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Stopp des Gesetzes zur Ausrottung des Rotwildes

@ 2309udo #
2309udo schrieb:

Ich frag mich manchmal wie die Förster ( 90% ÖJVler) das mit mit ihrem Gewissen vereinbaren können.


bei der Gründung des ÖJV ist ein Übermittlungsfehler passiert. Das "Ö" stand ursprünglich für ökonomisch, wurde aber von den Schriftführern irrtümlicherweise in ökologisch verändert. Als man den Fehler dann entdeckte, fand man das eigentlich gar nicht soo übel. Suggeriert es doch dem gemeinen unwissenden Volke, dass das was Gutes sein muss, wenn da ökologisch draufsteht.

(Achtung! .... Satire - keine Fake News!)
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@ Grenzjaeger #
Grenzjaeger schrieb:

Und noch was, auch wenn das Kronendach sich über den Rückegassen schließt wächst darunter auch kein Holz im Gegensatz zur restlichen Waldfläche.


Glauben heißt nicht wissen...

Wie weiter oben schon erläutert, kompensieren die Gassenrandbäume durch die größere Krone das mit verstärktem Zuwachs.

Die Fabrik vom Baum ist die Krone - je mehr, desto höher der Zuwachs.
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#
Ihr seid Optimisten. Den Zusammenhang zwischen Standraum und Holzzuwachs versucht der gemeine Privatwaldbetreuer seit Jahrzehnten dem gemeinen Waldbesitzer zu vermitteln - vergeblich. Und ihr gebt euch der Illusion hin, das einem Jägerlein verständlich machen zu können....
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 14.09.18 um 15:28 Uhr.
@ Hulzfux #
Hulzfux schrieb:

Glauben heißt nicht wissen...

Wie weiter oben schon erläutert, kompensieren die Gassenrandbäume durch die größere Krone das mit verstärktem Zuwachs.

Die Fabrik vom Baum ist die Krone - je mehr, desto höher der Zuwachs.

Die werden dann tendenziell astiger und grobringiger,als die im Bestand.
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 14.09.18 um 15:57 Uhr.
@ tschortwosmij #
tschortwosmij schrieb:

Ihr seid Optimisten. Den Zusammenhang zwischen Standraum und Holzzuwachs versucht der gemeine Privatwaldbetreuer seit Jahrzehnten dem gemeinen Waldbesitzer zu vermitteln - vergeblich. Und ihr gebt euch der Illusion hin, das einem Jägerlein verständlich machen zu können....

Schwalle mal nicht ganz so überheblich daher.
Dass der Zuwachs pro Flächeneinheit im Groben der Gleiche ist / sich in gewissem Rahmen nur auf die Zahl der darauf stockenden Bäume/Gewächse verteilt, ist ein alter Hut / banal und keine so große Weißheit ,wie Du hier glauben machen willst.
....Frau "Forstschulbätschlorette" oder Wasauchimmer.
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
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@ OberfoersterVS #
OberfoersterVS schrieb:

Wer nur glaubt, der kann irren. Das ist so mit den Religionen.
Ich halte mich da lieber ans messen. Und da die Gassenrandbäume eine deutlich größere Krone ausbilden als die Bäume in Bestandesinneren, wird ein Großteill des nur auf die Fläche bezogenen Zuwachsverlustes kompensiert.

Aber, lieber Grenzjäger, noch einmal die Frage: wie würdest Du denn das Holz ernten, wenn nicht über Rückegassen?


Wenn dem so ist warum macht Ihr dann nicht all 10 m eine Rückegasse???
Wenn der Zuwachs ca 600000 Festmeter in Bayern ausgleichen soll bin ich die nächsten 10 Jahre auf eure Riesenbäume gespannt. gespannt.

GJ


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@ esau #
esau schrieb:

Die werden dann tendenziell astiger und grobringiger,als die im Bestand.


Richtig, kommt dann auf die Qualität im Detail an. Bei Fichte und Kiefer läuft das immer noch unter "Massenware" ohne Preisabschläge. Beim Laubholz kann es qualitativ gravierender sein.

Allerdings rechnet man bei den Bäumen an der Gasse eh im Laufe des Bestandeslebens mit Beschädigung durch Holzernte, Rückung, Befahrung, weswegen sog. "Auslesebäume" nie direkt an der Gasse gewählt werden.
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@ Grenzjaeger #
Grenzjaeger schrieb:

Wenn dem so ist warum macht Ihr dann nicht all 10 m eine Rückegasse???
Wenn der Zuwachs ca 600000 Festmeter in Bayern ausgleichen soll bin ich die nächsten 10 Jahre auf eure Riesenbäume gespannt. gespannt.

GJ


Theoretisch könnte man es so wie die Landwirte machen, und die Bäume im späteren Endabstand pflanzen, so wie Mais oder Getreide gedrillt wird. Aber im Gegensatz zum Feld hat man im Wald im Bestandesleben ein höheres Risiko, eine Vornutzung bei den Durchforstungen und man braucht, v.a. im Laubholz, die höhere Individuenzahl in der Jugend zur Sicherung der Qualität.

