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Biber, Wolf und Komoran : unsere geschützten Feinde ?

@ kong #
kong schrieb:

Mal bewusst provokativ gefragt:

Wie viele Jäger machen denn bezüglich Raubwild und Fallenjagd ihre Hausaufgaben? 😉



Zu wenige ...
Alt ist, wer mehr Spaß an der Vergangenheit hat als an der Zukunft

... Facebook .. nein Danke
... wer einem Gutmenschen mit Zahlen, Daten, Fakten kommt, konfrontiert ihn mit dem Bösen
... eine Antwort resultiert im wesentlichen aus der ihr zu Grunde liegenden Frage
... Wer ein Problem erkennt und nichts zu seiner Lösung beträgt ist Teil des Problems
... In manchen Berufen zählt nicht was man erreicht, es reicht wenn man etwas erzählt.
... nicht jeder den ich mag macht alles richtig und nicht alle die ich nicht mag machen alles immer falsch
3
 
@ Gabelachter #
Gabelachter schrieb:

Wer hat denn heute noch Zeit dafür, es ordentlich und gesetzeskonform zu betreiben?
Beamte und Forstangestellte...?


Die Zeit kann man sich nehmen...Wenn denn der ernsthafte Wille dazu besteht...das schafft auch der mehrfach Familienvater mit einem Allerwelts-Beschäftigungsverhältnis.

Das beweisen täglich Jäger wie Du und ich da draußen in der Fläche.
Denn wir ziehen unsere Freude bei dieser Arbeit nicht aus Schüsseltreiben und Gläserklingeln, sondern aus Hundegeläut und dem Wegbrechen der gesprengten Rotte.


Kotflügel sind brutaler als Kugeln!

Ein Stock im Hintern ist noch lange kein Rückgrat...!
5
 
@ Oecher #
Oecher schrieb:

Es gibt sogar Bundesländer, die die Erfüllung oder Durchführung der Hausaufgaben erschweren bis hin zum torpedieren aller Maßnahmen!

Gruß

Oecher


Und was machen die aus Mitgliedsbeiträgen bezahlten jagdlichen Interessenvertreter dagegen?
Denn wir ziehen unsere Freude bei dieser Arbeit nicht aus Schüsseltreiben und Gläserklingeln, sondern aus Hundegeläut und dem Wegbrechen der gesprengten Rotte.


Kotflügel sind brutaler als Kugeln!

Ein Stock im Hintern ist noch lange kein Rückgrat...!
1
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 22.10.18 um 11:05 Uhr.
@ Gabelachter #
Gabelachter schrieb:

Wer hat denn heute noch Zeit dafür, es ordentlich und gesetzeskonform zu betreiben?
Beamte und Forstangestellte...?


Das ist meiner Meinung nach der falsche Ansatz.
Es sollte heißen, " Wer nimmt sich heute noch die Zeit".
Die Zeit ins Revier zu fahren und Schalenwild zu jagen ist ja auch da.
Seit ich eine neue, im Moment noch bescheidene Jagdmöglichkeit habe, seit dem widme ich mich auch den Fallen wieder. Dafür habe ich keinen Druck mehr, was wiederkäuendes Schalenwild betrifft
Ehrlichkeit währt am längsten!
1
 
@ kong #
kong schrieb:

Die Zeit kann man sich nehmen...Wenn denn der ernsthafte Wille dazu besteht...das schafft auch der mehrfach Familienvater mit einem Allerwelts-Beschäftigungsverhältnis.

Das beweisen täglich Jäger wie Du und ich da draußen in der Fläche.


Man kann dies, so denke ich, nicht verallgemeinern.
Glaube mir, ich würde dies sehr gerne machen, wir haben einen Dachs und Waschbär überpopulation. "Leider" ist in meinem Revier aber auch Rot- und Muffelwild als Standwild vorhanden. Erstens geht man dan mit Thema Raubwildbejagung generell anders um, zum anderen bringt der "normale" Ansitz auf Schalenwild (sehr viele Sauen) genug Störung im Revier mit sich.
Des Weiteren bin ich selbstständig und kann nicht immer planen, regelmäßig die Fallen zu kontrollieren, zu beködern, zu bauen,... Auch andere Arbeiten müssen noch im Revier erledigt werden, wie jeder weiß.
Wenn nun die Überlegung auf Fallenjagd kommt...muss ich FÜR MICH eingestehen : Entweder ich mache es richtig oder gar nicht. Für "richtig" habe ich (leider) keine Zeit, daher müssen ausgewählte Wochenenden im Spätherbst für reine Raubwildansitze genügen. Gerne dann auch mit fremden Jägern, die einfach mal auf z.B. Waschbär jagen möchten... Über solche neuen Bekanntschaften freue ich mich dann immer.

