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Munition und Wiederladen
2047 Themen, Moderator: Sunyi, Susanne1, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Munition und Wiederladen

Mit Schrot auf Rehe?

@ Harras #
Harras schrieb:
Alle die die viel Dachs erlegen, die ich so kenne, nutzen dafür bewusst Schrot. Die Wirkung ist deutlich besser.


Besser als mit der Kugel?
Sorry...die mit der Kugel von mir geschossenen lagen direkt.
Die mit Schrot nicht. (+/- 20m Schussdistanz)


Wie ist denn die Entwertung bei rehen wenn man die mit der Kugel auf Keulen und Rücken schießt?
Nur weil Schrot zugelassen ist bedeutet das ja nicht dass man aus allen lagen auf wild schießt egal wie es steht.

Wie weit macht die Schrotgarbe + Randschrote bei 30m wieder auf?
Bei den damals mit Schrot geschossenen Rehen ist mir aufgefallen das kaum jemand Stücke von der Strecke kaufen wollte...als ich beim Jagdherrn beim zerwirken half wußte ich warum.



Auf dachs hab ich Abschüsse im hohen 2 stelligen Bereich mit Schrot, keiner von den mit Schrot beschossenen ist noch weiter als 5m gekommen. Entfernung und Schuss Platzierung ist da wichtig. Wer meint man könnte mit Schrot einfach mittig auf das Stück schießen es wird schon passen. Beim dachs muss das Zentrum der Garbe kurz vor dem Vorderlauf liegen, dann bekommt er auch Schrot auf Hals und Kopf und liegt am Anschuss bzw im Umkreis von 5m. Der weiteste rutschte noch 10m den Hang runter.

Wie weit ist die Schussdistanz dabei im Schnitt gewesen ?

Den letzten Dachs den ein Gast in meinem Revier mit ZF auf ~20m mit Schrot geschossen hat...hab ich am nächsten Tag nachgesucht (~250m...tot).
2
 
@ SirHenry #
SirHenry schrieb:

Auch in der Schweiz wird der Schrotschuss auf Rehwild kontrovers gesehen.
2004 veröffentlichte der Schweizer Jäger" einen Artikel von mir zu diesem Thema.
Schon 1994 "forderte" der ÖJV den Schrotschuss unter "Erfordernissen", die bar jeder Fach-und Sachkenntnis waren, wie ein Ausschnitt aus der NN belegt.
In den Schrotkantonen ist der Kugelschuss auf Rehe NICHT erlaubt, während er für DE vom ÖJV ZUSÄTZLICH "gefordert" wird. Dazu das erste Bild.
Mitte: Auszug aus meinem Manuskript, das sich keine der beiden großen Jäger-Illus zu übernehmen getraute, rechts Auszug aus dem Schweizer Jäger.
,



Deckt sich mit meinen Beobachtungen...
Ich seh das ganze pragmatisch...soll jeder so halten wie er das für sich denkt..
bei uns wird auf kein Schalenwild (oder Dachs) mehr mit Schrot geschossen.
1
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 11.07.18 um 12:52 Uhr.
#
Ich sehe das völlig anders als Menthos: ich sehe es eben praktisch und pragmatisch (und freiheitsfreundlich).
Also das Gegenteil seiner bekundeten Position.

Wer glaubt, den Schrotschuss auch auf Schalenwild nützen zu können, und wer das ferner auch tun will, der/die soll dann auch die Möglichkeit dazu erhalten. Und wer nicht will, der braucht ja nicht.

Wer freilich um des armen armen Wildes Willen auf einmal gewisse Bedenken gegen das Können derselben Jäger erhebt, die er sonst immer als weltweit bestens ausgebildet, oberweidgerecht und staatlich geprüfte Naturschützer in den Himmel lobt, nun der wird dann eben einen Treffsicherheitsnachweis ins Jagdrecht aufnehmen. Wie er inzwischen auch schweizweit vorgesehen ist.

Diese meine Position (Wahlfreiheit) geht also sowohl gegen Jagdrechte, in denen nur die Kugel erlaubt ist, als auch gegen solche, in denen NUR Schrot (und u.U. FLG) erlaubt sind, und letztere sind weltweit im übrigen häufiger.

Carcano
"Was man in Foren liest, stammt leider zu oft von Leuten, die besser Fragen stellen sollten, als Antworten zu geben" (Stoeberjaeger)
2
 
@ Carcano #
Carcano schrieb:

Ich sehe das völlig anders als Menthos: ich sehe es eben praktisch und pragmatisch (und freiheitsfreundlich).
Also das Gegenteil seiner bekundeten Position.

Wer glaubt, den Schrotschuss auch auf Schalenwild nützen zu können, und wer das ferner auch tun will, der/die soll dann auch die Möglichkeit dazu erhalten. Und wer nicht will, der braucht ja nicht.

