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Stöbermeute - Was muss man wissen ?

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Für mich stellt sich zu allererst die Frage, auf welche Wildart(en) gejagt werden soll und wie groß die Jagdfläche sein soll.

(kleiner Tip - die Jagden für den Herbst/Winter sind jetzt zum Teil schon terminiert und die guten Stöberhunde bzw. Meuten werden bald zwecks Vormerkung informiert)

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@ Gamenes #
Gamenes schrieb:

Wo viel Licht ist, ist auch Schatten...
Es gibt gute Meuten und schlechte....
Generell würde ich sagen das eine gute Meute der selben Zahl an Einzelhunden Überlegen ist.
Bei uns ist ca. 90% der “Kunden“ Stamkunden.
Selbst Strecke machen lehne ich ab, und hab auch die letzten 3 Jahre keinen einzigen Schuss gebraucht.

Grüße Alex


Die Stöbergruppen haben den Vorteil das kaum andere unerfahrene Treiber benötigt werden.
Unsere Hunde laufen zwar meist getrennt, schlagen aber meistens bei sobald einer einen interessanten Laut gibt. Finde ich persönlich gut
Merke: Im Wald da bist du nie alleine wenn du das falsche tust, nur wenn du in Not bist.
Wer auf einen Tiger jagt muß auch damit rechnen auf einen Tiger zu treffen

1
 
@ Muffel007 #
Muffel007 schrieb:


Planung :
- muss der Meuteführer vor der Jagd das Revier besichtigen ? Im Winter nur oder geht auch Sommer noch ?

Wir bereiten uns zumindest durch erfragen der Reviergrenzen anhand einer Karte vor. Damit lässt sich dann anhand Höhenprofil (windgeschützte Einstände) und Satellitenbild (Dickungen, Schilfgürtel, potentielle Wechsel) schon mal ein grober Plan erstellen. Besuch rechtzeitig vor der Jagd ist natürlich die Krönung.
- ab wann muss man fest reservieren / buchen ?

Die meisten Termine sind für die kommende Saison schon vergeben, dürfte bei den meisten anderen auch so sein.
- mit heißer oder kalter Waffe durchs Treiben ?

Waffe für Fangschuss sollte erlaubt sein, auch wenn ich persönlich nicht viel davon halte.
- muss/sollte man selbst mit durchgehen ?

eher weniger, könnte Romane dazu schreiben, hier stichpunktartig: meist kann der Mitgeher nicht mithalten. Oft wird ein Jungjäger dazu abgestellt, der wenig Interesse an hoher Strecke in seinem Belauf hat (Ansitzjäger). Wenn schon einer mitläuft, dann der Beständer, das scheitert aber meist am erstgenannten Einwand.
- welche Rassen bevorzugt für kleine Reviere ?

Hängt von der Vegetation ab: lockere Dickung-> keine Weitjager. Bürstendichtes Zeug, Schilf oder Mais/Chinaschilf-> auch passionierte Bracken.

Strategie :
- ganzes Revier treiben lassen oder nur Dickungen, die dafür wiederholt durchtreiben ?

eher zweiteres. Sonst erst mit den Findern arbeiten, dann mit den Kurzen zu den hotspots.
- Meute aufteilen lassen in kleine "Trupps" für mehrere Revierteile gleichzeitig?

Muss die Stöberhundegruppe fallbezogen selber entscheiden.
Generell ist wichtig, Vertrauen in die HF aufzubauen und diese weitgehend selber entscheiden lassen, die haben selber ein hohes Interesse daran, dass es klappt.
Und noch etwas Entscheidendes, bitte, bitte, bitte, mit Zucker obendrauf: sorgt für zwar besonnene aber geübte firme Schützen. Das Ganze ist ein Teamplay, das nur gelingt, wenn alle ihre Aufgabe erfüllen.
Es ist extrem frustrierend, wenn die Hunde sich den Allerwertesten aufreißen, zig Schüsse fallen und am Ende des Tages eine einstellige Strecke liegt...
Und wünsch mir Einer was er will, ich wünsch ihm das Gleiche und nochmal so viel.


