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Umfrage

Teilnehmer: 44

Gibt es ausreichend gute Stöberhunde ?
Antworten   Stimmen Prozent
Ja gibt es
6 14 %
Nein es gibt einfach zu wenige
38 86 %

Gibt es zu wenig Stöberhunde in Deutschland ?

@ famos88 #
Was genau meinst du?
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 09.10.17 um 10:31 Uhr.
@ famos88 #
@Harras
Warum bleiben in kleinen Revieren die Hunde eher im Revier?

Habe gerade einen Disput mit meiner Technik.
0
 
@ Heide_Unterfranken #
Heide_Unterfranken schrieb:

wozu genau hast Du Deinen Wachtel?

Ist bestimmt schon fünfundzwanzig oder gar dreißig Jahre her, da klärte mich eine Försterin auf ich hätte doch eigentlich den falschen Hund.
Ich hab ihr gsagt "nur weil ihr aus den Wachteln Fachidioten macht hab ich noch lange nicht den falschen Hund"
Also, ich hab Hunde für mich und meine Art zu jagen, nicht für dich und deine Art.
Ich bin in der luxuriösen Lage (bis auf Nachsuche unter erschwerten) auf keine auswärtigen Söldner angewiesen zu sein.
Ich mach auch keinen für andere!
, Meine Freizeit, und das Leben und Gesundheit meiner Hunde.
Voll Egoistisch, für die Hunde!
3
 
@ famos88 #
Naja wenn man in den kleinen Revieren Hunde Durchgeher mit ihren kurz jagenden Hunden einsetzt bleiben die eher im Revier
0
 
@ Wachtler #
Wachtler schrieb:
Ist bestimmt schon fünfundzwanzig oder gar dreißig Jahre her, da klärte mich eine Försterin auf ich hätte doch eigentlich den falschen Hund.
Ich hab ihr gsagt "nur weil ihr aus den Wachteln Fachidioten macht hab ich noch lange nicht den falschen Hund"
Also, ich hab Hunde für mich und meine Art zu jagen, nicht für dich und deine Art.
Ich bin in der luxuriösen Lage (bis auf Nachsuche unter erschwerten) auf keine auswärtigen Söldner angewiesen zu sein.
Ich mach auch keinen für andere!
, Meine Freizeit, und das Leben und Gesundheit meiner Hunde.
Voll Egoistisch, für die Hunde!


Sagen wirs mit wenigen Worten....
Du bist Nutznieser einer Rasse die durch echte Hundeführer entstanden ist um einen Familienhund auf dem Sofa hocken zu haben.
Grüße vom Menthos
-----------------------------------
...Scheiße muß gut schmecken...Milliarden Fliegen können sich nicht täuschen!
...wo Wissen aufhört....fängt Glauben an!
...warum ich Tiere esse? Weil mir die Veganer zu mager sind!
-!- μολὼν λαβέ -!-
Ha'DIbaH DaSop 'e' DaHechbe'chugh yIHoHQo'.
yIQeqQo’ neH. DoS yIqIp!
7
 
@ kong #
kong schrieb:

Ich meine auch diesen "Abwärtstrend" zu sehen, und das seit Jahren. Aber wen wundert es wirklich?
Ich muss Dir nicht erzählen, wie viel Zeit und auch Geld es kostet, einen Stöberhund, dazu noch einen geprüften, leistungsfähig und einsatzbereit zu halten.
Vielen ist dieses heute ín einem sich immer schneller drehenden beruflichen Hamsterrad einfach nicht mehr möglich, ohne anderswo Abstriche zu machen und Komfortzonen zu verlassen.
Dazu kommt noch oft eine Familie/Partner, die ganz andere Interessen und Ansprüche hat, die sich mit einer aktiven Stöbersaison nicht vereinbaren lassen.
Ein Stöberhund braucht, um gut zu werden, eine gründliche Einarbeitung und vor allem Erfolge - da reicht es nicht, sie mal "in den Mais zu werfen" oder zweimal vom "Stand zu schnallen" - es bbedarf an Revier un Möglichkeit auch vor der Saison?
Wer stellt diese denn heute noch revierlosen (Erstlings-)HF zu Verfügung? Doch nicht vor nachoder gar während der Brunft von Bock/Hirsch/Feldhamster, bloß nicht "meine" Sauen, dann kommen die dooch heute Abend nicht an den Futterhaufen zur Totschießerbude...ich überspitze bewusst ein wenig.

Die andere Seite ist in meinen Augen klar die fehlende Würdigung für Hundeeinsätze. Kürzliich erst hörte ich in einer Diskussion: Warum soll ich als Pächter das Privatvergnügen anderer finanzieren und versichern? Sein Hobby sind doch Jagdhunde und Spaß kostet und soll der doch bloß froh sein, daß er mit seinem Hund bei mir was zu tun hat...

