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Optimierte Jagd auf Schwarzwild

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Beitrag vom Autor bearbeitet am 12.08.17 um 10:54 Uhr.
@ SitaPhiman #
SitaPhiman schrieb:

Um solchen unnötigen Frust zu vermeiden, sollten beide Parteien, Forst und Begeher, wohl erst mal ihre Zielsetzung der Jagd miteinander klären:

Soll die Jagd als modernes Wildmanagement betrieben werden und damit ein ausgewogenes Verhältnis von möglichst langen Ruhephasen bei gleichzeitig optimiertem Streckenergebnis erreichen, dann stehen persönliche Wünsche der Begeher nun mal hinten an und man orientiert sich besser an andere Adressen.

Soll die Jagd eher der Befriedigung persönlicher Wünsche der dort aktiven Jäger dienen, dann wären möglichst 365 ungestörte Jagdtage à 24 Stunden zu vereinbaren.

Was denn für einen Frust?
Ich habe nur den Hintergrund deiner Zahlen beleuchtet.
Ich jage im Feld und im Forst,kenne somit Beides und komme gut damit zurecht.
Deine Agitation schlägt bei mir ins Leere.
Dein verbissener Missionarseifer spricht Bände über dich und ist zudem (zumindest bei mir ) völlig unnötig.
Ich kenne die Zielsetzung im Forst und habe als mündiger Mensch mit klarem Verstand und dem Wissen um die Modalitäten den entsprechenden Vertrag wissentlich unterschrieben.
Cool down.
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
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@ esau #
esau schrieb:

Es hat keinen Sinn.
....
Gerade im landwirschaftlichen Raum stehen genug Großkirren /auch Felder genannt.


auf diesen Flächen sind die Sauen aber zu weit weg vom Weg.
10 mal zieht der Jäger aus 9 mal kehrt er leer nach Haus
0
 
@ Ali #
Ali schrieb:

auf diesen Flächen sind die Sauen aber zu weit weg vom Weg.

Ja ,es ist ja auch soo fürchterlich schwer sich an strategischer Stelle hinzusetzen und die Schwarzen Teddybären in den meistens vorhandenen Leitspuren anzugehen.
Zur Bergung(auch der grösste Sau) braucht man ja auch nicht nur eine Schubkarre und wenn nötig eine Helfer der diese vorn mit dem Stick zieht.
Da muss mindestens ein ATV her welches nichteinmal annähernd in die Leitspur passt.


Ok :Beim Mais ist es schon schwierig,bis manchmal aussichtslos.
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
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@ esau #
esau schrieb:

Ja ,es ist ja auch soo fürchterlich schwer sich an strategischer Stelle hinzusetzen und die Schwarzen Teddybären in den meistens vorhandenen Leitspuren anzugehen.
Zur Bergung(auch der grösste Sau) braucht man ja auch nicht nur eine Schubkarre und wenn nötig eine Helfer der diese vorn mit dem Stick zieht.
Da muss mindestens ein ATV her welches nichteinmal annähernd in die Leitspur passt.


Ok :Beim Mais ist es schon schwierig,bis manchmal aussichtslos.



Ja,ja Schubkarre. Hinten schob der Jäger und vorn zog die Frau und auf der Karre lag die gestreckte Sau.
10 mal zieht der Jäger aus 9 mal kehrt er leer nach Haus
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@ Ali #
Wildbergekarre
Ali schrieb:

Ja,ja Schubkarre. Hinten schob der Jäger und vorn zog die Frau und auf der Karre lag die gestreckte Sau.

Bei der Gelegenheit...
Das ist Meine(aus eine alten Melkerkarre).
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
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@ SitaPhiman #
SitaPhiman schrieb:

Um solchen unnötigen Frust zu vermeiden, sollten beide Parteien, Forst und Begeher, wohl erst mal ihre Zielsetzung der Jagd miteinander klären:

Soll die Jagd als modernes Wildmanagement betrieben werden und damit ein ausgewogenes Verhältnis von möglichst langen Ruhephasen bei gleichzeitig optimiertem Streckenergebnis erreichen, dann stehen persönliche Wünsche der Begeher nun mal hinten an und man orientiert sich besser an andere Adressen.