1
 
@ Muffel007 #

Hallo Muffel007,

Du hast bereits die wesentlichen Punkte aufgezählt.
Was man auf jeden Fall berücksichtigen sollte ist die Sicherung der Straßen. Aus meiner Erfahrung reicht es nicht aus die üblichen "Achtung Jagd" Schilder aufzustellen. Rechtlich bist Du als Jagdleiter hierüber abgesichert, aber oftmals negieren viele Verkehrsteilnehmer die Warnschilder und brettern dann mit 120 durchs Treiben. Es hat sich bewährt auf Straßen die durch das Treiben gehen ein paar Streckenposten aufzustellen die den Verkehr "herunterwinken". Es sterben mehr Hunde auf der Straße, als durch den Keiler.

Was oft vergessen wird ist ein Plan B. Es ist nicht selten, dass der Jagdleiter mit viel Aufwand Sitze ausgezeichnet, aufgestellt und freigeschnitten hat und dann gibt es am Vorabend einen unerwarteten Wetterumschwung. Der Wind blässt kalt in die Dickungen und das SW zieht in den Windschatten ggf. in Revierteile wo es sonst selten anzutreffen ist. Den Satz "das hammer jetzt so vorbereitet, das müssen wir jetzt so machen" hab ich schon öfters gehört mit dem Ergebnis, dass die Hunde dann dort jagen wo das SW steckt aber dummerweise keine oder zu wenig Schützen sind.


Gruss Mcmilan
1
 
@ sbsax #


Waffe für Fangschuss sollte erlaubt sein, auch wenn ich persönlich nicht viel davon halte.

Mag sein das deine Meute die Sauen von dir fernhält.
In der Stöbergruppe treten wir die Heimfahrt an wenn die Schußwaffe untersagt wird.
Es ist schon mehrfach vorgekommen das der durchgehende HF sich seiner Haut wehren musste.
Wenn ein 100 kg Keiler meint du seist sein größter Feind und du gehst in seiner Fluchtroute, oder die Hunde stellen ein angeflicktes Stück mit Keulenschuss was echt sauer ist hast du keine Wahl und ohne Waffe keine Change.

Einmal hat mich eine Sau mit Keulenschuss an der 2 Hunde hingen so überraschend angegriffen das ich bei 80 cm Entfernung von oben ins Haupt schießen mußte . Ein anderes Mal stürmte ein schwerer Keiler frontal auf einen HF zu der mitten in den Brombeeren stand und nicht ausweichen konnte.
Oder eine schwere Bache wartet auf eine Wachtel und wischt mit ihr wie mit einem Putzlappen den Boden und nimmt dann die HF an. Da ist der Treiberstab nicht wirklich ausreichend.

In den Jahren hat sich gezeigt das es ab und an Begegnungen mit SW gibt die mit freundlichen Worten allein nicht gut ausgehe.
Merke: Im Wald da bist du nie alleine wenn du das falsche tust, nur wenn du in Not bist.
Wer auf einen Tiger jagt muß auch damit rechnen auf einen Tiger zu treffen

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@ Shadowsniper #

Sehe ich ähnlich. Würde bei ausdrücklichem Verbot ebenfalls gar nicht erst hin gehen.
Es gibt allerdings gute Gründe, die Nutzung der Feuerwaffe für Hundeführer nur unter Einschränkung zuzulassen.
- Hundeführer sehen sich nicht selten dem Verdacht ausgesetzt, selber Strecke machen zu wollen.
- In der Hitze des Gefechts verliert man allzu schnell den Überblick
- Es sind oft auch fremde Hunde im Bail, da wird es Ernst, wenn etwas schief läuft
- In wirklich haarigen Situationen ist auch immer mindestens ein Hund nahe an der Sau

