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Verbiß-Schäden im Wald

@ tschortwosmij #
Wie schon oft deutlich gemacht; ich versteh mich nicht als Hobby- und Trophäenjäger, aber große Verhandlungen gibt´s bei mir nicht. Auf irgendwelche Abschußpläne sei g....; ob die Jagd stimmt, zeigt der Wald und 10-15% sind zu tolerieren. Darüber steht ganz groß "SAUBER JAGEN MIT ANSTAND UND ETHIK". Rosenheimer Modell mit Deckelung und Möglichkeiten des vorzeitigen Ausstiegs für beide Parteien bei Unzufriedenheit. Klappe zu, Affe tot, Punkt BASTA, keine weitere Diskussion.

Mit dem Forst braucht man nicht zu verhandeln, denn die haben i. d. R. mehr Nachfrage nach Jagdgelegenheiten als Angebot und bei den Privaten muss man ganz klar machen, wer das Sagen hat, nämlcih der Fachmann für die Jagd. Und wenn es ihnen nicht passt, sollen sie sich einen anderen Deppen suchen, ich im Übrigen mir aber auch eine andere Jagd.

Da gibt´s meiner Auffassung nach also nicht viel zu verhandeln...


tschortwosmij schrieb:

Kann man so nicht sagen

Wenn Du mal in den Parallelfaden guckst, von mir bekommt jeder sein Fett weg, der meint, den Vertragspartner über den Tisch ziehen zu müssen. Von den anderen Förstern hier im Faden wirst auch nix anderes lesen. Ein Ergebnis gibt es nur, wenn offen und anhand von Tatsachen verhandelt wird.

Was aber gar nicht geht, in völliger Unkenntnis der Fakten einfach mal auf die Kacke hauen. Der Fall vom Treckermenschen ist offensichtlich ein völlig anderer als der vom TS. Und wenn der Wildstand so hoch ist, daß eine Naturverjüngung, die nach allen sonstigen Bedingungen aufkommen müßte, nicht kommt, dann muß man reagieren. Ein Weiserzaun ist schnell gebaut, dann weiß man, woran man ist.

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Beitrag vom Moderationsteam gesperrt am 18.05.17 um 17:17: Antwort auf gesperrten Beitrag
@ 8x57_hunter #
8x57_hunter schrieb:

Also hat sich im Grunde der Grasfilz gebildet, weil nicht ausgelichtet wurde? Sehe ich das richtig?
Im Übrigen ist mir schon klar, dass es auch Problempächter gibt.




Nein !!!!!!!!!! das siehst du nicht richtig. Gras bildet sich da wo Licht ist. in Diesem Fal durch Kyrill.
und weil die Naturverjüngung wegen totalverbiss nicht durchsetzen konnte konnte es sich ungehindert ausbreiten. und der Boden war nicht mehr aufnahmefähig für neuen Samenanflug für weitere Naturverjüngung. So einfach ist das. jetzt wird es doch mal Zeit das du dir mal Fachwissen zulegst.
Der Wald ist mehr als die grüne Hintergrundtapete im Schußfeld.
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@ ichundmeinTrecker #
Im tiefen Schatten bildet sich i. d. R. kein Gras; das weis ich ja aus Mamas Garten, aber ich konnte deine Argumentation nicht so ganz verstehen.

Als bäuerlicher Diensleister und dummes Jägerlein vor der grünen Tapete jedoch sehe ich halt auch immer, wie unsere Bäuerleins mal was aus dre Naturverjüngung raus nehmen und diese Fleckerl so ein bisserl "kommandieren". Da solls also nicht ganz finster sein sondern auch etwas Licht einfallen. Du sagst mir jetzt, wo Licht ist, ist Gras und keine Naturverjüngung. Wer hat jetzt recht? Meine Bäuerleins oder du?

Wie groß war denn das Fleckerl mit Totalverbiss bei dir eigentlich und wieviele Pflanzerl aus der Naturverjüngung waren denn da drauf?

