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Führer und Freunde des Deutschen Jagdterriers
55 Themen
Forum: Führer und Freunde des Deutschen Jagdterriers

Meine Rüden zerfleischen sich

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Meine Rüden zerfleischen sich
Vor ein paar Wochen fing es an,
die beiden DJT wurden ohne ersichtlichen Grund aggressiv und attackierten sich.
Ich hab sie angebrüllt und es war wieder gut.
Eine Woche danach fing eine Beißerei in meinem Büro an.
Hier bekam ich sie nur auseinander indem ich selber dazwischen ging.
Wieder zwei Wochen später war ich geschäftlich im Ausland und hatte die Hunde meiner Lebensgefährtin anvertraut.
Ihr sind die Hunde beim öffnen der Autotür entwischt und weg waren sie.
Als sie wieder gesichtet wurden hatten sie sich böse ineinander verbissen und wurden von der Feuerwehr mit dicken Lederhandschuhen gepackt und getrennt.
Ein Rüde mußte von Tierarzt aufwendig restauriert werden, der andere war relativ leicht verletzt.
Danach ging es ein paar Tage gut, und gestern früh fingen sie wieder an, diesmal in meinem Beisein.
Ich habe das sofort unterbunden und muß sie seitdem getrennt halten. Sie gehen selbst an der Leine und mit Maulkorb wie irre aufeinander los, dabei ist nicht zu erkennen wer der Auslösende ist.
Mit unseren anderen Hunden ( auch Rüden ) kein Problem.

Ich werde einen der beiden abgeben müssen.
Wenn jemand hier einen guten "Schweinejäger" braucht kann er mich gerne anschreiben.
Merke: Im Wald da bist du nie alleine wenn du das falsche tust, nur wenn du in Not bist.
Wer auf einen Tiger jagt muß auch damit rechnen auf einen Tiger zu treffen

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moin

das gibt es leider - man kann nochmal ein paar Sachen versuchen - allerdings bleibt immer ein "komisches" gefühl !!!

wir stehen ja vor der Saison und da ist die Chance gut einen guten djt unterzubringen

gruss
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@ Shadowsniper #
Wie alt sind die beiden HB-Männchen denn und wie lange kennen sie sich ?
Eine schwierige Situation, hatte ich unter meinen damals 3 Rüden zum Glück nicht. Da ist guter Rat teuer.
drei mal drei ist sechs
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@ Gento #
Gento schrieb:

Wie alt sind die beiden HB-Männchen denn und wie lange kennen sie sich ?
Eine schwierige Situation, hatte ich unter meinen damals 3 Rüden zum Glück nicht. Da ist guter Rat teuer.

Hatz ist 5 1/2 Jahre , Alf 19 Monate, sie kennen sich 17 Monate.
Hatz ist ein ruhiger Einzelgänger, Alf ist noch jugendlich unbeschwert, läßt sich aber nicht anmachen.
Und beide brauchen sich nur sehen dann geht es los. Selbst mit beiden gleichzeitig raus geht nicht.
Ich hab auch keine Lust auf son Stress, immer beiden den Hahn abdrehen zu müssen. Jetzt ist Käfighaltung angesagt, aber kein Dauerzustand.
Den Hatz hab ich ja hier aus dem Forum vor 2 1/2 Jahren als Pflegefall übernommen und nach 2 Monaten einigermaßen sozialisiert gehabt.
Merke: Im Wald da bist du nie alleine wenn du das falsche tust, nur wenn du in Not bist.
Wer auf einen Tiger jagt muß auch damit rechnen auf einen Tiger zu treffen

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@ Shadowsniper #
Mist, da möchte ich nun nicht mit dir tauschen. Auf Dauer geht das wirklich nicht. Wenn du Pech hast, stiftet das Ganze sogar noch deine anderen Rüden zum Aufstand an.
drei mal drei ist sechs
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@ Shadowsniper #
Shadowsniper schrieb:

Hatz ist 5 1/2 Jahre , Alf 19 Monate, sie kennen sich 17 Monate.
Hatz ist ein ruhiger Einzelgänger, Alf ist noch jugendlich unbeschwert, läßt sich aber nicht anmachen.
Und beide brauchen sich nur sehen dann geht es los. Selbst mit beiden gleichzeitig raus geht nicht.
Ich hab auch keine Lust auf son Stress, immer beiden den Hahn abdrehen zu müssen. Jetzt ist Käfighaltung angesagt, aber kein Dauerzustand.
Den Hatz hab ich ja hier aus dem Forum vor 2 1/2 Jahren als Pflegefall übernommen und nach 2 Monaten einigermaßen sozialisiert gehabt.


Mir ist es Ähnlich gegangen. Meine 2 Rüden sind gleich alt, haben sich 3 Jahre bestens verstanden. Irgendwie hat dann der erste Kampf stattgefunden und aus wars. Ich war 2 mal im Krankenhaus, meine Frau 1 mal.
Erst jetzt im Alter von 10 Jahren hat sich das ganze entspannt. Wir haben im Haus die Hunde getrennt gehalten was prima geklappt hat. Aber ohne meine Frau, die einfach ein Händchen für Hunde hat wär das nie gegangen. Bei Terriern kann ich mir vorstellen ist das nochmal ein wenig schwieriger. Aber es wird nur mit Trennen Klappen.

