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Umfrage

Teilnehmer: 42

Gibt es ausreichend gute Stöberhunde ?
Antworten   Stimmen Prozent
Ja gibt es
6 14 %
Nein es gibt einfach zu wenige
36 86 %

Gibt es zu wenig Stöberhunde in Deutschland ?

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Ich würde sagen es gibt für diejenigen genug Stöberhunde, die entsprechende Kontakte zu Hundeleute haben und diese auch dementsprechend behandeln.
Ich war Mal auf einer Drückjagd, da waren 3 Stöberhundgruppen im Einsatz, also fast mehr Hunde als Wild. Die Jagd ist landschaftlich schön, es gibt Essen und Trinken für alle, auf Sicherheit der Hunde wird wert gelegt und ein kleines Fahrgeld gibt es auch.
Dann gibt es Jagden, da fühlst du dich nicht wohl,die Schützen machen einen komischen Eindruck oder die Autos sind zu schade um einen matschigen Hund mitzunehmen. Bekomme ich so etwas mit komme ich nie wieder!

Wir haben dieses Jahr auch genug Hunde, vor allem genug gute Hunde. In Krankheitsfall ist es schwierig die Lücken zu füllen, da gute Hunde langfristig ausgebucht sind, aber bei guten Schützen ist es ebenso schwer guten Ersatz zu finden.
4
 
#
Nicht nur das nicht genügend Stöberhunde da sind vielen von denen die da sind fehlt einfach auch schärfe um Sauen aus dem Einstand zu bringen.
Dann tun die vielen Straßen ihr übriges, wie oft werden denn 1000ha durch Straßen durchschnitten oder umrahmt?
Klar wenn man nur Rehe erlegen will dann spielt schärfe kaum eine Rolle aber wenn es auch um Sauen geht werden die brauchbaren Stöberhunde nochmal weniger
2
 
@ Wachtler #
Wachtler schrieb:

Wer Schweinsköpfe ernten will...
Von mir aus.
Meine warn, meiner ist mir dazu zu Schade.
Was gehn mich anderer Leute ihre Strecke an.
Wenn Schützen gebraucht werden, vielleicht.
Sauabstechen oder Rehleins vor fremde Leute scheuchen, soll machen wems gefällt.
Eisernes Kreuz erwarten darf er aber nicht dafür.



Deine Meinung!
Gott sei Dank denken nicht alle so!
4
 
@ famos88 #
famos88 schrieb:

Ich würde sagen es gibt für diejenigen genug Stöberhunde, die entsprechende Kontakte zu Hundeleute haben und diese auch dementsprechend behandeln.
Ich war Mal auf einer Drückjagd, da waren 3 Stöberhundgruppen im Einsatz, also fast mehr Hunde als Wild. Die Jagd ist landschaftlich schön, es gibt Essen und Trinken für alle, auf Sicherheit der Hunde wird wert gelegt und ein kleines Fahrgeld gibt es auch.
Dann gibt es Jagden, da fühlst du dich nicht wohl,die Schützen machen einen komischen Eindruck oder die Autos sind zu schade um einen matschigen Hund mitzunehmen. Bekomme ich so etwas mit komme ich nie wieder!

Wir haben dieses Jahr auch genug Hunde, vor allem genug gute Hunde. In Krankheitsfall ist es schwierig die Lücken zu füllen, da gute Hunde langfristig ausgebucht sind, aber bei guten Schützen ist es ebenso schwer guten Ersatz zu finden.


Ganz deiner Meinung!
Es gibt solche und solche Jagdherren:
Manche kümmern sich um das Sichern oder Sperren der Straßen - anderen (meist selbst nicht Hundeführer) ist das zuviel Aufwand! Manche bedanken sich für die erbrachte Leistung der Rüdemänner, andere kritisieren nur die Arbeit der Hunde. Manche geben ein Schüsseltreiben aus, andere schnorren dir eine deiner Wurstsemmeln weg. Manche versichern die Hund, andere sagen "das tut .ir aber leid". Und jetzt ratet mal, wer zu wenig gute Hunde auf seinen Jagden hat....

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@ WastelDW #
Mein Eindruck ist einfach, dass Hundeführer mit ausgebildeten bzw. firm eingejagten Hunden immer mehr nur innerhalb ihrer Stöberhundgruppen unterwegs sind.
Nachvollziehbar, denn über diese Schiene kann man sich guter Organisation, Hundeführerstände, Strecken etc. rel. sicher sein.
Was mir regional nur immer mehr auffällt ist, dass immer mehr HF Wachtlers Sichtweise einnehmen :
"Wieso soll ich meinen Hund Anderen zur Verfügung stellen und damit ein Risiko eingehen".