Soll die Jagd eher der Befriedigung persönlicher Wünsche der dort aktiven Jäger dienen, dann wären möglichst 365 ungestörte Jagdtage à 24 Stunden zu vereinbaren.


In welchem Bundesland unterbindet der örtlich zuständige staatliche Forstbeamte die Jagdausübung durch die Begehungsscheininhaber zur effektivsten (Einzel-) Jagdzeit im Zeitraum September/Oktober, ohne sofort nach Bekanntwerden derartiger eigenmächtiger Regelungen massive Probleme mit seinem Vorgesetztenbereich zu bekommen? In der hiesigen Forstverwaltung (ST) würde er befragt werden, warum er eine effektive Jagdausübung durch ortskundige "eigene" Jäger zur besten Jagdzeit hintertreibt, warum er auf ein effektives Strecke machen im Oktober verzichten will. Mit modernem Wildmanagement hat das nichts zu tun.
Jagdruhe - Intervalle ergeben sich durch Schlechtwetterperioden! Diese fest vorzugeben, ist eher unklug. Klüger ist es, passionierte Begehungsscheininhaber auszuwählen, die Jagdverstand haben, ihr Jagdhandwerk verstehen und ohne kontraproduktive Bevormundungen/Einschränkungen selektiv Strecke machen.
Der Erfolg später im Jahr zu organisierender Drückjagden wir durch eine Jagdruhe im Oktober nicht gesteigert.

Allzeit viel Weidmanns Heil!

Waldwart
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@ Waldwart #
Waldwart schrieb:

In welchem Bundesland unterbindet der örtlich zuständige staatliche Forstbeamte die Jagdausübung durch die Begehungsscheininhaber zur effektivsten (Einzel-) Jagdzeit im Zeitraum September/Oktober, ohne sofort nach Bekanntwerden derartiger eigenmächtiger Regelungen massive Probleme mit seinem Vorgesetztenbereich zu bekommen? In der hiesigen Forstverwaltung (ST) würde er befragt werden, warum er eine effektive Jagdausübung durch ortskundige "eigene" Jäger zur besten Jagdzeit hintertreibt, warum er auf ein effektives Strecke machen im Oktober verzichten will. Mit modernem Wildmanagement hat das nichts zu tun.
Jagdruhe - Intervalle ergeben sich durch Schlechtwetterperioden! Diese fest vorzugeben, ist eher unklug. Klüger ist es, passionierte Begehungsscheininhaber auszuwählen, die Jagdverstand haben, ihr Jagdhandwerk verstehen und ohne kontraproduktive Bevormundungen/Einschränkungen selektiv Strecke machen.
Der Erfolg später im Jahr zu organisierender Drückjagden wir durch eine Jagdruhe im Oktober nicht gesteigert.

Allzeit viel Weidmanns Heil!

Waldwart

In keinem.
Das wird über den Vertag geregelt ,der besagt ,dass der Begeher wegen für Einzelabschüsse zuführenden Jagdgästen und jeweils drei Wochen vor einer anstehenden DJ Jagdruhe zu halten hat,und ihm dieses jeweils durch der zuständigen Revierförster zuvor mitgeteilt wird.
Mit dem Unterschreiben des Vertrages erklärt der angehende Begeher sein Einverständnis und gut.
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
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@ esau #
esau schrieb:

In keinem.
Das wird über den Vertag geregelt ,der besagt ,dass der Begeher wegen für Einzelabschüsse zuführenden Jagdgästen und jeweils drei Wochen vor einer anstehenden DJ Jagdruhe zu halten hat,und ihm dieses jeweils durch der zuständigen Revierförster zuvor mitgeteilt wird.
Mit dem Unterschreiben des Vertrages erklärt der angehende Begeher sein Einverständnis und gut.


