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Jagdwaffen + Waffenhandhabung
2862 Themen, Moderator: Sunyi, Johannes06, HerrRossi, Redaktion_Jagd
Forum: Jagdwaffen + Waffenhandhabung

.300WSM

@ Hirschjagara #
Hallo,
ich hatte vor einiger Zeit Mal eine Winchester 70 Featherweight im Kaliber 300 WSM und habe damit auch einige Stücke Rehwild erlegt. Als Munition hatte ich damals eine Premiumpatrone mit venickelter Hülse und Geschoss mit schwarzer Polymerspitze. Leider weiss ich beim besten Willen den Hersteller nicht mehr.
An der Präzision der 300 WSM gabs nichts zu meckern. Allerdings würde ich von einer Verwendung auf Rehwild völlig abraten. Bei etwas tiefer sitzenden Blattschüssen war zusätzlich noch der gesamte Brustkern geöffnet und das sah wirklich verheerend aus. Aus Gründen der Gewinnung von ordentlichem Wildpret habe ich die 300 WSM ganz schnell wieder abgeschafft.
Seitdem verwende ich vorrangig meine Sauer 202 Forest im Kaliber 308. mit Hornady Interbond Munition.
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@ scarabeus #
scarabeus schrieb:

[www.impalabullets.at]
Von den Fabrikspatronen schießt diese präzsie und weich;geeignet für alles In-und ausländische Wild(Dickhäuter mal ausgenommen).

Ja, besonders wenn man Außschüsse nicht da erwartet wo sie Austreten, oder hat sich da bei der Taumeltante etwas geändert????????????????????????????
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@ Nachtansitz63 #
Nachtansitz63 schrieb:

Hallo,
ich hatte vor einiger Zeit Mal eine Winchester 70 Featherweight im Kaliber 300 WSM und habe damit auch einige Stücke Rehwild erlegt. Als Munition hatte ich damals eine Premiumpatrone mit venickelter Hülse und Geschoss mit schwarzer Polymerspitze. Leider weiss ich beim besten Willen den Hersteller nicht mehr.
An der Präzision der 300 WSM gabs nichts zu meckern. Allerdings würde ich von einer Verwendung auf Rehwild völlig abraten. Bei etwas tiefer sitzenden Blattschüssen war zusätzlich noch der gesamte Brustkern geöffnet und das sah wirklich verheerend aus. Aus Gründen der Gewinnung von ordentlichem Wildpret habe ich die 300 WSM ganz schnell wieder abgeschafft.
Seitdem verwende ich vorrangig meine Sauer 202 Forest im Kaliber 308. mit Hornady Interbond Munition.

Hallo,
das hat weniger an der 300 WSM gelegen sondern eher an deiner Munition, Rehwild kann man mit der 300 WSM bestens bejagen, auch auf sehr kurze Distanzen 20 m zb.
Und nu mal ehrlich, wer schießt beim Reh aufs Blatt??????????????????????
Völlig unnötig, halte auf die Lunge und gut ist, das gilt auch für alle anderen heimischen Schalenwildarten.
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@ Sauenschubser #
Sauenschubser schrieb:

Hallo,
das hat weniger an der 300 WSM gelegen sondern eher an deiner Munition, Rehwild kann man mit der 300 WSM bestens bejagen, auch auf sehr kurze Distanzen 20 m zb.
Und nu mal ehrlich, wer schießt beim Reh aufs Blatt??????????????????????
Völlig unnötig, halte auf die Lunge und gut ist, das gilt auch für alle anderen heimischen Schalenwildarten.

Ist schon klar. Mache ich selber so. Aber bei so einer hochrasanten Patrone, wie sie die 300 WSM nun Mal ist, steigt die Gefahr den Pansen "anzuritzen" enorm, je weiter man nach nach hinten abkommt.
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@ Nachtansitz63 #
Nachtansitz63 schrieb:

Ist schon klar. Mache ich selber so. Aber bei so einer hochrasanten Patrone, wie sie die 300 WSM nun Mal ist, steigt die Gefahr den Pansen "anzuritzen" enorm, je weiter man nach nach hinten abkommt.

Die Patrone ist nicht hochrasant, sondern das Geschoss!!!

Den Pansen anzuritzen oder zuweit nach hinten abzukommen liegt auch nicht an dem Geschoss, eher an dem Unvermögen des Schützen.
Und das kann man Abstellen!!!
Also bitte nicht alles dem Geschoss in die Schuhe schieben, bei meinen Geschossen splittern 2 gramm beim Auftreffen und ich habe bisher niemals den Pansen zerschossen
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@ Sauenschubser #
Sauenschubser schrieb:

Ja, besonders wenn man Außschüsse nicht da erwartet wo sie Austreten, oder hat sich da bei der Taumeltante etwas geändert????????????????????????????

