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Vorbereitung auf die AP

@ hawe1 #
hawe1 schrieb:

Hasenschleppe?
hab ich mit meinen Bracken nie gemacht!
Muss deine Bracke apportieren?
Oder soll die Schleppe ein Ersatz für die Hasenspur sein?






Ersatz für die Hasenspur. Hast Du nur am lebenden Hasen trainiert?

Brackenheil
Es lebe, was auf Erden
Stolziert in grüner Tracht,
Die Wälder und die Felder,
Die Jäger und die Jagd!
0
 
@ Frevert #
Frevert schrieb:

Ersatz für die Hasenspur. Hast Du nur am lebenden Hasen trainiert?

Brackenheil

Ja.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass eine Schleppe eine natürliche Hasenspur ersetzen kann.
Aber ich lerne gerne dazu.

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@ Frevert #
Frevert schrieb:

Ersatz für die Hasenspur. Hast Du nur am lebenden Hasen trainiert?

Brackenheil


Ich breche ab!
Schau´mal in die PO. Da steht ziemlich genau drin was auf der Prüfung verlangt wird. Du must natürlich die Fährte eines Hasen vorher mit dem Hund gearbeitet haben! Am besten eine frische Fährte. Die steht nämlich nicht so unendlich lange. Das ist nämlich das Schwierige dabei!! Oder wird Dein Hund auch auf ´ner Schleppe laut? Du kannst doch nicht einen Hasen durch den Busch ziehen und meinen das wäre ´ne Hasenfährte!

Howdy Uwe
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#
Dass eine Schleppe als Ersatz oder Vorbereitung für eine Hasebspur gearbeitet wird, ist mir auch neu! Du bust Dir sicher, dass Du weisst, was Du mit Deiner Bracke machen willst???
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@ ziu #
ziu schrieb:
Du bust Dir sicher, dass Du weisst, was Du mit Deiner Bracke machen willst???

Da bin ich mir nämlich auch nicht mehr sicher ....
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Beitrag bearbeitet von hawe1 am 21.12.09 um 18:58 Uhr.
@ Sauhut #
Sauhut schrieb:

Da bin ich mir nämlich auch nicht mehr sicher ....

Wahrscheinlich liegt ein Missverständnis vor.
Natürlich kann man den Hund an einer Schleppleine/Feldleine den nicht(!) sichtigen (natürlich lebenden) Hasen arbeiten lassen.
War aber bei meinen Bracken nie nötig!
Bei meinen Heidewachteln (KLM) hab ich das schon mal praktiziert.
Und dann noch 2 Tipps:
1. Die ersten Jagden (Jagdsaison) macht der Hund alleine, ohne dass andere Hunde im Rennen sind!
Er muss lernen selbst was zu finden, und sich nicht anderen Hunden beischlagen! Bracken sollen solo jagen!
2. Dann Hund auf die Hundebox kontitionieren! Bedeutet selbständiges zurück kommen und zurück finden.

Sollte es keine Möglichkeiten geben, die Hasenspur vor Ort zu üben, aus welchen Gründen auch immer. In meinen Revieren ist das möglich. Da stören jagende Hunde nicht. Das könnte ja auch das Problem sein, dass mit toten Hasen und Leine geübt werde soll/muss.
Ein Kurzurlaub in Mittelfranken könnte dazu beitragen eine Bracke und hauptsächlich ihren Führer vorwärts zu bringen.
Nur zu!

Hans
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#
ICH habe Frevert geraten als Notnagel und nicht als Königsweg mit einem Fetzen Hasenfell oder einer Hasenpfote an der Reizangel Schleppen im Feld zu legen, wenn es mit Hasen nicht so klappt. Die soll der Hund frei, ohne Begleitung des Führers ausarbeiten, und sich am Ende an der Reizangel austoben dürfen. Das reicht erstmal um dem Hund das Feld als späteres Prüfungsterrain interessant zu machen. Das ersetzt nicht die Arbeit am Hasen, reicht aber zur Überbrückung, wenn es mit Hasen nicht gut bestellt ist.

Es ist halt so das Bracken heute hauptsächlich im Wald auf Schalenwild geführt werden und wir erleben es immer häufiger das Junghunde, die schon ansehnlich im Wald an Schalenwild gejagt haben, dann ratlos auf den Anlageprüfungen im Acker stehen und nicht wissen was von ihnen verlangt wird. Dann ist es besser das so geübt wurde als gar nicht.

Übrigends soll es auch in Mittelfranken einen Dachsbrackenführer gegeben haben, dessen Hund auch nicht richtig auf Gang kam.