Grüsse Gabelachter
Use enough gun!!
3
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 22.10.18 um 14:21 Uhr.
@ Gabelachter #
hallo gabelachter,
es gibt viele mitjäger die gern fallen oder auch jagd mit der büchse auf beutegreifer machen würden !
du must denen natürlich auch die gelegenheit geben. auch im hochwildrevier gibts ecken wo ein luderplatz
und ein hochsitz hinpasst oder wo fallen nicht stöhren. aber die meisten hochwildjäger meinen ja wenn
waschbär fuchs etc. bejagd werden vertreiben sie ihr geliebtes hochwild !!!!

das ist meist nicht so sondern die wertigkeit des abschusses hat sich bei einigen sehr verschoben und ihnen
ist der " artenreiche " wildbestand " nur muffel, hirsch , sau und reh! fuchs ,dachs waschbär etc. egalder letzte waldhase der hat halt pech gehabt.

waidmannsheil
michael
2
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 22.10.18 um 18:40 Uhr.
@ kong #
kong schrieb:

Und was machen die aus Mitgliedsbeiträgen bezahlten jagdlichen Interessenvertreter dagegen?



Ich steh ja nun wohl kaum in Verdacht irgendeinem jagdlichen Interessenvertreter nahe zu stehen, doch in diesem Fall muss ich bemerken, das sich hier der LJV Hessen hier doch sehr bemüht hat die Waschbärbejagung weiter zu ermöglichen und auch die Jagdzeiten sinnvoll zu gestalten.
Dieses Anliegen war und ist natürlich mit der aktuell verantwortlichen Besetzung des entsprechenden Ministerium, vorsichtig formuliert, kaum möglich.
Die Absurditäten dieser Ideologen zum Thema Waschbär ist schon sprichwörtlich.
Der sich selbst immer in die Nähe dieser Politik rückende "Ökologische Jagdverein Hessen" mit seiner Min-Mitgiederanzahl hat sich beim diesem Thema in meinen Augen vollkommen isoliert und auch völlig blamiert und sich damit für mich außerhalb jeglicher Akzeptanzmöglichkeiten gestellt!
(ÖJV-Hessen: sehr, sehr wenig Mitglieder! Man erhält keinerlei Auskunft über die Mitgliederanzahl dieses eingetragenen Vereines, ein unglaubliches Armutszeugnis und eine bodenlose Unverschämtheit!
Und dann der Versuch sich durch Anbiedern an entsprechende Verbände und Parteien Einfluss zu erlangen!
Könnte man auch durchaus derber und treffender formulieren, der Etikette wegen lass ich es mal bei der zahmen Bewertung als pseudo-elitärer Kasperleverein!)

Nur das wir beiden, und du als Fallenjäger im besonderen, uns da richtig verstehen;
ich zitiere mal kurz aus diesem OJV-Pamphlet zum Thema Fallenjagd:

[www.oejv-hessen.de]

"Auf Initiative von Bündnis 90/Die Grünen fand hierzu kürzlich im Hessischen Landtag ein Fachgespräch mit der Fragestellung „Passen Haustierabschuss und Fallenjagd noch in unsere Zeit?“ statt.
Bei diesem Fachgespräch haben sich der BUND, NABU, Ökologischer Jagdverband, die Landestierschutzbeauftragte und die Tierschutzorganisation TASSO e.V. – also alle eingeladenen Fachvertreter – einhellig für ein Verbot des Haustierabschusses und der Fallenjagd ausgesprochen."