Ein Problem,das vor allem in Internetforen auftritt. Noch viel häufiger liegen die Einschüsse nicht dort wo sie der Schütze erwartet. Über die Ursachen kann ich nur mutmaßen, ein "Taumeln" des Schützen, aus welchen Gründen auch immer, wäre eine plausible Erklärung.
Die Zukunft hat schon begonnen!
www.impalabullets.at

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@ scarabeus #
scarabeus schrieb:

Ein Problem,das vor allem in Internetforen auftritt. Noch viel häufiger liegen die Einschüsse nicht dort wo sie der Schütze erwartet. Über die Ursachen kann ich nur mutmaßen, ein "Taumeln" des Schützen, aus welchen Gründen auch immer, wäre eine plausible Erklärung.

Das taumeln der Impala ist ja allgemein bekannt, oder ist dir das neu????????
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@ Sauenschubser #
Sauenschubser schrieb:

Das taumeln der Impala ist ja allgemein bekannt, oder ist dir das neu????????


So schnell kann sich ein Forumsthema verselbständigen.....

Ich habe heute ein Angebot für einen Hirsch bekommen, bis dahin sollte die Waffe da sein...
bin weiter an allem im Zusammenhang mit diesm Kaliber interessiert.

einstweilen bedanke ich mich für die guten Zuschriften....
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@ Hirschjagara #
Rehbock110 schrieb:

So schnell kann sich ein Forumsthema verselbständigen.....

Ich habe heute ein Angebot für einen Hirsch bekommen, bis dahin sollte die Waffe da sein...
bin weiter an allem im Zusammenhang mit diesm Kaliber interessiert.

einstweilen bedanke ich mich für die guten Zuschriften....


Hier mal wieder was zum Thema.

Habe eine R 93 Professional in .300 WSM mit 65 cm-Semiweight-Lauf und einem Swarovski AV 3-10x42. Einsatzgebiet bei mir: Bergjagd und Reisen (fürs heimische Revier habe ich was Traditionelles) Jagdlich habe ich bislang die Winchester XP3 in 180 grain verschossen und damit Gams und Rotkahlwild (Österreich) sowie Elch und Bergkaribu (Kanada) erlegt. Die jagdlichen Schussentfernungen lagen dabei zwischen 90 und 315 Metern.

Die Kombination schießt sich (subjektiv empfunden) angenehm und ist sehr präzise. Die Flugbahn ist gestreckt, und bei der von mir verwendeten Fabriksmunition stimmte der Geschossabfall auf 300 Meter ziemlich exakt mit den Packungsangaben überein (ausgiebig getestet). Selbst auf diese Entfernung war der Streukreis jagdlich noch vertretbar.

Die Wildwirkung hängt (wie immer) vom Geschoss ab.

Das Winchester XP 3 zB ist recht hart und bringt auch bei sehr starkem Wild eine beeindruckende Tiefenwirkung. Bei dem o.g. Elch vom Alska-Yukon-Typ hat sie auf über 300 Meter ein Blatt durchschlagen und ist auf der Ausschusseite unter der Decke stecken geblieben. Alle anderen Stücke hatten Ausschuss. Rehwild habe ich damit nicht erlegt. Meine Prognose bei einem harten Geschoss wie dem XP 3 ist aber eine moderate Entwertung (möglicherweise mit Fluchtstrecken).

Steckst Du dagegen etwas "weiches" bzw. fraglies wie ein zB ein Nosler BT rein, würden die Rehe wahrscheinlich fürchterlich aussehen und starkes Wild keinen Ausschuss haben. Ich persönlich würde so etwas für die .300 WSM nicht nehmen.

Wenn meine XP3 aufgebraucht sind, werde ich wahrscheinlich mal die Blaser-/Norma-Munition mit dem Accubond testen oder das Norma Oryx (jeweils in 180 gr) testen. Hätte ich (wie Du) einen Hirsch frei, würde ich mich mit Oryx, XP3 oder Accubond in 180 gr. diesem Kaliber gut ausgerüstet fühlen (Aufzählung natürlich nicht abschließend). Für reine Bergjäger sind leichtere Geschosse (zB 150 gr) sicher nicht verkehrt, wenn sie präzise fliegen.

Auch wenn andere meinen, die .300 WSM sei überflüssig, weil es einige .30er in vergleichbaren Leistungsklassen gibt: Für mich ist sie einfach eine sehr gute und angenehm zu schießende Jagdpatrone, die mich für die genannten Einsatzgebiete voll überzeugt hat.

WaidHeil
Alex




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Auch wenn andere meinen, die .300 WSM sei überflüssig, weil es einige .30er in vergleichbaren Leistungsklassen gibt: Für mich ist sie einfach eine sehr gute und angenehm zu schießende Jagdpatrone, die mich für die genannten Einsatzgebiete voll überzeugt hat.

WaidHeil
Alex


Das kann ich echt unterstützen! ...wie gesagt ich bin beim Norma Oryx hängen geblieben! ...vom Überläufer bis zum 900Kg Elandbullen... von 40 -350 Meter ...moderate Wildbretzerstörung ...sehr gute Sofortwirkung ...sehr präzise ..fast immer Ausschuss! ...und äußerst angenehm zu schießen!
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