Musst schon verstehen, dass ich mich so langsam vorfrage. Bin halt ein Studierter mit offensichtlich falschem Studium (quasi ein Tapetenstudierter )




ichundmeinTrecker schrieb:

Nein !!!!!!!!!! das siehst du nicht richtig. Gras bildet sich da wo Licht ist. in Diesem Fal durch Kyrill.
und weil die Naturverjüngung wegen totalverbiss nicht durchsetzen konnte konnte es sich ungehindert ausbreiten. und der Boden war nicht mehr aufnahmefähig für neuen Samenanflug für weitere Naturverjüngung. So einfach ist das. jetzt wird es doch mal Zeit das du dir mal Fachwissen zulegst.
Der Wald ist mehr als die grüne Hintergrundtapete im Schußfeld.

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@ 8x57_hunter #
8x57_hunter schrieb:

Im tiefen Schatten bildet sich i. d. R. kein Gras; das weis ich ja aus Mamas Garten, aber ich konnte deine Argumentation nicht so ganz verstehen.

Als bäuerlicher Diensleister und dummes Jägerlein vor der grünen Tapete jedoch sehe ich halt auch immer, wie unsere Bäuerleins mal was aus dre Naturverjüngung raus nehmen und diese Fleckerl so ein bisserl "kommandieren". Da solls also nicht ganz finster sein sondern auch etwas Licht einfallen. Du sagst mir jetzt, wo Licht ist, ist Gras und keine Naturverjüngung. Wer hat jetzt recht? Meine Bäuerleins oder du?

Wie groß war denn das Fleckerl mit Totalverbiss bei dir eigentlich und wieviele Pflanzerl aus der Naturverjüngung waren denn da drauf?

Musst schon verstehen, dass ich mich so langsam vorfrage. Bin halt ein Studierter mit offensichtlich falschem Studium (quasi ein Tapetenstudierter )


also nochmal ganz langsam.
erst war da hoher Wald
dann kam Kyrill und es waren ungefähr 2 ha platt.
darauf ist dichte Naturverjüngung gekeimt, weil da jetzt Licht war
die ist komplett verbissen worden.
dann ist das Reitgras gekommen , welches den Rehen nicht schmeckt.
dann war keine weitere Naturverjüngung mehr möglich.
und wenn die ursprüngliche Naturverjüngung noch da wäre , würde ich inzwischen auch die Stammzahl reduzieren.
das wars und ich werde nicht weiter mit dir diuskutieren.
wenn du Beratungsbedarf hast, wende dich meinetwegen an den ÖJV. die sind extra für Leute wie dich da
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@ ichundmeinTrecker #



..darauf ist dichte Naturverjüngung gekeimt, weil da jetzt Licht war
die ist komplett verbissen worden.

Etzala,
sorry das ich dich vorgestern da angegangen bin. Nach dem Sturm ist bei uns die Naturverjüngung in den Schneisen nur so explotiert. Fichte, Buche und wo nach dem Rücken der Boden offen war auch die Kiefer.
Natürlich war und ist da der Wildbestand auch vorher in Ordung gewesen. Wenn dann da noch alles verbissen wird wundert mich nix mehr.
Nix für Ungut.
Udo
www.RS-Waffen.de
ÖJV - nein Danke

Manche Menschen sind der lebende Beweis dafür, dass Gehirnversagen nicht zwangsläufig zum Tod führt
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@ 8x57_hunter #
8x57_hunter schrieb:


Als bäuerlicher Diensleister und dummes Jägerlein vor der grünen Tapete jedoch sehe ich halt auch immer, wie unsere Bäuerleins mal was aus dre Naturverjüngung raus nehmen und diese Fleckerl so ein bisserl "kommandieren". Da solls also nicht ganz finster sein sondern auch etwas Licht einfallen. Du sagst mir jetzt, wo Licht ist, ist Gras und keine Naturverjüngung. Wer hat jetzt recht? Meine Bäuerleins oder du?