Noch Fragen zum Thema Hausaufgaben und Waschbär und Interessenvertreter?
Gibt durchaus noch mehr Kritik-Punkte, muss jetzt weiter arbeiten!
Und nein, ich bin in keinem jagdlichem Verband Mitglied, geschweige denn aktiv;
aber der Kasperleverein OJV-Hessen ist keinen Deut besser als die von ihnen immer so gerne abgekanzelten Lodenjockelvertreter; er ist einfach nur deutlich arroganter und ignoranter!

Gruß

Oecher
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.

Alexander Freiherr von Humboldt

(1769 - 1859), deutscher Naturforscher, Begründer der physischen Geographie
6
 
@ Oecher #
Oecher schrieb:


Dieses Anliegen war und ist natürlich mit der aktuell verantwortlichen Besetzung des entsprechenden Ministerium, vorsichtig formuliert, kaum möglich.

Gruß

Oecher



Unvorsichtig formuliert: Es ist gar nicht möglich.

Einleitende Worte des Referenten im Umweltministerium bei einer Informationverantaltung für die Leiter der Unteren Jagdbehörden zum Thema Änderung der Jagd- und Schonzeiten (sinngemäß):

Kritische Anmerkung sind heute nicht Gegenstand und werden nicht diskutiert.
Alt ist, wer mehr Spaß an der Vergangenheit hat als an der Zukunft

... Facebook .. nein Danke
... wer einem Gutmenschen mit Zahlen, Daten, Fakten kommt, konfrontiert ihn mit dem Bösen
... eine Antwort resultiert im wesentlichen aus der ihr zu Grunde liegenden Frage
... Wer ein Problem erkennt und nichts zu seiner Lösung beträgt ist Teil des Problems
... In manchen Berufen zählt nicht was man erreicht, es reicht wenn man etwas erzählt.
... nicht jeder den ich mag macht alles richtig und nicht alle die ich nicht mag machen alles immer falsch
2
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 22.10.18 um 19:25 Uhr.
@ Oecher #
Oecher schrieb:

(ÖJV-Hessen: sehr, sehr wenig Mitglieder! Man erhält keinerlei Auskunft über die Mitgliederanzahl dieses eingetragenen Vereines, ein unglaubliches Armutszeugnis und eine bodenlose Unverschämtheit!
Und dann der Versuch sich durch Anbiedern an entsprechende Verbände und Parteien Einfluss zu erlangen!
Könnte man auch durchaus derber und treffender formulieren, der Etikette wegen lass ich es mal bei der zahmen Bewertung als pseudo-elitärer Kasperleverein!)



Wenn Dir das so wichtig ist, dürfte Dir hier geholfen werden:
[ordentliche-gerichtsbarkeit.hessen.de] (Registergericht)
[ordentliche-gerichtsbarkeit.hessen.de]
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 23.10.18 um 08:00 Uhr.
@ Gabelachter #
Gabelachter schrieb:

Man kann dies, so denke ich, nicht verallgemeinern.
Glaube mir, ich würde dies sehr gerne machen, wir haben einen Dachs und Waschbär überpopulation. "Leider" ist in meinem Revier aber auch Rot- und Muffelwild als Standwild vorhanden. Erstens geht man dan mit Thema Raubwildbejagung generell anders um, zum anderen bringt der "normale" Ansitz auf Schalenwild (sehr viele Sauen) genug Störung im Revier mit sich.
Des Weiteren bin ich selbstständig und kann nicht immer planen, regelmäßig die Fallen zu kontrollieren, zu beködern, zu bauen,... Auch andere Arbeiten müssen noch im Revier erledigt werden, wie jeder weiß.
Wenn nun die Überlegung auf Fallenjagd kommt...muss ich FÜR MICH eingestehen : Entweder ich mache es richtig oder gar nicht. Für "richtig" habe ich (leider) keine Zeit, daher müssen ausgewählte Wochenenden im Spätherbst für reine Raubwildansitze genügen. Gerne dann auch mit fremden Jägern, die einfach mal auf z.B. Waschbär jagen möchten... Über solche neuen Bekanntschaften freue ich mich dann immer.

Grüsse Gabelachter

Alles gut gemeint von Dir, aber mal ernsthaft Ansitzjagd auf Raubwild kann Fangjagd nie ersetzen, nicht mal ansa(i)tzweise!
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