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Richtige Ausrüstung/Bewaffnung und vermeidbare Fehler bei der Nachsuche auf SW

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@ Kija #
Kija schrieb:

wir hängen uns bei dem traurigen Geschehen am Wort "Nachsuche" auf, welches sehr unterschiedliche Assoziationen weckt.
Er hatte geschossen, das scheint festzustehen. Und er wollte sehen, ob er getroffen hat, das scheint auch festzustehen. Das ist für mich eine Anschusskontrolle, in dem Falle ohne Hund - jedenfalls habe ich bisher nichts von einem Hund in seiner Begleitung gelesen.
Insofern ist alles möglich; auch dass er einer absolut nicht getroffenen Sau zu nahe kam, die den Eindringling vertreiben wollte. Auch das kann passieren.

Bei einer Anschusskontrolle mit Hund am Riemen und starker Lampe nachts an der Kirrung schlug die Sau nur einmal zu. Dann war die Halsschlagader beim Hund durch. Sie wurde dann am nächsten Morgen vom SHF erlegt; beide Vorderläufe waren durchschossen.
Erst vor Kurzem wurde ein guter Freund am Tage von einer Sau attackiert, als er ein beschossenes Reh bergen wollte.
....

Ich hab mich einzig und allein am von mir zitierten Beitrag und dem Vergleich Durchgeher mit Hund und Nachsuche "aufgehängt".
Der traurige Anlass spielt in dem Fall also keine Rolle.
Burn-Out ist was für Anfänger, ich hab schon Fuck Off
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@ esau #
esau schrieb:

Zu DDR-Zeiten machten wir als Treiber regelmässig selbst Strecke.
So leicht kam man an Schusswaffen nicht heran. So wurde beim Schlosser auf dem KfL manches abenteuerlich anmutende Gerät aus ,Federzinken des Grubbers oder Blattfederstücken zusammengebrezelt.
Diese Saufedern /Saufänger(Lezteres ist nur ein großes Messer. Das ist bei dir wohl auf die Schnelle durcheinander geraten. ) )wurden ohne Bedenken auch(erfolgreich) benutzt.
Auch die Traktoristen erlegten manche Sau mit dem Traktor,dem lang aufgestielten Hammer.Selbst Brechstangen mussten herhalten.
Und eine Saufeder als Nachsuchenwaffe würde ich nur verwenden ,wenn mir die Schußwaffe verwehrt ist.
Dann ginge das aber verhältismässig gut,sogar besser /bequemer ,als mit dem Saufänger.
(Nach dem Kriege ,war sie die erste Wahl zum Wildern auf Sauen mit Hunden.)
Dieser hat aber den Vorteil ,dass er als Ergänzung zur Schusswaffe deutlich besser geeignet ist.
Ich habe alle Varianten des Abfangens,ausser KW, schon selbst durchgeführt,und einige Haustiere im Rahmen der Hausschlachtung(früher auch mit Axt anstelle des nicht vorhandenen Bolzenschussgeräts über die Regenbogenbrücke befördert.
Das ist alles machbar und eine Frage der Übung.
Die Saufeder ist keineswegs zum Abfangen schlecht geeignet.
Sie ist einfach nur zu unhandlich, sie auf langer holperiger Suche neben Knallstock und Hund am Riemen mitzuschleppen.
Um den mitlaufenden "Wundbett-/Schweißtropfenverweiser" nicht unbewaffnet zu lassen ,ohne ihm dafür einen Knallstock zu geben ist das Ding hervorragend.
Vorteil :Man muss das Ding nicht selbst schleppen und kann eventuell dennoch darauf zugreifen.
Da ich nur noch selten suche ,hab ich nur noch eine alte sehr kurze Russendoppelflinte,die zum Fang erst mit den litauischen Eisenklötzen [www.youtube.com] geladen werden muss und einen Saufänger aus Eigenfertigung.
Die Saufeder kam als Spazierstock zum Durchgehen mit Püppinator zu der Zeit mit ,als Durchgehschützen der Sicherheit wegen argwöhnisch beäugt wurden.
So war ich aber in der Lage meinem Hund dennoch beizustehen.
Und so habe ich auch Säuleins zusammen mit meinem Hund erlegt.
Die Zuarbeit des Hundes ,als mobiler Vorwarner mit den besseren Sinnen und als Ablenker, um die Sau zu binden ,verschafft dem HF erst den nötigen Spielraum und eine gewisse Sicherheit,die durch die Bewaffnung allein nie gewährleistet werden kann.
Darum halte ich den Streit um die Bewaffnung für zweitrangig.

