Zur mobilen Version wechseln »
Jagd-VideosCommunityMediadatenNewsletterFormulare & Vordruckejagderlebenlandlive.deANVISIERTPRAXISSERVICEMARKTJAGD-WETTERAPPSPirschunsere JagdNiedersächsischer JägerDer Jagdgebrauchshund
Erweiterte Suche »
UploadChatForenFotosFotoalbenVideosBlogsTermineMitgliederGruppenPartnersuche

schweinepest

Beitrag vom Autor bearbeitet am 12.01.18 um 23:35 Uhr.
@ Carcano #
Carcano schrieb:

Niedrig kontagiös, hoch infektiös - das kapiert doch kein Jäger.
Die Besonderheit der ASP ist ja, dass örtliches Containment durchaus funktioniert, aber es dann immer wieder Sprünge, und zwar sehr weite Sprünge gibt.

Bei einer so geringen Kontagiosität hat die Hypothese einer Ausbreitung qua Latenz - die bisher ja noch mehrheitlich abgelehnt wrd - allerdings durchaus viel für sich. Zumal es bereits Ansätze gibt, die auf eine solche hinweisen, innerhalb der Kerngebiete. Und gerade bei ASP haben sich frühere Meinungen, das zeigt diese Präsentation, rasch ins Gegenteil gewandelt. Es bleibt also spannend.

Und was wir noch nicht haben - wegen der Kosten - ist eine systematische Beprobung erlegter Wildschweine ohne (!) erkennbare Krankheitszeichen, außerhalb der bekannten ASP-Gebiete. Thema Latenz.

Carcano



Sorry;
wenn ich deinen obigen Beitrag lese, muss ich mich fragen ob du meinen Link von Dr. Klaus Deppner gelesen hast oder ihn nicht verstanden hast!
Der Vortrag stellt das aktuelle Wissen über die Epidemiologie der ASP gut da und dann kommst du mit der Forderung nach " systematische Beprobung erlegter Wildschweine ohne (!) erkennbare Krankheitszeichen, außerhalb der bekannten ASP-Gebiete" und mit deiner "Latenz-Theorie"!
Bei der deutlich angestiegenen Schwarzwildstrecke in diesem Jahr würde ich das eher als Sysiphos-Arbeit ohne wirklich zu erwartenden Wissensgewinn bezeichnen und da die Kräfte auch im Bereich Seuchenprävention- und Diagnostik sinnvollerweise gebündelt werden müssen, wird nach dem Urteil der Fachleute aktuell darauf verzichtet!
Die von dir angedeuteten "Ansätze...innerhalb der Kerngebiete" einer "Ausbreitung qua Latenz..." hätte ich sehr gerne mal konkretisiert und/oder hast du da irgendwie irgendetwas Aktuelles und Fundiertes, das nicht auf deinem persönlichem Mist gewachsen ist, zur Hand!
Bin immer an wissenschaftlich fundierter Information interessiert!
In Sachsen sind meines Wissens nach übrigens eine höhere Anzahl von "unauffälligen" erlegten Sauen untersucht worden (deutlich über das normale KSP/ASP-Monitoring deutlich hinausgehend) "bis dann die EU-Gelder ausgingen"!
Jetzt konzentriert man sich dort auf die sinnvolleren Untersuchungen im Rahmen der passiven Überwachung zur Früherkennung!


Gruß

Oecher
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.

Alexander Freiherr von Humboldt

(1769 - 1859), deutscher Naturforscher, Begründer der physischen Geographie
7
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 13.01.18 um 00:09 Uhr.
#
Oh - kaum wird einmal (von mir) zum Selber-Denken aufgefordert, kommt einer gleich erschröcklich ins Schwimmen und rudert wild mit den Armen...

Und @Pille: danke, das war mir nicht bewusst. Lern's aber gern dazu, dankesehr für den Hinweis.
Wenn man sich ein bißchen einliest, stellt man fest, dass es in den Kerngebiete der Epidemie (also den Endemiezonen) außer dem hier üblicherweise dargestellten und prävalenten akuten Verlauf auch einen chronifizierten Verlauf gibt. Dann liegt auch die denkbare Hypothese einer Latenz nahe -- mindestens ebenso wie des teutschen Jägerleins Geisterbahn-Vorstellung von Iwan dem Schrecklichen, der (vermutlich im Auftrag Putins?) die teutschen Lande aus dem Beifahrerfenster seines LKW-Führerhauses mit halbgegessenen Salamisemmeln bewirft, Tierleichen hinter sich lassend wie anno 1348 der Schwarze Tod.

Da bleibt dann ja nur noch eines: öffentiche Geisslerzüge der Weidheiligen unter Absingen von Klagepsalmen.
0
 
#
Na, Thema mal wieder etwas aus dem Ruder gelaufen

Ich frage mich nur warum die Pächter oder Eigenjagdbesitzer die über Wildschäden durch Sauen klagen und vor Angst der ASP nicht einfach einsichtig sind und über günstige Schadensverhütung mal gründlich nachdenken.

Es gibt viele aktive Jäger, im Ruhestand mit verdammt viel Sitzfleisch, die in Revieren mit BGS waidwerken in denen Sauen unregelmäßiges Wechselwild sind.

Warum wird denen nicht in den Revieren wo es wirklich zu Schaden geht eine Möglichkeit gegeben diesen zu versuchen abzuwenden.

Ich meine jetzt nicht nur an einem Wochenende oder an einem Tag sondern mal für eine ganze Woche.
Man müsste nur eine Gelegenheit der Übernachtung beim Pächter oder einer der Begeher zur Verfügung stellen.

