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Stopp des Gesetzes zur Ausrottung des Rotwildes

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Tannschuetz schrieb:

Liebe Förster hier im Forum: Erzählt doch bitte nicht solche Märchen ....und steht wenigstens zu eurer Einstellung!


Auf besonderen Wunsch: Ich hasse Schalenwild nicht. Ich finde nur, es gibt momentan zuviel davon*.

Faszinierend, was für Legenden über die forstliche Ausbildung kursieren.
Forststudenten sind übrigens auch alle willenlose Zombies, denen in der Mensa durch untergemischten Aufbruch der wahre Hass auf Schalenwild heimlich angefüttert wird. Nachzulesen im Protokoll der Weisen von Weihenstephan.

Danke, @Heide_Unterfranken.


*Auswirkungen der Aufhebung von rotwildfreien Gebieten auf Pachtpreise, Wildschäden und das Reviersystem halte ich nicht für utopisch...
"Rotwild verdirbt den Charakter" heißt ein alter Spruch.
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@ 2309udo #
z.B. im Nordschwarzwald. Massiv.
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@ JPemsel #
Manche sagen auch Rotwild zeigt den Charakter...
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@ 2309udo #
Und breiten sich aus!
Schleswig Holstein!

Gruß

Oecher
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.

Alexander Freiherr von Humboldt

(1769 - 1859), deutscher Naturforscher, Begründer der physischen Geographie
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...hier wird es auch mehr statt weniger....
Der Kapitalismus basiert auf der merkwürdigen Überzeugung, dass widerwärtige Menschen aus widerwärtigen Motiven irgendwie für das allgemeine Wohl sorgen werden. [John Maynard Keynes]
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@ OberfoersterVS #
OberfoersterVS schrieb:

Das interessiert mich jetzt: welche Ökogemeinde setzt Wölfe aus?
Und nächste Frage: wie sollte man Deiner Meinung nach ohne Rückegassen Holz ernten? Flächig den Boden verdichten oder mittels Heli?
Wenn es dem bösen Förster nur um schnöden Mammon ginge, dann wäre die Fichte mit Douglaise das Maß der Dinge. Den Zaun oder Einzelschutz lässt er den Rotwildjäger zahlen und die Fichte schlägt er im Alter 60. Das wäre dann ein rein auf das Geld optimierter Industriewald, der zugleich Lebensraum für fast nichts mehr wäre. Ist das Dein Wunsch?


Ehrlichgesagt hab ich von dir keine andere Antwort erwartet.

Du hast deine und ich meine Bibel, und solang wir glauben das richtige zu tun kommen wir alle in den Himmel.


GJ

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@ Grenzjaeger #
Grenzjaeger schrieb:
Ich finde es auch seltsam, dass die FORSTWIRSCHAFT 10 % der Waldfläche brach für Rückegassen liegenlässt, obwohl hier deutschlandweit 1000 te Festmeter Holz wachsen könnten, dem Wild aber seinen natürlichen Lebensraum verweigert und es regelrecht bekämpft.
GJ


Na dann schaust dir mal frühzeitig angelegte Rückegassen nach 10 Jahren nochmal an. Da ist kein Platz für weitere Bäume im Kronendach, weil das wieder geschlossen ist. Wo sollen da noch Bäume reinpassen???

Wenn ich in nem 100 Jährigen Kiefernbestand Gassen reinschneide, dann ist das so, wie du schreibst. Aber grad hier bei mir in der Fichte kommen die Gassen rein, sobald verwertbare Sortimente anfallen (Brennholz, Papierholz). Der Bestand schliesst sich wieder, das Kronendach ist zu und somit ist alle Fläche auch genutzt. Man darf nicht auf den Abstand der Stämme schauen, sondern muss den Blick nach oben in die Kronen richten.

Traurig sind die Aktionen mancher Waldbesitzer, die in 40 jährigen Fichtenbeständen bei Ausfall eines Baumes die Lücke bepflanzen. Nach fünf Jahren ist die Lücke im Kronendach wieder geschlossen und die Bäumchen drunter sterben ab....

