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Schwarzwildpopulation in Berlin

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Schwarzwildpopulation in Berlin
Guten Morgen,
jeder kennt sie und die damit sich ergebenden Probleme: Schwarzwildrotten in Berlin.
Gerade lief eine kurze Abhandlung im Radio über die drei großen Rotten in Berlin mit Vorkommen im Grunewald, Köpenick sowie im Tegler Forst.
Das Leibnitz -Institut hat sich ihrer in einer Forschungsarbeit angenommen und ist zu der Erkenntnis gekommen, dass ein genetischer Austausch zwischen diesen städtischen Populationen nicht vorkommt. "Sau bleibt unter sich", eine Vermischung der Gene erfolgt somit nicht. Eine Ausnahme bilden die Vorkommen in Pankow, dort werden Genvermischungen mit SW aus Brandenburg festgestellt, es bleibt also nicht bei einem rein städtischen Sauenbestand.
Für mich ist diese Erkenntnis etwas erstaunlich, da ein direkter Austausch durch angrenzende Waldgebiete auf Brandenburger Seite möglich ist und teilweise Waldgebiete von Brandenburg nach Berlin ineinander übergehen. Was das Institut da genau festgestellt hat, liegt mir nicht vor, wäre aber dank www. bestimmt genauer zu ermitteln.
Gruß & WMH.

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Moin 202.

Diese Arbeit möchte ich mal lesen. Ich bin im Grunewald in einer Försterei aufgewachsen und kenne mich entsprechend aus...
Der Grunewald hat ca. 3000 bis 3500 ha. Einer der höchsten Streckenergebnisse waren ungefähr 1000 erlegte Sauen.

Bis auf dem Süden ist der Grunewald recht isoliert.
Für den Kern des Grunewaldes, bspw. Revier Saubucht könnte ich mir vorstellen, dass kein Austausch stattfindet. Ganz im Süden, also Wannsee und Düppel mag ich das nicht glauben.
Für den westlichen Bereich Berlins, also Spandau, findet mit Sicherheit ein Austausch statt. Da würde ich die Hand für ins Feuer legen.

Wmh, montero
"man jagt nicht, um zu töten, sondern umgekehrt, man tötet, um gejagt zu haben" ORTEGA Y GASSET
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@ 202 #
P.S.
In welchem Sender lief die Reportage? Würde ich mir gerne anhören.

Gruß, montero
"man jagt nicht, um zu töten, sondern umgekehrt, man tötet, um gejagt zu haben" ORTEGA Y GASSET
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@ montero #
Guten Morgen lieber Nachbar,
ich hatte auf Deine Reaktion gehofft, denn Du bist ja mit dem Thema stark verhaftet.
Der Beitrag lief auf 87,9 Star - fm.
Ich muß dazu noch sagen, dass er zum Glück nicht mit den allgemein üblichen Vorurteilen und Anfeindungen zur Jagd versetzt war, sondern sehr neutral und auf das wesentliche beschränkt im Radio lief.
Na dann, viel Spaß beim zuhören.
Gruß & WMH über die Havel.
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Interessant. Das die Pankower sich austauschen war mir klar aber das die anderen Ecken keinen Austausch haben nicht.

Bin gespannnt wie die Jagden dieses Jahr so laufen.

Wmh
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@ Katerle #
Was die Leibnitzer da rausgefunden haben, war auch für mich neu. Aber da kann man mal sehen, dass viele Dinge in der Natur passieren, die man sich so gar nicht vorstellen kann.
Wir haben hier im Nordwesten z.Zt. ein großes Problem mit einer Torte, die im Wohngebiet herummarodiert. Da durch einen Unfall der zuständige Begeher ausgefallen ist, bekommen die keinen Dampf und benehmen sich dementsprechend "daneben". Was nützt mir an den Außenseiten der beste Zaun, wenn der Nachbar von mir einen Maschendrahtzaun hat, der nur noch durch gutes Zureden aufrecht steht....Habe auch schon mehrmals beim zuständigen Abschnitt nachgefragt wegen des zuständigen Stadtjägers. Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich den Job schon machen wollen, aber das geht leider nicht. Hoffen wir, dass nicht unverantwortliche Mitmenschen aus falschverstandener Tierliebe das Schwarzwild noch füttert und sich dann wundert, dass die jeden Tag mal "vorbeischaun ".
Gruß & WMH!
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@ 202 #
202 schrieb:

Guten Morgen,
jeder kennt sie und die damit sich ergebenden Probleme: Schwarzwildrotten in Berlin.
Gerade lief eine kurze Abhandlung im Radio über die drei großen Rotten in Berlin mit Vorkommen im Grunewald, Köpenick sowie im Tegler Forst.
Das Leibnitz -Institut hat sich ihrer in einer Forschungsarbeit angenommen und ist zu der Erkenntnis gekommen, dass ein genetischer Austausch zwischen diesen städtischen Populationen nicht vorkommt. "Sau bleibt unter sich", eine Vermischung der Gene erfolgt somit nicht. Eine Ausnahme bilden die Vorkommen in Pankow, dort werden Genvermischungen mit SW aus Brandenburg festgestellt, es bleibt also nicht bei einem rein städtischen Sauenbestand.
Für mich ist diese Erkenntnis etwas erstaunlich, da ein direkter Austausch durch angrenzende Waldgebiete auf Brandenburger Seite möglich ist und teilweise Waldgebiete von Brandenburg nach Berlin ineinander übergehen. Was das Institut da genau festgestellt hat, liegt mir nicht vor, wäre aber dank www. bestimmt genauer zu ermitteln.
Gruß & WMH.



Schade das ich so weit weg vom Schuß ( Berlin ) bin!
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@ 202 #
202 schrieb:

Guten Morgen lieber Nachbar,
ich hatte auf Deine Reaktion gehofft, denn Du bist ja mit dem Thema stark verhaftet.
Der Beitrag lief auf 87,9 Star - fm.
Ich muß dazu noch sagen, dass er zum Glück nicht mit den allgemein üblichen Vorurteilen und Anfeindungen zur Jagd versetzt war, sondern sehr neutral und auf das wesentliche beschränkt im Radio lief.
Na dann, viel Spaß beim zuhören.
Gruß & WMH über die Havel.

Hey, Du alter Rocker. Diesen Sender hab ich auch im Autoradio eingestellt. Hab auf der Website von Star fm kurz gesucht, aber nix gefunden. Naja, ich behalte es im Hinterkopf und sobald ich etwas von der Angelegenheit höre, melde ich mich bei Dir bzw. poste etwas.

Wmh! montero
"man jagt nicht, um zu töten, sondern umgekehrt, man tötet, um gejagt zu haben" ORTEGA Y GASSET
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Dieser Beitrag wurde am 28.09.16 um 01:53 vom Autor gelöscht.
@ montero #
Es handelt sich um die Diss von Milena Stillfried am IZW.
Erste Publikation hier (Die Diss selber ist offenbar noch nicht veröffentlicht):
Stillfried Milena et al. (2016):
Do cities represent sources, sinks or isolated islands for urban wild boar population structure?
Journal of Applied Ecology.
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