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Gruppe Club der Jagdromantiker

Besitzer: Lakai
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Club der Jagdromantiker
53 Themen, Moderator: Moderator
Forum: Club der Jagdromantiker

Ästhetik des Tötens?

Beitrag vom Autor bearbeitet am 19.10.11 um 21:54 Uhr.
@ Schizoida #
Edith verweist einfach auf den nachfolgenden Link... Lesen!
"If you find yourself in a fair fight... Your tactics suck!"
0
 
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Hallo,

in dem verlinkten Beitrag ist die Angelegenheit nach meiner Meinung
sehr gut in Worte gefasst.

[www.silberner-bruch.org]

ist etwas läger, lohnt aber zu lesen.

Viele Grüße
Schwabe51
Durch Heftigkeit ersetzt der Irrende, was ihm an Wahrheit und an Kräften fehlt. (Goethe)
"Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel." (Bertrand Russel)
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@ Schizoida #
Bärenjagd 2011 N3 Herbstliches Waidmannsheil auf Sika Waidmannsheil auf den roten Freibeuter 7
Auch ich kann Dir zustimmen. Allerdings geht heute allgemein der Bezug zur Beute verloren. Warum im
Tode ehren, was man lebend nicht kannte, beobachtete, lieben gelernt hatte? Es gab es einst - und gibt es zumindest auch noch heute hier und da - dass der Tod eines Mitgeschöpfes zumindest anrührt, bewegt. Meinst Du das?

Gruß, elvis, der sich das bewahren wird...
"Mushrooms are drying in my kitchen, golden crops are harvested, warm days are followed by cold nights. You can smell the season's approach." (Hunter's delight)
www.erakorpinen.fi

"Bei der Entscheidung über das Leben von Mitgeschöpfen und bei deren schmerzfreier Tötung ist die humanitas, die Menschlichkeit des Jägers gefordert, ganz besonders, wenn er mit sich selbst, seinem Gewissen und dem Wild allein und unbeobachtet ist." N. Happ
1
 
@ Gangloff #
Gangloff schrieb:

Lieber Mueck,
ich stelle mich voll hinter Menthos. Hemingway braucht man wirklich nicht mehr ins Spiel bringen. Ein Mann, der in seinen letzten Werken sich rühmte in einem amerikanischen Kriegsgefangenenlager 17 deutsche "Krauts" erschossen zu haben, ist bei mir als Literat und Mensch ganz unten durch.

Lieber Schzoida,
deinen Worten ist nichts mehr hinzuzufügen. Eine wunderbare Aufnahme.

Gangloff



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@ Der_Schwabe #
Der_Schwabe schrieb:

Edith verweist einfach auf den nachfolgenden Link... Lesen!

Hab's gelesen - lang, aber lohnt sich. Wie fast alles von Müller.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 03.11.11 um 22:33 Uhr.
@ Schwabe51 #
Schwabe51 schrieb:

Hallo,

in dem verlinkten Beitrag ist die Angelegenheit nach meiner Meinung
sehr gut in Worte gefasst.

[www.silberner-bruch.org]

ist etwas läger, lohnt aber zu lesen.

Viele Grüße
Schwabe51

Prof. Müller fehlt.
Er war grandios - bis zum Schluss. Danke für den Link!
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@ swinging_elvis #
swinging_elvis schrieb:

Auch ich kann Dir zustimmen. Allerdings geht heute allgemein der Bezug zur Beute verloren. Warum im
Tode ehren, was man lebend nicht kannte, beobachtete, lieben gelernt hatte? Es gab es einst - und gibt es zumindest auch noch heute hier und da - dass der Tod eines Mitgeschöpfes zumindest anrührt, bewegt. Meinst Du das?

Gruß, elvis, der sich das bewahren wird...

Ja das meinte ich, Elvis. Du hast es verstanden, weil Du ähnlich fühlst!
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@ Schizoida #
Schizoida schrieb:

Ja das meinte ich, Elvis. Du hast es verstanden, weil Du ähnlich fühlst!


Naja, ich habe schon ein Problem mit der Formulierung "Ästhetik des Tötens". Ich habs bei Wachteljens schon gelesen und stelle mich da auch hinter, dass man am ehesten von der Ethik des Tötens reden kann - sogar muss.
Der Begriff der Ästhetik passt in diesem zusammenhang schlicht nicht. Der Akt des Tötens ist sicher etwas, was im besten Fall vertretbar ist. Das ändert aber nichts daran, dass es ein endgültiger Akt ist, der dem betreffenden Lebewesen egal wie es letztlich durchgeführt wird oder wie der Rest der Welt den Akt als solchen bewertet nun sagen wir mal nicht zuträglich ist.

Im schlimmsten Fall kann, wenn man hier in den Akt des Tötens ästhetische Gesichtspunkte (also die subjektive Bewertung, ob etwas "schön" ist) einfließen lassen will sogar das Töten ethisch gerade nicht mehr vertretbar sein, weil die Ästhetik ein Begriff ist, der durch individuelle Wertevorstellungen der mit dem Akt des Tötens konfrontierten Leute geprägt wird...
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 10.06.12 um 00:53 Uhr.
@ kammerjaeger #
kammerjaeger schrieb:

Ich möchte hier eine Frage in den Raum stellen, die mich schon länger beschäftigt: Meint Ihr, in unserer deutschen, europäischen Gesellschaft besteht eine "Ästhetik des Tötens"?

Als Beispiele hierfür möchte ich den waidgerechten Kugelschuß auf das starke Hochwild, den ebenso waidgerechten perfekten Schrotschuß auf das streichende Flugwild oder aber auch den iberischen / südfranzösischen Stierkampf anführen. Man denke nur an die unzähligen Youtube-Videos, auf denen diese Dinge gezeigt werden, für Jagdvideos gibt es sogar einen eigenen kleinen Markt. In Südfrankreich sowie im spanisch- und portugiesischsprachigen Raum befaßt sich eine ganze Fankultur mit der "Tauromaquia", es gibt Blättchen wie in Deutschland den "Kicker", die alle Details und Feinheiten der laufenden Saison beleuchten.

Handelt es sich hier um ein altes Thema, das tief in unserer Gesellschaft, in jedem einzelnen mitläuft? Was denkt Ihr darüber? Und was haltet Ihr davon, wenn dabei Menschen zu Schaden kommen, wie z.B. jedes Jahr bei den Sanfermines in Pamplona?



Es gibt eine Ethik im Töten von Lebewesen.
Eben eine Begründbarkeit, nichts anderes ist die Sinnbedeutung von Ethik.
Ob die jeweilige Tötungsart ästhetisch ist, liegt im Sinne des Betrachters und seinem Verständnis von Ethik.
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Habe gerade das erste mal diese Gruppe beaeugt und bin sehr ueberrascht...positiv!

Es gibt hier also auch Leute die ueber etwas anderes als Statistik reden

Gruss


P.S. Hemingway...ueber den gruenen Huegeln Afrika's...pure Zeitverschwendung!
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