Gruß

EJ
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@ hawe1 #
hawe1 schrieb:

Sollte es keine Möglichkeiten geben, die Hasenspur vor Ort zu üben, aus welchen Gründen auch immer. In meinen Revieren ist das möglich. Da stören jagende Hunde nicht. Das könnte ja auch das Problem sein, dass mit toten Hasen und Leine geübt werde soll/muss.
Ein Kurzurlaub in Mittelfranken könnte dazu beitragen eine Bracke und hauptsächlich ihren Führer vorwärts zu bringen.
Nur zu!

Hans


Hallo Hans,
kann leicht sein, daß ich in 2010 mal auf Dich zurückkomme!

Gruß
Hermann
[www.youtube.com]

"Und ich bedenk', was ein jeder zu sagen hat
Und schweig' fein still
Und setz' mich auf mein achtel Lorbeerblatt
Und mache, was ich will"
Reinhard May
[www.youtube.com]
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Beitrag bearbeitet von hawe1 am 22.12.09 um 09:16 Uhr.
@ Eifeljaeger #
Eifeljaeger schrieb:

ICH habe Frevert geraten als Notnagel und nicht als Königsweg mit einem Fetzen Hasenfell oder einer Hasenpfote an der Reizangel Schleppen im Feld zu legen, wenn es mit Hasen nicht so klappt. Die soll der Hund frei, ohne Begleitung des Führers ausarbeiten, und sich am Ende an der Reizangel austoben dürfen. Das reicht erstmal um dem Hund das Feld als späteres Prüfungsterrain interessant zu machen. Das ersetzt nicht die Arbeit am Hasen, reicht aber zur Überbrückung, wenn es mit Hasen nicht gut bestellt ist.

Es ist halt so das Bracken heute hauptsächlich im Wald auf Schalenwild geführt werden und wir erleben es immer häufiger das Junghunde, die schon ansehnlich im Wald an Schalenwild gejagt haben, dann ratlos auf den Anlageprüfungen im Acker stehen und nicht wissen was von ihnen verlangt wird. Dann ist es besser das so geübt wurde als gar nicht.

Übrigends soll es auch in Mittelfranken einen Dachsbrackenführer gegeben haben, dessen Hund auch nicht richtig auf Gang kam.

Gruß

EJ


Meinst du meinen kleinen Weißen?
Mittlerweile macht er es ganz ordentlich.
Bei der letzten DJ wurden von 5 Rehen 3 vor ihm erlegt.
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@ hawe1 #
hawe1 schrieb:

Wahrscheinlich liegt ein Missverständnis vor.
Natürlich kann man den Hund an einer Schleppleine/Feldleine den nicht(!) sichtigen (natürlich lebenden) Hasen arbeiten lassen.
War aber bei meinen Bracken nie nötig!
Bei meinen Heidewachteln (KLM) hab ich das schon mal praktiziert.
Und dann noch 2 Tipps:
1. Die ersten Jagden (Jagdsaison) macht der Hund alleine, ohne dass andere Hunde im Rennen sind!
Er muss lernen selbst was zu finden, und sich nicht anderen Hunden beischlagen! Bracken sollen solo jagen!
2. Dann Hund auf die Hundebox kontitionieren! Bedeutet selbständiges zurück kommen und zurück finden.

Sollte es keine Möglichkeiten geben, die Hasenspur vor Ort zu üben, aus welchen Gründen auch immer. In meinen Revieren ist das möglich. Da stören jagende Hunde nicht. Das könnte ja auch das Problem sein, dass mit toten Hasen und Leine geübt werde soll/muss.
Ein Kurzurlaub in Mittelfranken könnte dazu beitragen eine Bracke und hauptsächlich ihren Führer vorwärts zu bringen.
Nur zu!

Hans





Hallo Hans,
besten Dank für die Einladung !
Ich merke, dass ich es hier im Forum mit Profis zu tun habe. Um einigen ironischen Bemerkungen anderer Teilnehmer vorzubeugen etwas zu meiner Person. Ich bin halt erst seit Mai diesen Jahres Angehöriger der grünen Zunft und versuche natürlich mich in allen Bereichen zu orientieren. Dabei kam die Hundeausbildung bisher sicherlich zu kurz - das versuche ich jetzt nachzuholen. Daher habe ich mich über diesen Weg des Forums an das profunde Fachwissen der anwesenden Altjäger gewandt. Sicherlich kann man vieles nachlesen (habe auch das Buch "Bracken im jagdlichen Einsatz" von M.Tandler) - aber das Erste was ich nach der bestandenen Jägerprüfung gelernt habe war der Unterschied zwischen Theorie und Jagdpraxis. Also Vielen Dank für die ernstgemeinten Ratschläge!
Es lebe, was auf Erden
Stolziert in grüner Tracht,
Die Wälder und die Felder,
Die Jäger und die Jagd!
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