte
werden zumindest geistig Steine in den Weg gelegt !
Natürlich gibt es regionale Unterschiede aber anerkennt doch mal auch andere
Meinungen und Sichtweisen! Ich hatte letztes Jahr 43 Drückjagdtage rundum in der
Bundesrepublik verteilt. Ich wurde Zeuge von Jagden wo den Treibern und den Teilnehmern
Wild verpflichtend umsonst angedreht wurde! Bei einer Jagd wurden 24 Schweine
vernichtet! Im weitesten Sinn sind wir Jäger verpflichtet Lobby Arbeit für das Produkt
Wildfleisch zu machen! Jemand der zumindest von seiner Schreibweise mit großer Passion
dafür starkmacht nur negativen Scheiss auf den Weg zu geben ist typisch für die Teilnehmer hier !
Produktive Hilfe und Kritik wäre doch sicherlich hilfreich - lernen aus den Fehler andere etc bringt
auch mehr als : da sind andere schon insolvent gegangen bla bla bla
Ich verdiene auch mein Geld mit etwas was 10000000000 andere auch machen und können !

Der Markt ist voll mit Marktplätzen für Wildfleisch und Wurstprodukte.
Wie im letzten Herbst viele Professionelle Wildvermarkter feststellen mustern, hat das Angebot die Nachfrage übersteigen, so das die Läger überquollen.
Ursache war nicht das es zu viel Wildbret aus D gab, nein einige Konzerne hatten das Weinachts Geschäft mit vermeidlichen Wild (meist minderwertige Gatterwahre) für sich entdeckt.
Plötzlich lag der Hirschbraten bei Aldi in der TK für preise die der Jäger vor ort in der Decke verlangt.
Diese minderwertige Wahre sorgte dafür das viele Menschen das Experiment Wildfleisch mit dem Ergebnis NIE wieder Wild abgeschlossen haben.
Ich kann 99,9 % der Endverbraucher nur mit fertig veredelten Wildproduckten versorgen.
0,1 % haben Interesse an ganzen Stücken.
Ich habe früher viel an Gaststätten geliefert. In den letzten Jahren wurde das immer weniger.
Ich hab mich mal drangemacht und hinterfragt warum.
Ein Gastwirt und Freund erklärte mir, er würde nur noch ausschließlich Wahre vom Wildhändler kaufen.
Erstes Problem Er benötigt einen völlig separaten Bereich in dem Wild in der Decke Schwarte lagert und verarbeitet, er ist in der Haftung. Zweites Problem die Lieferfähigkeit der Jäger vor Ort. Er sagte mir ich hab für nächsten Freitag eine Gesellschaft angenommen die Kommen mit 100 Leuten und wollen win Wild Büffet mit allen Produckten rund ums Heimische Wild. könntest du mir das liefern? dann zeigte er mit die Bestellung die er beim Wildhändler aufgegeben hat und ich musste den Kopf schütteln.
Wir sind Hobby vermarkter und können unsere Produckte im Umfeld absetzen. Die Zeiten wo der Kunde ein grob zerwirktes Stück in der Plastiktüte für 10 € kg kauft sind vorbei. Im Westen in Brandenburg verkaufe ich nur so an Endkunden allerdings zu preisen die etwa 1/4 derer sind die ich hier im Westen bekomme.
Salami, Schinken, Rückenfilet, Grillwurst, Pfefferbeißer, ......... fertige Braten oder Grillstücke das verkauft sich mit dem Scharm, direkt vom Jäger, wie von allein (im Westen).
Dafür braucht es etwas Arrangement was für mich selbstverständlich ist wenn ich ein Revier habe und Wild erlege dann gehört die Vermarktung für mich zur Jagd dazu.
Wenn du dafür keine Zeit und Lust hast, solltest du deine Einstellung zur Jagd mal hinterfragen als Drückjagd Junkie der durch D ziehen Wahnsinns Strecken produzieren und dann rumjammern das er das Wild nicht vermarktet bekommt. Übrigens vermarkte ich aus meinen 2 Revieren über 100 Stück Schalenwild Jährlich.
Ich kenne Einige Reviere die der Meinung sind als Pächter Wild Tot schießen würde reichen, nein mein lieber es reicht nicht, die sinnvolle Verwertung sollte an erster Stelle stehen.
Wenn du Absatzprobleme hast, dann suche das Problem nicht beim Kunden und hoffe auf irgendwelche Software Entwickler. Die werden dein Problem nicht lösen.
Übrigens ich bin Jetzt schon wieder für das gesamte Jahr ausverkauft mit Grillwürsten und Salami hab noch Vorbestellungen für über 300 Packungen a 5 Grillwürste und ich verkaufe nicht über den Preis, sondern über Qualität der Kunde bekommt ein Tolles Produkt für 10€ je Packung.
Übrigens bei den Drückjagden an denen ich teilnehme wird SW für 3,5 bis 5 € vom Streckenplatz verkauft.
Man muss sich rechtzeitig anmelden um etwas zu bekommen.
Ich kaufe schon mal das eine oder andere Stück dazu um eine wachsende Zahl an Stammkunden Weinachten zufrieden zu stellen.

Unterm Strich wüste ich aus meinem Jagdlichen Umfeld niemanden der so eine Platform nutzen würde und mein Jagdlicher Dunstkreis ist relative groß.
Ich hab in diesem Frühjahr in 2 zusätzliche Kühltruhen investiert um einen Vorrat für Weinachten zu schaffen, sie sind lehr. Die bisher im Westen erlegten stücke Rehwild (11) sind schneller verkauft als erlegt und wir haben erst den 14. Mai. In Brandenburg wird Rehwild nicht wirklich bejagt da steht SW an erster Stelle gefolgt vom Dam und dann Rotwild.
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@ Razorback #
Razorback schrieb:

Heisst es werden die wenigen die eingetragen sind als Lebensmittelunternehmer gelistet pro Region.
Der sich sowas einrichtet überlegt üblicherweise ob sich das lohnt, bei der Kundschaft die er bereits! hat.
Dann gehts weiter, ist er als eingetragener von der üblichen Reichweite 100 km betroffen?
Darf denn der gemeine Jäger auf Plattformen anbieten die diese Reichweite übersteigen?
Wie willst du damit Geld verdienen? Werbung oder Gebühren?
Vom wem willst das bekommen?

