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Petition

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Zumindest ist in Sachen Rotwild da Einiges im Argen.Wem das nicht auffällt,der sollte sich hinterfragen.Ansonsten rein technisch gesehen,bin ich bei Opa Hoppe.
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@ Wolfsgrube #
Wolfsgrube schrieb:

Bei allem Respekt, da machst du es Du es Dir etwas zu einfach.
Ausführende und Kontrollierer in einem hat noch nie so richtig gut funktioniert (Beispiel DDR).

Fallbeispiel 1: Erlegen eines führenden Alttiers durch einen Forstbediensteten wird nicht mal angesprochen. Geschweige denn geahndet.

Fallbeispiel 2: "Im FB ... gibt es keine Notzeit". Antwort auf die Frage, ob bei hoher Schneelage und bis zu -20 Grad, es nicht mal genug wäre.

Fallbeispiel 3: Drückjagd mit dem ÖJV bei Sturm (Warnstufe violett, Betretungsverbot für Wälder), -15 Grad und kälter, 60 Zentimeter und mehr Schnee.

Es gäbe noch mehr solche Beispiele, die die aktuelle Vorbildrolle von SF bei der Jagdausübung (die es tatsächlich geben könnte und auch sollte) in einem etwas seltsamen Licht erscheinen lassen.



Das ist der Kern des Problems.

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Beitrag vom Autor bearbeitet am 01.02.17 um 16:52 Uhr.
@ Wolfsgrube #
Wolfsgrube schrieb:

Bei allem Respekt, da machst du es Du es Dir etwas zu einfach.
Ausführende und Kontrollierer in einem hat noch nie so richtig gut funktioniert (Beispiel DDR).

Fallbeispiel 1: Erlegen eines führenden Alttiers durch einen Forstbediensteten wird nicht mal angesprochen. Geschweige denn geahndet.

Fallbeispiel 2: "Im FB ... gibt es keine Notzeit". Antwort auf die Frage, ob bei hoher Schneelage und bis zu -20 Grad, es nicht mal genug wäre.

Fallbeispiel 3: Drückjagd mit dem ÖJV bei Sturm (Warnstufe violett, Betretungsverbot für Wälder), -15 Grad und kälter, 60 Zentimeter und mehr Schnee.

Es gäbe noch mehr solche Beispiele, die die aktuelle Vorbildrolle von SF bei der Jagdausübung (die es tatsächlich geben könnte und auch sollte) in einem etwas seltsamen Licht erscheinen lassen.


Hallo Wolfsgrube,
wir haben schon immer auf beiden Seiten Verirrte gehabt.
wer ohne Sünde ist werfe den ersten Stein.
Beim SF und BF fällt es halt auf und anderswo scheint die Sonne nicht so hell drauf.

Wir waren schon mal sehr weit um nicht zu sagen sehr sehr weit. Wir hatten _alle_ unter einem Hut.
Und genau die jetzigen Protagonisten haben das Ding an die Wand gefahren!
Wenn ich dann sehe wer dort jetzt alles als Mitläufer dabei ist.
Das waren auch schon Mitläufer als es die Petition noch nicht gab - ABER nur auf der anderen Seite.


Notzeit - Notzeit ist dann wenn die Körpereigenen Reserven des Wildes aufgebraucht sind. Das ist nicht nur an der Temperatur und an der Schneehöhe festzustellen. Dazu gibt es Untersuchungen die über Jahre gelaufen sind und an denen ich beteiligt war.
Genau so wurden Untersuchung über die "Verteilung" des Wildes im Jahresverlauf für den Bereich der Hegegemeinschaft gemacht. Es wurden Fütterungskonzepte für eben diesen Fall Notzeit erstellt.
Da wurde die Anzahl der Fütterungen festgelegt, dazu ein Kataster gefertigt. Es wurden die Futtermittel in langen Versuchen ermittelt. Es sollte in jeder Fütterung das Gleiche sein damit es zu keinen Konzentrationen des Wildes kommt. Es wurden die Abschusspläne ab AK 3 auf größere Flächeneinheiten projeziert und und und. Das alles wurde gemeinsam mit dem SF + BF erarbeitet.
Warum werden die ganzen Ergebnisse nicht hergenommen und "angewandt"?
Besser gesagt warum tut man so als gäbe es das alles nicht?