Nettes Beispiel am Rande, wie du trotz ethisch vorbildlichem Handeln in Verruf geraten kannst: letztes WE haben drei unserer Hunde einen kapitalen Hirsch gestellt. Der Bursche kommt nicht weg und schlägt nach den Hunden (einer hat nachher trotz Weste fette Prellungen). Einser ausdrücklich nicht freigegeben. Hunde lassen sich nicht abrufen. Ende vom Lied: alle Beteiligten überleben, wenn auch mit Blessuren. Hätte ich ihn abgemurkst, wäre das Geschrei gross gewesen, Exculpieren schwierig.
Ähnliche Geschichte mit einem Keiler, mein Glück war, dass der Schuss zwischen den Lichtern sass und ein unbefangener Zeuge dabei war. Beständer (über 90) hat ihn mir zwar gegönnt, hat aber im eigenen Revier keinen solchen Keiler gestreckt. Will nur sagen: Ist die Sau kalt abgefangen, gibt es meist keine Diskussionen.
Schlussfolgerung für mich: wo ich nicht ausdrücklich als Durchgehschütze eingeteilt bin, freiwillige Selbstkontrolle
Und wünsch mir Einer was er will, ich wünsch ihm das Gleiche und nochmal so viel.


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@ sbsax #
sbsax schrieb:

Sehe ich ähnlich. Würde bei ausdrücklichem Verbot ebenfalls gar nicht erst hin gehen.
Es gibt allerdings gute Gründe, die Nutzung der Feuerwaffe für Hundeführer nur unter Einschränkung zuzulassen.
- Hundeführer sehen sich nicht selten dem Verdacht ausgesetzt, selber Strecke machen zu wollen.
- In der Hitze des Gefechts verliert man allzu schnell den Überblick
- Es sind oft auch fremde Hunde im Bail, da wird es Ernst, wenn etwas schief läuft
- In wirklich haarigen Situationen ist auch immer mindestens ein Hund nahe an der Sau

Nettes Beispiel am Rande, wie du trotz ethisch vorbildlichem Handeln in Verruf geraten kannst: letztes WE haben drei unserer Hunde einen kapitalen Hirsch gestellt. Der Bursche kommt nicht weg und schlägt nach den Hunden (einer hat nachher trotz Weste fette Prellungen). Einser ausdrücklich nicht freigegeben. Hunde lassen sich nicht abrufen. Ende vom Lied: alle Beteiligten überleben, wenn auch mit Blessuren. Hätte ich ihn abgemurkst, wäre das Geschrei gross gewesen, Exculpieren schwierig.
Ähnliche Geschichte mit einem Keiler, mein Glück war, dass der Schuss zwischen den Lichtern sass und ein unbefangener Zeuge dabei war. Beständer (über 90) hat ihn mir zwar gegönnt, hat aber im eigenen Revier keinen solchen Keiler gestreckt. Will nur sagen: Ist die Sau kalt abgefangen, gibt es meist keine Diskussionen.
Schlussfolgerung für mich: wo ich nicht ausdrücklich als Durchgehschütze eingeteilt bin, freiwillige Selbstkontrolle

Darum habe ich lange die Saufeder mit ihren Nachteilen vorgezogen.
Als ich das letzte mal mit Büchse durchging ,sollte ich wie ein Standschütze zahlen,da ich ja auch Beute machen würde.
Mein Hund läuft dort nicht mehr.
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 27.01.17 um 01:04 Uhr.
@ sbsax #
sbsax schrieb:

Sehe ich ähnlich. Würde bei ausdrücklichem Verbot ebenfalls gar nicht erst hin gehen.
Es gibt allerdings gute Gründe, die Nutzung der Feuerwaffe für Hundeführer nur unter Einschränkung zuzulassen.
- Hundeführer sehen sich nicht selten dem Verdacht ausgesetzt, selber Strecke machen zu wollen.
- In der Hitze des Gefechts verliert man allzu schnell den Überblick
- Es sind oft auch fremde Hunde im Bail, da wird es Ernst, wenn etwas schief läuft
- In wirklich haarigen Situationen ist auch immer mindestens ein Hund nahe an der Sau

