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DD statt Heideterrier & Laika

@ WastelDW #
WastelDW schrieb:

Deutsche Kynolgen fragen sich wieso gibt es stumme Laika bei Bewegungsjagden ?
Wie konnte diese tierschutzwidrige Hetzjagd noch das Siegel des JGHV bekommen ?
Wieso gibt es Heideterrier, Westfalenterrier und Ardennenbracke etc. ?
Kynologisch eigentlich Unsinn. Haben die Zuchtvereine am Bedarf vorbeigezüchtet ?

Probleme hab ich übrigens mit dem Thema nicht.
Meine Hunde sind Wachtel & DJT - besser gehts nicht


Hallo,

in gewisser Weise wird am Bedarf vorbei gezüchtet. Welchen Sinn macht es heute noch DJT auszumustern weil sie zu stark sind? Wieviele DJT werden noch zur Baujagd eingesetzt? Mann könnte durch die Aufhebung bzw. Anhebung des Stockmaßes laute Stöberjäger züchten, welche nicht mehr in jedes Loch passen.
Es bliebe ja trotzdem jedem Züchter unbenommen einen kleinen Schlag für die BJ zu züchten...

Grüße,
Tobias
5
 
@ WastelDW #
WastelDW schrieb:

1.- Deutsche Kynolgen fragen sich wieso gibt es stumme Laika bei Bewegungsjagden ?
2.- Wie konnte diese tierschutzwidrige Hetzjagd noch das Siegel des JGHV bekommen ?
3.- Wieso gibt es Heideterrier, Westfalenterrier und Ardennenbracke etc. ?
4.- Kynologisch eigentlich Unsinn. Haben die Zuchtvereine am Bedarf vorbeigezüchtet ?

Probleme hab ich übrigens mit dem Thema nicht.
Meine Hunde sind Wachtel & DJT - besser gehts nicht

1.ist ihr gutes Recht fragt sich ein Freund auch treuer Ferrari Kunde fährt jetzt Porsche
2.das frage ich mich auch
3.bin Kynologisch kein Theoretiker hab keine Ahnung
4.Ja auf jeden Fall ich würde mir DD für die Bau Jagd wünschen
0
 
@ IGNATZ #
IGNATZ schrieb:

Hallo,

in gewisser Weise wird am Bedarf vorbei gezüchtet. Welchen Sinn macht es heute noch DJT auszumustern weil sie zu stark sind? Wieviele DJT werden noch zur Baujagd eingesetzt? Mann könnte durch die Aufhebung bzw. Anhebung des Stockmaßes laute Stöberjäger züchten, welche nicht mehr in jedes Loch passen.
Es bliebe ja trotzdem jedem Züchter unbenommen einen kleinen Schlag für die BJ zu züchten...

Grüße,
Tobias


Nicht jeder Erdhund geht automatisch in jeden Fuchsbau auch wenn er frisch befahren ist.
Das hat nichts mit dem Stockmaß zu tun, sondern mit der Ausbildung.

Es gibt spitzen Stöberjagden nur mit Teckeln, abgesehen vom vorher beschriebenen Gelände.
Guter Jagdblog : [www.jagdrechtsblog.com]



2
 
@ Muffel007 #
Muffel007 schrieb:

Diese Praktiker stehen auf der Drückjagd mit dem DD 5 Stunden im Suzuki und zum Streckelegen darf er sich dann mal lösen. Die anderen Praktiker sitzen um 9.07 bei LL vorm PC

bis auf die Schnarch Nasen die kommen gegen 9:33
1
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 18.11.16 um 10:24 Uhr.
#
Ich meine wir haben in D ein sehr gutes für alle Eventualitäten und Jagdgegebenheiten und Erfordernissen angelehntes Portfolio an Gebrauchs Hunden die keine Wünsche offen lassen.

Der DD ist durchaus an Sauen einzusetzen aber dafür haben wir Spezialisten ich sehe hier keinen weiteren Bedarf.
Solche Fragen machen mir immer etwas angst wie gesagt es ist so als wenn ich Ferrari dafür kritisiere das sie keinen Geländewagen bauen.

Der DD ist ein Vorsteher ja aber in erster Linie ein Allrounder von der Bau Jagd abgesehen sehe ich keine Jagd Art die er nicht abdeckt ABER als Allrounder wer Spezialisten möchte hat eine Große Auswahl JGBH

3
 
@ Traditionsjaeger #
Traditionsjaeger schrieb:

Nicht jeder Erdhund geht automatisch in jeden Fuchsbau auch wenn er frisch befahren ist.
Das hat nichts mit dem Stockmaß zu tun, sondern mit der Ausbildung.

Es gibt spitzen Stöberjagden nur mit Teckeln, abgesehen vom vorher beschriebenen Gelände.


Nicht in jeden, aber wenn oben nichts los ist... Habe schon genügend Baureine Hunde mit verbeultem Kopf gesehn!
Eine physische Barriere ist sicherer als eine psychische
In meinen Augen wird einfach unnötigerweise die Zuchtbasisi geschmälert.
1
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 18.11.16 um 10:33 Uhr.
@ Traditionsjaeger #
Traditionsjaeger schrieb:

Nicht jeder Erdhund geht automatisch in jeden Fuchsbau auch wenn er frisch befahren ist.
Das hat nichts mit dem Stockmaß zu tun, sondern mit der Ausbildung.

