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Vom Standschnaller zum Durchgeher

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Beitrag vom Autor bearbeitet am 10.01.18 um 19:11 Uhr.
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Vom Standschnaller zum Durchgeher
Hallo liebe Hundeführerkameraden,

wie der Titel schon verrät mache ich mir Gedanken „umzuschulen“.
Bisher nehme ich an Jagden als Standschnaller mit meiner Bracke Teil. Der Rüde geht am Beginn des Treibens auf ca. 300 m um mich herum und wird dann weiter bis zu 1500m im Verlauf des Treibens. Dabei kommt er je nach Tagesform alle 20-40 min zum Stand zurück. Er Jagd dabei nachweislich gut an Sauen.

Mir wird es auf dem Stand aber teilweise zu langweilig. Klar hier kann ich Beute machen aber als Durchgeher bin ich dichter an meinem Hund und kann ihn in kniffligen Situationen besser unterstützen.
Jetzt die Frage wie kann ich das am besten umstellen und in der Jagdfreien Zeit einarbeiten? Ich will die Bracke zwar der Natur nach als Solojager einsetzen aber beim Durchgehen sind mir die 1500m Radius zu weit.
Letzte Saison als mein Rüde noch jünger war(jetzt im Februar 3) habe ich das Durchgehen mal probiert und ich sah ihn lediglich zu Beginn des Treibens, kurz in der Halbzeit und am Ende wieder. So sollte das nicht laufen.
Die Ausbildung zum Standschnaller hat funktioniert aber vom Durchgehen habe ich so gut wie keine Ahnung.
Also wie geht das, auf was müssen wir achten, usw...

Des Weiteren hat er nachdem er ein Reh in einem Gatterzaun runterziehen und abtuen konnte (Kitz mit 8 kg im Dezember) für meinen Geschmack zu sehr gefallen an Rehwild gefunden , worauf ich natürlich als Standschnaller keinen Einfluss habe. Ich kann ja nicht immer mit Sicherheit sagen an welchem wild er gerade Jagd, sofern ich ihn nicht höre.
Hier wäre ich ebenfalls für Tipps dankbar, um ihm wieder auf Sauen zu eichen. (Rehrein bzw. Gehorsam am Reh ist hier das Stichwort)

Danke für die Tipps und Antworten schonmal im Voraus.

Rechtschreibfehler dürfen behalten werden.

Mit Brackenheil.

Bbfbalke

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@ BBFbalke #
Achso im nächsten Jahr soll mein Brackerich noch Verstärkung durch eine DJT oder Fox erhalten, der dann ebenfalls entsprechend eingearbeitet werden soll.
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@ BBFbalke #
Ich selbst habe von Bracken wenig Ahnung, kann aber sagen wie es die anderen Durchgeher machen, wobei das theoretisch bei jedem Hund funktioniert: geh mit dem Hund durch, lass ihn an der Leine bis du sicher an Schwarzwild kommst, dann und möglichst nur dann Schnallen. Kann natürlich auch im Gatter geübt werden.
Es hilft ungemein wenn du mit dem Hund Beute machst, zB gemeinsam pirschen mit Erfolg. Wichtig ist das ich dein Vierländer mit Beute machen verbindet. Schweißfährten erzeugen ebenso Führerbindung. Ob es hilft kann ich nicht garantieren, dazu kenne ich dich und deinen Hund zu wenig.
Wichtig ist auf jeden Fall körperliche und geistige Auslastung, damit Hundi nicht durchdreht.
Willst du evtl auch zu Maisjagden durchgehen?
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Viele Durchgeher sagen, dass ihr Hund beim Durchgehen deutlch kürzer ist.