Nettes Beispiel am Rande, wie du trotz ethisch vorbildlichem Handeln in Verruf geraten kannst: letztes WE haben drei unserer Hunde einen kapitalen Hirsch gestellt. Der Bursche kommt nicht weg und schlägt nach den Hunden (einer hat nachher trotz Weste fette Prellungen). Einser ausdrücklich nicht freigegeben. Hunde lassen sich nicht abrufen. Ende vom Lied: alle Beteiligten überleben, wenn auch mit Blessuren. Hätte ich ihn abgemurkst, wäre das Geschrei gross gewesen, Exculpieren schwierig.
Ähnliche Geschichte mit einem Keiler, mein Glück war, dass der Schuss zwischen den Lichtern sass und ein unbefangener Zeuge dabei war. Beständer (über 90) hat ihn mir zwar gegönnt, hat aber im eigenen Revier keinen solchen Keiler gestreckt. Will nur sagen: Ist die Sau kalt abgefangen, gibt es meist keine Diskussionen.
Schlussfolgerung für mich: wo ich nicht ausdrücklich als Durchgehschütze eingeteilt bin, freiwillige Selbstkontrolle



Moin Sbsax,

vor dem Beginn der Jagd sind klare Absprachen zu treffen. Der Hundeführer im Treiben ist niemals Durchgehschütze sondern Treiber und darf seine Waffe unterladen mitführen zwecks Fangschuß. Weiterhin wird von den Hunden gestelltes Wild mit der Langwaffe gestreckt. Es ist scheißegal ob frei oder nicht! Trophäe kann der Beständer behalten interessiert nicht im geringsten! Wer seine Gesundheit deswegen aufs Spiel setzt sollte sich überlegen ob er auf der richtigen Jagd ist! Wichtig sind vorher getroffene Absprachen und da muß dem "Reviereigner" klipp und klar gesagt werden was passieren kann, wenn Du es nicht ansprichst kann ich nur mit dem Kopf schütteln.

Noch zu den Durchgehschützen! Leider gibt es sie immer noch und einiger gehen nur mit ihren Hunden zur Jagd, um im Treiben ordentlich Strecke zu machen. Wissen diese Durchgehschützen eigentlich wie abgestellt wurde? Quer durchs Treiben schießen geht gar nicht! Von diesen schwarzen Schafen sollte man sich trennen! Sie handeln in meinen Augen höchst unprofessionell und verstoßen gegen die UVV. Sollte im Treiben durch einen Durchgehschützen ein Schadensfall eintreten kann sich dieser sowie der Jagdleiter, falls er keine vernünftige Ansage gemacht hat, warm anziehen!

Gruß Stietz
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@ sbsax #
sbsax schrieb:

Sehe ich ähnlich. Würde bei ausdrücklichem Verbot ebenfalls gar nicht erst hin gehen.
Es gibt allerdings gute Gründe, die Nutzung der Feuerwaffe für Hundeführer nur unter Einschränkung zuzulassen.
- Hundeführer sehen sich nicht selten dem Verdacht ausgesetzt, selber Strecke machen zu wollen.
- In der Hitze des Gefechts verliert man allzu schnell den Überblick
- Es sind oft auch fremde Hunde im Bail, da wird es Ernst, wenn etwas schief läuft
- In wirklich haarigen Situationen ist auch immer mindestens ein Hund nahe an der Sau

