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Wildschaden im Wintergetreide nach Maisanbau

@ Ali #
Ja schon Aber ich fühl mich besser
KD
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@ Grenzjaeger #
Grenzjaeger schrieb:

Mal eine Frage an euch, wie ist die aktuelle Rechtslage bei einen Wildschaden im Wintergetreide als Folgefrucht nach Maisanbau ??



Hallo,

ich muss mich leider auch manchmal mit Wildschaden auseinander setzen.
Zum Glück hat wird in meinem Revier kein Mais mehr angebaut. Ein Bauer hat vor 2 Jahren Mais dort noch angebaut.
Damals hat es auch Wildschäden im Mais gegeben. Natürlich das Jahr drauf im Weizen durch raus gewühlte Kolbenreste auch.
Ich meine damals gelesen zu haben, dass wenn, der Bauer einem ausreichend Zeit lässt die Kolben aufzusammeln, man Wildschadenersarzpflichtig ist. Ist das nicht der Fall, also er ackert die Fläche gleich nach der Maisernte, man nicht Ersatzpflichtig ist.
Ich glaube der Zeitraum waren 7 Tage.

Mit freundlichen Grüßen
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@ Wachtler #
Wachtler schrieb:

Das stimmt schon.
Nur es sollte sich auch kein Pächter mehr von den Landwirten einreden lassen den vollen Wildschaden zu übernehmen.
Augenhöhe gibts ja eh nicht zwischen Eigentümern und lediglich Pächtern. Wer aber mitn Pachtvertrag den vollen Wildschaden übernimmt unterschreibt Blankoschecks.
Geht gar nicht mehr!


ist hier schon lange nicht mehr üblich


Mit dummen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.
1
 
@ Biobauer #
... hier schon.
1
 
@ Wachtler #
Wachtler schrieb:


Nur es sollte sich auch kein Pächter mehr von den Landwirten einreden lassen den vollen Wildschaden zu übernehmen.


Entscheidend ist was im Pachtvertrag steht. In vielen Regionen gibt es noch die volle Wildschadensentschädigung. Wenn es in der Pachtausschreibung gefordert wird, sollte man sich besser enthalten und nicht pachten. Noch gibt es genügend potenzielle Pächter, die zu diesem Risiko bereit sind. Je näher das Revier an einem Ballungsgebiet liegt, je größer ist die Risikobereitschaft. Die Jagdgenossenschaften sind Körperschaften öffentlichen Rechts. Da geht es dann mit der Pfändung evtl. sehr schnell.
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
2
 
@ Gento #
Gento schrieb:

... hier schon.


mei, wir leben hier in einer gegend, wo der pachtpreis und auch die bereitschaft der pächter, risiko zu übernehmen, die letzten jahre massiv gefallen sind. hier bekommste gute reviere für den monatslohn eines handwerkers, teilweise dann auch noch massiv rotwild, sikawild und sogar muffel dazu. die üblichen sau reh sowieso...
und gsd sind unsere bauern nimma so dumm, an auswärtige zu verpachten, die wollen aktive jäger vor ort , die als ansprechpartner zur verfügung stehen


Mit dummen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.
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@ Biobauer #
[quote]Biobauer schrieb:

mei, wir leben hier in einer gegend, wo der pachtpreis und auch die bereitschaft der pächter, risiko zu übernehmen, die letzten jahre massiv gefallen sind. hier bekommste gute reviere für den monatslohn eines handwerkers, teilweise dann auch noch massiv rotwild, sikawild und sogar muffel dazu. die üblichen sau reh sowieso...
und gsd sind unsere bauern nimma so dumm, an auswärtige zu verpachten, die wollen aktive jäger vor ort , die als ansprechpartner zur verfügung stehen[/quote]



Das ist der entscheidende Punkt,
man muss vor Ort sein und aktiv sein, wenn es pressiert; d.h. eben nicht nur am Wochenende mal eben den "roten Bock auf der grünen Wiese zu waidwerken" und ab und zu mal mal eine Kirrungssau erlegen!!
Das honorieren auch meiner Meinung nach die meisten Landwirte mit entsprechenden Konditionen bei den Pachtverträgen; zumindest bei uns ist es so!
Die andere Variante mit externen und finanzkräftigen "Jagdinvestoren" wird zumindest in den genossenschaftlichen Revieren ohne Rotwild GsD hier immer seltener!

Gruß

Oecher
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.

Alexander Freiherr von Humboldt

(1769 - 1859), deutscher Naturforscher, Begründer der physischen Geographie
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@ Biobauer #
Biobauer schrieb:

mei, dann biete ihn halt an, das du die differenz ersetzt zwischen winterung und sommerung, selbst im kargen jura wird die wintergerste 20 doppel mehr bringen wie die sommergerste, die paar euro mehr für braugerste spielen da nicht so die rolle. und nach mais macht ne wintergerste ackerbaulich schon mehr sinn.
ich würde mir nie erlauben , einen landwirt in seine fruchtfolge reinzureden, das geht dich als jäger eigentlich gar nix an. mir gefallen zwar manche sachen auch nicht, aber das hab ich zu akzeptieren


Ach Bio ich habe mich und werde mich auch nicht in die Fruchtfolge einmischen, ich kann nur raten. und von den 3 Äckern in meinen Revierteil, die im Winter und Frühjahr von Sauen und Dachs sehr beliebt sind, sind 2 Landwirte meinen Rat gefolgt und bauen auf Mais Sommergerste an. Diese 2 Äcker könnten dir sogar bekannt sein, da diese über den Acker, den du mal gepachtet hattest im Wald liegen. Hier hat halt die Vernunft gesiegt.
Wildschaden hier fast gegen 0.
Nun warten wir halt mal ab, was kommt.
GJ
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@ Biobauer #
Das wollte die JG hier auch, ich bin ja von "gleich um die Ecke", mein Mitpächter auch.
Wir haben hier allerdings ein sehr gutes Verhältnis zu den LW. Die lassen auch mal Fünfe gerade sein.
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@ Biobauer #
Und das ist auch dumm auswärtige können auch Rentner sein die eine Wohnung bei euch mieten und mehr im Revier sind als die Leute bei euch
Da könnt ich dir genug nennen
Ihr müsst nicht immer so abfällig über auswärtige spreche manche bringen richtig Geld mit bei euch vielleicht nicht weil vielleicht der Hund ansonsten begraben ist
KD
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