Zur mobilen Version wechseln »
Jagd-VideosCommunityMediadatenNewsletterFormulare & Vordruckejagderlebenlandlive.deANVISIERTPRAXISSERVICEMARKTJAGD-WETTERAPPSPirschunsere JagdNiedersächsischer JägerDer Jagdgebrauchshund
Erweiterte Suche »
UploadChatForenFotosFotoalbenVideosBlogsTermineMitgliederGruppenPartnersuche

Zwangsapport - Hund entzieht sich und macht dicht

Beitrag vom Autor bearbeitet am 15.10.17 um 14:53 Uhr.
@ Elbepaddler #
Elbepaddler schrieb:

Brauchen Tips zum Apport.

Wenn der Gehorsam nicht durchgearbeitet ist, brauchst du mit Apport nichts zu machen.
Das geht nur der Reihe nach.
DU musst mit dem Hund "vorne" anfangen um erst mal die Rudelführung herzustellen.
Wenn durch menschliches Verschulden ein Geschöpf geriet in Not. Ein qualvoll Leiden einem wunden Wilde droht! Wenn des Geistes hohe Stufe und des Menschen Kunst nicht reicht, folgte der Hund dem bangen Rufe, seine Nase schaffte es leicht.

Wo ein Jäger lebt, können zehn Hirten leben, hundert Ackerbauern und tausend Gärtner.
2
 
@ esau #
esau schrieb:

Meine kamen auch mit ins Bett.
...bei DD-schwierig.
)

das erkläre bitte meinem carlos!


ich denke auch, daß der hund scchlechte erfahrungen gemacht hat und erstmal vertrauen und enge bindung zum neuen führer aufbauen muss.
dem waidmann jede pirsch behagt,
sei`s auf den hirsch,
sei`s auf die magd.

der sogenannte gute mensch, ist des idioten bruder!

4
 
#
Ich würde auch mit allem- dem ganzen Grundgehorsam neu anfangen. Und das dann mit viel Lob verknüpfen. Leckerli- das bringt es nur, wenn Du sie von der täglichen Futterration abziehst. Hungriger Magen wirkt oft Wunder. Ansonsten kann man es mal mit dem Futterdummy versuchen. Wenn der Hund merkt, es gibt nur was zu fressen, wenn Du das Ding öffnest, und er es Dir zu diesem Zweck bringt, ist der erste Schritt getan.
Ansonsten gibt es unterschiedliche Formen des Widerstandes gegen den Führer- das sieht nach passivem aus.
Das Beste wäre es, wenn Du zu jemanden fahren würdest, der was davon versteht und Dir hilft. Ferndiagnosen sind nämlich zumeist eher Lesen im Kaffeesatz. Wo wohnst Du denn? Kann gerne für ein paar Tage herkommen. Es gibt hier ne günstige Ferienwohnung zu mieten, dann schaun wir mal. Gruss
I mugnai di Dio macinano lentamente ma in modo costante
6
 
#
Ich würde hier vermutlich noch einmal spielerisch von vorn beginnen und das Kommando nur einsetzen ,wenn der Hund mit "Beute" ohnehin auf dem Weg zu mir oder in meine Nähe ist und ich sicherstellen kann, sie ihm abnehmen zu können.
Danach gäbe es eine Belobigungsorgie, die mich selbt sicher der absoluten Lächerlichkeit preisgeben würde.
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
2
 
@ madonna #
Maarit schrieb:

Ich würde auch mit allem- dem ganzen Grundgehorsam neu anfangen. Und das dann mit viel Lob verknüpfen. Leckerli- das bringt es nur, wenn Du sie von der täglichen Futterration abziehst. Hungriger Magen wirkt oft Wunder. Ansonsten kann man es mal mit dem Futterdummy versuchen. Wenn der Hund merkt, es gibt nur was zu fressen, wenn Du das Ding öffnest, und er es Dir zu diesem Zweck bringt, ist der erste Schritt getan.
Ansonsten gibt es unterschiedliche Formen des Widerstandes gegen den Führer- das sieht nach passivem aus.
Das Beste wäre es, wenn Du zu jemanden fahren würdest, der was davon versteht und Dir hilft. Ferndiagnosen sind nämlich zumeist eher Lesen im Kaffeesatz. Wo wohnst Du denn? Kann gerne für ein paar Tage herkommen. Es gibt hier ne günstige Ferienwohnung zu mieten, dann schaun wir mal. Gruss

