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Vorbereitung auf die AP

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Vorbereitung auf die AP
Moin, ich bin neu hier und gleich einmal eine Frage: Ich habe mit meiner Deutschen Bracke (8 Mon.) im März meine erste Prüfung - die AP.
Kann mir jemand Tipps geben, wie man sich am besten darauf vorbereiten kann ?
Es lebe, was auf Erden
Stolziert in grüner Tracht,
Die Wälder und die Felder,
Die Jäger und die Jagd!

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@ Frevert #
Frevert schrieb:

Moin, ich bin neu hier und gleich einmal eine Frage: Ich habe mit meiner Deutschen Bracke (8 Mon.) im März meine erste Prüfung - die AP.
Kann mir jemand Tipps geben, wie man sich am besten darauf vorbereiten kann ?


Hallo,
als allererstes die Prüfungsordnung besorgen!

Gruß
Hermann
[www.youtube.com]

"Und ich bedenk', was ein jeder zu sagen hat
Und schweig' fein still
Und setz' mich auf mein achtel Lorbeerblatt
Und mache, was ich will"
Reinhard May
[www.youtube.com]
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Beitrag bearbeitet von Kampfdackel1 am 17.12.09 um 13:43 Uhr.
@ Frevert #
Frevert schrieb:

Moin, ich bin neu hier und gleich einmal eine Frage: Ich habe mit meiner Deutschen Bracke (8 Mon.) im März meine erste Prüfung - die AP.
Kann mir jemand Tipps geben, wie man sich am besten darauf vorbereiten kann ?


Der Hund ist schon 8 Monate??
Was hast du denn bis jetzt mit dem gemacht.
Also wenn man sich so einen Hund zulegt sollte man schon bevor man ihn hat wissen was man machen muss.

schaust du hier

[www.deutscher-bracken-club.de]

KD
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Dieser Beitrag wurde am 17.12.09 um 21:03 von ziu gelöscht.
@ Kampfdackel #
Kampfdackel1 schrieb:

Der Hund ist schon 8 Monate??
Was hast du denn bis jetzt mit dem gemacht.
Also wenn man sich so einen Hund zulegt sollte man schon bevor man ihn hat wissen was man machen muss.

schaust du hier

[www.deutscher-bracken-club.de]

KD


Dass er 8 Monate alt ist heisst ja nicht, dass er in der Zeit vor`m Ofen lag als ich draußen war . Die AP kann er bis zum 24 Lebensmonat machen, da liege ich mit 8 Monaten voll im Rahmen. Mir geht`s um `ne kontinuierliche Ausbildung und da ist die Reihenfolge eben AP, Schweiss und ggf. GP. Ich habe ja auch schon fleissig geübt mit Grundgehorsam, Leinenführigkeit, Schweissfährte usw. nur habe ich hier bei uns in Nordniedersachsen festgestellt, dass die Ausbildung von Bracken in den örtlichen Hundeverbänden fast unmöglich ist, da die Bracke hier offenbar noch keinen großen Stellenwert besitzt und die weitere Ausbildung nicht artgerecht ist. Daher hoffe ich auf Tipps für die Ausbildung von Brackenbesitzern!
Es lebe, was auf Erden
Stolziert in grüner Tracht,
Die Wälder und die Felder,
Die Jäger und die Jagd!
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Beitrag bearbeitet von Kampfdackel1 am 18.12.09 um 17:52 Uhr.
@ Frevert #
Frevert schrieb:

Dass er 8 Monate alt ist heisst ja nicht, dass er in der Zeit vor`m Ofen lag als ich draußen war . Die AP kann er bis zum 24 Lebensmonat machen, da liege ich mit 8 Monaten voll im Rahmen. Mir geht`s um `ne kontinuierliche Ausbildung und da ist die Reihenfolge eben AP, Schweiss und ggf. GP. Ich habe ja auch schon fleissig geübt mit Grundgehorsam, Leinenführigkeit, Schweissfährte usw. nur habe ich hier bei uns in Nordniedersachsen festgestellt, dass die Ausbildung von Bracken in den örtlichen Hundeverbänden fast unmöglich ist, da die Bracke hier offenbar noch keinen großen Stellenwert besitzt und die weitere Ausbildung nicht artgerecht ist. Daher hoffe ich auf Tipps für die Ausbildung von Brackenbesitzern!


So sieht das doch schon anderes aus.
jetzt weis jeder das du schon etwas gemacht hast.
Frag beim Brakenverband nach wo eine Prüfung ist und ob irgendwo vorher übungtage sind .
Ich weis nicht was als anlage gefordert wird .
je nachdem braucht man da keinen Verband für Spurlaut kann man auch ohne Verband üben. Schweiss auch.
Sollte keiner in der nähe sein versuche doch einemal beim JGHV ob die Übungstunden anbieten für alle Jagdhunderassen.
da kannst zumindesten was lernen oder auch HF finden die dir helfen.