Musst schon verstehen, dass ich mich so langsam vorfrage. Bin halt ein Studierter mit offensichtlich falschem Studium (quasi ein Tapetenstudierter )


Du hast es erkannt. Im wesentlichen dreht sich das Studium der Forstwirtschaft ums Licht. Das ist nämlich der einzige Hebel, an dem der Forstwirt ansetzen kann. Und darum ist es auch nicht in einem Satz zu erklären, wann warum welcher Baum wieviel davon braucht, wann es zuviel und wann es zuwenig ist. Eine Frage, die für jede Situation richtig zu beantworten es ein ganzes Studium braucht, werden wir hier nicht mit 2 Posts geklärt kriegen.

Es ist schön, daß Du auf das achtest, was Deine Bäuerlein so treiben, ich fürchte nur, die wissen es selbst nicht immer so genau. Und scheint mir wiederum Meilen von der Situation unseres Treckerfahrers entfernt.
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@ Carcano #
Carcano schrieb:

Frage an Tschort: in welchem Umfang und wo setzt Du Wuchshüllen ein? Die gewähren ja auch einen gewissen Mäuseschutz, und je nach Personalaufwand für Mähen etc. können sie sich günstiger kommen als andere Maßnahmen?


Scherzkeks. Ich setzt die gar nicht ein, ich beurteile nur, ob's funktioniert hat.

Kostentechnisch sinnvoll sind sie in der Regel da, wo die bepflanzten Flächen für Zäune zu klein und/oder unförmig sind, und die Begleitflora nicht überbordend ist. Sie sind kein Allheilmittel, und Pflegemaßnahmen sind trotzdem erforderlich, wenn auch in verringertem Umfang.

Oft genug werden sie verwendet, um einzeln beigemischte Spezialitäten wie etwa die Douglas zu schützen, und dann überläßt man sie ihrem Schicksal. Mit dem Ergebnis, daß der Großteil weggefegt, umgekippt, überwuchert und mit unerkannt deformiertem oder auch gleich nach dem Pflanzen verrecktem Inhalt die Landschaft verschandelt.

Eine beispielhafte Aufstellung zu den Kosten findest Du hier

Der aktuelle Stand zum Thema Douglas in der Hülle.
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@ tschortwosmij #
tschortwosmij schrieb:

Im wesentlichen dreht sich das Studium der Forstwirtschaft ums Licht. ...


Zu einer umfassenden Erleuchtung hat das aber bei den jüngeren Jahrgängen eher nicht geführt.
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@ ochotnik #
Also ich hatte ja die Eingangsfragen gestellt....

es haben sich verschiedenste Wortmeldungen ergeben.

Heute hatte ich den Vorort Termin am Schadensort. Es waren von 400 gepflanzten, nicht eingezäunten Fichten, welche im Schnitt zwischen 25 und 50 cm hoch waren, 80 verbissen.

Davon waren ca. 80% am Seitentrieb verbissen, der Rest Leittrieb.

Es waren auch Schäden vom Vorpächter sichtbar, das die schon ein zwei Jahre alt waren.

Der Besitzer des Grundstückes ist selbst Förster und er hat natürlich behauptet das dies alles Rehe waren. Etliche stellen an den Seitentrieben waren verbissen, aber es waren noch alle Nadeln dran. Das schließt eher nicht auf ein Reh, sondern eher Rötelmaus. Die verfranzt ja auch ein bischen wie ein Reh.

Ich wollte auch nicht jede Pflanze anschauen und einen gütliche Weg suchen.... ich fragte ihn was er wollte.... Antwort 90 €. Ich sagte zu ihm wie wäre es mit 70 € .... er überlegte und sagte ja.

Ich solle aber in der Ecke die Reh "dezimieren" und danach sollte es ja besser werden mit dem Verbiss. Das habe ich ihm zugesagt.

Fertig - Wildschaden gleich Vorort ausbezahlt und ENDE.

Wenn er im Oktober oder nächstes Jahr wieder kommt, so werde ich genauer hinschauen und auch zählen und Schadensaufnahme Vorort machen.


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