...stimmt .
Die Dinger sind nicht die schlechteste Möglichkeit.
...besonders bei verfressenen oder eben noch ungefütterten Hunden.
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
0
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 15.10.17 um 14:59 Uhr.
#
Viele Hunde(schon Welpen) klauen Gegenstände ,um Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
Allein das kann schon der Ansatz für einen Apport sein.
Man muss es nur hinbiegen ,dass man nicht hinterherlaufen muss ,sondern ,dass das Bringen viel mehr (womit auch immer)belohnt wird.
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
0
 
@ Elbepaddler #
Elbepaddler schrieb:

Waidmannsheil,

wir haben im August eine 3,5 jährige DD Hündin übernommen. Mit dem Hund wurde nicht viel gemacht und so haben wir sie im Grundgehorsam durchgearbeitet und sind nun beim Apport. Hier liegt auch das Problem.

Der Hund nimmt keinen Gegenstand und halten tut er auch nicht. Wir geben das Kommando "Apport" - öffnen den Fang und legen den Dummy rein, halten den Fang zu mit dem Kommando "Halten". Der Gegenstand liegt dann auch nur locker im Fang.

Sie macht eigentlich schon dicht wenn sie nur sieht das wir den Apport nun durchführen wollen. Dreht den Kopf weg und nimmt bis heute nicht auf Kommando auf.

Gleiches Problem war beim "Down". Alles was mit Zwang zu tun hat funktioniert bei dem Hund so gar nicht. Übrig ist dann ein Häufchen Elend. Mit Leckerchen und Co funktioniert es auch nicht.

Hat jemand einen Tip???

Grüne Grüße vom Elbepaddler


Hallo, wenn der Hund im Grundgehorsam durchgearbeitet wäre würde er auch Apportieren.
Die Schwierigkeit liegt wohl darin, das man nicht weiß wie er geprägt und erzogen (wenn überhaupt) wurde.

Das bedeutet aber nicht das dieser Hund zu macht und nicht mehr dazulernen kann der will.

Ihr müsst ''nur'' den SCHLÜSSEL bzw den Zugang zu dem Hund finden.

Am besten ihr fangt mit allem von vorne an, aber bitte nur wenn man Erfahrung im abrichten bzw ausbilden von Hunden hat und auf fundiertes Wissen zurückgreifen kann.

Also Geduld, Wissen, Fingerspitzengefühl und eine gehörige Portion Herzblut sind Pflicht. Dabei sollte man eine gewisse Selbstreflexion nicht außer acht lassen und wenn nötig einen Rüdemann zu Rate ziehen.

Viel Glück wünsche ich euch.
5
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 15.10.17 um 16:37 Uhr.
@ esau #
Wenn das Kommando Apport verstanden ist, setze es unter Zuhilfenahme aller möglichen Hilfsmittel durch. Egal ob Dreck Trumpf ist.
Der Hund wird es überleben und zuverlässig Verlorenbringen. Das freudige kommt von selbst.
0
 
Dieser Beitrag wurde am 15.10.17 um 16:38 vom Autor gelöscht.
@ Wotan #
Wotan schrieb:

Wenn das Kommando Apport verstanden ist, setze es unter Zuhilfenahme aller möglichen Hilfsmittel durch. Egal ob Dreck Trumpf ist.
Der Hund wird es überleben und zuverlässig Verlorenbringen. Das freudige kommt von selbst.


Genau darin liegt das Problem, der Hund hat entweder negative Verknüpfungen mit dem Kommando Appprt oder, was wahracheinlicher ist, er hat das Kommando noch gar nicht verstanden. Ohne verstandenes Kommando Druck anzuwenden, versaut den Hund......
Der Hund mus erst mal wissen, was man von ihm will, bevor man es durchsetzen kann.
Ein paar gute Tipps dazu wurden ja bereits gegeben.
Mancher tut sich als Jäger kund,
als Weidmann unverdrossen,
doch gleicht der Gute ohne Hund
der Leiter ohne Sprossen!

--------------------------------------------------------------------------------------------


Ein Maulwurf sitzt in seinem Loch
und hört ein Lerchenlied erklingen
Er spricht: "Wie sinnlos ist es doch,
zu fliegen und zu singen!"

7
 
Werde Mitglied der Community Jagd, um an dieser Diskussion teilzunehmen!
Zum Seitenanfang