Beispiel: revierübergreifende Drückjagden. Früher gings hier immer auch um das Gesellige, die Gemeinschaft.
Ich erinnere mich an eingeschworene Gruppen, die sich 10-15 mal im Herbst auf diversen Jagden regional wieder trafen und das im Rahmen Ihrer HF Einsätze. Diese Gruppen rekrutierten aus diesem HF Gemeinschaftsgefühl wieder Nachwuchshundeführer. Das gibt es hier kaum noch.
Mit immer mehr Revierpächtern von extern kommen Hundeführer, immer öfter so auch Meuten aus 300km und mehr entfernten Gegenden.
Einen HF Nachwuchs gibt es regional kaum noch.
Entweder entscheiden sich junge HF für einen Stöberhund mit Ausbildung und Führung innerhalb Ihrer rassespezifischen Stöberhundgruppen oder es wird ein Hund, der anderweitg eingesetzt wird.

Ich hatte 2002 eine Liste angelegt mit sehr nah wohnenden Jägern für DJ, Maisjagd Einsätze mit Tel. Nummern und allen Infos, Handynummer, Jagdhorn, Schiessfertigkeit, Hund zum Schnallen, Durchgehen usw.
Pro Seite hatte ich ca. 50 Namen und auf 2 Seiten ca. 30 Hunde zum Schnallen. Ein knappes Drittel.
Heute habe ich bei 100 Namen insgesamt 20 Hunde. Davon 10 für die Nachsuche, 7 zum Schnallen und 3 haben einen Sth, Schnallen aber nur bei Ihrer Stöberhundgruppe bzw. Forstjagden.

Es kann woanders anders aussehen, ich sehe bei mir einen Abwärtstrend.
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@ famos88 #
famos88 schrieb:

Ich würde sagen es gibt für diejenigen genug Stöberhunde, die entsprechende Kontakte zu Hundeleute haben und diese auch dementsprechend behandeln.
Ich war Mal auf einer Drückjagd, da waren 3 Stöberhundgruppen im Einsatz, also fast mehr Hunde als Wild. Die Jagd ist landschaftlich schön, es gibt Essen und Trinken für alle, auf Sicherheit der Hunde wird wert gelegt und ein kleines Fahrgeld gibt es auch.
Dann gibt es Jagden, da fühlst du dich nicht wohl,die Schützen machen einen komischen Eindruck oder die Autos sind zu schade um einen matschigen Hund mitzunehmen. Bekomme ich so etwas mit komme ich nie wieder!

Wir haben dieses Jahr auch genug Hunde, vor allem genug gute Hunde. In Krankheitsfall ist es schwierig die Lücken zu füllen, da gute Hunde langfristig ausgebucht sind, aber bei guten Schützen ist es ebenso schwer guten Ersatz zu finden.


Da ist natürlich viel Wahres dran.
Da ich selber immer Hunde zum Schnallen hatte und habe, habe ich solche Kontakte.
Aber wie gesagt, außerhalb von großen Forstjagden wird ungern geschnallt und regional wird es immer weniger.
Die Zahl der Meuten ist ein bischen weniger geworden und die Zahl Einzelhunde deutlich.
1
 
@ WastelDW #
In den kleinen Revieren tun sich auch die durchgeher leichter denn da bleibt der Hund idR auch im revier
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@ WastelDW #
Es kommt aber nicht auf die Zahl der Hunde an, eher auf die Qualität ihrer Arbeit. Du hast bestimmt auch unzählige Beispiele von Hunden die geschnallt werden, aber nichts taugen.
Unser ältester Jäger hatte immer DW, jedoch konnten sie nichts. Das liegt nicht an den Hunden, sondern an ihm. Er sagt selber das er sie früh geschnallt hat und innerhalb von einer Woche waren sie wieder da. Sonst wären sie eher Wachhunde und eigentlich nur da weil es halt zu einem Jäger gehörte einen Hund zu führen.
Zu DDR Zeiten mag das kein Problem gewesen sein, heute geht das schon wegen des Straßennetzes nicht mehr, dazu kommen kosten und vieles mehr
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@ WastelDW #
WastelDW schrieb:

Da ist natürlich viel Wahres dran.
Da ich selber immer Hunde zum Schnallen hatte und habe, habe ich solche Kontakte.
Aber wie gesagt, außerhalb von großen Forstjagden wird ungern geschnallt und regional wird es immer weniger.
Die Zahl der Meuten ist ein bischen weniger geworden und die Zahl Einzelhunde deutlich.



