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Jagdwaffen + Waffenhandhabung
3339 Themen, Moderator: Sunyi, Susanne1, Redaktion_landlive, Moderator, nagus2
Forum: Jagdwaffen + Waffenhandhabung

Kleines Waffenrecht fuer Auslandsdeutsche

Beitrag vom Autor bearbeitet am 12.02.18 um 16:23 Uhr.
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Kleines Waffenrecht fuer Auslandsdeutsche
Vorweg: Wenn es so ein Thema schon gibt, bitte loeschen...
Keine Polemik bitte, nur Fakten, Daten und Paragrafen :)

Habe gerade meine drei-jaehrige Turnusueberpruefung hinter mir. Wie immer sehr freundlich und eigentlich n.p. Die Kollegen vom BVA machen einen guten Job!
In dem Zusammenhang habe ich mir erlaubt ein paar Fragen zu stellen (das mache ich jedesmal, schon um rauszufinden was sich so fuer Verschaerfungen ergeben. Erleichterungen gab es leider nie!). Ergebnis: surprise, surprise es hat sich seit 2014 wiedermal was geaendert und leider -wie auch schon zu erwarten war- NICHT zum Guten!

Also die drei Kernfragen, die ich jedesmal stelle, gegenuebergestellt Antwort 2018 vs. Antwort 2014:
- Mitnahme der Jagdwaffe vom Ausland nach DE und zurueck (Kanada nach DE und zurueck fuer mich)
* 2014 - kein Problem fuer Jaeger die im Besitz von gueltigen JS sind und die mitgenommene Waffe in der WBK eingetragen ist
* 2018 - eine gesonderte Mitnahmeerlaubnis wird benoetigt, Begruendung: Es handelt sich um eine vorlaeufige Mitnahme und keine Rueckfuehrung nach DE (steht so verklausoliert in der WaffVwV, also ok; 2014 war man da noch kulant bei Jaegern). Der Antrag auf Mitnahme ist m.E. fuer Jaeger ein Witz. Es wird kein Zeitraum angefordert aber eine 'Anzahl der Vorgaenge'. Also mach' ich das im Januar fuer meine 3x Jagdreisen im Jahr pauschal, oder was, was soll das?. Beduerfnis wird abverlangt, bei gueltigem JS ist die Frage obsolete. Deswegen hat man wohl bei Jaegern in der Vergangenheit auf eine Mitnahmegenehmigung verzichtet (Spekulation meinerseits).

- Feuerwaffenpass
* kann genehmigt werden (fuer Auslandsdeutsche) gilt aber nur fuer die Reise INNERHALB der EU, d.h. konkret eine Jagdreise nach Ungarn fuehrt und uns immer ueber DE, wo wir erstmal eine Mitnahmegenehmigung benoetigen und dann den Feuerwaffenpass fuer die Einreise in Ungarn (o.ae.), ja macht Sinn...

- Verwahrung (ok Jungs und Maedels aufgepasst gilt fuer alle auch Deutsche!!!)
* 2014 - keine zeitliche Begrenzung, Ende muss absehbar sein (habe ich schriftlich vom BVA auch fuer Auslandsdeutsche, per PN an mich abrufbar)
* 2018 - max. 1 Monat, das gilt fuer alle, liebe Damen und Herren. SB hat mir dargelegt, dass die 'sichere Aufbewahrung' bei einer berechtigten Person auf einen Monat begrenzt ist.
Kommentar: Erstmal spricht die WaffVwV von Verwahrung und nicht Aufbewahrung und zweitens steht NIRGENS in der Vorschrift, dass es eine zeitliche Begrenzung gibt. Ich zitiere mal meinen kundigen SB von 2014...

[Quote: BVA 8/2014](...)Die allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Waffengesetz (WaffVwV) führt dazu unter Nr. 12.1.1.2 aus, dass der die Waffe übernehmende Personenkreis auf Inhaber einer WBK … beschränkt wird. Der Zeitraum, der hinsichtlich der Verwahrung als vorübergehend angesehen werden kann, beurteilt sich nach den Umständen des Einzelfalles. Das Ende der Verwahrzeit muss allerdings von vornherein festgelegt oder zumindest absehbar sein.(...)[/Quote] und weiter, sehr interessant der folgende Absatz...