Sturm - wir hätten die Mittel damals gehabt, weil wir im Einvernehmen mit dem SF waren.
Die handelnden Persone sind ja bekannt.
Die Hegegemeinschaft sollte u.a. genau für solche Fälle das Korrektiv sein - auf und für beiden Seiten.
Aber das ist doch ein Nebenkriegsschauplatz...
Ob man unbedingt bei Sturm, -20 Grad und 60m cm Schnee jagen muß ist eine ganz ander Frage.
Meine Antwort - muß man ganz sicher nicht.

Wenn man aber den ganzen Laden mit den aberwitzigsten Forderungen jeden Tag aufmischt und sich jeder sagt "warum tue ich mir das noch an" dann hat der Tag einen Namen wann es vor der Wand steht.

Es gab einen Konsens mit dem Ministerium, aufgrund derer wir sogar an der Abschussplanung des SF mitwirken konnten, es gab erste gemeinsame Bewegungsjagden mit dem SF usw. usw. es gab gute Kontakte mit den Tschechen.
Ich könnte Dir jetzt da einen halben Roman dazu schreiben.
Wenn es die bereite Unterstützung vor Ort für das Ansinnen der beiden Protagonisten gäbe müßte man nicht zum X-ten Male die Unterstützung _hier_ einfordern. Die hätte es vor Ort schon lange gegeben.
Dann auch nochmals bedenken - Herr B. ist kein Pächter er ist nur der Bevollmächtigte für das Revier seines Arbeitgebers. ..... und das war von Anfang an einer der Kerne des Pudels


Wenn durch menschliches Verschulden ein Geschöpf geriet in Not. Ein qualvoll Leiden einem wunden Wilde droht! Wenn des Geistes hohe Stufe und des Menschen Kunst nicht reicht, folgte der Hund dem bangen Rufe, seine Nase schaffte es leicht.

Wo ein Jäger lebt, können zehn Hirten leben, hundert Ackerbauern und tausend Gärtner.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 01.02.17 um 17:51 Uhr.
@ Valsorey #
Da stimme ich dir gerne zu. Auch ich stecke bis zum Hals in der Materie. Ja, es gab schon viele gute Ansätze, auf allen möglichen Ebenen.


Die das los getreten haben mit der Petition interessieren mich nicht so sehr. Mir geht es um die Sache, sprich um das Wild und den Umgang mit ihm.

Da gibt es viel zu tun, was auch die jüngsten Vorkommnisse um das Rotwildprojekt (welches ich für professionell, sehr wertvoll und eine große Chance halte) leider wieder zeigen.

Oder auch, "... ich bin die Behörde, und die bestimmt ... " und, wenn du dort nicht was gegen das Wild unternimmst, kommen wir ... .
Natürlich sind das Menschen, die so auftreten. Diese wurden aber in eine Funktion gebracht in der sie so agieren können, dass der Schaden für Wald, Wild, Jagd und letztlich für das vormals sehr hohe Ansehen von Forst und der jagenden Zunft im ländlichen Raum immens ist.

Gleiches gilt auch für die, welche die Jägerei als ihr "Geschäft" missbrauchen und auf Teufel komm raus den anderen Landnutzern (Land, Forst, Garten) das Leben und Arbeiten schwer machen, indem sie ihr "Geschäftsmodell" rücksichtslos und ohne Beachtung ökologischer Zusammenhänge durchsetzen.

Letzteres ist nichts anderes als das, was die "Wolfstreichelfraktion" anrichtet.

Ausbaden müssen wir diese Extreme am Ende alle.
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@ Wolfsgrube #
Wolfsgrube schrieb:

Da stimme ich dir gerne zu. Auch ich stecke bis zum Hals in der Materie. Ja, es gab schon viele gute Ansätze, auf allen möglichen Ebenen.


Die das los getreten haben mit der Petition interessieren mich nicht so sehr. Mir geht es um die Sache, sprich um das Wild und den Umgang mit ihm.

Da gibt es viel zu tun, was auch die jüngsten Vorkommnisse um das Rotwildprojekt (welches ich für sehr wertvoll und eine große Chance halte) leider wieder zeigen.


gefällt mir!!
Wenn durch menschliches Verschulden ein Geschöpf geriet in Not. Ein qualvoll Leiden einem wunden Wilde droht! Wenn des Geistes hohe Stufe und des Menschen Kunst nicht reicht, folgte der Hund dem bangen Rufe, seine Nase schaffte es leicht.

Wo ein Jäger lebt, können zehn Hirten leben, hundert Ackerbauern und tausend Gärtner.
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