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Richtige Ausrüstung/Bewaffnung und vermeidbare Fehler bei der Nachsuche auf SW

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Beitrag vom Autor bearbeitet am 07.12.17 um 00:40 Uhr.
@ R93Hunter #
Gäbe es GLOCK nicht, hätte ich das auch. Habe meine schon absichtlich verdreckt, ins Wasser geworfen, ... schießt wie Gift

Gruß
Speckstein
0
 
@ tschortwosmij #
tschortwosmij schrieb:

Ebent.

Es wurde nur grade so verkauft, daß es ganz unverzeihlich sei, nicht zu warten, weil sich mit Warten die Probleme von selbst hinwegbewegen. Sozusagen Merkelianismus in Reinform. Ich bin da völlig bei McMilan, es geht nix über einen firmen Hund.


Ja bei der Nachsuche löst sich so manches Problem mit warten.
Wenn du sofort reingehst hat der Hund auch keine Chance bei Wiedergängen. Völliger Blödsinn. Warst du schon mal im Mais, Raps oder Schilf mit dem Hund am Strick ? Wohl kaum denn dann würdest du nicht so einen Schmarrn schreiben. Die Probleme bewegen sich nicht weg nur die Sau wird krank , das Adrenalin verlässt den Körper. Das geht einem als Mensch doch genau so. Im Moment des Unfalls spürt man den Schmerz nicht wird man unmittelbar verfolgt schüttet der Körper Adrenalin aus und man bleibt aktiv. Später sinkt dieser Spiegel und man spürt die Verletzungen genau so ist es beim Wild
Die Sau wird dann weiterziehen und , bei entsprechenden Verletzungen, ins Wundbett gehen, Wasser aufsuchen u.s.w. , krank werden, wo man sie mit dem "firmen Hund" erlegen kann.
Hat dich schon mal ne Sau von hinten im Mais angenommen ? Geh ruhig rein direkt nach dem Schuss je schneller desto besser gleich hinterher. mit Holledo und Juppheidi da braucht man sich dann aber auch nicht wundern wenn man die Radieschen von unten anschaut.
Mit Merkelianismus hat das nix aber auch gar nix zu tun das ist einfach Vernunft. Mit Merkel verbindet mich nur, daß wir in der selben Partei sind bis zur Regierungsbildung dann geht einer von uns beiden.
Völliger Blödsinn was du da schreibst. Wartezeit wird bei Jedem Schweisshundelehrgang gepredigt.
Das Stück muß krank werden und der Hund muß mit der Nase auf den Boden so einfach ist das ! Oder du gehst mit ner Meute rein.

7
 
@ Sucher #
Sofortiges Suchen,verlängert meistens nicht nur wegen des Adrenalinspiegels die Suche unberechenbar/unnütz.
Sie erschwert sie auch für den Hund. Die oft recht weiträumige Witterungs-(Dunst-) glocke über der Fährte macht diese dann zusätzlich schwerer vom Rest differenzierbar.
Ist diese verflogen bleibt nur noch die Witterung direkt um die Fährte.
Ruhe und Besonenheit bewahrt vor Fehlern durch Überhastung und blindem Aktionismus.
Das wurde mir von einem sehr erfahrenen Schweißhunderführer immer wieder angemahnt.
So hielt es mein Vater, der ein gutes Jahrzehnt die meisten fast alle Nachsuchen der örtlichen Jagdgesellschaft der DDR (ca.60... 80 im Jahr)erledigte.
Angebleites Wild braucht Zeit zum Krankwerden.
Zu früh aufgemüdet ,wird eine Suche schnell "unendlich".
Insofern stimmt das mit der Todsünde meistens.
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
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#
Selbstverständlich haben sicher die meisten erfahrenen NSF den Fehler des zu frühen Begins der Nachsuche begangen.Da bin ich mir ganz sicher.
Aus dieser Erfahrung stammt ja die Erkenntnis.
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
4
 
@ Sucher #
Sucher schrieb:

Er hat wohl das Stück beschossen und ist ihm sofort ins Schilf gefolgt. Egal welche Waffe du da hast das kann Eiter werden. Du siehst keinen Meter weit. In solchen Fällen Schilf, Mais, Raps heißt es bei mir immer warten und das ging bisher auch immer gut. So schnell das man auf einen Meter eine annehmende Sau erledigen kann ist wohl kaum Jemand und die kommen verdammt schnell. Bis man den Angriff realisiert ist er schon vorbei.

Das ist für Hundeführer bei Drückjagden im Schilf mehrmals pro Jagd normale Standardsituationen.
Hund stellt Sau, die nicht rücken will, HF geht hin und klärt die Sache. Und das ist immer dicht.
Das Problem ist doch überhaupt nicht die (noch) lebende Sau. Egal ob krank oder nicht.
DAS Problem ist doch vielmehr: wer soll die jetzt hier rausschleppen?
Ich gehöre zwar nicht zum Fanclub, aber wo er recht hat, hat er recht.
Jens Spahn: „Es geht mir vor allem um uns Deutsche selbst.“ Es sei eine „anbiedernde Bereitschaft, vorschnell und ohne Not die eigene Muttersprache hintanzustellen – selbst in Situationen, wo das gar nicht nötig wäre.“ Das bloße Verwenden einer anderen Sprache sei kein Ausweis von Internationalität, sondern zeuge von „provinzieller Selbstverzwergung“.
1
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 07.12.17 um 07:53 Uhr.
@ SBL #
SBL schrieb:

Das ist für Hundeführer bei Drückjagden im Schilf mehrmals pro Jagd normale Standardsituationen.
Hund stellt Sau, die nicht rücken will, HF geht hin und klärt die Sache. Und das ist immer dicht.
Das Problem ist doch überhaupt nicht die (noch) lebende Sau. Egal ob krank oder nicht.
DAS Problem ist doch vielmehr: wer soll die jetzt hier rausschleppen?