Im Bauernwald gibt´s sehr oft keine Rückegassen. Man fährt halt lustig im Bestand rum. Dass dabei die Gefahr besteht, dass man den Bäumen über die "Füsse" fährt und ggf. rotfaule Bestände produziert, wird häufig nicht erkannt.

Beim Rückegassenabstand ist man eigentlich abhängig von der Wahl der Holzerntetechnik. Kranreichweite der gängigen Harvester liegt bei 10-12m. Will man jeden Baum von der Gasse aus erreichen, dann braucht man nen Gassenabstand von 20-25m. Mir ist das zu eng. Ich mach 30m und fälle bei oder lass den Streifen einfach unbearbeitet bzw. im Jungbestand machen das die Brennhölzler. Im Laubholz wird in der Regel händisch gearbeitet weswegen hier die Gassenabstände weiter gemacht werden.

Noch mal zur Landwirtschaft: Ihr könnt ja mal hochrechnen, was in Deutschland an Ackerfläche durch freilassen der Fahrgassen unbewirtschaftet bleibt.....macht ja auch keiner.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 14.09.18 um 17:58 Uhr.
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Mit der Befahrung der Gassen wird der Boden geschädigt, auf lange Zeit. Deshalb versucht man natürlich, sowenig Fläche wie möglich zu befahren. In Altbeständen würde auch ein Abstand von 40 m genügen. Dem steht die Notwendigkeit für pflegende Eingriffe in jüngerem Alter entgegen. Wenn die besten Bäume gleichmäßig alle paar Jahre etwas mehr Platz durch Entfernung eines Nachbarbaums bekommen, erhält man früher stärkeres stabiles Holz guter Qualität. Wo der Baum keine 20 m mißt, erreichen die am weitesten entfernten Bäume aber beim Fällen die Gasse nicht mehr, der Rückeaufwand würde unverhältnismäßig.

Wenn man natürlich auf die Vornutzung verzichtet, und die Bäume dann lieber nach Sturm und Käfer zamklaubt, braucht man gar keine Gassen.
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@ Hulzfux #
Hulzfux schrieb:

Theoretisch könnte man es so wie die Landwirte machen, und die Bäume im späteren Endabstand pflanzen, so wie Mais oder Getreide gedrillt wird. Aber im Gegensatz zum Feld hat man im Wald im Bestandesleben ein höheres Risiko, eine Vornutzung bei den Durchforstungen und man braucht, v.a. im Laubholz, die höhere Individuenzahl in der Jugend zur Sicherung der Qualität.

Im Bauernwald gibt´s sehr oft keine Rückegassen. Man fährt halt lustig im Bestand rum. Dass dabei die Gefahr besteht, dass man den Bäumen über die "Füsse" fährt und ggf. rotfaule Bestände produziert, wird häufig nicht erkannt.

Beim Rückegassenabstand ist man eigentlich abhängig von der Wahl der Holzerntetechnik. Kranreichweite der gängigen Harvester liegt bei 10-12m. Will man jeden Baum von der Gasse aus erreichen, dann braucht man nen Gassenabstand von 20-25m. Mir ist das zu eng. Ich mach 30m und fälle bei oder lass den Streifen einfach unbearbeitet bzw. im Jungbestand machen das die Brennhölzler. Im Laubholz wird in der Regel händisch gearbeitet weswegen hier die Gassenabstände weiter gemacht werden.

Noch mal zur Landwirtschaft: Ihr könnt ja mal hochrechnen, was in Deutschland an Ackerfläche durch freilassen der Fahrgassen unbewirtschaftet bleibt.....macht ja auch keiner.

Letzteres macht der Biobauer doch.
Da er die Fahrspuren zur Pflege(Insekti-/Herbizidausbringung und der sonst noch wichtigeren fein dosierten Kopfdüngung) nicht benötigt.
Bei vielen Privatwaldflächen verbietet sich die Fahrgassengeschichte allein aufgrund der Unverhältnismässigkeit wegen der zu geringen Fläche.
Diese werden dann aber oft ohnehin händisch bewirtschaftet. Und wenn man zum Rücken dann auch mal ein langes Seil und notfalls ein paar Umlenkrollen nutzt, bleibt der Boden auch in Ordnung.
Bei so kleinen Flächen in Eigenbewirtschaftung ist das oft auch wirtschaftlich genug.
Mit etwas Nachdenken und Einfallsreichtum kann man auch im Kleinwald den Bodenschaden eingrenzen/minimieren.
Fichte ,die mit Rotfäule reagiert hats hier wenig /unbedeutend.
Bei mir persönlich wird passend zu meiner kontinuierlichen "Kleckernutzung"nach und nach an der Grenze eine "Gasse "eingerichtet ,auf der aber auch vorrangig mit dem einachsigen Kleinsttraktor gerückt werden soll und sonst kommt ein Seilzug zum Einsatz Seilzug und.
Bisher geht das händisch, da mehr Brennholz im Rahmen der Pflege geschlagen wird.
Das geht im Großen natürlich nicht wirtschaftlich.
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
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