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Wildschaden im Wintergetreide nach Maisanbau

@ Kampfdackel #
Kampfdackel schrieb:

..
Denn es kann nicht sein das der Jäger für alles bezahlen muss,da kommt nachher mehr Wildschaden raus als der ganze Ertrag gebracht hätte

Es gibt Reviere mit Jagdgenossen drinn die bewußt Wildschaden anbauen.
Haben wir hier in der Ecke auch eins. Nach Pächterwechsel und mehr präsenz im Feld vermisst ein Bewirtschafter den Wildschaden, er muß sein Saatgut jetzt selber bezahlen.
Sowas gibt's.
Wenn auch relativ selten
Oberpfälzer.
Das hatte ich mir nicht ausgesucht.
Ich hatte einfach nur Glück.
0
 
@ Grenzjaeger #
Grenzjaeger schrieb:

Was du also meinst, der Landwirt kann eine Kirrung ohne Probleme in seinen Acker anlegen und der Jäger zahlt.
Hat ein Landwirt wirklich keine Vorsorgepflicht, z.B. durch Mulchen der Stoppel ?

GJ

Bitte mal einen anderen Landwirt, neutral, sich das Feld und den Schaden mal anzusehn.
Machen die zwar nicht gerne, man will ja nicht erwischt werden, vom Kollegen.
Aber neugierig sind sie ja doch
Vielleicht stellt sich ja raus das der Schaden gar ned so hoch ist
Das ist in aller Regel so
Oberpfälzer.
Das hatte ich mir nicht ausgesucht.
Ich hatte einfach nur Glück.
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Wann ist denn der Wildschaden entstanden? Wildschaden ab der Teigreife des Getreides, hat wohl kaum noch etwas mit Pflanzenresten aus der Vorkultur zu tun. Bei der Vermeidung von Wildschäden durch den Landwirt, gilt das Prinzip der Zumutbarkeit. Wenn natürlich bei der Maisernte "wilde Sau" gespielt wird, ist der Bauer mit im Boot. Das dürfte wohl die absolute Ausnahme sein.
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
1
 
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Grüßgott liebe Waidkameraden!

Schadenersatz besteht nur an stehenden Früchten. Sollte das Feld auf grund liegengebliebener Kolben
von Sauen in der Foldefrucht umgebrochen werden, besteht keine Ersatzpflicht.Ist aber bereits Wildschaden
im stehenden Mais entstanden, ist die Räumung liegengeblieener Maispflanzen zusätzlich zum Wildschaden
zu ersetzen.
Sollte Wildschaden abgeernteten Früchten entstehen, (in Silos oder Feldmieten) besteht kein Ersatzanspruch.
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@ 161616 #
161616 schrieb:

Grüßgott liebe Waidkameraden!

Schadenersatz besteht nur an stehenden Früchten. Sollte das Feld auf grund liegengebliebener Kolben
von Sauen in der Foldefrucht umgebrochen werden, besteht keine Ersatzpflicht.Ist aber bereits Wildschaden
im stehenden Mais entstanden, ist die Räumung liegengeblieener Maispflanzen zusätzlich zum Wildschaden
zu ersetzen.
Sollte Wildschaden abgeernteten Früchten entstehen, (in Silos oder Feldmieten) besteht kein Ersatzanspruch.

Darum ist es manchmal klug ,den Folgeschaden zu zahlen,wenn die Beräumung der Rückstände des vorangegangenen Maisschadens(oder mehr) nicht berechnet wurde.
Ich hatte den Fall ,dass der Maisschaden kulant nicht berechnet wurde.
Der Bauer räumte selbst ein ,das da was(den Anschluß zum Wald betreffend) nicht sehr glücklich gelaufen sei.
Darum haben wir uns beim Folgeschaden im Roggen nicht geziert.

Es geht auch einvernehmlich.
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
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@ 161616 #
161616 schrieb:

Grüßgott liebe Waidkameraden!

Schadenersatz besteht nur an stehenden Früchten. Sollte das Feld auf grund liegengebliebener Kolben
von Sauen in der Foldefrucht umgebrochen werden, besteht keine Ersatzpflicht.Ist aber bereits Wildschaden
im stehenden Mais entstanden, ist die Räumung liegengeblieener Maispflanzen zusätzlich zum Wildschaden
zu ersetzen.
Sollte Wildschaden abgeernteten Früchten entstehen, (in Silos oder Feldmieten) besteht kein Ersatzanspruch.


Alles stimmend, der Landwirt ist verpflichtet, nach der Ernte auf dem Boden liegende Kolben vor dem Grubbern / Mulchen abzulesen. Ganz schlaue schicken die Rinder darauf oder warten ab, bis Wild die Kolben weggeäst haben.
Unterläßt er das, ist der " Wildschaden " im Winterhalbjahr vorprogrammiert.
Ein JAB. der die Kolben abliest, leistet dem Landwirt eine Gefälligkeit und vermeidet den zukünftigen Wildschaden auf diesen Äckern.
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@ 161616 #
161616 schrieb:

Sollte das Feld auf grund liegengebliebener Kolben
von Sauen in der Foldefrucht umgebrochen werden,


Diese Angabe ist unpräzise. Deiner Aussage zufolge dürften schon 2 liegengebliebene Maiskolben vom Wildschadenersatz befreien. Den Beweis, müsste ebenfalls der Wildschadenersatzpflichtige führen!
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
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@ Wachtler #
Wachtler schrieb:

Bitte mal einen anderen Landwirt, neutral, sich das Feld und den Schaden mal anzusehn.
Machen die zwar nicht gerne, man will ja nicht erwischt werden, vom Kollegen.
Aber neugierig sind sie ja doch
Vielleicht stellt sich ja raus das der Schaden gar ned so hoch ist
Das ist in aller Regel so


Der Schaden ist nicht aktuell, aber der wird kommen. Nach einen Pächterwechsel hat der Landwirt heuer Mais an einem Acker angebaut, der jedes Jahr im Winter und Frühjahr von den Sauen bearbeitet wird. Der Vorpächter hat deswegen immer auf den Mais Sommergetreide angebaut. Wildschaden deshalb 0,0. Der neue Pächter baut trotz einer Unterhaltung mit mir Wintergerste an. Ich habe ihm aber versprochen, dass ich keine Löcher einebnen oder für den Schaden aufkommen werde.

GJ
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@ Ali #
Ali schrieb:

Kolben liegen nur auf dem Acker, wenn der Jäger die Sauen nicht ferngehalten hat....
also geh nachsammeln!


Man merkt aus welcher Ecke du kommst.

GJ
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@ Biobauer #
Biobauer schrieb:

inwiefern kirrung anlegen??
was soll das mulchen bezüglich wildschaden helfen, ich finde es sehr sinnvoll bezüglich bekämpfung des zünzlers


You are on the wood way. Habe inzwischen Urteile von Usern bekommen, die das Gegenteil aussagen.
Ich lass es darauf ankommen.

GJ
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