Nettes Beispiel am Rande, wie du trotz ethisch vorbildlichem Handeln in Verruf geraten kannst: letztes WE haben drei unserer Hunde einen kapitalen Hirsch gestellt. Der Bursche kommt nicht weg und schlägt nach den Hunden (einer hat nachher trotz Weste fette Prellungen). Einser ausdrücklich nicht freigegeben. Hunde lassen sich nicht abrufen. Ende vom Lied: alle Beteiligten überleben, wenn auch mit Blessuren. Hätte ich ihn abgemurkst, wäre das Geschrei gross gewesen, Exculpieren schwierig.
Ähnliche Geschichte mit einem Keiler, mein Glück war, dass der Schuss zwischen den Lichtern sass und ein unbefangener Zeuge dabei war. Beständer (über 90) hat ihn mir zwar gegönnt, hat aber im eigenen Revier keinen solchen Keiler gestreckt. Will nur sagen: Ist die Sau kalt abgefangen, gibt es meist keine Diskussionen.
Schlussfolgerung für mich: wo ich nicht ausdrücklich als Durchgehschütze eingeteilt bin, freiwillige Selbstkontrolle



Glück gehabt, meines Wissens gab es mit Hirschen schön tödliche Zwischenfälle trotz Weste.
Eigenschutz und Schutz der Hunde geht immer vor Freigabe.
Lieber großes Geschrei, als ein toter Hund am Ende der Jagd.
Mancher tut sich als Jäger kund,
als Weidmann unverdrossen,
doch gleicht der Gute ohne Hund
der Leiter ohne Sprossen!

--------------------------------------------------------------------------------------------


Ein Maulwurf sitzt in seinem Loch
und hört ein Lerchenlied erklingen
Er spricht: "Wie sinnlos ist es doch,
zu fliegen und zu singen!"

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@ Stietz #
Stietz schrieb:

Moin Sbsax,

vor dem Beginn der Jagd sind klare Absprachen zu treffen. Der Hundeführer im Treiben ist niemals Durchgehschütze sondern Treiber und darf seine Waffe unterladen mitführen zwecks Fangschuß. Weiterhin wird von den Hunden gestelltes Wild mit der Langwaffe gestreckt. Es ist scheißegal ob frei oder nicht! Trophäe kann der Beständer behalten interessiert nicht im geringsten! Wer seine Gesundheit deswegen aufs Spiel setzt sollte sich überlegen ob er auf der richtigen Jagd ist! Wichtig sind vorher getroffene Absprachen und da muß dem "Reviereigner" klipp und klar gesagt werden was passieren kann, wenn Du es nicht ansprichst kann ich nur mit dem Kopf schütteln.

Noch zu den Durchgehschützen! Leider gibt es sie immer noch und einiger gehen nur mit ihren Hunden zur Jagd, um im Treiben ordentlich Strecke zu machen. Wissen diese Durchgehschützen eigentlich wie abgestellt wurde? Quer durchs Treiben schießen geht gar nicht! Von diesen schwarzen Schafen sollte man sich trennen! Sie handeln in meinen Augen höchst unprofessionell und verstoßen gegen die UVV. Sollte im Treiben durch einen Durchgehschützen ein Schadensfall eintreten kann sich dieser sowie der Jagdleiter, falls er keine vernünftige Ansage gemacht hat, warm anziehen!

Gruß Stietz


Mit dem Begriff Durchgehschütze ist das so eine Sache, hier haben wir auch bei einigen Jagden durchgehende Hundeführer dabei, die werden zwar bei der Ansprache als Durchgehschützen tituliert, aber es wird im gleichen Atemzug gesagt, dass sie die Waffe unterladen führen und nur zum Eigenschutz oder auf krankes/ von den Hunden gestelltes Wild schießen dürfen.
Zudem sind es ausgesuchte Leute, von denen bekannt ist, dass sie besonnen agieren.
Die Durchgehschützen, die Du meinst, gehören allerdings wirklich nicht auf eine Jagd, und stellen eine Gefahr für alle Beteiligten dar.
Mancher tut sich als Jäger kund,
als Weidmann unverdrossen,
doch gleicht der Gute ohne Hund
der Leiter ohne Sprossen!

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Ein Maulwurf sitzt in seinem Loch
und hört ein Lerchenlied erklingen
Er spricht: "Wie sinnlos ist es doch,
zu fliegen und zu singen!"

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