Mit der Verpflegung einigt man sich dann schon.

Meine Frau würde es mir auch gönnen mal eine Woche außer Haus bei einer Jagd zu sein.

PN bei Interesse

Gruß und Waidmannsheil

Hunter

PS: Diese Nacht mal wieder fünf Stunden auf Sauen gesessen.... und keine Sau lief mich an
6
 
@ Hunter03 #
............. nach Max Rabe,
oder den Jungjägern die möglichkeit geben Schweine zu schießen.
Warnung: Wie in einem Diskussionsforum üblich, gibt der Autor hier vor allem seine persönliche Meinung wieder, Ironie und Sarkasmus sind dabei gern genutzte, prägende Stilmittel!
Gerd,
27,00





aus Steinen die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas schönes bauen.
4
 
@ Hunter03 #
Was willst Du bei Neumond sitzen? Hast Du wenigstens ne grüne Taschenlampe?
2
 
@ Carcano #
Carcano schrieb:

Oh - kaum wird einmal (von mir) zum Selber-Denken aufgefordert, kommt einer gleich erschröcklich ins Schwimmen und rudert wild mit den Armen...

Und @Pille: danke, das war mir nicht bewusst. Lern's aber gern dazu, dankesehr für den Hinweis.
Wenn man sich ein bißchen einliest, stellt man fest, dass es in den Kerngebiete der Epidemie (also den Endemiezonen) außer dem hier üblicherweise dargestellten und prävalenten akuten Verlauf auch einen chronifizierten Verlauf gibt. Dann liegt auch die denkbare Hypothese einer Latenz nahe -- mindestens ebenso wie des teutschen Jägerleins Geisterbahn-Vorstellung von Iwan dem Schrecklichen, der (vermutlich im Auftrag Putins?) die teutschen Lande aus dem Beifahrerfenster seines LKW-Führerhauses mit halbgegessenen Salamisemmeln bewirft, Tierleichen hinter sich lassend wie anno 1348 der Schwarze Tod.

Da bleibt dann ja nur noch eines: öffentiche Geisslerzüge der Weidheiligen unter Absingen von Klagepsalmen.



Wie erwartet wieder mal nur substanzloses Geblubber;
und Danke für deine großzügige Aufforderung zum "Selber-Denken"!
Sollte ich einmal Bedarf diesbezüglich haben, gehörst du mit Sicherheit nicht zu den Leuten, die ich dann konsultieren würde!
Dann bräuchte ich nämlich fundierte Hilfe und keine sich ständig wiederholenden und auch dazu auch noch hohlen Phrasen von Pseudointellektuellen!
Da du ja der anscheinend Einzige bist, der sich ein bißchen "eingelesen" hat, und zusätzlich ja anscheinend neben deiner überragenden Kompetenz als Rechtsanwalt und Jagdfunktionär auch noch eine Zusatzausbildung als Epidemiologe und Virologe (möglicherweise auf den ÖJV-Seminaren?) genossen hast, solltest du mich nicht mit deinen altbekannten Phrasen und Floskeln über "Weidheilige" und "teutsche Jägerleins" nerven, sondern einfach nur konkrete Informationen hier einstellen, die wie gesagt nicht auf deinem persönlichem Mist gewachsen sind!
Mit deinen ewigen Floskeln und Plattitüden bewegt du nun wirklich nichts mehr; diese als Eigentor und Ausdruck unermesslicher Arroganz zu bezeichnen ist leider noch die einzige Reaktion, die sie zumindest bei mir noch hervorruft!
Deine eigenproduzierte Fallhöhe ist ja eh schon kaum noch zu toppen, das Drama nimmt langsam, aber kontinuierlich seinen Lauf!

Gruß in die einsamen Höhen der Selbstüberhöhung


Oecher
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.

Alexander Freiherr von Humboldt

(1769 - 1859), deutscher Naturforscher, Begründer der physischen Geographie
10
 
#
Heute früh auch mal wieder ein Artikel in der Zeitung. Hamburg und Umgebung lobt ein "Kopfgeld" für erkrankte Tiere aus. Reisserische Überschrift: Zum Abschuss freigegeben!
Ach ja..., da ich kein typisches Sauenrevier und sie auch nicht als Standwild habe, mache ich mir da so meine Gedanken. Das Geschriebene liest sich wie ein "Feldzug gegen Sauen".
Störend finde ich nach wie vor (wie auch beim Wolf, über den steht auch wieder ein "netter" Artikel drin), die (noch?) unterschiedlichen Regelungen der einzelnen Bundesländer. Ist es so schwer, überein zu kommen???
4
 
#
Ich hab mehrfach gelesen, daß das Virus der ASP bis zu 20 Tage im Kot virulent bleibt.

Es wurde allerdings nicht deutlich, ob es sich um den Kot eines erkrankten Tieres handelt, oder ob das auch gilt, wenn ein Prädator infiziertes Fleisch (Wurst vom Brot oder Kadaver) gefressen hat.

In diesem Fall würden ja auch Prädatoren als Verbreiter fungieren!

Weiß da jemand was genaueres?
Eichenschild
0
 
#
Wenn Wölfe die Räude verschleppen fordert man auch keinen Abschuss. Also warum dann die armen Sauen ?
Da Wölfe auch Sauen reissen können sie in ihren Zahnlücken auch die ASP verbreiten.

3
 
Werde Mitglied der Community Jagd, um an dieser Diskussion teilzunehmen!
Zum Seitenanfang