Aus eigener Erfahrung weiß ich, das jene, bei denen der HF sicher sein kann, das es

a) gut und professionell organisiert ist
b) die Hunde (finanziell) abgesichert sind, wenn was passiert
c) man als HF nicht auch noch Standgebühr und am besten noch für ne schmierige Erbsensuppe vom Kotzekocher selber zahlen muss
d) nicht auch das restliche Klientel einen schweißenden Stöberhund nach der Jagd beim Abfahren anhupt, damit die Tölen den Weg zum Streckenplatz frei gibt
e) jemand, der nach der Jagd seinen Hund noch vermisst nicht alleine im Regen da steht


nie an ausreichend brauchbaren Hunden mangeln wird...und das unabhängig von hohen Strecken...


Gerade gute Hundearbeit ist eine Dienstleistung - und wer das als Jagdherr nicht zu honorieren weiß (in welcher Form auch immer), der muss sich nicht wundern, wenn er auch die ganzen Wundertütenzauberhunde mitsamt ihren Herrchen zurückgreifen muss, die ja mittlerweile sogar bei egun ihre Dienste feil bieten (war doch hier kürzlich ein entsprechender Faden)

Und ich kann mich nur wiederholen, ich glaube wir haben viel zu viele Jagdhunde in D. - und viel zu wenig gute...

Schau Dich um, wer alles Wachtel, Bracke und Co. am Strick hat - die Hunde kommen auf keine 5 Einsätze im Jahr.
Schau wer alles wie ein Gockel im Pfanneroutfit mit Schweißhunden am Strick die Streckenplätze auf und ab flaniert - und wer von denen nachher wirklich ernsthaft sucht und auch noch findet.
Und nicht zuletzt schau, wie viele sich die großen schicken Vorsteher (am besten schon mit Prüfungen gekauft) anschaffen und sie dann nachher in ganz rassefremde Einsatzgebiete zwängen...

Aber alle haben eins gemein - das Gefasel von Jagd ohne Hund ist Schund hörst Du von allen


1.000.000 x
Grüße vom Menthos
-----------------------------------
...Scheiße muß gut schmecken...Milliarden Fliegen können sich nicht täuschen!
...wo Wissen aufhört....fängt Glauben an!
...warum ich Tiere esse? Weil mir die Veganer zu mager sind!
-!- μολὼν λαβέ -!-
Ha'DIbaH DaSop 'e' DaHechbe'chugh yIHoHQo'.
yIQeqQo’ neH. DoS yIqIp!
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@ Wachtler #
Wachtler schrieb:

Ist bestimmt schon fünfundzwanzig oder gar dreißig Jahre her, da klärte mich eine Försterin auf ich hätte doch eigentlich den falschen Hund.
Ich hab ihr gsagt "nur weil ihr aus den Wachteln Fachidioten macht hab ich noch lange nicht den falschen Hund"
Also, ich hab Hunde für mich und meine Art zu jagen, nicht für dich und deine Art.
Ich bin in der luxuriösen Lage (bis auf Nachsuche unter erschwerten) auf keine auswärtigen Söldner angewiesen zu sein.
Ich mach auch keinen für andere!
, Meine Freizeit, und das Leben und Gesundheit meiner Hunde.
Voll Egoistisch, für die Hunde!


Tja, das ist eine Sichtweise, die man haben kann, aber ja nicht teilen muss. Ich freue mich immer sehr, wenn ich für andere was nachsuchen darf, u.a. deswegen, weil mein Hund die Arbeit gerne macht. Und dass ich ihn für die Allgemeinheit stöbern lasse, damit tue ich ihm, denke ich, auch eher einen Gefallen. Die Jagdsaison auf dem Sofa würde ihm weniger gut gefallen, da bin ich ziemlich sicher.
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@ kong #
kong schrieb:

Ich meine auch diesen "Abwärtstrend" zu sehen, und das seit Jahren. Aber wen wundert es wirklich?
Ich muss Dir nicht erzählen, wie viel Zeit und auch Geld es kostet, einen Stöberhund, dazu noch einen geprüften, leistungsfähig und einsatzbereit zu halten.
Vielen ist dieses heute ín einem sich immer schneller drehenden beruflichen Hamsterrad einfach nicht mehr möglich, ohne anderswo Abstriche zu machen und Komfortzonen zu verlassen.
Dazu kommt noch oft eine Familie/Partner, die ganz andere Interessen und Ansprüche hat, die sich mit einer aktiven Stöbersaison nicht vereinbaren lassen.
Ein Stöberhund braucht, um gut zu werden, eine gründliche Einarbeitung und vor allem Erfolge - da reicht es nicht, sie mal "in den Mais zu werfen" oder zweimal vom "Stand zu schnallen" - es bbedarf an Revier un Möglichkeit auch vor der Saison?
Wer stellt diese denn heute noch revierlosen (Erstlings-)HF zu Verfügung? Doch nicht vor nachoder gar während der Brunft von Bock/Hirsch/Feldhamster, bloß nicht "meine" Sauen, dann kommen die dooch heute Abend nicht an den Futterhaufen zur Totschießerbude...ich überspitze bewusst ein wenig.