Wenn die Hunde die Sau im Schilf gestellt haben, weiß ich aber wo die Sau ist. Und die Hunde sind dran, haben die Sau gebunden (zumindest unsere Hunde machen das freundlicherweise).
Ganz entscheidender Unterschied zur Nachsuche.
Da weisste eben garnienicht wo das liebe angeflickte Tierchen sich rumtreibt und ob es dich gleich in den Hintern beisst.

Burn-Out ist was für Anfänger, ich hab schon Fuck Off
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@ esau #
esau schrieb:

Selbstverständlich haben sicher die meisten erfahrenen NSF den Fehler des zu frühen Begins der Nachsuche begangen.Da bin ich mir ganz sicher.
Aus dieser Erfahrung stammt ja die Erkenntnis.


ja.

auch wenn ich bei eigenen Stücken auch mal nachts hinterhergehe, ich mache das nur bei klaren Anschüssen. Ich habe ja schon mehr als einen gesehen, bei dem nicht alles rund lief und lassse mich nicht von Schweiß am Anschuss blenden. Dazu kommt eine entsprechende Wartezeit. Daher ist oft der Hund nicht mit im Auto, wenn ich draußen sitzen will.
Manchmal ist man viel früher fertig, wenn man eine Stunde später anfängt. Das triifft sehr oft auf Leberschüsse zu. Da hat oft der das Stück zuerst, der am längsten warten kann.
Das Leben ist zu kurz für Knäckebrot - ich will Schokolade! (gefunden als Werbung vor einem Schokoladenladen)
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@ Kija #
Kija schrieb:

ja.

auch wenn ich bei eigenen Stücken auch mal nachts hinterhergehe, ich mache das nur bei klaren Anschüssen. Ich habe ja schon mehr als einen gesehen, bei dem nicht alles rund lief und lassse mich nicht von Schweiß am Anschuss blenden. Dazu kommt eine entsprechende Wartezeit. Daher ist oft der Hund nicht mit im Auto, wenn ich draußen sitzen will.
Manchmal ist man viel früher fertig, wenn man eine Stunde später anfängt. Das triifft sehr oft auf Leberschüsse zu. Da hat oft der das Stück zuerst, der am längsten warten kann.


Das mit der Wartezeit gestaltet sich bei Drückjagden mitunter schwierig. Bis Mittags geht meist das Treiben, anschließend werden die Nachsuchen organisiert. Günstigstenfalls ist das Stück gleich zu Beginn des Treibens beschossen worden, dann sind schon mal an die vier Stunden vergangen, aber wenn es erst am Ende des Treibens geschah, ist es oft nur eine Stunde bis zum Beginn der Suche, eigentlich zu wenig, aber es wird ja beizeiten Dunkel, und man steht vor der Entscheidung, entweder gleich suchen, im Dunkeln suchen oder erst am nächsten Tag und dann ist das Stück meist verhitzt, selbst im Winter....
Und oft lässt man sich zu ersterem hinreißen, auch wenn es nicht unbedingt richtig ist.
Mancher tut sich als Jäger kund,
als Weidmann unverdrossen,
doch gleicht der Gute ohne Hund
der Leiter ohne Sprossen!

--------------------------------------------------------------------------------------------


Ein Maulwurf sitzt in seinem Loch
und hört ein Lerchenlied erklingen
Er spricht: "Wie sinnlos ist es doch,
zu fliegen und zu singen!"

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@ Bromisch #
Bromisch schrieb:

Wenn die Hunde die Sau im Schilf gestellt haben, weiß ich aber wo die Sau ist. Und die Hunde sind dran, haben die Sau gebunden (zumindest unsere Hunde machen das freundlicherweise).
Ganz entscheidender Unterschied zur Nachsuche.
Da weisste eben garnienicht wo das liebe angeflickte Tierchen sich rumtreibt und ob es dich gleich in den Hintern beisst.


wir hängen uns bei dem traurigen Geschehen am Wort "Nachsuche" auf, welches sehr unterschiedliche Assoziationen weckt.
Er hatte geschossen, das scheint festzustehen. Und er wollte sehen, ob er getroffen hat, das scheint auch festzustehen. Das ist für mich eine Anschusskontrolle, in dem Falle ohne Hund - jedenfalls habe ich bisher nichts von einem Hund in seiner Begleitung gelesen.
Insofern ist alles möglich; auch dass er einer absolut nicht getroffenen Sau zu nahe kam, die den Eindringling vertreiben wollte. Auch das kann passieren.

Bei einer Anschusskontrolle mit Hund am Riemen und starker Lampe nachts an der Kirrung schlug die Sau nur einmal zu. Dann war die Halsschlagader beim Hund durch. Sie wurde dann am nächsten Morgen vom SHF erlegt; beide Vorderläufe waren durchschossen.
Erst vor Kurzem wurde ein guter Freund am Tage von einer Sau attackiert, als er ein beschossenes Reh bergen wollte.
....
Das Leben ist zu kurz für Knäckebrot - ich will Schokolade! (gefunden als Werbung vor einem Schokoladenladen)
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@ Wachtelhund #
wenn das gut organisiert ist, wird nach Erfolgswahrscheinlichkeit gearbeitet. Nicht dass da immer alles richtig eingeschätzt wird, aber erfahrene Gespanne sagen dann auch mal: "wir machen morgen weiter"
Das Leben ist zu kurz für Knäckebrot - ich will Schokolade! (gefunden als Werbung vor einem Schokoladenladen)
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