Ich meine auch diesen "Abwärtstrend" zu sehen, und das seit Jahren. Aber wen wundert es wirklich?
Ich muss Dir nicht erzählen, wie viel Zeit und auch Geld es kostet, einen Stöberhund, dazu noch einen geprüften, leistungsfähig und einsatzbereit zu halten.
Vielen ist dieses heute ín einem sich immer schneller drehenden beruflichen Hamsterrad einfach nicht mehr möglich, ohne anderswo Abstriche zu machen und Komfortzonen zu verlassen.
Dazu kommt noch oft eine Familie/Partner, die ganz andere Interessen und Ansprüche hat, die sich mit einer aktiven Stöbersaison nicht vereinbaren lassen.
Ein Stöberhund braucht, um gut zu werden, eine gründliche Einarbeitung und vor allem Erfolge - da reicht es nicht, sie mal "in den Mais zu werfen" oder zweimal vom "Stand zu schnallen" - es bbedarf an Revier un Möglichkeit auch vor der Saison?
Wer stellt diese denn heute noch revierlosen (Erstlings-)HF zu Verfügung? Doch nicht vor nachoder gar während der Brunft von Bock/Hirsch/Feldhamster, bloß nicht "meine" Sauen, dann kommen die dooch heute Abend nicht an den Futterhaufen zur Totschießerbude...ich überspitze bewusst ein wenig.

Die andere Seite ist in meinen Augen klar die fehlende Würdigung für Hundeeinsätze. Kürzliich erst hörte ich in einer Diskussion: Warum soll ich als Pächter das Privatvergnügen anderer finanzieren und versichern? Sein Hobby sind doch Jagdhunde und Spaß kostet und soll der doch bloß froh sein, daß er mit seinem Hund bei mir was zu tun hat...

Aus eigener Erfahrung weiß ich, das jene, bei denen der HF sicher sein kann, das es

a) gut und professionell organisiert ist
b) die Hunde (finanziell) abgesichert sind, wenn was passiert
c) man als HF nicht auch noch Standgebühr und am besten noch für ne schmierige Erbsensuppe vom Kotzekocher selber zahlen muss
d) nicht auch das restliche Klientel einen schweißenden Stöberhund nach der Jagd beim Abfahren anhupt, damit die Tölen den Weg zum Streckenplatz frei gibt
e) jemand, der nach der Jagd seinen Hund noch vermisst nicht alleine im Regen da steht


nie an ausreichend brauchbaren Hunden mangeln wird...und das unabhängig von hohen Strecken...


Gerade gute Hundearbeit ist eine Dienstleistung - und wer das als Jagdherr nicht zu honorieren weiß (in welcher Form auch immer), der muss sich nicht wundern, wenn er auch die ganzen Wundertütenzauberhunde mitsamt ihren Herrchen zurückgreifen muss, die ja mittlerweile sogar bei egun ihre Dienste feil bieten (war doch hier kürzlich ein entsprechender Faden)

Und ich kann mich nur wiederholen, ich glaube wir haben viel zu viele Jagdhunde in D. - und viel zu wenig gute...

Schau Dich um, wer alles Wachtel, Bracke und Co. am Strick hat - die Hunde kommen auf keine 5 Einsätze im Jahr.
Schau wer alles wie ein Gockel im Pfanneroutfit mit Schweißhunden am Strick die Streckenplätze auf und ab flaniert - und wer von denen nachher wirklich ernsthaft sucht und auch noch findet.
Und nicht zuletzt schau, wie viele sich die großen schicken Vorsteher (am besten schon mit Prüfungen gekauft) anschaffen und sie dann nachher in ganz rassefremde Einsatzgebiete zwängen...

Aber alle haben eins gemein - das Gefasel von Jagd ohne Hund ist Schund hörst Du von allen
Denn wir ziehen unsere Freude bei dieser Arbeit nicht aus Schüsseltreiben und Gläserklingeln, sondern aus Hundegeläut und dem Wegbrechen der gesprengten Rotte.


Kotflügel sind brutaler als Kugeln!

Ein Stock im Hintern ist noch lange kein Rückgrat...!
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@ Harras #
Wie meinst du das?
0
 
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