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Gruppe Club der Jagdromantiker

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Club der Jagdromantiker
53 Themen, Moderator: Moderator
Forum: Club der Jagdromantiker

Ästhetik des Tötens?

@ Micha_Unger #
Mueck schrieb:

Ich hatte wohl ein n vergessen. Hier ist es: n

Nun zurück zur Frage:

Wer ist denn wir?





Wir Jäger. Wir haben uns verpflichtet, weidgerecht zu erlegen und lehnen jede Form der Tierquälerei ab. Personen, bei denen das nicht so ist, betrachte ich nicht als Jäger. Und jetzt kannst Du schreiben, was Du willst, ich klinke mich erst mal aus.
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#
Das stimmt, aber offensichtlich gilt diese nicht in Spanien. Es ist auch für die Fragestellung ob es eine Ästhetik des Tötens gibt nicht relevant. Die Anhänger der Corrida würden diese Frage mit ja beantworten.
Unabhängig was Du oder ich von der Corrida halten, sie scheren sich noch nicht mal um die deutsche Rechtslage. Das sind aber auch welche, diese Spanier!
A bad days hunting is still better than a good day at the office

[neumann-neudamm.de]
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@ Schlosser #
Schlosser schrieb:

Wir Jäger. Wir haben uns verpflichtet, weidgerecht zu erlegen und lehnen jede Form der Tierquälerei ab. Personen, bei denen das nicht so ist, betrachte ich nicht als Jäger. Und jetzt kannst Du schreiben, was Du willst, ich klinke mich erst mal aus.


Dann schreibe ich ab jetzt was ich will.

Als Jäger hat für mich das schnelle und mit möglichst wenig Leid verbundene Töten höchste Priorität.
Aber nicht alle Menschen auf der Welt sind Jäger und selbst unter den Jägern gibt es unterschiedliche Auffassungen was weidgerechtes Erlegen bedeutet. Dann gibt es noch die Mehrheit der Jäger auf der Welt die den Begriff Weidgerechtigkeit nicht kennen.

Da wir aber über die Ästhetik des Tötens am Beispiel der Corrida diskutieren tut dies nichts zur Sache.
A bad days hunting is still better than a good day at the office

[neumann-neudamm.de]
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@ Micha_Unger #
Hallo

ich glaub Du bist wegen dem Schriftsteler genug angeschiessen worden.

Warum halten wir uns Hunde? Genau darum geht es doch, um das leiden der Tiere abzukürzen. Natürlich macht es uns Spass, den Umgang mit den Hunden. Aber wir halten sie doch um Leiden der Tiere abzukürzen.
Ich hab früher oft nem Freund geholfen zu schlachten. Handwerklich sauber hat er geschlachtet. Heut darf er in diesem Bereich nicht mehr schlachten, wegen der Hygiene. Aber er war auch Jäger, und er hat auch Jagdfieber gehabt wie die meisten von uns. Es war nicht normal zu töten, keine normale Tätigkeit für Ihn.

Eine Ethik des tötens wird durch unser Weidgerechtitgkeit deffiniert, weil es nicht der normalität unterliegt

Es ist immer noch was besonderes

Gruss
Seppel, ein Kochtopfjäger
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@ Micha_Unger #
Mueck schrieb:

Das stimmt, aber offensichtlich gilt diese nicht in Spanien. Es ist auch für die Fragestellung ob es eine Ästhetik des Tötens gibt nicht relevant. Die Anhänger der Corrida würden diese Frage mit ja beantworten.
Unabhängig was Du oder ich von der Corrida halten, sie scheren sich noch nicht mal um die deutsche Rechtslage. Das sind aber auch welche, diese Spanier!


Was heißt jetzt wie DIESE Spanier ??

War der oft zitierte Ortega y Gasset nicht auch einer ???
Es wird zuviel erzählt von zu wenig Erlebtem
Neid zerfrisst die Seele wie Rost das Eisen.
Mit durchreißen des Abzugs wird die Kugel nicht schneller
Jede Schussweite beginnt an der Laufmündung.
Forumsformel Nr.1: 1 Bild = 1000 Worte
3S=schnell-sicher-sauber.
A³ die Formel für den präzisen Büchsenschuss: Auflage-Anschlag-Abziehen.

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@ SirHenry #
SirHenry schrieb:

Was heißt jetzt wie DIESE Spanier ??

War der oft zitierte Ortega y Gasset nicht auch einer ???


