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Jagd vorbei im Piemont

Beitrag vom Autor bearbeitet am 09.09.12 um 12:26 Uhr.
@ Kampfkeiler_Udo #
Hallo Hirschfaenger,

mit Leuten, die vorgeben Entwicklungen voraussagen zu können, habe ich es nicht so. Deshalb
setze ich diese Diskussion nicht fort.

Nix für ungut! DWEWT
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@ Kampfkeiler_Udo #
Hirschfaenger_Goe schrieb:

Zitat : Jagdpolitisches Grundsatzpapier
NABU-Anforderungen an die Jagd

Der NABU akzeptiert Jagd als 'nachhaltige Nutzung wildlebender, in ihrem Bestand nicht gefährdeter Tierarten'. Der jagdliche Eingriff ist aus Sicht des NABU nur dann nachhaltig,
wenn das erlegte Tier sinnvoll verwertet wird,

wenn nur Arten bejagt werden, die vor Ort weder durch die Nutzung, noch durch andere Faktoren gefährdet sind

wenn andere Arten oder ihr Lebensraum nicht beeinträchtigt werden und

wenn Störungen von Natur und Landschaft minimiert werden Zitat Ende

Was soll uns das sagen ? Allgemeines Geplänkel ohne Inhalt, aber wenns an die verbote geht, werden wir ganz schnell präzieser......

In diesem Fall stimme ich Schaffer mal zu....

Das ist kein allgemeines Geplänkel. Ich lese da klare Ansagen. Der NABU ist für die Jagd und hat auch eigene Reviere die er bejagt. Da mag dir und mir manches gegen den Strich gehen. Aber Fakt bleibt, dass der NABU für die Jagd ist. Es müssen ja nicht alle nach dem gleichen System und mit den selben Zielvorstellungen jagen. Da würde es mir sicher auch nicht gefallen wenn der NABU z.B. die Stockenten aus der Liste der bejagbaren Vögel rausnehmen wollte. Aber deswegen sind das noch keine Jagdgegner auch wenn es mich ärgert. Es war noch nie gut alles in einen Topf zu werfen was einem nicht gefällt.
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@ madonna #
Um Vorsteh gegen Stöberhundleute geht es hier doch gar nicht ! Die lebende Ente habe ich nur erwähnt, weil es nicht gut ist nicht über Alternativen ( siehe Schleswig-Holstein ) nachzudenken.
Es ist auch nicht gut zu sagen wir haben das schon immer so gemacht.
Alternativlos gibt es meiner Ansicht nach nicht.
Wenn die italienischen Jäger bei ihrem Jagdverhalten bleiben und Vorschrifen missachten , so wird Piemont nicht allein bleiben.

Gruß Falco
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 09.09.12 um 17:00 Uhr.
#
Wenn ich das NABU Grundsatzpapier lese wird mir schlecht!

Ein paar Beispiele:

1. Der NABU akzeptiert Jagd als 'nachhaltige Nutzung wildlebender, in ihrem Bestand nicht gefährdeter Tierarten'. Der jagdliche Eingriff ist aus Sicht des NABU nur dann nachhaltig, wenn nur Arten bejagt werden, die vor Ort weder durch die Nutzung, noch durch andere Faktoren gefährdet sind.

Solche Arten gibt es nicht... praktisch jede Art wird irgendwie beeinflusst und unter bestimmten Bedingungen, wenn auch in geringem Maße, gefährdet. Also "Jagd vorbei" auf alle Arten... das bedeutet Abschaffung der Jagd.

2. Die Liste der jagdbaren Arten ist zu beschränken auf Rot-, Dam- und Sikahirsch, Reh, Gämse, Mufflon, Wildschwein, Kaninchen, Fuchs, Feldhase, Fasan und Stockente.

Was ist z.B. mit Tauben? Wenn wir die hier nicht mehr jagen DÜRFEN werden die Landwirte auf die Barrikaden gehen. Sie machen, nicht nur hier, massive Wildschäden!
Mir fallen noch so einige Arten ein, die keineswegs im Bestand bedroht sind und deren jagdliche Nutzung hiermit ausgeschlossen wird.

3. Die Jagd auf Beutegreifer unter dem Vorwand der Regulation ist abzulehnen.

Aha... wenn ich das richtig verstehe soll die Jagd auf alle Arten die irgendwie, durch irgendwas evtl. gefährdet werden könnten verboten werden. Das einzige das dann noch übrig bleibt ist das Raubwild, dass genau diese Gefährdung verursacht.
Und die Regulierung dieser Arten ist dann auch verboten!

4. Fütterung, Medikamentierung und Bestandsstützungsmaßnahmen wie Wildäcker sind zu verbieten.

So so... Wildäcker verbieten,aber großflächigen Maisanbau für Biogasanlagen befürworten.

5. Die Jagd auf wandernde Vogelarten, besonders auf Wasservögel, ist grundsätzlich einzustellen. Sämtliche Entenarten mit Ausnahme der Stockente sollen ganzjährig geschont werden.

Das sollen sie mal den betroffenen Landwirten an der Küste erklären die jährlich 10.000de Gänse auf ihren Wintersaat- und Grünlandflächen dulden müssen.
Die Bestände von Grau- und Kanadagänsen sind in keiner Weise gefährdet. Im Gegenteil! Sie steigen sogar an! Warum sollen sie ganzjährig geschont werden?