GJ
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@ Shadowsniper #
Shadowsniper schrieb:

Hatz ist 5 1/2 Jahre , Alf 19 Monate, sie kennen sich 17 Monate.
Hatz ist ein ruhiger Einzelgänger, Alf ist noch jugendlich unbeschwert, läßt sich aber nicht anmachen.
Und beide brauchen sich nur sehen dann geht es los. Selbst mit beiden gleichzeitig raus geht nicht.
Ich hab auch keine Lust auf son Stress, immer beiden den Hahn abdrehen zu müssen. Jetzt ist Käfighaltung angesagt, aber kein Dauerzustand.
Den Hatz hab ich ja hier aus dem Forum vor 2 1/2 Jahren als Pflegefall übernommen und nach 2 Monaten einigermaßen sozialisiert gehabt.


Wenn man sich die Geschte der beiden anhört , wird Dir nichts anderes übrig bleiben den jüngeren abzugeben .
Der Ältere wird immer seinen Status , auch aufgrund seines Backgrounds , behaupten wollen und der Jüngere wird immer versuchen ihm diesen streitig zu machen . Zumal er sich jetzt erwachsen fühlt und seinen Rang im Rudel beansprucht .
Ich habe dasselbe hinter mir . Es wird sich bis ins hohe Alter fortsetzen , besonders wenn beide über ein gesundes Selbstbewusstsein und Alfatendenzen verfügen .
So schwer es auch fällt , einer von beiden wird ein neues Heim brauchen und nach meiner Meinung sollte es der Jüngere sein . Denn beide in Einzelhaft zu halten kann auch nicht der Sinn der Sache sein .
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Sehe es so genauso wie@higraver. Erschwerend kommt noch hinzu,daß es sich um 2 DJT handelt. Mein Freund hatte einen DJT und einen DD. Der DJT fing immer wieder mal aus heiterem Himmel an,rumzustänkern. Der DD hat ihn dann immer "sanft" innerhalb von 2 Sekunden in die Schranken verwiesen. Bei 2 DJT,wer weist da wem in die Schranken ?
Frauen lügen nie.Sie erfinden höchstens die Wahrheit,die sie gerade brauchen (Yves Montant)
Das Geld ist am schnellsten beim Teufel,wenn man einen Engel kennenlernt !(Robert Lemke)
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Wenn es wirklich zwei "Leit"hunde sind, wird es immer Kampf geben um die "Führung" unterhalb des Chef's
Aus verschiedenen "schlechten" Erfahrungen kann ich dann nur raten, die Hunde für immer zu trennen.
Wie Pritt gschrieben hat, kann man es schaffen,
Aber eigentlich nur falls der jüngere Hund nur rum-pubertieren will (obwohl dafür ist er eigentlich zu alt)
Bring mal die Hunde (aber getrennt) noch einmal mit anderen Hunden zusammen und beobachte das Verhalten.
Wenn sich bei beiden Hunden ein dominantes Verhalten zeigt, wird es schwierig bis fast unmöglich.

Man hat das Ganze nur unter Kontrolle, wenn man es kontrollieren kann.
Bei der Jagd funktioniert es nicht, hab schon zwei durchgeknallte Laikas gesehen, die sich vor und um ne Sau gekloppt haben.
Wer verliert und kann entrinnen, kann ein ander's Mal gewinnen
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 11.10.15 um 19:19 Uhr.
@ higraver #
higraver schrieb:

Wenn man sich die Geschte der beiden anhört , wird Dir nichts anderes übrig bleiben den jüngeren abzugeben .
Der Ältere wird immer seinen Status , auch aufgrund seines Backgrounds , behaupten wollen und der Jüngere wird immer versuchen ihm diesen streitig zu machen . Zumal er sich jetzt erwachsen fühlt und seinen Rang im Rudel beansprucht .
Ich habe dasselbe hinter mir . Es wird sich bis ins hohe Alter fortsetzen , besonders wenn beide über ein gesundes Selbstbewusstsein und Alfatendenzen verfügen .
So schwer es auch fällt , einer von beiden wird ein neues Heim brauchen und nach meiner Meinung sollte es der Jüngere sein . Denn beide in Einzelhaft zu halten kann auch nicht der Sinn der Sache sein .


Wenn dann werde ich den jüngeren behalten. Den hatte ich mir schon ausgesucht bevor er geboren wurde.
Seit er geboren war hab ich den regelmäßig besucht. Er hat auch auf der Jagd deutlich mehr Führerbindung zumal er letztes Jahr viel von dem DK gelernt hat.

Hatz dagegen hat sich bei mir zwar offensichtlich sehr wohl gefühlt und war auch außerhalb der Stöberjagden sehr gehorsam. Auf den Stöberjagden habe ich allerdings immer wieder das Problem das er immer da jagd wo er es für richtig hält und wenn es 3 Treiberwehren weiter ist und ich ihn nur über das GPS wiederfinde, oder er bei Jagd ende mit irgendwem zum Streckenplatz fährt wo er sich dann freut das "ich" wieder da bin.

Merke: Im Wald da bist du nie alleine wenn du das falsche tust, nur wenn du in Not bist.
Wer auf einen Tiger jagt muß auch damit rechnen auf einen Tiger zu treffen

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