Es gibt spitzen Stöberjagden nur mit Teckeln, abgesehen vom vorher beschriebenen Gelände.


Wie bildest du deinem Erdhund aus dass er nicht einschlieft? Wenn ich meinen DBr nehme, den habe ich nie auf Raubzeug scharf gemacht weil ich das nicht wollte habe ich jegliche Prägung in dieser Richtung vermieden. Trotzdem würde er sofort in jeden frisch befahrenen Bau einschliefen würde er nur reinpassen.
0
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 18.11.16 um 14:02 Uhr.
@ quasida #
quasida schrieb:

Mit Verlaub, die Antwort auf das von dir geschilderte Problem ist nicht der DD. Das sind DW, DJT und die Bracken. Wie du ja schon schreibst sind die eigentlichen Einsatzgebiete der großen Vorsteher heutzutage nur noch Randnischen in der heutigen jagdlichen Praxis. Warum ist der DD trotzdem noch weit verbreitet? Doch vor allem aus optischen Gründen, er ist ein grosser athletischer Hund der eben mehr hermacht als eine Bracke. Der DD ist also vor allem Statussymbol, um davon abzulenken stilisiert man ihn zum Allrounder der er bei den heutigen Ansprüchen in der Jagdpraxis nicht mehr ist.



Danke

ich bin letztens auch mit einem Vorsitzenden einer DD Reginonalgruppe in eine arge Diskussion geschlittert, weil er den DD als die Lösung für das Sauenproblem anbringen wollte. Wie kann man denn "Jahrhunderte" von Zucht auf einmal negieren wollen und total umschwenken.
Warum soll ich mit solchen großen, hochläufigen und manchmal recht maulfaulen Hunden die Brombeerverhaue und Pflanzgatter stürmen? Um die Rehe und das Rotwild wie Raketen vor die Schützen zu bringen?

Ja der DD ist ein schöner und gut arbeitender Hund, der allerdings sein Hauptfeld bei den Vorstehern hat.
Ja der DD (bzw Einzelexemplare) bringen in verschiedenen jagdlichen Bereichen erstaunliche Leistungen.
Ja der DD wird aktuell mMn total am eigentlichen Bedarf vorbeigezüchtet.

Sich einen DD zur Saujagd holen mag alles gehen vlt auch gut, aber letzendlich ist es so, als wenn ich mir irgendeine Rennflunder von Auto hole um sie dann aufbocken zu lassen, damit ich doch noch damit in den Wald fahren kann.
Ob man vorbeigeschossen hat, entscheidet der Hund, nicht der Schütze.

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Hatte einen in der Krone: Betrunkener Holzfäller bemerkt Umweltaktivisten nicht.
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@ 7x65R #
7x65R schrieb:

Danke

ich bin letztens auch mit einem Vorsitzenden einer DD Reginonalgruppe in eine arge Diskussion geschlittert, weil er den DD als die Lösung für das Sauenproblem anbringen wollte. Wie kann man denn "Jahrhunderte" von Zucht auf einmal negieren wollen und total umschwenken.
Warum soll ich mit solchen großen, hochläufigen und manchmal recht maulfaulen Hunden die Brombeerverhaue und Pflanzgatter stürmen? Um die Rehe und das Rotwild wie Raketen vor die Schützen zu bringen?

Ja der DD ist ein schöner und gut arbeitender Hund, der allerdings sein Hauptfeld bei den Vorstehern hat.
Ja der DD (bzw Einzelexemplare) bringen in verschiedenen jagdlichen Bereichen erstaunliche Leistungen.
Ja der DD wird aktuell mMn total am eigentlichen Bedarf vorbeigezüchtet.

Sich einen DD zur Saujagd holen mag alles gehen vlt auch gut, aber letzendlich ist es so, als wenn ich mir irgendeine Rennflunder von Auto hole um sie dann aufbocken zu lassen, damit ich doch noch damit in den Wald fahren kann.

Sehe ich nicht so

ansonsten 100%
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@ IGNATZ #
Tobias schrieb: “Welchen Sinn macht es heute noch DJT auszumustern weil sie zu stark sind? Wieviele DJT werden noch zur Baujagd eingesetzt? Mann könnte durch die Aufhebung bzw. Anhebung des Stockmaßes laute Stöberjäger züchten, welche nicht mehr in jedes Loch passen.“

Volle, bedingungslose und 100%ige Zustimmung! Die allermeisten DJT stöbern oder suchen nach. Da schadet etwas mehr Masse sicher nicht.
Zehn Regeln der Kriegspropaganda: 1. Wir wollen den Krieg nicht. 2. Das gegnerische Lager trägt die alleinige Verantwortung. 3. Das Staatsoberhaupt des Gegners hat dämonische Züge („der Teufel vom Dienst“). 4. Wir kämpfen für eine gute Sache. 5. Der Gegner kämpft mit unerlaubten Waffen. 6. Der Gegner begeht mit Absicht Grausamkeiten, bei uns handelt es sich um Versehen. 7. Unsere Verluste sind gering, die des Gegners enorm. 8. Angesehene Persönlichkeiten, Wissenschaftler, Künstler und Intellektuelle unterstützen unsere Sache. 9. Unsere Mission ist heilig. 10. Wer unsere Berichterstattung in Zweifel zieht, steht auf der Seite des Gegners (Verrat). Arthur Ponsonby, Lüge in Kriegszeiten, 1928
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