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Fütterung, Pflege, Gesundheit & Alter
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Forum: Fütterung, Pflege, Gesundheit & Alter

Perinealhernie --- nach der OP (ab Seite 8)

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Beitrag vom Autor bearbeitet am 06.11.17 um 19:09 Uhr.
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Perinealhernie --- nach der OP (ab Seite 8)
Perinealhernie rechtsseitig

Ich hatte ES noch bei keinem meiner Hunde und kenne auch niemanden, dessen Hund es hat/hatte. Dabei soll es nicht selten vorkommen...
Ich bin etwas ratlos, denn eigentlich möchte ich Horsti nicht ohne weiteres operieren lassen. Allerdings hat sich seine Beule am Hintern nun in recht kurzer Zeit von halber Hühnereigröße auf halbe Tennisballgröße vergrößert. Beschwerden hat/oder zeigt er so keine. (vor allem beim Sitzen o. liegen tritt die Beule hervor, siehe Foto) Außerdem hat er, obwohl man auf seinen Rippen Klavier spielen kann, einen Hängebauch. Unsere Tierärztin hat mir bislang immer von einer OP abgeraten, die wäre recht kompliziert und würde nicht unbedingt auf Dauer Besserung bringen, und solang er keine Beschwerden hätte...
Aber so langsam wird mir das ganze suspekt, ich habe nächste Woche nochmal einen Termin mit ihm. Habe mittlerweile einiges gelesen (ob das immer so gut ist? ) und würde gerne von euch Hundeleuten mehr erfahren. Wer hat das mit seinem Hund schon durchgestanden? Es wird wohl bei so ner OP auch gerne gleichzeitig kastriert, was ich NICHT möchte. Wie verlief bei euch der Heilungsprozess? Oder habt ihr es nicht operieren lassen und alles "Ist gut gegangen"?
Ich weiß, das man Hund und Hund nicht vergleichen kann, positive Ergebnisse würden mir aber Mut machen.

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Na da wünsch ich euch beiden viel Glück ,denn habe gerade gelesen das man da ohne Kastration nicht rum kommt.
Aber wenn er dannach wieder fit ist .
Warte nur nicht zu lange mit der Entscheidung
KD
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Nicht operieren ist überhaupt keine Option, weil es schlimmer wird und das Gewebe immer brüchiger, Du solltest Horsti auf jeden Fall operieren lassen und das so schnell wie möglich!

Mein Juri hatte eine beidseitige Perninealhernie im Jahr 2011 und ist im Oktober 2011 daran operiert worden.

Mir ging es wie Dir, 1.sagten mir verschiedene Tierärzte, ich könnte es abwarten, 2. wollte ich auf keinen Fall die damit unumgängliche Kastration. Als ich mich dann doch letztlich dazu entschloss, war die Hernie immer weiter vorangeschritten und wirklich erheblich. Ungewöhnlich bei einem so jungen Hund (5 Jahre war er damals).

Ich habe sehr lange gesucht, bis ich irgendwann den richtigen Tierarzt fand, dem ich das anvertraute und habe das nicht bereut! Es ist sehr teuer, aber mein Hund ist heute fast 12 und hat nie wieder damit Probleme gehabt, was ebenfalls ungewöhnlich ist, weil das schnell wiederkommen kann.

Bei Juri sind drei Netze eingenäht worden, die offenbar sehr gut halten, ganz schlecht ist es, wenn ein Arzt empfiehlt, nur das Bindegwebe zusammenzunähen, dann reißt es nämlich an der nächsten Stelle nach ein paar Monaten wieder auf. Das Gewebe muss dauerhaft von den Netzen gehalten werden.

Die Kastration ist leider unumgänglich und Du findest niemanden, der das ohne operiert. Das liegt daran, dass sich bei älter werdenden Rüden schonmal die Prostata vergrößert und diese Vergrößerung wiederum das Gewebe nach hinten schiebt und die Hernie begünstigt.
Mein Hund war Zuchtrüde und besonders schön, mir hat es das Herz gebrochen, aber die Entscheidung für das Leben meines Hundes ging vor und ich bin jeden Tag froh, dass ich ihn habe operieren lassen.

Seine Operation dauerte seinerzeit 1,45 Stunden und ich konnte ihn nach sieben Stunden wieder abholen. Er hatte ein Depotschmerzmedikament bekommen, so dass er im gesamten Heilungsverlauf keine Schmerzen hatte, allerdings war er einige Tage inkontinent, was aber mit Papierkrankenunterlagen und viel Liebe und Geduld zu überstehen war.
Er hatte drei jeweils acht Zentimeter lange Narben und sah aus wie Frankensteins Gesellenstück...ganz ganz schlimm, aber es ist gut verheilt und er ist wieder gesund.
Allerdings bekommt er seitdem regelmäßig zu seinem Fressen Lactulosesirup um ihm das Lösen zu erleichtern.

Der Tierarzt ist in Hamburg-Rahlstedt und ganz sicher nicht der netteste...aber in meinen Augen für diese aufwendige Sache definitiv hochkompetent und da isses mir dann auch wurscht, ob einer nett ist oder nicht!

