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Gruppe Club der Jagdromantiker

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Club der Jagdromantiker
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Forum: Club der Jagdromantiker

besinnliche Weihnachtsgeschichten - keine "leichte Kost"

#
Besinnlichkeit_3 Besinnlichkeit_2 Besinnlichkeit_1
besinnliche Weihnachtsgeschichten - keine "leichte Kost"
die besinnliche Zeit kommt langsam aber sicher näher - sofern sich ruhige Momente bieten kommt es hier und da auch mal zu nachdenklichen Geschichten/Gedichten/Sprüchen/Erzählungen - dieses Gedicht von Lothar Penne "hüte" ich schon viele Jahre auf meinem Rechner, vielleicht hat jemand ja ähnliches:



Die heilige Nacht im Wandel der Zeit

Als ich ein Kind noch war,
das ist schon lange her,
da war Weihnachten ein Erlebnis,
ein Märchen und noch viel mehr.
Es gab nur kleine Geschenke,
denn wir waren ja nicht reich,
doch diese bescheidenen Gaben
kamen dem Paradiese gleich.

Da gab es Äpfel und Nüsse,
mitunter auch ein paar Schuh,
und wenn es die Kasse erlaubte,
ein kleines Püppchen dazu.
Wie war doch das Kinderherz selig
Ob all´ der herrlichen Pracht,
und es war ein herrliches Raunen
um die stille Heilige Nacht.

Dann wurd ich älter und größer
Und wünschte mir dies und das,
hörte auf, an das Christkind zu glauben
und verlor dabei das Paradies.
Dann kam der Krieg mit den Leiden
Mit Hunger und mit Not,
da wurde ich wieder bescheiden
und war dankbar für ein Stück Brot.

Wir alle wurden da kleiner,
und nur ein Wunsch hatte Macht,
wir wollten alle vereint sein
in der stillen Heiligen Nacht.
Doch der Wunsch erfüllte sich nur selten,
denn die Männer lagen draußen auf der Wacht,
und wir waren einsam und weinten
in der stillen Heiligen Nacht.

Als dann der Krieg war zu Ende,
wuchs eine neue Jugend heran,
die hatte auch Ihre Wünsche
an den lieben Weihnachtsmann.
Nur waren die nicht mehr bescheiden,
denn der Wohlstand kam ins Land.
Die Wünsche wurden größer und größer,
und das Schenken nahm überhand.

Nun wird gewünscht und gegeben,
und keiner fragt nach dem Wert,
vergessen sind Krieg und Armut
und Stunden am einsamen Herd..
Aus dem schönsten der christlichen Feste
Hat der Mensch einen Jahrmarkt gemacht,
er wünscht sich vom Besten das Beste
und vergisst den Sinn der Heiligen Nacht.

Lothar Penne
Wer Frauen ohne Fehler sucht
und Hunde ohne Mängel,
hat nie nen guten Hund im Stall
daheim nie einen Engel.

"Ein Staat ist immer nur so frei wie sein Waffengesetz."
Gustav Heinemann, ehem. Bundespräsident

Die kürzesten Wörter, nämlich ja und nein,
erfordern das meiste Nachdenken.

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17
 
@ orben76 #
orben76 schrieb:

die besinnliche Zeit kommt langsam aber sicher näher - sofern sich ruhige Momente bieten kommt es hier und da auch mal zu nachdenklichen Geschichten/Gedichten/Sprüchen/Erzählungen - dieses Gedicht von Lothar Penne "hüte" ich schon viele Jahre auf meinem Rechner, vielleicht hat jemand ja ähnliches:



Die heilige Nacht im Wandel der Zeit

Als ich ein Kind noch war,
das ist schon lange her,
da war Weihnachten ein Erlebnis,
ein Märchen und noch viel mehr.
Es gab nur kleine Geschenke,
denn wir waren ja nicht reich,
doch diese bescheidenen Gaben
kamen dem Paradiese gleich.

Da gab es Äpfel und Nüsse,
mitunter auch ein paar Schuh,
und wenn es die Kasse erlaubte,
ein kleines Püppchen dazu.
Wie war doch das Kinderherz selig
Ob all´ der herrlichen Pracht,
und es war ein herrliches Raunen
um die stille Heilige Nacht.

Dann wurd ich älter und größer
Und wünschte mir dies und das,
hörte auf, an das Christkind zu glauben
und verlor dabei das Paradies.
Dann kam der Krieg mit den Leiden
Mit Hunger und mit Not,
da wurde ich wieder bescheiden
und war dankbar für ein Stück Brot.

Wir alle wurden da kleiner,
und nur ein Wunsch hatte Macht,
wir wollten alle vereint sein
in der stillen Heiligen Nacht.
Doch der Wunsch erfüllte sich nur selten,
denn die Männer lagen draußen auf der Wacht,
und wir waren einsam und weinten
in der stillen Heiligen Nacht.

Als dann der Krieg war zu Ende,
wuchs eine neue Jugend heran,
die hatte auch Ihre Wünsche
an den lieben Weihnachtsmann.
Nur waren die nicht mehr bescheiden,
denn der Wohlstand kam ins Land.
Die Wünsche wurden größer und größer,
und das Schenken nahm überhand.