[Quote: BVA 8/2014](...)Ich würde Ihnen empfehlen, einen entsprechenden Verwahrvertrag zu schließen.
Ggf. könnte Ihr Jagdfreund eine Ausfertigung an seine Waffenbehörde zur Kenntnis geben (muss er aber
nicht). Ich sehe keinerlei Hinderungsgründe, wie geplant die Waffe 7 Wochen zu verwahren.(...)[/Quote]

In den Zusammenhang habe ich mir erlaubt nachzufragen, wann und wo das den in der WaffVwV geaendert wurde (es gab ja eine Aenderung die zum 6.7.2017 in Kraft getreten ist). Ich warte noch auf eine Antwort und werde es Euch wissen lassen.

- Ausleihe, max. 1 Monat, schriftlich, Voraussetzung gueltiger JS - war schon immer so

- Munition
* mitbringen/mitnehmen nur mit Mitnahmeerlaubnis, ja da stellt sich mir eine Frage, eigentlich handelt es sich ja formal-juristisch um ein Verbringen, da die Munition -bei mir jedenfalls- nach Penetration des Wildkoerpers immer in DE verbleibt (zumindest was davon uebrig ist)
* und was ist mit der Muni die ich mir immer in DE auf JS kaufe? 7x64 kriege ich hier in Kanada naemlich nur zu utopischen Preisen.

Viel Spass bei Lesen...
...und wie gesagt, beim BVA machen sie nur ihren Job, die das 'verbrochen' haben sitzen in den Ministerien! Das ganze kommt mir immer mehr wie DDR 2.0 vor, sorry aber es macht keinen Spass mehr.

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3
 
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So, die Antwort ist da...
In short, was interessiert mich mein Geschwaetz von gestern.
Die Vorschriften haben sich nicht geandert sehr wohl aber die Auslegung derselben. Ueberlassen zum Zwecke der sicheren Verwahrung, fuer eine absehbare, mit definieretem Ende, Zeit, mittel- bis laengerfristig, (>4Wo) iss nicht mehr. Kann man akzeptieren, oder nicht und es drauf ankommen lassen und dann gerichtlich ueberpruefen lassen. Verliert man als Jaeger sowieso. Das Problem sind die schlechten Gesetzes bezueglich des Waffenrechts in DE die derartige Auslegungen zulassen, so dass man sie nahezu beliebig verschaerfen kann ohne auch nur einen Buchstaben im Gesetz zu aendern. Mir sind scharfe Gesetze mit klar umrissenen Grenzen lieber, ansonsten besteht keine Rechtssicherheit.

An die Auslandsdeutschen Jaeger:
Ihr seid gewarnt, besonders bezueglich der Mitnahme muesst Ihr damit rechnen Euch am Flughafen erheblichen Aerger einzuhandeln wenn keine Mitnahmegenehmigung vorliegt. Ich ziehe das gerade durch, mal sehen ob ich eine bekomme. Ein Verstoss ist m.E. keine Straftat, allerdings ein bussgeldbewaehrtes Vergehen (Mitteilungspflicht; Das Verbringen ohne Genehmigung ist eine Straftat wobei der Unterschied ein SEHR schmaler Grat ist und auch wieder auf eine Auslegung fuer-und-wieder rauslaeuft!). Ausserdem wird dann hoechstwahrscheinlich am Flughafen die Waffe einbehalten, bis eine Genehmigung vorliegt (was ~4Wo dauern duerfte). Spekulation meinerseits. Wird die Mitnahmegenehmigung verweigert, bleibt nur noch die Leihe. Wird die Leihe irgenwann verschaerft, kann man als Auslandsdeutscher den JS abgeben, da man keine Moeglichkeit mehr hat legal eine Waffe in DE zu fuehren. So viel zum Thema Gleichbehandlung (Grundgesetz). Passiert nicht: Abwarten und Teetrinken...

Das war's dann von mir zu dem Thema...

P.S.
Warum das ganze Geschwaetz meinerseits: Ich gehe nicht mit einer fremden Frau ins Bett und genauso wenig mit einer fremden Waffe auf Jagd. Ich weiss genau was ich von Bekanntem erwarten kann und was ich in der Lage bin zu leisten :)
0
 
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Der Hintergrund ist derjenige. dass einige dauerabwesende auslandsdeutsche WBK-Inhaber die Vorschrift des § 12 Abs. 1 Nr. 1 b) WaffG etwas überdehnt hatten, und ihre Waffen jahrelang oder sogar jahrzehntelang bei irgendwem Privaten in DE lagern hatten; so dass das BVA fand, das sei dann nicht mehr "vorübergehend".

Und jetzt überzieht das BVA in die andere Richtung (also in Richtung Nr 1. a)).

