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Munition und Wiederladen
2056 Themen, Moderator: Sunyi, Susanne1, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Munition und Wiederladen

Mit Schrot auf Rehe?

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#
Ich war nur einmal auf einer entsprechenden Gesellschaftsjagd im Ausland mit Schrot auch auf Rehe.
Aus meiner beschränkten Erfahrung muss ich sagen, dass wirkte vollkommen Waidgerecht. Die meisten beschossenen Stücke lagen am Anschussort. Meines Wissens nach gab es damals nur eine Nachsuche die nach unter 100m endete. Allerdings soweit ich es mitbekommen habe führten alle Schützen Magnumflinten und nutzten Patronen nicht nur mit entsprechend grober Körnung bis 4mm sondern auch entsprechend hohe Vorlagegewichte.
Sonst zum entsprechenden Schrotschuss und zur Sicherheit dabei ein ganz guter Artikel
[www.jagdnatur.ch]
1
 
@ Menthos #
Aus eigener Erfahrung im Ausland, ich hab RC Patronen 3,9mm und 40g Vorlage verwendet, oder winchester superspeed 3,7mm mit beiden Patronen hatte und habe ich sehr gute Erfahrung auf Fuchs und starken Dachs gemacht. Daher dann auch auf Reh eingesetzt.
Die Rehe stehen nach den Schüssen nicht mehr auf, auch der zweite Schuss zeigt Wirkung. Richtig ist der Träger schrote bekommen sollte, das Wildbret ist gut zu verwerten.
Klar macht der Fangschuss sauerei, wenn ich aber zu einen Unfall gerufen werde ist das Stück eh nur noch für Hundefutter zu brauchen von daher ist mir die Entwertung egal.
3
 
@ Volker13 #
Volker13 schrieb:

Ich war nur einmal auf einer entsprechenden Gesellschaftsjagd im Ausland mit Schrot auch auf Rehe.
Aus meiner beschränkten Erfahrung muss ich sagen, dass wirkte vollkommen Waidgerecht. Die meisten beschossenen Stücke lagen am Anschussort. Meines Wissens nach gab es damals nur eine Nachsuche die nach unter 100m endete. Allerdings soweit ich es mitbekommen habe führten alle Schützen Magnumflinten und nutzten Patronen nicht nur mit entsprechend grober Körnung bis 4mm sondern auch entsprechend hohe Vorlagegewichte.
Sonst zum entsprechenden Schrotschuss und zur Sicherheit dabei ein ganz guter Artikel
[www.jagdnatur.ch]


Sozusagen hatten auch die an irgendeiner Stelle bemerkt,das der"normale" Schrotschuss nichts taugt?
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@ murmelbaer #
Ohwehohweh....
jetzt hast aber Dein Glanzstück im Forum abgeliefert...

murmelbaer schrieb:
Fasst man deine "Erfahrungen" zusammen, dann dürfte kein Hase, kein Fasan, keine Ente auf den Schrotschuß hin "liegenbleiben".


Hase Kanin Fasan Ente <4kg
Reh > 10kg

versuchs mal mit denken...kommst eventuell ganz von selber drauf!


Keines der oben genannten Stücke würde jemals mit auch dem besten Hund gefunden werden.

Die von dir genannten Kleintiere..liegen im Regefall im näheren Umfeld tot herum...noch mobile angebleite Enten und Hasen kriegen selbst die besten Hunde oft nicht...erzähl mir keinen Jägerlatein-Schmarrn!

Jeder Hase müßte sofort nach dem Schuß (mit Schroten) zusätzlich mit der kalten Waffe abgefangen werden.

Polemisches Gebabbel...
ich rede von Rehen..und nicht Hasen...muss ich dir den Unterschied dieser zwei Wildarten erklären?


Kein Stück Niederwild ist demnach - nach deiner geschilderten Erfahrung, vernünftig verwertbar - wegen großer Sauerrei im Wildbret.

Erneut polemisches Gebabbel!
Muss man dir tatsächlich expilzit erklären was der Unterschied (und Wundwirkung) von einem flüchtigen Schuss auf 20-30m zu einem Fangschuss (mit der Distanz unter 5m) ist?


Deine Erfahrung mag für einen Einzelfall sicher zutreffen - genau übrigens wie bei einem Kugelschuß auch, in der Masse aber treffen sie, deine Erfahrungen nicht zu.


Sorry...nach dem "Outing" Deiner Wahrnehmung/Verständnisfähigkeit zu Realität und meinem Posting kann ich Dich und Deine Ausagen schlicht nicht mehr für ernst nehmen. Dass Du zu diesem Thema überhaupt jeglicher Erfahrung hast bezweifle ich doch sehr stark, Deine "Erfahrung" liegt in meinen Augen auf nachplappern aus einer veralteten (und für mich zweifelhaften) Diplomarbeit und dem OEJV-Blättchen.

Thema für mich (aufgrund der Qualität des Diskussionspartners) durch...



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@ Menthos #
Menthos schrieb:

Ohwehohweh....
jetzt hast aber Dein Glanzstück im Forum abgeliefert...

Sorry...nach dem "Outing" Deiner Wahrnehmung/Verständnisfähigkeit zu Realität und meinem Posting kann ich Dich und Deine Ausagen schlicht nicht mehr für ernst nehmen. Dass Du zu diesem Thema überhaupt jeglicher Erfahrung hast bezweifle ich doch sehr stark, Deine "Erfahrung" liegt in meinen Augen auf nachplappern aus einer veralteten (und für mich zweifelhaften) Diplomarbeit und dem OEJV-Blättchen.