Wer freilich um des armen armen Wildes Willen auf einmal gewisse Bedenken gegen das Können derselben Jäger erhebt, die er sonst immer als weltweit bestens ausgebildet, oberweidgerecht und staatlich geprüfte Naturschützer in den Himmel lobt, nun der wird dann eben einen Treffsicherheitsnachweis ins Jagdrecht aufnehmen. Wie er inzwischen auch schweizweit vorgesehen ist.

Diese meine Position (Wahlfreiheit) geht also sowohl gegen Jagdrechte, in denen nur die Kugel erlaubt ist, als auch gegen solche, in denen NUR Schrot (und u.U. FLG) erlaubt sind, und letztere sind weltweit im übrigen häufiger.

Carcano


Man stelle sich vor,nur weil jemand glaubt etwas tun zu können,würde es ihm erlaubt?
Das wäre ja fürchterlich...

Einen Schiessnachweis fände ich Klasse! Aber ein nichterbrachter Nachweis muss ja unweigerlich zu Konsequenzen führen.Sonst macht er ja keinen Sinn.
Wie sollen diese den,auf die deutsche Jägerschaft bezogen, aussehen?
2
 
@ Carcano #
Carcano schrieb:

Ich sehe das völlig anders als Menthos: ich sehe es eben praktisch und pragmatisch (und freiheitsfreundlich).
Also das Gegenteil seiner bekundeten Position.

Wer glaubt, den Schrotschuss auch auf Schalenwild nützen zu können, und wer das ferner auch tun will, der/die soll dann auch die Möglichkeit dazu erhalten. Und wer nicht will, der braucht ja nicht.

Wer freilich um des armen armen Wildes Willen auf einmal gewisse Bedenken gegen das Können derselben Jäger erhebt, die er sonst immer als weltweit bestens ausgebildet, oberweidgerecht und staatlich geprüfte Naturschützer in den Himmel lobt, nun der wird dann eben einen Treffsicherheitsnachweis ins Jagdrecht aufnehmen. Wie er inzwischen auch schweizweit vorgesehen ist.

Diese meine Position (Wahlfreiheit) geht also sowohl gegen Jagdrechte, in denen nur die Kugel erlaubt ist, als auch gegen solche, in denen NUR Schrot (und u.U. FLG) erlaubt sind, und letztere sind weltweit im übrigen häufiger.

Carcano



Tierschutz geht vor "Freiheitsfreundlichkeit"...und deshalb ist es gut dass Mindestenergien und gewisse Techniken vorgeschrieben bzw verboten sind. (Schrot-Pfeil-Bolzen-Steinschleudern etc)

Dass unsere Werte Gesetze Sozialer Status und nicht zuletzt MENSCHLICHKEIT Weltweit anziehend sind
kann man an den aktuellen Nachrichten tagtäglich verfolgen.

Wem das nicht gefällt...es gibt Länder in der Welt da kannst Dich benehmen wie willst...ich empfehle allen die unsere Werte nichts wert sind einfach dorthin umzuziehen.

Gute Reise!
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 02.11.18 um 22:54 Uhr.
@ Menthos #
Menthos schrieb:

Tierschutz geht vor "Freiheitsfreundlichkeit"...und deshalb ist es gut dass Mindestenergien und gewisse Techniken vorgeschrieben bzw verboten sind. (Schrot-Pfeil-Bolzen-Steinschleudern etc)

Dass unsere Werte Gesetze Sozialer Status und nicht zuletzt MENSCHLICHKEIT Weltweit anziehend sind
kann man an den aktuellen Nachrichten tagtäglich verfolgen.

Wem das nicht gefällt...es gibt Länder in der Welt da kannst Dich benehmen wie willst...ich empfehle allen die unsere Werte nichts wert sind einfach dorthin umzuziehen.

Gute Reise!


Geeeeenau - wenn es eine Person des öffentlichen Lebens darlegt, sich in diesem (nationalen) Trikot nicht wohlzufühlen, muss sie darin weder spielen noch jagen.
Nachdem alle Bürger/innen vor dem Gesetz gleich sind, ist jede/r eine "öffentliche Person".
Apropos - wie jagt man denn im Landes des "Sultans"?
Es wird zuviel erzählt von zu wenig Erlebtem
Neid zerfrisst die Seele wie Rost das Eisen.
Mit durchreißen des Abzugs wird die Kugel nicht schneller
Jede Schussweite beginnt an der Laufmündung.
Forumsformel Nr.1: 1 Bild = 1000 Worte
3S=schnell-sicher-sauber.
A³ die Formel für den präzisen Büchsenschuss: Auflage-Anschlag-Abziehen.