Carcano
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Richtig!
Warnung: Wie in einem Diskussionsforum üblich, gibt der Autor hier vor allem seine persönliche Meinung wieder, Ironie und Sarkasmus sind dabei gern genutzte, prägende Stilmittel!
Gerd,
27,00





aus Steinen die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas schönes bauen.
0
 
@ Carcano #
Carcano schrieb:

Der Hintergrund ist derjenige. dass einige dauerabwesende auslandsdeutsche WBK-Inhaber die Vorschrift des § 12 Abs. 1 Nr. 1 b) WaffG etwas überdehnt hatten, und ihre Waffen jahrelang oder sogar jahrzehntelang bei irgendwem Privaten in DE lagern hatten; so dass das BVA fand, das sei dann nicht mehr "vorübergehend".

Und jetzt überzieht das BVA in die andere Richtung (also in Richtung Nr 1. a)).

Carcano



Was ist nun die Konsequenz aus den Änderungen?

Wohnsitz / Haus und Waffenschrank in Deutschland. Wohnung mehr als vier Wochen nicht bewohnt, da geschäftlich zB drei Monate weg oder ein Jahr auf Weltreise / geschäftlich im Ausland?

Kann man einen Vertrag über die Verwahrung über längere Zeit mit einem Berechtigten (Jäger) schließen oder geht das nur mit Gewerblichen (zB meinem BüMa)?

Kann zB ein befreundeter Berechtigter die Waffen in seine WBK nehmen ohne gleichzeitig im rechtlichen Sinne als Eigentümer zu gelten bzw. kann ich das Eigentum an den Waffen behalten, aber den legalen Besitz durch Eintrag in die WBK eines Freundes "auslagern", was ja einer sicheren Verwahrung gleich käme?

Ich denke mal, dass sechs Wochen Abwesenheit in praxi net so schlimm zu handhaben wären, da das Ding halt dann einfach beim BüMa zum "Kundendienst" zwischengelagert wird und fertig ist die Laube.
Leute entspannt euch! Es gibt kein Problem, das man nicht durch Reden, Weinen, Pizza, Sex, Alkohol, Erpressung oder einen Auftragskiller beheben könnte.

... oder auch:
[www.youtube.com]
0
 
@ WoidbuddaII #
WoidbuddaII schrieb:

Was ist nun die Konsequenz aus den Änderungen?

Wohnsitz / Haus und Waffenschrank in Deutschland. Wohnung mehr als vier Wochen nicht bewohnt, da geschäftlich zB drei Monate weg oder ein Jahr auf Weltreise / geschäftlich im Ausland?


Das haengt doch im wesentlichen vom Schrank ab und den darin aufbewahrten Waffen. Ich will das jetzt hier nicht vertiefen aber da gibt es durchaus Szenarien wo das erlaubt ist.

WoidbuddaII schrieb:
Kann man einen Vertrag über die Verwahrung über längere Zeit mit einem Berechtigten (Jäger) schließen oder geht das nur mit Gewerblichen (zB meinem BüMa)?


Aufgrund der schriftlichen Antwort die ich habe, wuerde ich mal sagen nur BüMa mit schriftlichem Verwahr-Vertrag und Meldung beim zustaendigem Amt. So stand es in meinem Anhoehrungsbogen zur Routine Ueberprufung und das hat mir der SB vom BVA auch als Moeglichkeit angedeutet. Waffenhaendler, Anschrift, Lizenznummer, Kopie Verwahrauftrag usw...

BVA
(...)Sie müssten die Waffe zwischen den Jagdreisen dann wieder mitnehmen oder aber eine Zwischenlagerung z. B. bei einem Waffenhändler ins Auge fassen. Nur so ist gewährleistet, dass Berechtigte nicht über längere Zeiträume auf mehr Waffen zugreifen können, als sie eigentlich besitzen.


WoidbuddaII schrieb:
Kann zB ein befreundeter Berechtigter die Waffen in seine WBK nehmen ohne gleichzeitig im rechtlichen Sinne als Eigentümer zu gelten bzw. kann ich das Eigentum an den Waffen behalten, aber den legalen Besitz durch Eintrag in die WBK eines Freundes "auslagern", was ja einer sicheren Verwahrung gleich käme?