Thema für mich (aufgrund der Qualität des Diskussionspartners) durch...


Hast jetzt selber gemerkt, welchen Stuss du da von dir gegeben hast.
2
 
@ Harras #
Harras schrieb:
Aus eigener Erfahrung im Ausland, ich hab RC Patronen 3,9mm und 40g Vorlage verwendet, oder winchester superspeed 3,7mm mit beiden Patronen hatte und habe ich sehr gute Erfahrung auf Fuchs und starken Dachs gemacht. Daher dann auch auf Reh eingesetzt.
Die Rehe stehen nach den Schüssen nicht mehr auf, auch der zweite Schuss zeigt Wirkung. Richtig ist der Träger schrote bekommen sollte, das Wildbret ist gut zu verwerten.
Klar macht der Fangschuss sauerei, wenn ich aber zu einen Unfall gerufen werde ist das Stück eh nur noch für Hundefutter zu brauchen von daher ist mir die Entwertung egal.


Welche Schrotpatronen ich damals einsetzte weis ich nimmer....ich weis aber dass wenn der erste Schuss nicht sofort tötlich wirkte der zweite meist für die Katz war. (Außer es war ein massiver Kopftreffer)

Nachsuchen waren sehr oft erfolglos. Der sofort (noch auf Sicht) geschnallte schnelle und wildscharfe Hund die beste Option.

Wildbret war dann gut zu verwerten wenn die Schüsse auf dem Träger /Kopf waren. Treffer auf Schulter Rücke und Keule unter 25m hatte doch relativ viele Schrote im Fleisch zur Folge.

Ich werde (ohne Not) nie mehr Schrot bei Rehen einsetzen! Vorher geb ich die Jagd auf!


Bei Fangschüssen ist mir Wildbretentwertung egal...Wirkung ist das A+O!

PS:
Wirkung von Schrot auf Dachse......
...es heist nicht umsonst...dem Dachs gebührt die Kugel.

Meine (hier allerdings geringe Erfahrung) bestätigt dies.
2
 
@ Menthos #
Alle die die viel Dachs erlegen, die ich so kenne, nutzen dafür bewusst Schrot. Die Wirkung ist deutlich besser.
Wie ist denn die Entwertung bei rehen wenn man die mit der Kugel auf Keulen und Rücken schießt?
Nur weil Schrot zugelassen ist bedeutet das ja nicht dass man aus allen lagen auf wild schießt egal wie es steht.

Auf dachs hab ich Abschüsse im hohen 2 stelligen Bereich mit Schrot, keiner von den mit Schrot beschossenen ist noch weiter als 5m gekommen. Entfernung und Schuss Platzierung ist da wichtig. Wer meint man könnte mit Schrot einfach mittig auf das Stück schießen es wird schon passen. Beim dachs muss das Zentrum der Garbe kurz vor dem Vorderlauf liegen, dann bekommt er auch Schrot auf Hals und Kopf und liegt am Anschuss bzw im Umkreis von 5m. Der weiteste rutschte noch 10m den Hang runter.
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Dieser Beitrag wurde am 11.07.18 um 12:05 vom Autor gelöscht.
Beitrag vom Autor bearbeitet am 11.07.18 um 12:06 Uhr.
@ maguhl #
maguhl schrieb:

Sozusagen hatten auch die an irgendeiner Stelle bemerkt,das der"normale" Schrotschuss nichts taugt?


Ja schon,
die meinten wenn der Schrotschuss auf Rehe bis min 40m (erlaubt waren max 30m, aber schätzen ist halt immer etwas ungenau) gute Wirkung haben soll, bräuchte man schon min 3,7mm oder besser 3,9 bzw. 4mm Schrote. Und bei der Körnung ist bei der Vorlage einer Normalpatrone die Deckung einfach zu schwach bzw. die Anzahl der einzelnen Schrotkörner zu gering. In sofern war keiner mit einer Flinte in einem Normalkaliber dabei.

sorry Doppelbeitrag
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 11.07.18 um 12:26 Uhr.
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s1 s2 s3
Auch in der Schweiz wird der Schrotschuss auf Rehwild kontrovers gesehen.
2004 veröffentlichte der Schweizer Jäger" einen Artikel von mir zu diesem Thema.
Schon 1994 "forderte" der ÖJV den Schrotschuss unter "Erfordernissen", die bar jeder Fach-und Sachkenntnis waren, wie ein Ausschnitt aus der NN belegt.
In den Schrotkantonen ist der Kugelschuss auf Rehe NICHT erlaubt, während er für DE vom ÖJV ZUSÄTZLICH "gefordert" wird. Dazu das erste Bild.
Mitte: Auszug aus meinem Manuskript, das sich keine der beiden großen Jäger-Illus zu übernehmen getraute, rechts Auszug aus dem Schweizer Jäger.
,
Es wird zuviel erzählt von zu wenig Erlebtem
Neid zerfrisst die Seele wie Rost das Eisen.
Mit durchreißen des Abzugs wird die Kugel nicht schneller
Jede Schussweite beginnt an der Laufmündung.
Forumsformel Nr.1: 1 Bild = 1000 Worte
S³ mein Anspruch: sicher-schnell-sauber.
A³ die Formel für den präzisen Büchsenschuss: Auflage-Anschlag-Abziehen.

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