Zur mobilen Version wechseln »
Jagd-VideosCommunityMediadatenNewsletterFormulare & Vordruckejagderlebenlandlive.deANVISIERTPRAXISSERVICEMARKTJAGD-WETTERAPPSPirschunsere JagdNiedersächsischer JägerDer Jagdgebrauchshund
Erweiterte Suche »
UploadChatForenFotosFotoalbenVideosBlogsTermineMitgliederGruppenPartnersuche
Mecker- und Plauder-Ecke
664 Themen, Moderator: Sunyi, Susanne1, Redaktion_landlive, Moderator, nagus2
Forum: Mecker- und Plauder-Ecke
Hier kann gemeckert und gequasselt werden, über jedes beliebige Thema - natürlich nur unter Einhaltung der Netiquette!

Off topic / Pachten

« zurück 1 ... 5 6 7 8 9 ... 11 weiter »
@ Pille #
Pille schrieb:

Nimmt dich da der Hund mit dazu ?




Gruß
Kohlfuchs



FRÜHER WAR ALLES GUT, HEUTE IST ALLES BESSER! ICH WILL, DASS WIEDER ALLES GUT WIRD!
REDE NUR ÜBER DINGE VON DENEN DU AHNUNG HAST!
0
 
@ HH318 #
HH318 schrieb:

ganz genau!
Drum würde ich nie pachten, die Probleme werden nur Größer.


Das kann man so nicht sagen.
Ich hatte ein Revier im Taunus, das haben wir zu zweit gepachtet und 2 Begeher.
Das lief sehr gut, geteilte Freud ist doppelte Freud und geteiltes Leid ist doplleltes Leid. Chemie stimmte.
Einziger Zankpunkt, die schicke Jagdhütte gehört nur Einem und wenn die Anderen nicht gut damit umgingen gabs (zurecht) Befindlichkeiten.
In Nordhessen bin ich allein auf dem Papier und hab 2 Begeher. Bei beiden lässt die Passion zu wünschen übrig und ich muss den Großteil der Strecke wuchten. Dazu ist der Pachtpreis sehr hoch. Ich hab den Eindruck der Pachtdruck aus Ruhrgebiet und Holland ist in Nordhessen größer als der Pachtdruck aus dem Rhein Main Gebiet in den Taunus, ist aber subjektiv. Im Taunusrevier war die Jagd ein kleinerer Teil des Lebens, jetzt mit Revier vor der Haustür und Alleinverantwortung schon zentraler Punkt um den sich sehr viel dreht.
Die hohe Pacht wird für mich nur dadurch gerechtfertigt, dass es EJB sind mit nur 1 Ansprechpartner, dass der Pächter (noch?) als Kunde gesehen wird, die Unterstützung von Verpächterseite gut ist und das es nur ein geringer Feld bzw. Wiesenanteil ist.
Hohe Preise für Gemeinschaftsjagden mit sehr viel Feld kann ich nicht nachvollziehen.
Man sollte vorher genau wissen was man will und im kleinsten Zweifel lieber nicht pachten.
Political Correctness is our enemy. Speak truth and talk facts !

"Sozialstaat und offene Genzen schliessen sich aus"
Zitat Milton Friedman Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften


[www.youtube.com]



3
 
@ Grenzjaeger #
Grenzjaeger schrieb:

Drum nimm Udo´s Rat an lass den Küstennebel weg, dann kannst wieder normal denken.

GJ


...wahrscheinlich kann er sich ohne selbst nicht ertragen
8
 
@ gipflzipfla #
Ja Wald hat mehr als eine besitzfunktion, wenn aber nunmal jemand auf und in seinem Eigentum Rotwild haben möchte und die Schäden für ihn akzeptabel sind dann ist das zu akzeptieren auch wenn das 97% der Förster gegen den Strich geht!
Das ist immer komisch denn sobald der Wille des Eigentümer pro Wild ist interessiert es den Forst nicht mehr was der Wille des Eigentümer Ist!
3
 
@ Harras #
Harras schrieb:

Ja Wald hat mehr als eine besitzfunktion, wenn aber nunmal jemand auf und in seinem Eigentum Rotwild haben möchte und die Schäden für ihn akzeptabel sind dann ist das zu akzeptieren auch wenn das 97% der Förster gegen den Strich geht!
Das ist immer komisch denn sobald der Wille des Eigentümer pro Wild ist interessiert es den Forst nicht mehr was der Wille des Eigentümer Ist!


