Zur mobilen Version wechseln »
Jagd-VideosCommunityMediadatenNewsletterFormulare & Vordruckejagderlebenlandlive.deANVISIERTPRAXISSERVICEMARKTJAGD-WETTERAPPSPirschunsere JagdNiedersächsischer JägerDer Jagdgebrauchshund
Erweiterte Suche »
UploadChatForenFotosFotoalbenVideosBlogsTermineMitgliederGruppenPartnersuche

Zwangsapport - Hund entzieht sich und macht dicht

@ Wotan #
hallo,
ich denke druck bringt garnichts ! da hilft nur viel zeit und enfühlungsvermögen.
und wer einen älteren hund übernimmt der keine ausbildung hat sollte
dass, berücksichtigen.

waidmannsheil
michael
3
 
@ Elbepaddler #
Harras Ansatz ist der richtige Weg denk ich. Wie ist dein DD sonst? Eher sensibel? Dann kann der minimalste Druck zu viel sein, was aber nicht zwangsläufig mit Wesensschwäche zu tun hat. Die Art der Belohnung sollte überprüft werden.
Meiner ist sehr sensibel was Strafe ( Laute Stimme ist schlimm genug) betrifft. Dafür ist seine größte Freude wenn ich ihn mit Dr Stimme live, am besten körperlichrs Lob. Leckerlis hat er während der jagdlichen Ausbildung bis heute im realen jagdeinsatz mir genommen.
Bevor ihr Gegenstände ins Maul steckt probiert es Mal mit eurer Hand. Dabei nicht zu lange am Anfang sondern wirklich langsam und Schritt für Schritt. Damit meine ich vorsichtig Maul berühren, dann Lob, dann Maul öffnen, dann Lob, dann mit Finger Zahnfleisch berühren, dann Lob usw. Normalerweise muss es nicht so umständlich sein, aber ihr wisst ja nicht wo ursprünglich der Fehler gemacht wurde, deshalb würde ich komplett neu anfangen. Wichtig ist es immer nur kurz zu üben, lieber häufiger. Achter darauf wirklich Zeit zu haben und innerlich ruhig zu sein. Lieber einen Tag aussetzen als noch mehr versaut. Ihr könnt das auch zwischendurch kurz üben wenn der Hund im Korb liegt, etc. Es soll das normalste der Welt sein. Nur nicht übertreiben.
Natürlich ist die Idee ein anderes Kommando zu verwenden auch gut. Dem Hund ist egal was du sagst, solange er weiß was du meinst. Da kannst du auch Leberwurst sagen, Hauptsache das Kommando ist verstanden.
1
 
Dieser Beitrag wurde am 18.10.17 um 10:34 vom Autor gelöscht.
@ holzbockjager #
holzbockjager schrieb:

hallo,
ich denke druck bringt garnichts ! da hilft nur viel zeit und enfühlungsvermögen.
und wer einen älteren hund übernimmt der keine ausbildung hat sollte
dass, berücksichtigen.

waidmannsheil
michael


Um dem Hund zu zeigen, was man von ihm will, dass er erst mal die Kommandos versteht, ist Druck das falsche Mittel, führt nur zu negativen Verknüpfungen und der Hund bekommt Angst vor den Kommandos.
Hab schon Hunde die Rute klemmen sehen, bei einem einfachen "Sitz!" oder gar beim heranrufen, das kann es dann auch nicht sein.
Druck bzw. Zwang kann okay sein, aber erst dann und nur dann, wenn der Hund bereits verstanden hat, was von ihm erwartet wird und er offensichtlich verweigert, sprich, nicht will.
Hat der Zwang Erfolg und der Hund tut das Verlangte, muss man sofort wieder auf freundlich umschalten und loben. Zwang muss immer mit viel Augenmaß ausgeübt werden und vor allem darf er nie vom Herrchen/ Frauchen ausgehen.( für den Hund)

Mancher tut sich als Jäger kund,
als Weidmann unverdrossen,
doch gleicht der Gute ohne Hund
der Leiter ohne Sprossen!

