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Wildbrethygiene, Verwertung und Vermarktung
379 Themen, Moderator: Sunyi, Susanne1, Redaktion_landlive, Moderator, nagus2
Forum: Wildbrethygiene, Verwertung und Vermarktung

Wildbret Online-Marktplatz

@ Lynx94 #
Lynx94 schrieb:

Meiner Erfahrung nach gibt es eine erhebliche Diskrepanz zwischen den Angaben in Umfragen und dem tatsächlichen Kaufverhalten des Verbrauchers.

Ein Beispiel: Ich kenne zufällig einen Regionalleiter von Aldi. Aldi bietet drei Sorten Milch. Milch "für mehr Tierwohl", Milch aus regionaler Erzeugung und Milch ohne besondere Erzeugungs-/Erzeugerkennzeichnung. Die Milch "für mehr Tierwohl" ist nach Aussage meines Bekannten ein Flopp, während sich die regionale Milch sehr gut verkauft.

Gutes Gewissen muss man sich leisten können.


und dann guck mal aufs Kleingedruckte auf den "mehr-Tierwohl-Packungen" - was draufsteht ist noch lange nicht (ausschließlich) drin.
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@ Bremen82 #
Hallo...
ich setze da mehr auf den von mir langjährig aufgebauten Kundenstamm...das Problem das ich sehe ist, dass der Internetnutzer an die beliebige Verfügbarkeit gewöhnt ist so bekomme ich über die Plattform des LJV Rheinland Pfalz jedes Jahr dann Anrufe am 21.12. dass ein Rehrücken geordert wird für den 23.12....insgesamt bekomme ich über dieses Schiene vielleicht dann 3 Anrufe im Jahr...oft ist man dann auch enttäuscht über den Preis...billig verramsche ich Wildbret nicht....(Rehkeule ohne Knochen das Kilo 23 €). Meine Kundschaft zahlt den Preis gern weil man sich kennt und man sicher ist das ist erste Qualität bei allen Verarbeitungsschritten...
ich habe den Personen dann angeboten, sie in meine Kundenliste aufzunehmen und sie dann im Mai zu beliefern und die Ware bis Weihnachten einzufrieren....Reaktion ach das dauert mir alles zu lang...bei meinem Kundenstamm lege ich Wert darauf auch gleichzeitig Öffentlichkeitsarbeit für die Jagd zu machen und erkläre was alles passiert bis dann der Rehrücken auf dem Teller liegt....das interessiert die Leute sehr und man genießt dann den Sonntagsbraten mit ganz anderen Augen...wie gesagt versuchs.....vielleicht funktioniert das bei euch...
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Hallo zusammen,

vielen, vielen Dank für die vielen hilfreichen Beiträge! Ich antworte mal auf einige Dinge zusammenfassend.
Auf der Plattform geben Jäger an, was sie vorrätig haben. Nur dieses Fleisch kann angefragt werden.
Das Eintragen ihres Fleisches läuft folgendermaßen ab:
Einmalig gibt der Jäger bei der Einrichtung z.B. seine Adresse, kg-Preise pro Tierart(Alter/Gewicht) /Fleischteil an und welche Produkte er üblicherweise von welchem Tier anbietet.
Das kann dann im schlechtesten Fall nur „Ganzes Stück“ sein und im besten Fall bis hin zu küchenfertig zerwirkten oder gar veredelten Produkten wie z.B. Steak oder Bratwurst.
Wenn ein Jäger ein Tier erlegt und gewogen hat, holt er sein Smartphone raus, wählt in der App die Tierart aus, gibt das Gewicht an (Optional auch noch z.B. Alter und Geschlecht) und die App erstellt aus den einmalig bei der Einrichtung angegebenen Daten, den gerade neu eigegebenen Daten zu Tierart und Gewicht und prozentualen Gewichtsberechnungen ein übersichtliches Angebot, das optisch attraktiv für den Kunden alle angebotenen Fleischprodukte (z.B. Keule mit Knochen, Rücken mit Knochen, Steaks aus Keule,…) mit Standardbild, Beschreibung, Preis und ungefähren (da nur berechnetem) Gewicht präsentiert.
Will sich ein Jäger mehr Mühe machen oder nur einzelne Teile anbieten, kann er natürlich auch die genauen Gewichtsangaben der einzelnen Teile manuell angeben.
Vermutlich wird ein Jäger auch optional Bilder und Beschreibungen ändern können, damit der Kunde wirklich sieht, was er in etwa bekommt.
Das Erstellen eines neuen Angebots soll auf diese Art in wenigen Sekunden möglich sein. Wenn ein Jäger aus welchen Gründen auch immer, nicht auf dem Marktplatz veröffentlichen will, kann er dieses in wenigen Sekunden erstellte Angebot auch über WhatsApp, Email oder Facebook an seine Stammkunden teilen. So haben auch Marktplatz Verweigerer etwas davon, wenn ich es mit eurer Hilfe schaffe den Arbeitsaufwand bei der Vermarktung deutlich zu reduzieren.