P.S.:Sauen wurden früher mit Saufänger oder Saufeder üblicherweise möglichst zu zweit erlegt.
Dabei hob einer die Hinterläufe aus. So ließ sich die Sau ,nun immobiler, umwerfen und abfangen.
Das mit dem Auflaufenlassen funktioniert nur selten, endet meist mit Bruch und einen umgeworfenen Saufederführer.


Danke für den Hinweis - sollte natürlich SauFEDER heißen...nun korrigiert.

Mit dem doppelt geschliffenen Messer habe ich bereits abgefangen - schnell und effektiv. Das überzeugt. Man muss nur höllisch aufpassen, dass man die Hände nicht ungünstig hält und schnell sein. Ich habe schon ein durchtrenntes Handgelenk gesehen - am Stück waren 2 Terrier an den Tellern und ein zweiter Jäger, der auf dem Hinterteil saß - der ÜL hat sich heftig gewehrt, mit dem Haupt geworfen, damit hatte der abfangende Treiber nicht gerechnet

Was Du hier beschreibst ist die erlernte Anwendung eines Werkzeugs. Als Kampfsportlerin weiß ich genau, dass es nicht ausreicht, ein Stock oder ein Schwert in den Händen zu haben, oder die Boxhandschuhe zu tragen, man muss den korrekten Umgang damit lernen und üben.

Das ist aber der Krux an der Sache...diejenigen, die mit Saufeder an einer DJ durchgehen DENKEN, sie hätten's drauf
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@ Ehyophsta #
Ehyophsta schrieb:

Das ist aber der Krux an der Sache...diejenigen, die mit Saufeder an einer DJ durchgehen DENKEN, sie hätten's drauf


Die meisten, die ich kenne und mit einer Saufeder den Bail angehen oder ne kranke Sau angehen, können damit umgehen, die es nicht können, haben die Knall-Stöcke mit, ob die damit auch umgehen können, ist eine andere Frage.

Zu mindestens bei mir: bei Nachsuche oder auch Durchgehen lieber nur ein Variante auswählen, Flinte oder Pistole (Makarov 9 mm hahaha) oder Saufeder. Ich kriege das einfach nicht auf die Reihe, mich in einer Gefahrensituation so zu organisieren, dass ich dann wirklich das in Hand einsatzbereit habe, welches ich brauche.



Wer verliert und kann entrinnen, kann ein ander's Mal gewinnen
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@ Wachtelhund #
Während der DJ gibt es meistens auch die Situation das beschossene Stücke von einem anderen Schützen erlegt werden. Häufig kommen auch die stöbernden Hunde auf die Fährte und stellen das Stück.
Ich zähle schon nicht mehr mit wie viele durch den Hund zur Strecke kamen.
In solchen Fällen ist die Kommunikation extrem wichtig, sonst halten sich die Nachsuchenführer nur damit auf bereits erlegte Stücke nachzusuchen
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@ famos88 #
famos88 schrieb:

Während der DJ gibt es meistens auch die Situation das beschossene Stücke von einem anderen Schützen erlegt werden. Häufig kommen auch die stöbernden Hunde auf die Fährte und stellen das Stück.
Ich zähle schon nicht mehr mit wie viele durch den Hund zur Strecke kamen.
In solchen Fällen ist die Kommunikation extrem wichtig, sonst halten sich die Nachsuchenführer nur damit auf bereits erlegte Stücke nachzusuchen


Genau das ist ja der Grund, weshalb bei unseren Drückjagden die Nachsuchen immer zentral organisiert werden. Damit der Nachsuchenführer nicht am Aufbruch herauskommt. Trotzdem passiert es zuweilen, wenn der zweite Schütze den Schuss, den das Stück schon hatte, entweder übersieht oder verschweigt, aus welchem Grund auch immer.
Meine Hunde haben auch schon etliche Nachsuchen erspart, indem sie beim Stöbern das Stück bereits banden.....
Deshalb dürfen Hundeführer ( aber nur diese) ja auch im Falle des Stellens von Wild den Stand verlassen, um z.B. einen Fangschuss anzutragen.....

Mancher tut sich als Jäger kund,
als Weidmann unverdrossen,
doch gleicht der Gute ohne Hund
der Leiter ohne Sprossen!

--------------------------------------------------------------------------------------------


Ein Maulwurf sitzt in seinem Loch
und hört ein Lerchenlied erklingen
Er spricht: "Wie sinnlos ist es doch,
zu fliegen und zu singen!"

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@ Wachtelhund #
Wachtelhund schrieb:
Meine Hunde haben auch schon etliche Nachsuchen erspart, indem sie beim Stöbern das Stück bereits banden.....
Deshalb dürfen Hundeführer ( aber nur diese) ja auch im Falle des Stellens von Wild den Stand verlassen, um z.B. einen Fangschuss anzutragen.....