Der der sich hinstellt in seiner Wildkammer der kalkuliert schon knapp, zerwirken, entbeinen, papieren, seine Zeit, alles das zusammen ist bei der Geizistgeil Fraktion schon zuviel.
Versandgeschäft....vergiss es ganz schnell.

Ein Freund von mir wollte mit feschen Buxen für das Kahlwild ordentlich durchstarten, befindet sich in Liquidation das Ganze, die Kunden sind eiskalt. Da ist was dran ieeh, ob das noch gut ist?

Schmeckt das immer so? Am besten gleich einen Hotlinemitarbeiter mit einplanen.


Der Kunde bekommt nur Angebote aus der Region angezeigt sortiert nach Entfernung. Standardmäßig deutlich unter 100km eingestellt - maximal kann er es auf 100km erweitern. Er stellt eine Anfrage für angebotene Produkte und wenn der Jäger die Anfrage bestätigt, muss er es beim Jäger abholen. Jäger sollen nicht plötzlich versenden. Es gibt aber Versandhändler. Die sollen Gebühren zahlen, wenn sie ihr Fleisch anbieten wollen. Genauso lokale Händler. Werbung wird es auch geben. Jäger sollen den Marktplatz dauerhaft kostenlos nutzen können.
Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 14.05.18 um 12:32 Uhr.
@ Bremen82 #
Viel Glück aber du bist auf dem Holzweg 90 % Haben mehr oder weniger Funktionierende Absatz Möglichkeiten.
Die anderen 10% werden nicht in der Lage seine dich und deine Idee zu finanzieren. Du Reitest ein totes Pferd. Aber trotzdem würde ich mich freuen wenn ich mit meiner Einschätzung falsch liege und du Recht behältst
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#
Aus zeitlichen Gründen werde ich zumindest bis zum 22.05. nicht mehr auf jeden Beitrag hier antworten können. Ich muss bis dahin noch einen Crowdfunding-Wettbewerb bei Startnext vorbereiten. Dort werde ich den Marktplatz dann auch noch einmal für jeden etwas übersichtlicher präsentieren.
Der Crowdfunding Wettbewerb ist einer von mehreren Versuchen an Geld für die Bewerbung des Marktplatzes zu kommen.
Ich möchte euch das ganze kurz erklären.
Beim Crowdfunding geht es darum, möglichst viele Unterstützer für seine Idee zu finden, um ein Finanzierungsziel zu erreichen. So soll durch ganz viele kleine finanzielle Unterstützungen eine große Finanzierungssumme zusammen kommen, um die Idee umsetzen zu können.

Um potentielle Unterstützer zu motivieren, kann man ihnen sogenannte „Dankeschöns“ als Gegenleistung anbieten.

Ich habe mir z.B. überlegt welches Produkt für meine beiden Zielgruppen attraktiv sein könnte und bin bei Vakuumbeutel gelandet. Ich konnte hier eine Vereinbarung mit der Firma Allpax erzielen, die es mir ermöglicht einen Gutschein über eine 100er-Packung Vakuumbeutel 20x30 cm inkl. Versand für 10 € anzubieten. Kauft man eine Packung direkt beim Hersteller, zahlt man inkl. Versand 20,53 € (14,58 € plus 5,95 € Versand).

Das bedeutet, man kann den Marktplatz beim Crowdfunding unterstützen und bekommt als Gegenleistung ein Verbrauchsgut, das man ohnehin regelmäßig benötigt, über 50% günstiger.

Wie ich anfangs schon schrieb, handelt es sich nicht um gewöhnliches Crowdfunding, sondern um einen Wettbewerb.

Neben dem von Unterstützern eingesammelten Geld, gibt es zusätzlich noch Geld von der Veranstalter-Jury. Wer in den ersten 2 Wochen die meisten Unterstützer findet, bekommt 10.000 € in seine Finanzierungssumme. Der zweite bekommt 6.000 € und der dritte bekommt 4.000 €.

Darüber hinaus verteilt der Veranstalter am letzten Tag des Crowdfundings noch einmal 30.000 € an die Projekte, die ihr Finanzierungsziel noch nicht erreicht haben, aber in denen sie das größte Potential sehen. Ich denke ich werden ihnen einfach eure Begeisterungstürme hier im Forum präsentieren und dann wird das ein Selbstläufer ;)
Mein Finanzierungsziel liegt bei 25.000 €. Es wäre natürlich ein großer Schritt die 10.000 € für die meisten Unterstützer zu bekommen. Wer also etwas mit den Vakuumbeuteln anfangen kann, der kann beim Kauf der Vakuumbeutel sparen und gleichzeitig dazu beitragen, dass der Marktplatz einen Schritt auf seinem Weg vorankommt. Ich wäre jedem von euch – ganz besonders den Skeptikern, die trotzdem zugreifen – auf ewig dankbar:)
Ich weiß natürlich nicht, auf welche Weise die anderen Teilnehmer des Wettbewerbs versuchen potentielle Unterstützer ihrer Ideen zu motivieren. Ich hoffe einfach mal, dass ein nützliches Verbrauchsgut zum halben Preis nicht die schlechteste Motivation für Wildbret-Verkäufer ist.
Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.
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