KD
so habe ich angefangen
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Hallo Frevert,

als Brackenrichter kann ich's Dir erklären:

Auf der AP wird folgendes geprüft:
-Art der Suche
-Laute Jagd mit Fährtenwille, - sicherheit und -laut (Der Brackenjäger spricht auch bei Fuchs und Hase von Fährte und nicht von Spur)
-Schußfestigkeit
-Feststellung besonderer Verhaltensweisen, z. B. Scheue oder Ängstlichkeit
Darüber hinaus werden verschiedene körperliche Merkmale überprüft, die aber nicht in die Berwertung eingehen

Geprüft wird üblicherweise am Hasen, Fuchs ist auch möglich, habe ich aber noch nie erlebt.

Es gibt zwei mögliche Prüfungsabläufe:

Entweder wird der Hund im Feld zur Suche geschnallt uns soll sich selbst einen Hasen suchen. So werden Art der Suche und die Fächer der lauten Jagd zusammen geprüft. Oder die Prüfungsgruppe bildet eine Streife und wenn ein Hase aufsteht wird dem zu prüfenden Hund die Sicht verwehrt und er wird auf der Fährte angesetzt, wenn der Hase außer Sicht ist. Dann wird die Suche separat geprüft ohne das Wildkontakt nötig ist. In Raume Niedersachsen/Hessen ist die zweite Variante wahrscheinlicher.

Die Schußfestigkeit läuft wie folgt ab. Der Hund wird geschnallt und im Abstand von 30 bis 50 Metern gibt der Führer auf Anweisung des Richterobmanns mindestens zwei Schrotschüsse im Abstand von mindestens 20 Sekunden ab. Es wird erwartet das der Hund sich von den Schüssen nicht beeindrucken und sich danach wieder heranrufen läßt.

Bewertet werden Art der Suche, Fährtenwille anhand der Dauer der Jagd am Hasen, Fährtensicherheit, Fährtenlaut und Schußfestigkeit.

Der Hund soll weit ausholend mit tiefer Nase suchen, gefundenes Wild anhaltend jagen (mind. 8 Min. am Fuchs oder Hasen für ein Sehr gut bei Dt. Bracken), sicher auf der Fährte jagen (am besten wie auf Schienen). Es gibt die Noten 0 ungenügend, 1 mangelhaft, 2 genügend, 3 gut, 4 sehr gut und in absolungen Ausnahmefällen 4 h hervorragend.

Für eine spätere Zuchttauglichkeit muß der Hund in allen Fächern mindestens die Note 3 erreichen und Schußfest sein.

Die Vorbereitung auf die Prüfung ist eigentlich denkbar einfach. Wenn Du über ein mit Hasen gesegnetes Revier verfügst zeigst Du dem Hund wo Hasen liegen und läßt ihn dran jagen, wie oben beschrieben. Optimal wäre einen Hasen vor ihm zu erlegen. Ist das nicht der Fall kannst Du als Krücke mit einem Fetzen Hasenfell Schleppen legen und den Hund die frei (nicht am Riemen) arbeiten lassen. Am Ende läßt Du den Hund sich am Hasenfell an der Reizangel austoben. Trotzdem solltest Du den Hund auch einige Hasen jagen lassen. Das Klassenziel ist erreicht, wenn Du den Hund schnallen kannst, er weiträumig sucht und Wild findet und anhaltend jagt. Das Ganze sollte er auch im Feld, dem üblichen Prüfungsgelände, tuen und nicht nur im Wald.

Die Schußfestigkeit muß natürlich auch wie beschrieben gegeben sein. Sollte bei normal veranlagten Hunden kein Problem darstellen. Übe das z.B. wenn sich jemand mit dem Hund mit der Reizangel beschäftigt oder während er mit anderen vertrauten und schußfesten Hunden spielt. Hier gilt weniger ist meist mehr, das heißt nichts übertreiben.

Ich hoffe Dir weitergeholfen zu haben und wenn Du noch Fragen hast: tu Dir keinen Zwang an.

Frag mal Dohle oder Wagener wegen Übungstagen.

Brackenheil

EJ
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@ Eifeljaeger #
Eifeljaeger schrieb:

Hallo Frevert,

als Brackenrichter kann ich's Dir erklären:

Auf der AP wird folgendes geprüft:
-Art der Suche
-Laute Jagd mit Fährtenwille, - sicherheit und -laut (Der Brackenjäger spricht auch bei Fuchs und Hase von Fährte und nicht von Spur)
-Schußfestigkeit
-Feststellung besonderer Verhaltensweisen, z. B. Scheue oder Ängstlichkeit
Darüber hinaus werden verschiedene körperliche Merkmale überprüft, die aber nicht in die Berwertung eingehen

Geprüft wird üblicherweise am Hasen, Fuchs ist auch möglich, habe ich aber noch nie erlebt.