6. Die Beizjagd mit Greifvögeln ist natur- und tierschutzwidrig und ist deswegen ebenfalls abzuschaffen.

Was ist denn daran natur- und tierschutzwidrig?
Diese Forderung kann nur von jemanden kommen, der sich nie ernsthaft mit der Materie auseinandergesetzt hat.
Die Falknerei ist von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Und das will der NABU abschaffen?

7. Die Jägerausbildung soll reformiert werden, es soll eine staatliche Jägerprüfung eingeführt werden.

Am besten mit Ausbildern und Prüfern vom NABU...

"Talk low, talk slow and don't say too much." John Wayne





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@ Wberg #
Wberg schrieb:

Das ist kein allgemeines Geplänkel. Ich lese da klare Ansagen. Der NABU ist für die Jagd und hat auch eigene Reviere die er bejagt. Da mag dir und mir manches gegen den Strich gehen. Aber Fakt bleibt, dass der NABU für die Jagd ist. Es müssen ja nicht alle nach dem gleichen System und mit den selben Zielvorstellungen jagen. Da würde es mir sicher auch nicht gefallen wenn der NABU z.B. die Stockenten aus der Liste der bejagbaren Vögel rausnehmen wollte. Aber deswegen sind das noch keine Jagdgegner auch wenn es mich ärgert. Es war noch nie gut alles in einen Topf zu werfen was einem nicht gefällt.


Lies das Papier noch mal GENAU durch.

Für mich ist das eine Forderung die Jagd abzuschaffen!

"Talk low, talk slow and don't say too much." John Wayne





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@ Dirk71 #
Dirk71 schrieb:

Lies das Papier noch mal GENAU durch.

Für mich ist das eine Forderung die Jagd abzuschaffen!


Fuer Dich und mich und jeden echten Waidman ist es das.

Fuer Leute, deren Verstaendnis von "Jagd" darin erschoepft ist, drei Monate im Jahr jedes Wochenende wie die Heuschrecken in fremde Reviere einzufallen und da alles Schalenwild, was von Hunden gehetzt ueber den Boden fliegt, abzuballern, ist es aber gar nicht schlimm, aendert sich ja nix fuer sie.


Wenn denen noch einer den Schrotschuss auf Rehe und Frilis verspricht, opfern sie lachend die gesamte wirkliche Jagd...aendert sich ja fuer sie nichts.
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@ Dirk71 #
Dirk71 schrieb:

Wenn ich das NABU Grundsatzpapier lese wird mir schlecht!

Ein paar Beispiele:

1. Der NABU akzeptiert Jagd als 'nachhaltige Nutzung wildlebender, in ihrem Bestand nicht gefährdeter Tierarten'. Der jagdliche Eingriff ist aus Sicht des NABU nur dann nachhaltig, wenn nur Arten bejagt werden, die vor Ort weder durch die Nutzung, noch durch andere Faktoren gefährdet sind.

Solche Arten gibt es nicht... praktisch jede Art wird irgendwie beeinflusst und unter bestimmten Bedingungen, wenn auch in geringem Maße, gefährdet. Also "Jagd vorbei" auf alle Arten... das bedeutet Abschaffung der Jagd.


Versteh ich dich richtig, wenn es solche Arten nicht gibt, dass dann alle Wildarten gefährtet sind?. Um die gefährteten Wildarten geht es dem NABU. Willst du als Jäger und einzig geprüfter Naturschützer gefährtete Arten bejagen?
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@ schaffer #
Ich glaube nicht, dass dieses Bild auf die Mehrzahl der deutschen Jäger passt. Die von Dir beschriebene Gruppierung können wir deshalb mal aussen vor lassen.

Wer sich nicht vom Platz bewegt hat auf jeden Fall schon mal verloren.
Da braucht man nur mal zum JGHV schauen.

Falco
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Hallo Dirk71,

wenn Für Dich nur die "Jagd" so wie sie z.Zt. praktiziert wird, die Bezeichnung "Jagd" verdient, wird es zu-
künftig wohl keine "Jagd" mehr geben. Allerdings muss man bedenken, dass die Jagd in der Zeit bis heute,
schon viele Male "abgeschafft" wurde. Die Jagd wird auch diese Reformen überleben; aber sie wird dann
anders sein. Möglich, dass sie dann für einige Jäger uninteressant wird; es wird dann aber auch andere
Jäger geben!

Gruss, DWEWT
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@ schaffer #
schaffer schrieb:

Fuer Dich und mich und jeden echten Waidman ist es das.

Fuer Leute, deren Verstaendnis von "Jagd" darin erschoepft ist, drei Monate im Jahr jedes Wochenende wie die Heuschrecken in fremde Reviere einzufallen und da alles Schalenwild, was von Hunden gehetzt ueber den Boden fliegt, abzuballern, ist es aber gar nicht schlimm, aendert sich ja nix fuer sie.


Wenn denen noch einer den Schrotschuss auf Rehe und Frilis verspricht, opfern sie lachend die gesamte wirkliche Jagd...aendert sich ja fuer sie nichts.


ich falle z.B schon einmal nicht in fremde Reviere ein.
Ich bejage meine eigenen Reviere.
Und ich jage auch mehr wie 3 Monate im Jahr.
Leidest du unter Wahrnehmungsstörungen?
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