Kunden können auf dem Marktplatz gewünschte Fleischprodukte eines Jägers in den Warenkorb legen und eine Anfrage an den Jäger stellen, der ablehnen, anpassen und bestätigen kann. Auch Anfragen per Telefon und Email wären auf Wunsch natürlich umsetzbar. Hier richte ich mich nach euch und was sich später bei den Nutzer-Tests als sinnvoll erweist. Verkaufte Produkte können manuell oder automatisch verschwinden. Je nachdem was sich hier als praktischer erweist.
Zu der Anfrage wegen der regionalen Begrenzung:
Es ist mit Online-Plattformen und Apps immer etwas kompliziert nur regional begrenzt zu arbeiten. Da müsste man sich schon im Auftritt und Namen gezielt auf eine Region festlegen, wie z.B. auf der von einem von euch genannten Website.
Es wird ein bundesweites Angebot, dass regional sehr unterschiedlich genutzt werden wird. Ich werde natürlich versuchen es möglichst in ganz Deutschland zu etablieren.
Wie sich sicher alle einig sind, ist Wildbret ein begrenztes Lebensmittel. Erhöht man die Nachfrage, indem man es mehr Menschen möglich macht auf Wildfleisch-Angebote komfortabel zuzugreifen und die Vorteile dieses Lebensmittel intensiv bewirbt, wird es keine Verlierer auf Verkäufer-Seite geben. Maximal könnten ein paar Stammkunden sich über weniger Fleisch und höhere Preise beschweren.
Um die Menge des begrenzten Lebensmittels nicht durch ausländisches Wild zu erhöhen, wird auf dem Marktplatz nur Wild aus deutschen Wäldern vermarktet werden dürfen. Auch von Versandhändlern. Können diese ihren Absatz erhöhen, müssen sie auch wieder mehr Wild bei Jägern kaufen – optimaler Weise aus Regionen mit mehr Angebot als Nachfrage und im besten Fall finden sie dieses ebenfalls auf dem Marktplatz. Das sollte auch wieder für fairere Preise beim Wildankauf sorgen.
So der Idealfall und die Theorie. Das muss nicht funktionieren. Das wissen wir alle. Aber ich glaube daran und ich investiere gerne meine Zeit um es zu versuchen.
Ich freue mich nun über eure weiteren Tipps, Bedenken, Korrekturen und sonstigen Hinweise. Dafür bin ich hier. Ich bin kein Jäger und benötige eure Erfahrungen und euer Wissen um Denkfehler zu erkennen und den Marktplatz in die richtige Richtung zu lenken. Wenn ich Dinge nicht bedacht habe oder eurer Meinung nach falsch beurteile, freue ich mich, wenn ihr mir das mitteilt. Wer kann, gerne freundlich, wer dazu nicht in der Lage ist, natürlich gerne auch auf seine ganz spezielle Art;)
Noch einmal vielen Dank für die vielen hilfreichen Beiträge!

Ab dem 22.05. 13:00 Uhr werdet ihr dann auch mal erste Bilder aus dem derzeitigen App-Prototyp bei Startnext sehen können und wer ein paar Euro sparen möchte und gleichzeitig das Projekt unterstützen will, hat die Möglichkeit einen Gutschein für eine 100er Packung Allpax Vakuumtüten inkl. Versand im Wert von 20,53 € (Einzelpreis: 14,58 € + 5,95 € Versand) für nur 10 € zu erwerben.
Und bevor Verschwörungstheorien aufkommen noch einmal: Ich kann den Gutschein so günstig anbieten, weil die Firma Allpax von der Idee überzeugt ist und mir eine begrenzte Anzahl Gutscheine zur Verfügung gestellt hat, um mich bei dem Wettbewerb auf Startnext zu unterstützen. Dafür dürfen sie später auf dem Marktplatz werben. So könnte jeder davon profitieren. Wer sich durch dieses Angebot trotzdem in seiner Lebensqualität angegriffen fühlt, dem empfehle ich davon einfach die Finger zu lassen;) Allen anderen sage ich schon mal im Voraus herzlichsten Dank für die Unterstützung!
Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 16.05.18 um 15:59 Uhr.
@ murmelbaer #
murmelbaer schrieb:

Damit hast du, für deine persönliche Situation, sicher recht. aber eben nur für diese!
Wenn du jetzt noch gerichtsverwertbare für die Behauptung im deinem letzten Absatz auf den Tisch legen könntest!?!
Zum vorrechnen: Bis der Händler auch nur ein Gramm Fleisch von der 50kg Sau für 0.7€ das Kg zum Verkauf auf dem Tisch liegen hat, hat er ohne auch nur einen Cent daran verdient zu haben bereits ca. 70 - 80.-Euronen vorgestreckt. Er hat nämlich nicht unerhebliche Kosten wie Personal, Veterinär, Trichinenbeschau, Entsorgung, Strom, Wasser, Schlachthaus, Fahrtkosten, Steuern und sicher noch so einiges mehr. Kosten, die Otto Normaljäger zwar teilweise auch hat, dort aber nicht zum tragen kommen.
Deswegen ist der Vergleich privat und gewerblich unzulässig.

Seh ich anders. imho resultiert der Preisunterschied zwischen Wildhändler mit Rahmenvertrag und Einzelabnehmer (Jäger/Schütze) z.B. beim Staat erstens aus dem schon vorher von mir zitierten Stück-Masse-Gesetz in Form von Abwicklungsaufwand (als Schütze bekomm ich bei einigen Betrieben z.B. auch Rabatt ab Abnahme einer bestimmten Mindestanzahl), aus der größeren Berechenbarkeit der Abnahme (Händler nimmt immer, Jäger nur wenn er grad lustig ist) und nicht zuletzt der abgenommenen Qualität (Händler nimmt alles unbesehen der Qualität, die meisten Jäger dürften nur das nehmen, womit sie die wenigste Arbeit für den höchsten Genuß haben). Da wär der Verkäufer (Jagdbetrieb) blöd, wenn er von beiden das gleiche verlangen würde. Bzw. der Händler hätte seinen Beruf verfehlt, wenn er den Verkäufer mit diesen Argumenten nicht auf einen geringeren Preis runterhandeln könnte.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 16.05.18 um 16:48 Uhr.
@ Bremen82 #
Bremen82 schrieb:

Das Eintragen ihres Fleisches läuft folgendermaßen ab:
Einmalig gibt der Jäger bei der Einrichtung z.B. seine Adresse, kg-Preise pro Tierart(Alter/Gewicht) /Fleischteil an und welche Produkte er üblicherweise von welchem Tier anbietet.
Das kann dann im schlechtesten Fall nur „Ganzes Stück“ sein und im besten Fall bis hin zu küchenfertig zerwirkten oder gar veredelten Produkten wie z.B. Steak oder Bratwurst.
Wenn ein Jäger ein Tier erlegt und gewogen hat, holt er sein Smartphone raus, wählt in der App die Tierart aus, gibt das Gewicht an (Optional auch noch z.B. Alter und Geschlecht) und die App erstellt aus den einmalig bei der Einrichtung angegebenen Daten, den gerade neu eigegebenen Daten zu Tierart und Gewicht und prozentualen Gewichtsberechnungen ein übersichtliches Angebot, das optisch attraktiv für den Kunden alle angebotenen Fleischprodukte (z.B. Keule mit Knochen, Rücken mit Knochen, Steaks aus Keule,…) mit Standardbild, Beschreibung, Preis und ungefähren (da nur berechnetem) Gewicht präsentiert.
Will sich ein Jäger mehr Mühe machen oder nur einzelne Teile anbieten, kann er natürlich auch die genauen Gewichtsangaben der einzelnen Teile manuell angeben.
Die dargestellte Vorgehensweise könnte leicht Probleme bereiten.

Wenn ich Wildpret nach Gewicht und nicht nach Stück anbiete, brauche ich eine geeichte Waage und das tatsächliche Gewicht muss dem Angebot entsprechen. Mit Stück wiegen und prozentualen Berechnungen geht das vermutlich nicht zumal die prozentualen Gewichte der Körperteile von Stück zu Stück stark schwanken. Hier sollte Auskunft vom Gewerbeaufsichtsamt eingeholt werden, bevor etwas programmiert wird, was sich nicht nutzen läßt oder geeignet ist ständig Abmahnungen zu erhalten.

Abmahnungen sind übrigens auch so ein Thema, welches bei Internetvermarktung beachtet werden muss. Wer unterstützt hier den Jäger der mit derlei Dingen nicht befasst ist und die Plattform nutzen möchte?