--------------------------------------------------------------------------------------------


Ein Maulwurf sitzt in seinem Loch
und hört ein Lerchenlied erklingen
Er spricht: "Wie sinnlos ist es doch,
zu fliegen und zu singen!"

1
 
@ famos88 #
famos88 schrieb:

Harras Ansatz ist der richtige Weg denk ich. Wie ist dein DD sonst? Eher sensibel? Dann kann der minimalste Druck zu viel sein, was aber nicht zwangsläufig mit Wesensschwäche zu tun hat. Die Art der Belohnung sollte überprüft werden.
Meiner ist sehr sensibel was Strafe ( Laute Stimme ist schlimm genug) betrifft. Dafür ist seine größte Freude wenn ich ihn mit Dr Stimme live, am besten körperlichrs Lob. Leckerlis hat er während der jagdlichen Ausbildung bis heute im realen jagdeinsatz mir genommen.
Bevor ihr Gegenstände ins Maul steckt probiert es Mal mit eurer Hand. Dabei nicht zu lange am Anfang sondern wirklich langsam und Schritt für Schritt. Damit meine ich vorsichtig Maul berühren, dann Lob, dann Maul öffnen, dann Lob, dann mit Finger Zahnfleisch berühren, dann Lob usw. Normalerweise muss es nicht so umständlich sein, aber ihr wisst ja nicht wo ursprünglich der Fehler gemacht wurde, deshalb würde ich komplett neu anfangen. Wichtig ist es immer nur kurz zu üben, lieber häufiger. Achter darauf wirklich Zeit zu haben und innerlich ruhig zu sein. Lieber einen Tag aussetzen als noch mehr versaut. Ihr könnt das auch zwischendurch kurz üben wenn der Hund im Korb liegt, etc. Es soll das normalste der Welt sein. Nur nicht übertreiben.
Natürlich ist die Idee ein anderes Kommando zu verwenden auch gut. Dem Hund ist egal was du sagst, solange er weiß was du meinst. Da kannst du auch Leberwurst sagen, Hauptsache das Kommando ist verstanden.


Auf diese Weise übt man zugleich, dass der Hund sich (z.B. beim Tierarzt) in den Fang schauen lässt....
Mancher tut sich als Jäger kund,
als Weidmann unverdrossen,
doch gleicht der Gute ohne Hund
der Leiter ohne Sprossen!

--------------------------------------------------------------------------------------------


Ein Maulwurf sitzt in seinem Loch
und hört ein Lerchenlied erklingen
Er spricht: "Wie sinnlos ist es doch,
zu fliegen und zu singen!"

1
 
@ Elbepaddler #
Elbepaddler schrieb:

Waidmannsheil,



Der Hund nimmt keinen Gegenstand und halten tut er auch nicht. Wir geben das Kommando "Apport" - öffnen den Fang und legen den Dummy rein, halten den Fang zu mit dem Kommando "Halten". Der Gegenstand liegt dann auch nur locker im Fang.

Sie macht eigentlich schon dicht wenn sie nur sieht das wir den Apport nun durchführen wollen. Dreht den Kopf weg und nimmt bis heute nicht auf Kommando auf.

Gleiches Problem war beim "Down". Alles was mit Zwang zu tun hat funktioniert bei dem Hund so gar nicht. Übrig ist dann ein Häufchen Elend. Mit Leckerchen und Co funktioniert es auch nicht.

Hat jemand einen Tip???

Grüne Grüße vom Elbepaddler



Der kann das jetzt noch genau so lernen wie mit einem Jahr. Er hat aber bis jetzt gelernt, dass er mit Verweigerung durchgekommen ist und wird diese Strategie beibehalten.

Du schreibst:

Wir geben das Kommando "Apport" - öffnen den Fang und legen den Dummy rein, halten den Fang zu mit dem Kommando "Halten". Der Gegenstand liegt dann auch nur locker im Fang.

Schreibst aber nicht wie oft.