Nun wird gewünscht und gegeben,
und keiner fragt nach dem Wert,
vergessen sind Krieg und Armut
und Stunden am einsamen Herd..
Aus dem schönsten der christlichen Feste
Hat der Mensch einen Jahrmarkt gemacht,
er wünscht sich vom Besten das Beste
und vergisst den Sinn der Heiligen Nacht.

Lothar Penne


Sehr schön und sehr wahr!
0
 
@ orben76 #
Die besten Bräuche und Geschichten!!!!!!!!!!!!!!!!!!
[www.youtube.com] ohne eine Lesebrille zu frequentieren!


Müh Dich in dem eigenen Reich um ein still Gelingen. Prüf die Riegel an dem Tor, halte scharf die Klingen.
0
 
#
Wohl dem der aufgrund einer gesunden Familie sich leisten kann nur matereielle Wünsche zu haben.


Gruss
Lindedrohn


Mir mag deine Rede noch so sehr missfallen. Jedoch werde ich alles dafür tun damit du sie frei aussprechen darfst."Voltaire"

Wo Fanatismus anfängt setzt der Verstand aus.
Nicht der Wolf ist das problem sondern seine Beführworter
„Argumente nützen gegen Vorurteile so wenig wie Schokoladenplätzchen gegen Stuhlverstopfung.“
Max Pallenberg (1877-1934), östr. Komiker

z.Zt. 4 Völker
Betriebsweise: Komplette Brutentnahme und Bauerneuerung nach der Ernte
2
 
@ Thomas2867 #
Moin,

hm, ich glaube, Du hast den Sinn des Gedichts nicht wirklich verstanden!

Naja....

Gruß aus Nordhessen
[www.youtube.com] Lebensgefühl!
[www.youtube.com] Nordhessen! What else?

"Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert, die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht bankrott gehen soll. Die Leute sollen wieder lernen zu arbeiten, statt auf öffentliche Rechnung zu leben." CICERO 42 VOR CHRISTUS!!!!

Gutmenschentum führt ins Mittelmaß und damit ins Abseits!

Zuviel Rotlicht macht auch braun
0
 
@ Laerchenwald #
Laerchenwald schrieb:

Moin,

hm, ich glaube, Du hast den Sinn des Gedichts nicht wirklich verstanden!

Naja....

Gruß aus Nordhessen


Ja, ich hab, bevor es soweit war, schnell zur Arbeit wechseln müssen, damit mein Chef grinst.
Müh Dich in dem eigenen Reich um ein still Gelingen. Prüf die Riegel an dem Tor, halte scharf die Klingen.
0
 
@ orben76 #
Ein sehr schönes, äußerst sinnreiches Gedicht. Solange die Zeiten gut bleiben, wird es nicht an Aktualität verlieren.


orben76 schrieb:

die besinnliche Zeit kommt langsam aber sicher näher - sofern sich ruhige Momente bieten kommt es hier und da auch mal zu nachdenklichen Geschichten/Gedichten/Sprüchen/Erzählungen - dieses Gedicht von Lothar Penne "hüte" ich schon viele Jahre auf meinem Rechner, vielleicht hat jemand ja ähnliches:



Die heilige Nacht im Wandel der Zeit

Als ich ein Kind noch war,
das ist schon lange her,
da war Weihnachten ein Erlebnis,
ein Märchen und noch viel mehr.
Es gab nur kleine Geschenke,
denn wir waren ja nicht reich,
doch diese bescheidenen Gaben
kamen dem Paradiese gleich.

Da gab es Äpfel und Nüsse,
mitunter auch ein paar Schuh,
und wenn es die Kasse erlaubte,
ein kleines Püppchen dazu.
Wie war doch das Kinderherz selig
Ob all´ der herrlichen Pracht,
und es war ein herrliches Raunen
um die stille Heilige Nacht.

Dann wurd ich älter und größer
Und wünschte mir dies und das,
hörte auf, an das Christkind zu glauben
und verlor dabei das Paradies.
Dann kam der Krieg mit den Leiden
Mit Hunger und mit Not,
da wurde ich wieder bescheiden
und war dankbar für ein Stück Brot.

Wir alle wurden da kleiner,
und nur ein Wunsch hatte Macht,
wir wollten alle vereint sein
in der stillen Heiligen Nacht.
Doch der Wunsch erfüllte sich nur selten,
denn die Männer lagen draußen auf der Wacht,
und wir waren einsam und weinten
in der stillen Heiligen Nacht.

Als dann der Krieg war zu Ende,
wuchs eine neue Jugend heran,
die hatte auch Ihre Wünsche
an den lieben Weihnachtsmann.
Nur waren die nicht mehr bescheiden,
denn der Wohlstand kam ins Land.
Die Wünsche wurden größer und größer,
und das Schenken nahm überhand.

Nun wird gewünscht und gegeben,
und keiner fragt nach dem Wert,
vergessen sind Krieg und Armut
und Stunden am einsamen Herd..
Aus dem schönsten der christlichen Feste
Hat der Mensch einen Jahrmarkt gemacht,
er wünscht sich vom Besten das Beste
und vergisst den Sinn der Heiligen Nacht.

Lothar Penne

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das hat was wahres super gedicht

waihei eiche
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Gfoid mir sehr guad...Sehr sche
Wer zuletzt lacht, hat es nicht eher begriffen
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