Es gibt zwei mögliche Prüfungsabläufe:

Entweder wird der Hund im Feld zur Suche geschnallt uns soll sich selbst einen Hasen suchen. So werden Art der Suche und die Fächer der lauten Jagd zusammen geprüft. Oder die Prüfungsgruppe bildet eine Streife und wenn ein Hase aufsteht wird dem zu prüfenden Hund die Sicht verwehrt und er wird auf der Fährte angesetzt, wenn der Hase außer Sicht ist. Dann wird die Suche separat geprüft ohne das Wildkontakt nötig ist. In Raume Niedersachsen/Hessen ist die zweite Variante wahrscheinlicher.

Die Schußfestigkeit läuft wie folgt ab. Der Hund wird geschnallt und im Abstand von 30 bis 50 Metern gibt der Führer auf Anweisung des Richterobmanns mindestens zwei Schrotschüsse im Abstand von mindestens 20 Sekunden ab. Es wird erwartet das der Hund sich von den Schüssen nicht beeindrucken und sich danach wieder heranrufen läßt.

Bewertet werden Art der Suche, Fährtenwille anhand der Dauer der Jagd am Hasen, Fährtensicherheit, Fährtenlaut und Schußfestigkeit.

Der Hund soll weit ausholend mit tiefer Nase suchen, gefundenes Wild anhaltend jagen (mind. 8 Min. am Fuchs oder Hasen für ein Sehr gut bei Dt. Bracken), sicher auf der Fährte jagen (am besten wie auf Schienen). Es gibt die Noten 0 ungenügend, 1 mangelhaft, 2 genügend, 3 gut, 4 sehr gut und in absolungen Ausnahmefällen 4 h hervorragend.

Für eine spätere Zuchttauglichkeit muß der Hund in allen Fächern mindestens die Note 3 erreichen und Schußfest sein.

Die Vorbereitung auf die Prüfung ist eigentlich denkbar einfach. Wenn Du über ein mit Hasen gesegnetes Revier verfügst zeigst Du dem Hund wo Hasen liegen und läßt ihn dran jagen, wie oben beschrieben. Optimal wäre einen Hasen vor ihm zu erlegen. Ist das nicht der Fall kannst Du als Krücke mit einem Fetzen Hasenfell Schleppen legen und den Hund die frei (nicht am Riemen) arbeiten lassen. Am Ende läßt Du den Hund sich am Hasenfell an der Reizangel austoben. Trotzdem solltest Du den Hund auch einige Hasen jagen lassen. Das Klassenziel ist erreicht, wenn Du den Hund schnallen kannst, er weiträumig sucht und Wild findet und anhaltend jagt. Das Ganze sollte er auch im Feld, dem üblichen Prüfungsgelände, tuen und nicht nur im Wald.

Die Schußfestigkeit muß natürlich auch wie beschrieben gegeben sein. Sollte bei normal veranlagten Hunden kein Problem darstellen. Übe das z.B. wenn sich jemand mit dem Hund mit der Reizangel beschäftigt oder während er mit anderen vertrauten und schußfesten Hunden spielt. Hier gilt weniger ist meist mehr, das heißt nichts übertreiben.

Ich hoffe Dir weitergeholfen zu haben und wenn Du noch Fragen hast: tu Dir keinen Zwang an.

Frag mal Dohle oder Wagener wegen Übungstagen.

Brackenheil

Vielen Dank für die ausführliche Beschreibung - da bin ich genau an den Richtigen geraten Jetzt weiß ich, was mich erwartet und wie ich mich vorbereiten kann. Bei Herrn Dohle habe ich ja im März die Prüfung - wegen Übungstagen werde ich Ihn fragen!

Brackenheil!

EJ

Es lebe, was auf Erden
Stolziert in grüner Tracht,
Die Wälder und die Felder,
Die Jäger und die Jagd!
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@ Frevert: auch in Nordniedersachsen gibt es einige Brackenleute, natürlich darfst Du mit Deinem Brackentier nicht zu Kursen der Hühnerhundbändiger gehen! Jemand, der einen DD "abrichtet", kann in aller Regel nicht mit einer Bracke umgehen!
Ich weiss ja nicht, in welchem Bereich von Niedersachsen Du Dich aufhälst, aber hier in der Heide gibt es schon ein paar Bracken der unterschiedlichsten Rassen!
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@ ziu #
ziu schrieb:

..... natürlich darfst Du mit Deinem Brackentier nicht zu Kursen der Hühnerhundbändiger gehen! Jemand, der einen DD "abrichtet", kann in aller Regel nicht mit einer Bracke umgehen!


Hallo Ziu,
da wüßte ich jetzt aber, aus gegebenem Anlaß, schon gerne mehr drüber?!
Meine das jetzt ohne jede Ironie........

Gruß
Hermann,
der im Frühjahr nach DD und Dackeln seine erste Bracke kriegen wird.
[www.youtube.com]

"Und ich bedenk', was ein jeder zu sagen hat
Und schweig' fein still
Und setz' mich auf mein achtel Lorbeerblatt
Und mache, was ich will"
Reinhard May
[www.youtube.com]
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