Ich finde es dann in manchen Büchern lustig, nach 10 mal sollte er es begriffen haben.

Ich habe Hunde gehabt die brauchten es überhaupt nicht und das Spielerische war nachher fast so gut verankert wie " Zwang".

Einer wollte es nicht. Eigentlich hätte ich es sein lassen sollen, wurde später fast nicht zur Jagd eingesetzt, war nicht mein eigener.

Aber die Herausforderung....

2 Monate jeden Tag dreimal für 10 Minuten, Apportel erst halten, dann von 3 cm vor den Maul aufnehmen dann in Schritten von cm bis er vom Boden aufnahm, immer in Verbindung mit Lob.

Apportel auch als Schwamm, Mettwurst usw. Nach 2 Monaten nahm er an der Leine 2 Meter vor mir auf.

Dann noch mal 1 Monat täglich bis er Apportierte. Nur selten war er freudig dabei, aber auch nie ängstlich, wir arbeiteten gemeinsam und danach ging es ins Feld.

HZP und Brauchbarkeit gut bestanden, es war aber Unsinn, danach brauchte er es nicht mehr,

es diente mehr meiner Bestätigung.




0
 
@ Elbepaddler #
Elbepaddler schrieb:

Waidmannsheil,

wir haben im August eine 3,5 jährige DD Hündin übernommen. Mit dem Hund wurde nicht viel gemacht und so haben wir sie im Grundgehorsam durchgearbeitet und sind nun beim Apport. Hier liegt auch das Problem.

Der Hund nimmt keinen Gegenstand und halten tut er auch nicht. Wir geben das Kommando "Apport" - öffnen den Fang und legen den Dummy rein, halten den Fang zu mit dem Kommando "Halten". Der Gegenstand liegt dann auch nur locker im Fang.

Sie macht eigentlich schon dicht wenn sie nur sieht das wir den Apport nun durchführen wollen. Dreht den Kopf weg und nimmt bis heute nicht auf Kommando auf.

Gleiches Problem war beim "Down". Alles was mit Zwang zu tun hat funktioniert bei dem Hund so gar nicht. Übrig ist dann ein Häufchen Elend. Mit Leckerchen und Co funktioniert es auch nicht.

Hat jemand einen Tip???

Grüne Grüße vom Elbepaddler


Ja...
die zum Wesen Deines Hundes passende Ausbildungsmethode wählen

in Deinem Fall...
positiv konditionierte Ausbildung...


Kannst aber auch (weiter) auf die Druck-Gehorsams-Rudelführer-Rangordnungs Ratschläge
setzen und den Karrn noch tiefer in den Dreck fahren...




Grüße vom Menthos
-----------------------------------
...Scheiße muß gut schmecken...Milliarden Fliegen können sich nicht täuschen!
...wo Wissen aufhört....fängt Glauben an!
...warum ich Tiere esse? Weil mir die Veganer zu mager sind!
-!- μολὼν λαβέ -!-
Ha'DIbaH DaSop 'e' DaHechbe'chugh yIHoHQo'.
yIQeqQo’ neH. DoS yIqIp!
6
 
@ Menthos #
Menthos schrieb:

Ja...
die zum Wesen Deines Hundes passende Ausbildungsmethode wählen

in Deinem Fall...
positiv konditionierte Ausbildung...


Kannst aber auch (weiter) auf die Druck-Gehorsams-Rudelführer-Rangordnungs Ratschläge
setzen und den Karrn noch tiefer in den Dreck fahren..
.


So unverblümt wollte ich es nicht sagen......
Mancher tut sich als Jäger kund,
als Weidmann unverdrossen,
doch gleicht der Gute ohne Hund
der Leiter ohne Sprossen!

--------------------------------------------------------------------------------------------


Ein Maulwurf sitzt in seinem Loch
und hört ein Lerchenlied erklingen
Er spricht: "Wie sinnlos ist es doch,
zu fliegen und zu singen!"

0
 
Werde Mitglied der Community Jagd, um an dieser Diskussion teilzunehmen!
Zum Seitenanfang