Möglicherweise ja auch deiner, mal Versuchen
Warnung: Wie in einem Diskussionsforum üblich, gibt der Autor hier vor allem seine persönliche Meinung wieder, Ironie und Sarkasmus sind dabei gern genutzte, prägende Stilmittel!
Gerd,
27,00





aus Steinen die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas schönes bauen.
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@ BBFbalke #
Frag mal Chris !
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@ famos88 #
Körperlich und geistig ist er top fit.
Daran scheitert es eher nicht.
Aber schonmal Danke für die tips.
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@ HH318 #
Wenn ich bisher mit ihm durchgegangen bin ging er genauso weit wie vom Stand.
Was mir zu weit ist beim Durchgehen.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 10.01.18 um 20:29 Uhr.
@ BBFbalke #
BBFbalke schrieb:

Wenn ich bisher mit ihm durchgegangen bin ging er genauso weit wie vom Stand.
Was mir zu weit ist beim Durchgehen.


Die Hinweise von famos88 sind genau richtig, mach ich auch so.

Der Hund lernt durch Erfolg. Wenn er mit Dir zusammen Erfolg hat, wird er das wiederholen wollen.
Einfacher ist es natürlich mit dem jungen Hund, der noch nicht gelernt hat, selbständig weit zu jagen, und die perfekten Situationen gibt es auch nicht auf Bestellung. Du wirst also etwas Geduld aufbringen müssen. Wir rücken z.B. bis Ende Februar mit wenigen Mann den Schweinen immer mal wieder auf den Leib, das wäre ein geeignetes Umfeld, weil alles sehr kleinräumig ist und nur auf Sauen gejagt wird, so daß der Hund weder auf Reh noch weit weg von Dir Erfolg haben KANN.

Was Du auf jeden Fall auch machen solltest, dem Hund durch bestimmte Maßnahmen deutlich machen, daß er sich in einer anderen Situation befindet als beim vom Stand schnallen. Andere Klamotten hast zum Durchgehen eh an, vllt dem Hund anderes Halsband, Weste oder so. Meine bekommen beispielsweise eine Glocke um, da ich sie dann auch im Dichten besser orten kann.
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@ BBFbalke #
Ich meinte damit das er vor den Übungen ausgelastet sein soll. Wenn du bspw mit ihm Schwarzwild angehst ist es schlecht wenn er vor Energie förmlich platzt und sich deshalb evtl selbst gefährdet oder gerade weit geht.
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Moin!
Ich führe eine mini Bracke ( Teckel) und einen Terrier. Der Teckel sollte ursprünglich nur auf Schweiß gehen. Leider hat er die ein oder andere privat Jagd veranstaltet. Die erste mit 5 Monaten. Schon damals war er deutlich länger als zwei Stunden unterwegs. Von Folgetrieb keine Spur... er ist jetzt drei und ich bin froh, dass er mittlerweile auch mal vom Strick kann wenn wir spazieren sind.
Er hat die Brauchbarkeit auf Schweiß und als Stöberhund abgelegt und steht gut im Appell.

Den Terrier bekam ich als Junghund mit sechs Monaten. Er war von Anfang an sehr führig und suchte immer Kontakt zu mir. Wenn wir beim Reviergang ein Reh hoch machten würde dieses natürlich gejagt aber der Hund war nach ein paar Minuten wieder da.

Mittlerweile bestreiten wir über dreißig Bewegungsjagden in der Saison. Der Terrier ist in der Regel immer dabei und stets in meiner Nähe. Er ist im treiben gut zu lenken.

Der Teckel geht zwar gut auf Schweiß aber hat viel zu wenig Arbeit. Deshalb darf auch er mit stöbern... Nach dem schnallen ist er noch ein paar Minuten da und dann geht er seiner Wege.
Das er jagt stört mich nicht aber er zieht den Terrier mit. Folglich stehe ich ohne Hund im Wald und das stört mich sehr wohl. Wenn ich schon keine Beute mache möchte ich jedenfalls mit dem Hund arbeiten...

Ich denke es ist Charakter Sache ob ein Hund weit geht oder nicht. Sicher kann man das etwas lenken aber ein
Fernaufklärer wird kein Kleber der sich nicht löst.
Sollte es jemand besser wissen...ich freue mich!
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