Ich denke nicht, daß das so ohne weiteres läuft.
Im Rahmen der Abschußplanung wird da mit allen Beteiligten drüber gesprochen und man kommt dann zu einem Konsens.
Das macht auch Sinn, da eine Population in der Regel ja auch auf angrenzende Reviere Auswirkungen hat.

Gruß
Hermann
"Und ich bedenk', was ein jeder zu sagen hat
Und schweig' fein still
Und setz' mich auf mein achtel Lorbeerblatt
Und mache, was ich will"
Reinhard May

[www.youtube.com]
3
 
@ Valsorey #
Valsorey schrieb:

das ist ja alles richtig.
Nur das muß man Hein Blöd nicht zu erklären versuchen.
Trotzdem scheint es einer Menge Leute Spaß zu machen sich mit ihm im verbalen Dreck zu suhlen

Dem ist manchmal nur schwer auszuweichen.
Ich versuch's mal mit Kästner zu erklären.
Zitat:"Wenn der Hufschmied den Gaul beschlägt,
wenn sich der Truthahn im Traum bewegt,
wenn die Mutter das Essen aufträgt,
wenn der Großvater Brennholz sägt,
wenn der Wind um die Ecke fegt,
wenn sich im Schober das Liebespaar regt,
wenn das Fräulein die Wäsche legt -
stets meint die Katze, man wollt' mit ihr spielen!
Wie der Katze geht's vielen."
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
4
 
@ Harras #
servus

Harras schrieb:

Ja Wald hat mehr als eine besitzfunktion, wenn aber nunmal jemand auf und in seinem Eigentum Rotwild haben möchte und die Schäden für ihn akzeptabel sind dann ist das zu akzeptieren auch wenn das 97% der Förster gegen den Strich geht!
Das ist immer komisch denn sobald der Wille des Eigentümer pro Wild ist interessiert es den Forst nicht mehr was der Wille des Eigentümer Ist!



jetzt könnte man daraufhin schon einen eigenen Thread erstellen...

Der Blick ins Bundeswaldgesetz, klick --> hilft weiter.

§ 1 Gesetzeszweck
Zweck dieses Gesetzes ist insbesondere,

1.
den Wald wegen seines wirtschaftlichen Nutzens (Nutzfunktion) und wegen seiner Bedeutung für die Umwelt, insbesondere für die dauernde Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes, das Klima, den Wasserhaushalt, die Reinhaltung der Luft, die Bodenfruchtbarkeit, das Landschaftsbild, die Agrar- und Infrastruktur und die Erholung der Bevölkerung (Schutz- und Erholungsfunktion) zu erhalten, erforderlichenfalls zu mehren und seine ordnungsgemäße Bewirtschaftung nachhaltig zu sichern,
2.
die Forstwirtschaft zu fördern und
3.
einen Ausgleich zwischen dem Interesse der Allgemeinheit und den Belangen der Waldbesitzer herbeizuführen.



Wer seinen Wald nicht hegt und pflegt, bekommt ein Problem und das ist im Sinne der Allggemeinheit auch gut so.

Wenn Rotwild als übermäßige Schäden anrichtet, so ist das mitnichten reine Privatangelegenheit des Waldbesitzers.

Die jeweiligen Landeswaldgesetze geben Auskunft dazu.


Nein, ich bin kein Waldbesitzer.
Ich möchte aber sauberes Wasser, saubere Luft und auch sonst alles, was der gesunde und artenreiche Wald mir bietet, weiterhin und zukünftig noch nutzen k ö n n e n.


Sich dazu bekennender Intervall-Internetjäger.

Waidmonns Gruaß

Alles im Leben hat seinen tieferen Sinn!





0
 
@ gipflzipfla #
gipflzipfla schrieb:

servus

jetzt könnte man daraufhin schon einen eigenen Thread erstellen...

Der Blick ins Bundeswaldgesetz, klick --> hilft weiter.

§ 1 Gesetzeszweck
Zweck dieses Gesetzes ist insbesondere,

1.
den Wald wegen seines wirtschaftlichen Nutzens (Nutzfunktion) und wegen seiner Bedeutung für die Umwelt, insbesondere für die dauernde Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes, das Klima, den Wasserhaushalt, die Reinhaltung der Luft, die Bodenfruchtbarkeit, das Landschaftsbild, die Agrar- und Infrastruktur und die Erholung der Bevölkerung (Schutz- und Erholungsfunktion) zu erhalten, erforderlichenfalls zu mehren und seine ordnungsgemäße Bewirtschaftung nachhaltig zu sichern,
2.
die Forstwirtschaft zu fördern und
3.
einen Ausgleich zwischen dem Interesse der Allgemeinheit und den Belangen der Waldbesitzer herbeizuführen.