1
 
@ Menthos #
Ich habe keine Ahnung vom Schrotschuß auf Schalenwild. Mich interessiert aber das Thema. Wenn Du die Arbeit schon vor 20 oder 25 Jahren gelesen hast, wirst Du jagdlliche Erfahrung haben. Gilt das aber auch für den Schrotschuß auf Schalenwild? Dort wo der Schrotschuß erlaubt ist, hat man auch Erfahrungen. Was ist glaubhaft? An meinem Stammtisch habe ich mehr als 200 Jahre Erfahrung sitzen. Meine Jahrzehnte nicht mitgerechnet. Meistens halt ich die Klappe und staune, weil es andersrum nur Feindseeligkeiten gäbe. Das mit den Erfahrungen ist immer so eine Sache. Ich will Infos haben. Mehr nicht. Was die Dipl-Arbeit oder Diss für die Antwort auf die Frage, ob der Schrotschuß tierschutzgerecht und sofort letal wirkt, hergibt oder nicht, hängt doch nicht davon ab, ob sie in der Försterschule verfasst wurde. Entscheidend ist, wie wissenschaftlich sauber der Typ gearbeitet hat. Was der Student aus den Ergebnissen für Schlussfolgerungen zieht, kann natürlich, muss aber nicht förstergefärbt sein. Nicht jeder Professor legt Wert darauf, in einer Arbeit zu lesen, was er selber denkt.

Entscheidend sind die gewonnenen Daten, die Aufbereitung, Quellenangaben, Belege, und und und. Schlussfolgern kann ich selber. Das Forum hier ist wie mein Stammtisch. Erfahrung haben wir alle. Mir sind aber die Gescheiten mit Erfahrung wertvoller wie die Dummen mit Erfahrung. Die Ideologie kann ich raus filtern. Bei den Gescheiten bleibt was übrig. Bei den Dummen nichts. Ist genauso, wei beim Weihenstephaner Bier. Schmeckt auch gefiltert noch nach was.

Ich möchte gerne wissen, ob der korrekt ausgeführte Schrotschuß durch die Schockwirkung eine sofortige letale Wirkung erzielt oder nicht.

In welchen Situationen ein Schrotschuß verantwortbar ist oder wann er in der Praxis Sinn macht, sind komplett andere Baustellen und dann uninteressant, wenn er verboten ist wo wir jagen.

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@ Menthos #
Ich schieße die meisten am Bau zwischen 15 und 25m Fehler ist meist zu dünnes Schrot. Wie gesagt nie Probleme.
Das die Rehe schlimm aussahen hätte ich auvh nicht sagen können. Wie gesagt Treffer breit und vorne
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 11.07.18 um 15:51 Uhr.
#
@schurli zwei weiter oben:

Ich möchte gerne wissen, ob der korrekt ausgeführte Schrotschuß durch die Schockwirkung eine sofortige letale Wirkung erzielt oder nicht.


Dazu habe ich am 9.7. 16:54 und heute 8:22 nit Anlagen und 12:21 etwas eingestellt.
Ob dir das reicht weiß ich nicht, denn schon stellt sich wieder die Frage, was ein korrekter Schrotschuss überhaupt ist.
Was beim FS mit Schrot auf 3m völlig wurscht ist, sieht beim Schuss auf "gesundes" Wild völlig anders aus.
Das fängt schon bei der Schussweite an:
Ob man sich mit der Kugel um 20m verschätzt oder mit Schrot ist ein himmelweiter Unterschied.
Wenn gefragt wird, ob ein Schrotschuss durch "Schock" tötet, dann liegt der Verdacht nahe, dass noch kein Hase auf 30 m mit Schrot "korrekt" beschossen wurde.
Auf Treibjagden war (früher) oft die Bemerkung zu hören, wenn der Hase auf gute 40m nicht rollierte:
"Aber gruggd hat er".
Klar, denn ein Schrot löst keinen Schock aus.
Es wird zuviel erzählt von zu wenig Erlebtem
Neid zerfrisst die Seele wie Rost das Eisen.
Mit durchreißen des Abzugs wird die Kugel nicht schneller
Jede Schussweite beginnt an der Laufmündung.
Forumsformel Nr.1: 1 Bild = 1000 Worte
3S=schnell-sicher-sauber.
A³ die Formel für den präzisen Büchsenschuss: Auflage-Anschlag-Abziehen.

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@ Menthos #
Oh, da schreibt einer was von Werten und Menschlichkeit. Hast Du Dich in der Tür geirrt?

[www.youtube.com]

Das ist doch gerade die Frage, um die es geht!! Ist der korrekte Schrotschuß tierschutzgerecht oder nicht?

Nur weil er irgendwo verboten oder erlaubt ist, beantwortet das nicht die Frage. Wenn der Gesetzgeber was verbietet oder vorschreibt, kann das auch mit einem Mangel an Vertrauen in die Zielgruppe zusammenhängen.
Bei uns ist es außerdem besonders gerne der Einfluss von Interessenverbänden.

In der Schweiz hält der Gesetzgeber Werte wie Tierschutz noch viel höher als wir. Trotzdem wird der Schweizer Bauer nicht sauer. Genauso ist es in Schweden, die zum Beispiel auch in der Alten- und Krankenpflege (sozialstaatlich) noch viel menschlicher sind. Beide Länder erlauben den Schrotschuß.
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