Interessant. In MV gibt es also tatsächlich noch Forstämter, in denen Jagdgäste (durch staatliche Angestellte, Forstbeamte?) auf Einzelabschüsse geführt werden, und jeweils vor Drückjagden ganze drei Wochen in größeren Bereichen Jagdruhe gehalten wird.
Hm, das klingt eher nach alten Zeiten mit gewünscht "satten" Wilddichten für einen "geregelten Jagdbetrieb und eher weniger nach schneller Herstellung einer nachhaltig "waldverträglich" geringen Schalenwilddichte...

Dazu fällt mir spontan ein Zitat von Bismark ein, der sinngemäß gesagt haben soll: "Wenn die Welt untergeht, ziehe ich vorher noch schnell nach Mecklenburg, denn da geht sie Jahre später unter".

In dem Sinne allzeit viel Weidmanns Heil!

Waldwart
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 12.08.17 um 14:53 Uhr.
@ Oecher #
Oecher schrieb:

Das würde ich in Frage stellen; um reale Reduktion zu erreichen, sollte, oder vielleicht besser muss man alle Möglichkeiten Sauen zu erlegen, benutzen. Ich habe schon einmal eine kurze Hochrechnung unserer Frühjahrsnachtjagdstrecke hier eingestellt, diese, in der so oft postulierten Jagdruhephase Februar - April erlegten Sauen samt dem daraus erwachsenen Zuwachs muss man da erst mal mit dem vielgepriesenen Bewegungsjagden und anderen Jagdmethoden erlegen. Ich halt es da außerdem da eher wie ein hier auch verkehrende User:
immer,wenn es kontrolliert möglich ist, ein weibliches Stück erlegen, auch hochtragende sind nicht Tabu!
Ich bin aus meiner persönlicher Erfahrung heraus davon überzeugt, das ich die Versäumnisse aus dem Spätwinter und Frühjahr im Herbst nicht mehr ausbügeln kann!
Das mögen Stöberjäger und Bewegungsjagdfetischisten gerne leugnen, Reduktion erfordert auf jeden Fall konsequent alle Methoden und Gelegenheiten Sauen im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben zu erlegen, einzusetzen!

Gruß

Oecher


Wer keine Bachen erlegt wird es schon gleich gar nicht hinbekommen, die Bestände zu reduzieren.
Und wer will das schon wirklich? Sicher kaum einer, solange er nicht finanziell dafür gerade stehen muss. Und die wenigsten, die sich hier im Forum bewegen vermute ich mal müssen das.
Was mich betrifft, ist bei mir die Not relativ gering. Mich zwingt ja niemand.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 13.08.17 um 09:49 Uhr.
@ Waldwart #
Waldwart schrieb:

Interessant. In MV gibt es also tatsächlich noch Forstämter, in denen Jagdgäste (durch staatliche Angestellte, Forstbeamte?) auf Einzelabschüsse geführt werden, und jeweils vor Drückjagden ganze drei Wochen in größeren Bereichen Jagdruhe gehalten wird.
Hm, das klingt eher nach alten Zeiten mit gewünscht "satten" Wilddichten für einen "geregelten Jagdbetrieb und eher weniger nach schneller Herstellung einer nachhaltig "waldverträglich" geringen Schalenwilddichte...

Dazu fällt mir spontan ein Zitat von Bismark ein, der sinngemäß gesagt haben soll: "Wenn die Welt untergeht, ziehe ich vorher noch schnell nach Mecklenburg, denn da geht sie Jahre später unter".

In dem Sinne allzeit viel Weidmanns Heil!

Waldwart

Wenn ich mir den Buchenvoranbau und die Verjüngungen anschaue, scheint Beides zu gehen.
Allerdings ist MV in einigen Gegenden noch nicht ganz so zersiedelt ,wie ein Großteil Deutschlands mit Schrebergartenrevieren und Freizeitdurchstöckeltgejoggtgemountainbikten Wäldchen.
Bismark hatte Recht.
Allerdings ist die zeitliche Spanne doch deutlich geschrumpft.
Die zweifelhaften Segnungen der Moderne holen uns immer schneller ein.
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
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