Den würde ich Dir dringend ans Herz legen, allerdings ist er auch entsprechend pragmatisch. Wenn man hingeht und Halter und TA entschließen sich zur OP, dann wird das sofort gemacht - was aber auch wieder nicht so schlecht ist, weil man dann keine Zeit hat, lange Schiss zu kriegen und Bedenken!

Frag mich alles, ich helf Dir gerne weiter, ich weiß wie schlecht man dazu etwas findet und das nervt ganz furchtbar zusätzlich!
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@ Kampfdackel #
Nein, ich werde mich da jetzt schnell entscheiden.
Es geht mir nicht darum, dass "seine besten Stücke" dran glauben müssen, sondern um die Wesensveränderung. Ich bin da durch eine chem.Kastration in jungen Jahren (Damals hat er fast das haus abgerissen, wenn Nachbars Hündin läufig war) skeptisch. Er war während der Wirkzeit gnadenlos aggressiv gegenüber anderen Hunden, selbst gegenüber fremdem Hündinnen. Das war sehr heftig. Damals habe ich mir geschworen: Einmal und nie wieder.
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@ Gento #
Das was Katja schreibt sollte dir Entscheidung leichter machen.

Mein Rüde hatte es zwar nicht ,aber gesehen hatte ich es schon .
Und auch mit den Netzen arbeiten wie Katja es beschreibt sollte man machen.

Wenn Sie tolle Erfahrung mit dem TA gemacht hat und es nicht zu weit ist würd ich es da machen.

Ein Doc muss nicht nett sein ,können muss er was ,und das scheint da offensichtlich so zu sein
KD
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@ katja #
Danke. Ja, das stimmt, entweder liest man Horrorgeschichten oder die Halter haben sich gegen eine OP entschieden. Mir wäre es wichtig, das, sollte es dazu kommen, der Eingriff nicht in allzu großer Entfernung gemacht wird. Falls es dann zu Hause doch Komplikationen gibt, müsste der Arzt gut zu erreichen sein. Hatte schon mal nach Kliniken geguckt, Lüneburg und Isernhagen machen das wohl auch, aber von der Fahrzeit her käme Hamburg aufs gleiche raus.
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@ Gento #
Die Klinik in Lüneburg ist die, die neuerdings in dieser Serie auf Vox öfter mal vorkommt, oder? Ja, die machen einen guten Eindruck (soweit man das beurteilen kann) und vielleicht stellst Du ihn dort mal vor.

Wichtig ist wie gesagt, die Sache mit den Acrylnetzen, ohne die kannst Du Dir die Sache eigentlich schenken.

Wenn Du unsicher bist, kannst Du ja auch Horsti über Nacht in Hamburg lassen und Dir in der Nähe ein Hotel suchen. Ich wohne auch 80km von Rahlstedt weg, aber ich hatte ein gutes Gefühl als ich ihn wiederkriegte. Vielleicht nicht unbedingt an einem Freitag operieren lassen, da denkt man oft nicht drüber nach

Die Weiterbehandlung kannst Du dann gut bei Deinem Tierarzt vor Ort machen lassen, hab ich auch gemacht.
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@ katja #
Ja, die Klinik meinte ich.
Ihn über Nacht allein zu lassen, würde mir natürlich seeehr widerstreben. Aber unter Aufsicht wäre es sicher das Beste für ihn und er ist ja sicher auch ruhig gestellt/benebelt.
Ich muss mir da mal nen Schlachtplan machen. Ein Problem wird mein recht hohes Auto sein, da müsste mein Mann mir ne Hühnerleiter basteln. Tragen kann ich den Horst leider nicht.
Ich möchte nun auch nicht mehr so lange warten, die Beule beschäftigt mich und macht mir Angst. Noch ist er auch nicht zu alt für eine längere Narkose, man weiß ja nie, was noch kommt...
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So, wir gehen jetzt erstmal ein Ei legen und hoffen, das es flutscht.
Ich sage erstmal "Danke!"
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@ Gento #
Gento schrieb:

Ja, die Klinik meinte ich.
Ihn über Nacht allein zu lassen, würde mir natürlich seeehr widerstreben. Aber unter Aufsicht wäre es sicher das Beste für ihn und er ist ja sicher auch ruhig gestellt/benebelt.
Ich muss mir da mal nen Schlachtplan machen. Ein Problem wird mein recht hohes Auto sein, da müsste mein Mann mir ne Hühnerleiter basteln. Tragen kann ich den Horst leider nicht.
Ich möchte nun auch nicht mehr so lange warten, die Beule beschäftigt mich und macht mir Angst. Noch ist er auch nicht zu alt für eine längere Narkose, man weiß ja nie, was noch kommt...


Juri stand auf als ich ihn nach sieben Stunden abgeholt habe, war aber noch sehr maddelig und wackelig und hat den ganzen Weg zurück nach Kiel geschlafen und dann auch die ganze Nacht durch. Am nächsten Morgen war er schon wieder soweit fest auf allen vier Läufen stehen zu können, ich hab die ersten Nächte mit ihm im Wohnzimmer auf der Erde geschlafen, damit er nicht irgendwo versucht, draufzuspringen.

Es gibt so Hunderampen oder Hundetreppen, die kosten nicht viel und sind schonmal vielleicht die Lösung des "Probems" mit dem hohen Auto

[www.fressnapf.de]
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