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@ Hulzfux #
Hulzfux schrieb:


Traurig sind die Aktionen
mancher Waldbesitzer, die in 40 jährigen Fichtenbeständen bei Ausfall eines Baumes die Lücke bepflanzen. Nach fünf Jahren ist die Lücke im Kronendach wieder geschlossen und die Bäumchen drunter sterben ab....


Traurig sind auch die Aktionen der Bayr. Staatsforsten.
Die haben in der Nähe von Sul - Ro seit Ende Mai - August 1000e Festmeter Holz frisch eingeschlagen. Da ist nix mit Schonung in der Aufzuchtzeit. Ich frag mich manchmal wie die Förster ( 90% ÖJVler) das mit mit ihrem Gewissen vereinbaren können.
In der Nähe von Fischbach: da endeckte vor 2 Jahren eine Försterin eine seltene Kiefernflechte, die wurde ausgegraben und vermehrt. Vor 5 Wochen dann die meisten Bäume (ausser Kiefer) entnommen und auf 4 ha
die Humusschicht abgetragen - geil - die Fläche war voll mit Blindschleichen und Echsen - macht ja nix
Aber Profitgier und Selbstdarstellung sind da wichtiger.
Auch lustig: vor 2 Wochen war eine halbe Seite in der Tageszeitung. Da haben es die Bayr. geschafft ein Biotop
von 40 m² anzulegen und ließen sich auch noch groß feiern - verkehrte Welt.
www.RS-Waffen.de
ÖJV - nein Danke

Manche Menschen sind der lebende Beweis dafür, dass Gehirnversagen nicht zwangsläufig zum Tod führt
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@ Hulzfux #
Hulzfux schrieb:

Na dann schaust dir mal frühzeitig angelegte Rückegassen nach 10 Jahren nochmal an. Da ist kein Platz für weitere Bäume im Kronendach, weil das wieder geschlossen ist. Wo sollen da noch Bäume reinpassen???

Wenn ich in nem 100 Jährigen Kiefernbestand Gassen reinschneide, dann ist das so, wie du schreibst. Aber grad hier bei mir in der Fichte kommen die Gassen rein, sobald verwertbare Sortimente anfallen (Brennholz, Papierholz). Der Bestand schliesst sich wieder, das Kronendach ist zu und somit ist alle Fläche auch genutzt. Man darf nicht auf den Abstand der Stämme schauen, sondern muss den Blick nach oben in die Kronen richten.

Traurig sind die Aktionen mancher Waldbesitzer, die in 40 jährigen Fichtenbeständen bei Ausfall eines Baumes die Lücke bepflanzen. Nach fünf Jahren ist die Lücke im Kronendach wieder geschlossen und die Bäumchen drunter sterben ab....


Wenn Rückegassen nicht zur Waldfläche gehören, was dann ??
die bay, Staatsforsten Bewirtschaften 756000 ha, 10 % davon Rückegasse, damit entfällt bei 7 Festmeter Zuwachs pro Jahr ein Holzausfall von 529200 Festmeter.
Wenn ich nur einen Holzpreis von 50 Euro pro Festmeter annehme sind das 29,61 Mio Euro pro Jahr die an Holz nicht wächst.

SEHR WIRTSCHAFTLICH !!!

So wie der jährliche Gewinn von 40- 60 Mio ganze 0,03 % des Staatshaushaltes sind und das zu diesen Preis.

Und noch was, auch wenn das Kronendach sich über den Rückegassen schließt wächst darunter auch kein Holz im Gegensatz zur restlichen Waldfläche.

Das ist meine Bibel an die ich glaube.


GJ
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@ Grenzjaeger #
Wer nur glaubt, der kann irren. Das ist so mit den Religionen.
Ich halte mich da lieber ans messen. Und da die Gassenrandbäume eine deutlich größere Krone ausbilden als die Bäume in Bestandesinneren, wird ein Großteill des nur auf die Fläche bezogenen Zuwachsverlustes kompensiert.

Aber, lieber Grenzjäger, noch einmal die Frage: wie würdest Du denn das Holz ernten, wenn nicht über Rückegassen?
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