Wer seinen Wald nicht hegt und pflegt, bekommt ein Problem und das ist im Sinne der Allggemeinheit auch gut so.

Wenn Rotwild als übermäßige Schäden anrichtet, so ist das mitnichten reine Privatangelegenheit des Waldbesitzers.

Die jeweiligen Landeswaldgesetze geben Auskunft dazu.


Nein, ich bin kein Waldbesitzer.
Ich möchte aber sauberes Wasser, saubere Luft und auch sonst alles, was der gesunde und artenreiche Wald mir bietet, weiterhin und zukünftig noch nutzen k ö n n e n.

Alles schön und richtig.
Darum stehen aber das Vorkommen von Rotwild und Wald Grundsätzlich in keinem Gegensatz.
Und beim Nutzwald ist der Gegensatz grundsätzlich nicht größer als beim Wolf mit der Weidehaltung.
Lassen wir Wild ,gleich welcher Art, unkontolliert ,wird der Wald nicht verschwinden.
Er wird anders aussehen ,und sicher nicht so profitabel sein. Aber er wird immernoch Wald sein und seine natürlichen Funktionen erfüllen(Wo steht ,dass die uns gefallen müssen?).
Denn das tat er so auch schon vor dem Menschen.
Ich bin übrigens Waldbesitzer und habe auch Schäden durch Rotwild.
(...speziell an vom Landesforst standortunangepasst gepflanzen Omorikafichten ganz in der Nähe eines als Suhle beliebten Grabens.)
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
0
 
@ gipflzipfla #
gipflzipfla schrieb:

servus

jetzt könnte man daraufhin schon einen eigenen Thread erstellen...

Der Blick ins Bundeswaldgesetz, klick --> hilft weiter.

§ 1 Gesetzeszweck
Zweck dieses Gesetzes ist insbesondere,

1.
den Wald wegen seines wirtschaftlichen Nutzens (Nutzfunktion) und wegen seiner Bedeutung für die Umwelt, insbesondere für die dauernde Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes, das Klima, den Wasserhaushalt, die Reinhaltung der Luft, die Bodenfruchtbarkeit, das Landschaftsbild, die Agrar- und Infrastruktur und die Erholung der Bevölkerung (Schutz- und Erholungsfunktion) zu erhalten, erforderlichenfalls zu mehren und seine ordnungsgemäße Bewirtschaftung nachhaltig zu sichern,
2.
die Forstwirtschaft zu fördern und
3.
einen Ausgleich zwischen dem Interesse der Allgemeinheit und den Belangen der Waldbesitzer herbeizuführen.



Wer seinen Wald nicht hegt und pflegt, bekommt ein Problem und das ist im Sinne der Allggemeinheit auch gut so.

Wenn Rotwild als übermäßige Schäden anrichtet, so ist das mitnichten reine Privatangelegenheit des Waldbesitzers.

Die jeweiligen Landeswaldgesetze geben Auskunft dazu.


Nein, ich bin kein Waldbesitzer.
Ich möchte aber sauberes Wasser, saubere Luft und auch sonst alles, was der gesunde und artenreiche Wald mir bietet, weiterhin und zukünftig noch nutzen k ö n n e n.


Zum Thema Schälschäden mache ich im April/Mai einen neuen Thread auf. Die Überschrift steht jetzt schon fest: Schallende Ohrfeige für unsere Ökos
www.RS-Waffen.de
ÖJV - nein Danke

Manche Menschen sind der lebende Beweis dafür, dass Gehirnversagen nicht zwangsläufig zum Tod führt
5
 
@ Harras #
Harras schrieb:

Wenn es sein Wald ist geht es euch auch nichts am! Dann würde nämlich der Wille des Eigentümer akzeptiert, ich weiß das sich der Forst damit sehr schwer tut


In Bayern ist das sog. "rotwildfreie Gebiet" laut Jagdgesetz definiert, es ist rotwildfrei zu machen und zu halten und die Hege von Rotwild (sprich Winterfütterung) ist darin verboten.

Steht im Jagdgesetz und es braucht sich nur ein Waldbesitzer drüber bei der Jagdbehörde aufregen, schon ist wieder Ärger unterwegs...


1
 
« zurück 1 ... 5 6 7 8 9 ... 11 weiter »
Werde Mitglied der Community Jagd, um an dieser Diskussion teilzunehmen!
Zum Seitenanfang