Besitz ist ... wer die tatsaechliche Gewalt ausuebt ... und hat m.E. nix mit dem Eigentum zu tun. Wenn er sie in die WBK eintragen laesst, was ein Beduerfnis voraussetzt (z.B JS), darf er die Waffe(n) besitzen UND auch fuehren. Ob zwei Leute DAUERHAFT dieselbe Waffe 'besitzen' duerfen weiss ich nicht. Probleme sehe ich bei Auslandsdeutschen mit staendigem Wohnsitz ausserhalb des Gueltigkeitsbereichs des WaffG. Fuer Innlandsdeutsche ergibt sich u.a. das Problem bei einer Routine Ueberpruefung die eingetragene Waffe vorzuweisen, wenn sie gerade beim anderen 'Besitzer' steht, alles klar :)

WoidbuddaII schrieb:
Ich denke mal, dass sechs Wochen Abwesenheit in praxi net so schlimm zu handhaben wären, da das Ding halt dann einfach beim BüMa zum "Kundendienst" zwischengelagert wird und fertig ist die Laube.


Ab dem Inkrafttreten der Aenderungen zum WaffG (6.7.217) sind BüMa verpflichtet ein s.g. 'Auftragsbuch', mit allen Ein- und Ausgaengen zu fuehren. Nagelt mich nicht fest, finde auf die Schnelle nicht die genaue Formulierung. Fakt ist, die BüMa muessen jetzt genau Buch führen wer was wann weswegen bei ihnen abgeliefert hat.

Da das Thema hauptsaechlich fuer Auslandsdeutsche war...
Ja es ist ein grosses Problem, ein richtig grosses, wenn man auf dem Flughafen wie ein Verbrecher von der BP mit MPis umringt vor den Augen der Mitreisenden seine Kanone auspacken muss, die Patronen Schachteln geoeffnet werden und jede einzelne Patrone begutachtet wird und man anschliesend EUR 50+ fuer den Transport berappen muss, obwohl man das Teil von seinem Kumpel mit Berechtigung verwahren lassen koennte, meinetwegen auch mit Benachrichtigung der BVA, BKA, BND, MAD, CIA, Bundestag, NABU, PETA...

...na, die letzten beiden lieber nicht :)
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@ WoidbuddaII #
WoidbuddaII schrieb:

Was ist nun die Konsequenz aus den Änderungen?

Wohnsitz / Haus und Waffenschrank in Deutschland. Wohnung mehr als vier Wochen nicht bewohnt, da geschäftlich zB drei Monate weg oder ein Jahr auf Weltreise / geschäftlich im Ausland?

Kann man einen Vertrag über die Verwahrung über längere Zeit mit einem Berechtigten (Jäger) schließen oder geht das nur mit Gewerblichen (zB meinem BüMa)?

Kann zB ein befreundeter Berechtigter die Waffen in seine WBK nehmen ohne gleichzeitig im rechtlichen Sinne als Eigentümer zu gelten bzw. kann ich das Eigentum an den Waffen behalten, aber den legalen Besitz durch Eintrag in die WBK eines Freundes "auslagern", was ja einer sicheren Verwahrung gleich käme?

Ich denke mal, dass sechs Wochen Abwesenheit in praxi net so schlimm zu handhaben wären, da das Ding halt dann einfach beim BüMa zum "Kundendienst" zwischengelagert wird und fertig ist die Laube.


Es geht nicht um 90 Tage Urlaub oder um halbjährige Montagetätigkeit im Ausland, sondern um Auslandsdeutsche. Das sind deutsche Staatsbürger mit Daueraufenthalt im Ausland.
Als Beispiel sei genannt Andrea Henkel (ehemalige Biathletin), in Amerika verheiratet als Mrs. Burke mit deutschem Pass und Staatsangehörigkeit.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 13.02.18 um 16:56 Uhr.
@ Carcano #
Carcano schrieb:

Der Hintergrund ist derjenige. dass einige dauerabwesende auslandsdeutsche WBK-Inhaber die Vorschrift des § 12 Abs. 1 Nr. 1 b) WaffG etwas überdehnt hatten, und ihre Waffen jahrelang oder sogar jahrzehntelang bei irgendwem Privaten in DE lagern hatten; so dass das BVA fand, das sei dann nicht mehr "vorübergehend".

Und jetzt überzieht das BVA in die andere Richtung (also in Richtung Nr 1. a)).

Carcano


Na offensichtlich gab es ja auch ein 'Beduerfnis' dafuer (verschaerfte Transportbestimmungen). Dann haette man das ja dadurch regeln koennen, dass man einen schriftlichen Verwahrauftrag (z.B. fuer 12 Monate) aufsetzen laesst und eine Kopie an die BVA schickt? Aber nein, es ist ja leichter erstmal alles zu verbieten...