Übrigens es gibt zwar ca. 380.000 Jagdscheininhaber aber wieviele davon sind Revierinhaber oder sonstige Jäger die Wild vermarkten? Wieviele davon haben einen PC und wieviele haben ein Smartphone?

Vielleicht habe ich es übersehen, dann bitte ich um Nachsicht und einen Hinweis. Aber meine Frage lautet:
Soll das eine Plattform wie ein Auktionshaus werden, d.h. der Vertrag wird direkt auf der Seite geschlossen oder wird das eine Sache wie ein Internetshop. Das Angebot auf der Seite ist lediglich die Aufforderung an den potentiellen Käufer einen Antrag zu machen, der dann irgendwie angenommen wird?
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@ Lynx94 #
Lynx94 schrieb:

Die dargestellte Vorgehensweise könnte leicht Probleme bereiten.

Wenn ich Wildpret nach Gewicht und nicht nach Stück anbiete, brauche ich eine geeichte Waage und das tatsächliche Gewicht muss dem Angebot entsprechen. Mit Stück wiegen und prozentualen Berechnungen geht das vermutlich nicht zumal die prozentualen Gewichte der Körperteile von Stück zu Stück stark schwanken. Hier sollte Auskunft vom Gewerbeaufsichtsamt eingeholt werden, bevor etwas programmiert wird, was sich nicht nutzen läßt oder geeignet ist ständig Abmahnungen zu erhalten.

Abmahnungen sind übrigens auch so ein Thema, welches bei Internetvermarktung beachtet werden muss. Wer unterstützt hier den Jäger der mit derlei Dingen nicht befasst ist und die Plattform nutzen möchte?

Übrigens es gibt zwar ca. 380.000 Jagdscheininhaber aber wieviele davon sind Revierinhaber oder sonstige Jäger die Wild vermarkten? Wieviele davon haben einen PC und wieviele haben ein Smartphone?



Vielen Dank für deine Hinweise.

Der Ablauf ist ungefähres Gewicht anbieten - deutlich als ungefähres Gewicht erkennbar - damit der Kunde ungefähr weiß, was er beim Jäger anfragen kann. Verkauft bekommt er natürlich reale Gewichte - in der Bestätigung und dann bei Übergabe. Siehst du hier ein rechtliches Problem?


Wofür sollte der Jäger abgemahnt werden? Hast du ein paar Beispiele? Die Plattform gibt ihm ja nahezu alles nach außen sichtbare standardisiert vor. Das muss natürlich alles rechtssicher gemacht werden. Lediglich bei eigenen Bildern und Texten für die einzelnen Fleischprodukte könnte er geklautes Material verwenden. Hier müsste der Marktplatz noch einmal darauf hinweisen. Oder würdest du sagen, lieber gar nicht die Möglichkeit geben eigene Bilder und Texte zu verwenden?


Welches Fleisch er wie vermarkten darf, sollte der Marktplatz natürlich noch einmal übersichtlich darstellen, aber hier ist der Jäger in der Verantwortung.

2016 nutzten 83% aller Jäger das Internet. 82% hatten ein E-Mail Konto. Smartphones werden auch die meisten haben. Und es werden von Jahr zu Jahr mehr, deswegen aber nicht unbedingt andere Apps als E-Mail und maximal noch WhatsApp nutzen.Unter diesen werden viele sein, die so etwas nicht nutzen werden, weil sie sich im Internet einfach nicht wohl fühlen. Der Marktplatz würde aber ja auch mit einem winzigen Bruchteil der Jägerschaft funktionieren.
Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.
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@ Bremen82 #
Bremen82 schrieb:

Siehst du hier ein rechtliches Problem?


Wofür sollte der Jäger abgemahnt werden? Hast du ein paar Beispiele?


2016 nutzten 83% aller Jäger das Internet. 82% hatten ein E-Mail Konto. Smartphones werden auch die meisten haben. Und es werden von Jahr zu Jahr mehr, deswegen aber nicht unbedingt andere Apps als E-Mail und maximal noch WhatsApp nutzen.Unter diesen werden viele sein, die so etwas nicht nutzen werden, weil sie sich im Internet einfach nicht wohl fühlen. Der Marktplatz würde aber ja auch mit einem winzigen Bruchteil der Jägerschaft funktionieren.


Zum ersten, da solltest Du einen Fachmann fragen.