Die andere Seite ist in meinen Augen klar die fehlende Würdigung für Hundeeinsätze. Kürzliich erst hörte ich in einer Diskussion: Warum soll ich als Pächter das Privatvergnügen anderer finanzieren und versichern? Sein Hobby sind doch Jagdhunde und Spaß kostet und soll der doch bloß froh sein, daß er mit seinem Hund bei mir was zu tun hat...

Aus eigener Erfahrung weiß ich, das jene, bei denen der HF sicher sein kann, das es

a) gut und professionell organisiert ist
b) die Hunde (finanziell) abgesichert sind, wenn was passiert
c) man als HF nicht auch noch Standgebühr und am besten noch für ne schmierige Erbsensuppe vom Kotzekocher selber zahlen muss
d) nicht auch das restliche Klientel einen schweißenden Stöberhund nach der Jagd beim Abfahren anhupt, damit die Tölen den Weg zum Streckenplatz frei gibt
e) jemand, der nach der Jagd seinen Hund noch vermisst nicht alleine im Regen da steht


nie an ausreichend brauchbaren Hunden mangeln wird...und das unabhängig von hohen Strecken...


Gerade gute Hundearbeit ist eine Dienstleistung - und wer das als Jagdherr nicht zu honorieren weiß (in welcher Form auch immer), der muss sich nicht wundern, wenn er auch die ganzen Wundertütenzauberhunde mitsamt ihren Herrchen zurückgreifen muss, die ja mittlerweile sogar bei egun ihre Dienste feil bieten (war doch hier kürzlich ein entsprechender Faden)

Und ich kann mich nur wiederholen, ich glaube wir haben viel zu viele Jagdhunde in D. - und viel zu wenig gute...

Schau Dich um, wer alles Wachtel, Bracke und Co. am Strick hat - die Hunde kommen auf keine 5 Einsätze im Jahr.
Schau wer alles wie ein Gockel im Pfanneroutfit mit Schweißhunden am Strick die Streckenplätze auf und ab flaniert - und wer von denen nachher wirklich ernsthaft sucht und auch noch findet.
Und nicht zuletzt schau, wie viele sich die großen schicken Vorsteher (am besten schon mit Prüfungen gekauft) anschaffen und sie dann nachher in ganz rassefremde Einsatzgebiete zwängen...

Aber alle haben eins gemein - das Gefasel von Jagd ohne Hund ist Schund hörst Du von allen


Da unterschreide ich jedes Wort
Ich hätte zu jedem Absatz auch 20 Beispiele und Fotos (Bsp. Gockel im Pfanneroutfit am Streckenplatz)

Ich glaub auch, dass die Arbeitsverdichtung im Job und Ansprüche der Familie (zB. viele Urlaube etc.) die Passion für die Hundearbeit in der Breite weiter einbremst. (Ist bei mir leider nicht anders)
Die Wertschätzung der Hundearbeit fehlt auch, oft auch bei Jagdleitern die selbst keinen Stöberhund führen.
Ich denke da überhaupt nicht an Entschädigung monetärer Art, das fängt schon ebi einem gut ausgewählten Hundeführerstand an, über die Ansprache zur Hundearbeit während des Treibens, Verhalten nach der Jagd, Hilfe beim Suchen, Einsammeln und zum Streckenplatz bringen, großzügige Freigaben für Hundeführer bei gestelltem/ gefangenem Wild, gute Regelungen bei verletzten Hunden usw. Du hast es ja ähnlich beschrieben.

Ich kenne schon Hundeführer, die Ihren Hund nur noch auf 6-8 sehr ausgewählten Jagden schnallen und auf anderen Jagden sogar Standgebühr zahlen um unbeschwert zu jagen und um sich anderen Hundeführerthemen nicht auszusetzen. Und ich kenne welche, die sich mit Hund anmelden, der aber während der Jagd nict im Treiben zu sehen war, dafür aber gut gepflegt am Streckenplatz zu sehen ist.



Political Correctness is our enemy. Speak truth and talk facts !

"Sozialstaat und offene Genzen schliessen sich aus"
Zitat Milton Friedman Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften


[www.youtube.com]



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@ Menthos #
Menthos schrieb:

Sagen wirs mit wenigen Worten....
Du bist Nutznieser einer Rasse die durch echte Hundeführer entstanden ist um einen Familienhund auf dem Sofa hocken zu haben.

Wen du nur annähernd die seherischem Fähigkeiten hast die du glaubst zu haben, dann mach in Vegas deine eigene Show.
Da klatschen dann noch mehr
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@ Heide_Unterfranken #
Heide_Unterfranken schrieb:

Die Jagdsaison auf dem Sofa würde ihm weniger gut gefallen, da bin ich ziemlich sicher.


Für so manchen durchgezüchteten Jagdhund wäre es besser er würde im Wald von einem Blitz getroffen, als bei einem Herrchen sein Leben zu fristen, dass ihn bei Ansitz und Drückjagd im Kofferraum lässt.
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Zitat Milton Friedman Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften


[www.youtube.com]



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