War er, der Ortega. Meine Verallgemeinerung war eine ironisch gemeinte Replik auf einen anderen verallgemeinernden Beitrag.

A bad days hunting is still better than a good day at the office

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@ Schlosser #
Schlosser schrieb:

einen Keiler zuerst ein paar mal anzuschweißen um ihn dann bei einer Nachsuche abzufangen


Leider ist das nicht selten Realität in Osteuropa um Hunde einzuarbeiten.

Ich habe das einmal erlebt und entschlossen, dass es so etwas in meinem Umfeld nie geben wird.
Ästhetik ist für mich was anderes.
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@ Micha_Unger #
Mueck schrieb:

War er, der Ortega. Meine Verallgemeinerung war eine ironisch gemeinte Replik auf einen anderen verallgemeinernden Beitrag.


ist doch alles o.k., aber dem Ortega wird zuviel Gewicht beigemessen.
Es wird zuviel erzählt von zu wenig Erlebtem
Neid zerfrisst die Seele wie Rost das Eisen.
Mit durchreißen des Abzugs wird die Kugel nicht schneller
Jede Schussweite beginnt an der Laufmündung.
Forumsformel Nr.1: 1 Bild = 1000 Worte
3S=schnell-sicher-sauber.
A³ die Formel für den präzisen Büchsenschuss: Auflage-Anschlag-Abziehen.

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@ Micha_Unger #
Mueck schrieb:

Das stimmt, aber offensichtlich gilt diese nicht in Spanien. Es ist auch für die Fragestellung ob es eine Ästhetik des Tötens gibt nicht relevant. Die Anhänger der Corrida würden diese Frage mit ja beantworten.
Unabhängig was Du oder ich von der Corrida halten, sie scheren sich noch nicht mal um die deutsche Rechtslage. Das sind aber auch welche, diese Spanier!


Nun, Ästhetik im zu Tode Quälen eines Tiere zu sehen, zeugt meiner Ansicht nach nicht von Kultur, sondern eher vom Fehlen derselben. Jedenfalls im heutigen Zeitalter.
Ich denke, da ist die spanische (und nicht nur diese) Kultur in ihrer Entwicklung schlicht stehengeblieben auf dem Stand des Mittelalters und die Spanier (und wiederum nicht nur diese) wären gut beraten, sich über die Weiterentwicklung ihrer Kultur Gedanken zu machen.
Das ist aber nur meine unmaßgebliche Meinung. Eben, weil das Tier Qualen erleidet, bevor es endlich sterben darf. Das ist mir suspekt und das muss ich dagen dürfen.

Mancher tut sich als Jäger kund,
als Weidmann unverdrossen,
doch gleicht der Gute ohne Hund
der Leiter ohne Sprossen!

--------------------------------------------------------------------------------------------


Ein Maulwurf sitzt in seinem Loch
und hört ein Lerchenlied erklingen
Er spricht: "Wie sinnlos ist es doch,
zu fliegen und zu singen!"

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@ Schlosser #
Schlosser schrieb:

Es handelt sich lediglich um Tierquälerei mit dem Deckmäntelchen der Kultur. Genauso, wie es in manchen Ländern unter dem Deckmantel der Kultur Verstümmelung von Genitalien bei Kindern gibt. Kapiers doch endlich. Wir brauchen das nicht und lehnen es ab.


Ersetzte "Wir..." durch "Eine Mehrheit in unserem Lande... derzeit..."

Ich lehne es übrigens nicht ab. Ich hatte vor etlichen Jahren ein paar mal die Gelegenheit in dieses Geschehen einzutauchen, aber das ist ein anderes Kapitel.

Von den Corridas gibt es eindrucksvolle Bilder, letztendlich waren es diese, die mich zu der Fragestellung veranlasst haben, manches von diesen Eindrücken finde ich in unserer Jagdkultur wieder.

Ich persönlich bin der Meinung, daß es eine "ästhetisierte Kultur des Tötens" gibt. Ob das gut oder schlecht ist will ich erstmal nicht bewerten.
Hier lag Argos der Hund, von Ungeziefer zerfressen.
Dieser, da er nun endlich den nahen Odysseus erkannte,
Wedelte zwar mit dem Schwanz, und senkte die Ohren herunter;
Aber er war zu schwach, sich seinem Herren zu nähern.
Und Odysseus sah es, und trocknete heimlich die Träne (...)
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