...und

BVA 2014 & WaffVwV
(...)Das Ende der Verwahrzeit muss allerdings von vornherein festgelegt oder zumindest absehbar sein...


Wenn man den Vertrag entsprechend aufsetzt dokumentiert man auch die Absicht die Verwahrung zu beenden. Wem das nicht passt der muss bessere Gesetze machen!!!

Das Deutsche Waffenrecht ist eine einzigartige Wischi-Waschi-Flickschusterei!
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 14.02.18 um 14:55 Uhr.
@ murmelbaer #
So, dann wollen wir das Thema mal abschliessen:
Also Genehmigung ist erteilt. Wirklich schnell, unter einer Woche! Kosten ~25EUR, kann ich mit leben der Transport kostet mich pro Reise $200 (je Flug $50 fuer zusaetzlichen Koffer und dann die obgliatorischen $50 Sicherheitgebuehr). Das ist die Abzocke der Fluggesellschaften.

Lt. meinem Antrag ist die Genehmigung fuer das gesamte Jahr 2018 gueltig fuer vier Vorgaenge insgesamt. Also das macht auch Sinn. Ich habe beide Jagdwaffen eingetragen (die in meiner WBK vermerkt sind). Das gibt mir genuegend Flexibilitaet ja nachdem ob ich mit Schwerpunkt Sauen/RW oder Rehwild eingeladen bin. Auf jeder Waffe habe ich Wechseloptiken fuer Ansitz/Bewegungsjagd/Pirsch, passt.

Den genauen Ort musste ich auch nicht naeher spezifizieren, da mein JS ja fuer gesamt DE gilt. Kopie von WBK, JS und Pass als Support-Dokumentation.

Den Antrag auf Mitnahme findet man beim BVA. Die Links aendern sich hin- und wieder kann aber jeder selber finden.

So Liebe Kollegen das soll's dann gewesen sein und sollte eigentlich jedem Deutschen Jaeger mit staendigen Wohnsitz ausserhalb der BRD ein ausreichender Leitfaden sein, seine Jagdwaffe mitzunehmen wenn er denn mal in Good-Old-Germany zur Jagd eingeladen wurde :) Koennt ihr kraeftig mithelfen die Deutschen Sauen auszurotten damit sie weiter Schweine-KZs betreiben koennen um stinkendes Fleisch nach China zu verticken. Anderes Thema...

Ach' noch was hier kommt eine Liste mit Fluggesellschaften bei denen man das NOCH kann (Kanone mitnehmen):
- Air Canada - np, fuer die ist das normal
- Lufthansa - ja, nervig
- Condor - ja, lt. Homepage, werde ich dieses Jahr noch ausprobieren
- British Airways - nein
- KML - weiss ich nicht
- LOT - ja, aber Untenstehendes beachten (nur wenn Gepaeck durchgecheckt)

UND last but not least IMMER direkt nach DE fliegen. Auf keinen Fall ueber GB, da habe ich schon die dollsten Dinge gehoert... Ueber die USA gibt auch Major Difficulties wenn man dort umsteigt, weil man dann IMMER sein Gepaeck abholen muss und durch den Zoll muss, was NICHT funktionieren wird. Ihr seid gewarnt!

P.S.
Ich gehe hier jedes Jahr auf Elch (reine Fleischjagd). Da kann ich immer zwei Leute mitnehmen/gebrauchen, die selbstverstaendlich dann auch jagen koennen. Es werden ZWEI Leute pro EINEM Elch benoetigt (bull | cow)! Ist nicht ganz billig fuer non-resident aliens aber immer noch weniger als zwei Wochen HU (ich hab' da eine Low-Cost-Option ;). Im Gegenzug komme ich gern nach DE. Bin flexible, da ab Juni im Frueh-Ruhestand.
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@ murmelbaer #
Dann verstand ich das falsch. Allerdings kann ich auch dann die Aufregung nicht nachvollziehen. Wenn ich dauerhaft das Land verlasse, nehme ich die Waffen mit und lasse sie im Zielland registrieren, wenn ich dort jagen darf/kann. Andernfalls verkauf ich die Dinger und leih mir was, sofern ich für ein paar Tage nach D komme und jagen möchte. Oder aber ein Verwandter bzw. Freund trägt sie auf seine WBK ein. Dann wäre das Problem ebenso geschaukelt.
Leute entspannt euch! Es gibt kein Problem, das man nicht durch Reden, Weinen, Pizza, Sex, Alkohol, Erpressung oder einen Auftragskiller beheben könnte.

... oder auch:
[www.youtube.com]
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