Zum zweiten, auch hier ist der Fachmann gefragt aber als Revierinhaber bin ich Unternehmer und nicht Privatmann. Da gelten afaik andere Regeln. Ein Bekannter mit Internetshop und Amazon-Präsenz erzählt ab und zu vom Abmahn-Wahnsinn, der da tobt. Von einer Plattform die ich nutzen soll würde ich da beste Information und größtmögliche Hilfe erwarten.

Deine Zielgruppe sind nicht die Jäger oder die Jägerschaft, denn die können überwiegend kein Wild vermarkten, sie sind selbst nur Kunde beim Revierinhaber. Wir sind hier wohl besonders rückständig. Von drei Pächtern hat einer ein Smartphone, einer hat einen PC, zwei haben ein E-mail Konto aber nur einer benutzt es. Der mit dem Smartphone benutzt es als Handy und für Whatsapp.

Ich würde mich freuen, wenn Du auch noch meine nachgeschobene Frage (Edit) beantworten würdest.
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@ Lynx94 #
Lynx94 schrieb:

Das größte Problem an einer außergewöhnlich hohen Strecke ist weniger der Absatz, denn die Infrastruktur. Eine Internetseite ersetzt weder fehlende Kühlkapazität noch Personal. Bei fehlender Kühlkapazität bleibt nur der Abverkauf direkt am Streckenplatz oder die sofortige Zuführung zum Handel.

Was ist für die städtische, zahlungswillige Kundschaft günstiger, der filetierte Rehrücken vom Wildprethandel (fast ständig vorrätig) oder der Rehrücken mit Knochen, frisch vom Jäger in 40-50 km Entfernung (zum Wunschtermin ziemlich sicher nicht vorrätig)?


Ja. Wenn ich nicht weiß, wohin mit den 50 oder mehr Stücken, sprich ich 30 Gefriertruhen fülle, die dann zögerlichst abverkauft werden, was v.a. bei Schwarzwild kritisch ist, dann bleibt ja außer verschenken/Wildhandel nichts anderes übrig. Dann wird Jagd, was hier oft beklagt wird, Schädlingsbekämpfung und Event. Wenn jemand aber einen Marktplatz hat, der ihm die 50 Schweinderl innerhalb von 4 Wochen abnimmt, dann lohnt die Investition in Infratstruktur.

Frisch vom Jäger kauft man dann, wenn der Preis passt, die Qualität super ist und vielleicht noch die von mir beispielhaft genannten Mehrwerte möglich sind. Man sollte glauben, dass sich bspw. in der HH doch 10.000 Leute finden lassen, für die das etwas ist.
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Hey Bremen...

Ich möchte dir zu der Sache keine Vorschläge oder Ratschläge machen.
Ich möchte dir aber nur eine Sache mit auf den weg geben.Wenn du daran glaubst und du Menschen hast die an dich glauben , dann zieh es durch.Ob es klappt wird man sehen.Ich würde mich freuen wenn es klappt und die Jagd endlich auch im Thema Wildbret
zukunftsorientiert entwickelt.
Das ganze Gejammer und die Zweifel wird's immer geben.
Das war so als von der Doppelflinte abgegangen wurde.
Als die Gläser sich verbesserten.Der Leuchtpunkt kam...
Oder jetzt aktuell die Nachtsichttechnik ....Gibt 100erte Beisspiele
Wenn alle Erfinder wegen Zweiflern und Kritikern aufgegeben hätten, würden wir noch in der Steinzeit leben.


Ich hoffe es klappt und etabliert sich...

Daumen hoch und beste Grüße





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@ OberfoersterVS #
OberfoersterVS schrieb:

Ja. Wenn ich nicht weiß, wohin mit den 50 oder mehr Stücken, sprich ich 30 Gefriertruhen fülle, die dann zögerlichst abverkauft werden, was v.a. bei Schwarzwild kritisch ist, dann bleibt ja außer verschenken/Wildhandel nichts anderes übrig. Dann wird Jagd, was hier oft beklagt wird, Schädlingsbekämpfung und Event. Wenn jemand aber einen Marktplatz hat, der ihm die 50 Schweinderl innerhalb von 4 Wochen abnimmt, dann lohnt die Investition in Infratstruktur.

Frisch vom Jäger kauft man dann, wenn der Preis passt, die Qualität super ist und vielleicht noch die von mir beispielhaft genannten Mehrwerte möglich sind. Man sollte glauben, dass sich bspw. in der HH doch 10.000 Leute finden lassen, für die das etwas ist.


Und eine geschossene Sau um 20.uhr könnte bei Einstellung 20.04 auf der Seite in der heutigen Zeit schon um 20.05 verkauft und 20.15 abgeholt oder verbracht sein
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