Daher sind HF, die gemeinsam mit ihrem Hund jagen, also umgangssprachlich "Durchgeher", immer die deutlich bessere Wahl.
Ich persönlich halte von Standschnallern wenig bis nichts.
Sehr oft (Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel) geht es dabei ausschließlich um einen kostenlosen Stand.
Ich gehöre zwar nicht zum Fanclub, aber wo er recht hat, hat er recht.
Jens Spahn: „Es geht mir vor allem um uns Deutsche selbst.“ Es sei eine „anbiedernde Bereitschaft, vorschnell und ohne Not die eigene Muttersprache hintanzustellen – selbst in Situationen, wo das gar nicht nötig wäre.“ Das bloße Verwenden einer anderen Sprache sei kein Ausweis von Internationalität, sondern zeuge von „provinzieller Selbstverzwergung“.
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@ SBL #
SBL schrieb:

Daher sind HF, die gemeinsam mit ihrem Hund jagen, also umgangssprachlich "Durchgeher", immer die deutlich bessere Wahl.
Ich persönlich halte von Standschnallern wenig bis nichts.
Sehr oft (Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel) geht es dabei ausschließlich um einen kostenlosen Stand.


Den kostenlosen Stand hätte ich auch ohne Hund. Wie die meisten Standschnaller hier, Durchgeher mit Hund sind hier die Ausnahme. Schon deshalb, weil zum Duchgehen der Sicherheit wegen ein wenig Selbstbeherrschung vonnöten ist, nicht umsonst darf dabei nur zum Eigenschutz und zwecks Fangschuss geschossen werden. Nicht falsch verstehen, ich habe nichts gegen Durchgeher, aber die müssen handverlesen sein, mehr als jeder Standschnaller.
Mancher tut sich als Jäger kund,
als Weidmann unverdrossen,
doch gleicht der Gute ohne Hund
der Leiter ohne Sprossen!

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Ein Maulwurf sitzt in seinem Loch
und hört ein Lerchenlied erklingen
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zu fliegen und zu singen!"

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@ Bromisch #
das war auch nicht auf dich gemünzt, sorry: hätte ich nicht als Antwort schreiben dürfen.
Das Leben ist zu kurz für Knäckebrot - ich will Schokolade! (gefunden als Werbung vor einem Schokoladenladen)
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@ SBL #
SBL schrieb:
Daher sind HF, die gemeinsam mit ihrem Hund jagen, also umgangssprachlich "Durchgeher", immer die deutlich bessere Wahl.
Ich persönlich halte von Standschnallern wenig bis nichts.
Sehr oft (Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel) geht es dabei ausschließlich um einen kostenlosen Stand.


Ich mache beides...Durchgehen und/oder Standschnaller
Dein Schubladendenken kann ich nur als kompletten Blödsinn...
..vom ersten bis zum letzten Wort bezeichnen .

Und nein..ich fühle mich ganz sicher in keinster Weise angesprochen....sondern zeige hier einfach mal Flagge für die die eben Hunde haben die ohne ständig angeschubst werden zu müssen vom Stand aus vernünftig jagen gehen und für Beute sorgen.

Leute die "nur wegen" eines Drückjagdplatzes sich einen Hund anschaften..kenne ich nicht einen Wurde aber selbst auch schon von einem "Durchgeher" blöde angeschwatzt weil es aus meinem Auto bellte...."na"..muss Dein Drückjagdeinladungsgrund im Auto bleiben dass er nicht schmutzig wird..

Dass mal ein Hund verletzt....Läufig....für Nachsuchen zurückgehalten im Auto warten muss Übersteigt die CPU-Leistung der "Hf der deutlich besseren Wahl" doch offensichtlich gelegentlich mal.

Gab im Nachgang (nachdem er den Spruch auch bei anderen ablies) nochmal ein deutliches Gespräch..was zur Folge hat dass ich dort weiterhin vom Stand Schnalle...Nachsuche..Durchgehe....und er von der DJ-Liste des FB gestrichen wurde.... (Manchmal beist man den falschen ins Bein... )
Grüße vom Menthos
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...Scheiße muß gut schmecken...Milliarden Fliegen können sich nicht täuschen!
...wo Wissen aufhört....fängt Glauben an!
...warum ich Tiere esse? Weil mir die Veganer zu mager sind!
-!- μολὼν λαβέ -!-
Ha'DIbaH DaSop 'e' DaHechbe'chugh yIHoHQo'.
yIQeqQo’ neH. DoS yIqIp!
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@ Menthos #
Ist eine Hündin läufig finde ich es falsch diese im Auto zu lassen. Die Rüden bekommen mit das es dort gut riecht und sind nicht mehr auf die Jagd konzentriert. Natürlich riecht deine Kleidung auch danach, aber ich persönlich finde das da ein Unterschied ist. Beim Rest stimme ich dir voll und ganz zu.
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