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Laika

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Beitrag vom Autor bearbeitet am 07.12.18 um 16:41 Uhr.
@ SitaPhiman #
SitaPhiman schrieb:

"...ein idealer Hund um alleine zu pirschen,stöbern..."

So ist es - eine interessante Rasse zur Saujagd....ALLEINE!

Auf Gemeinschaftsjagden haben solche Hunde nichts verloren, denn da schießt niemand der Durchgeher im Treiben rum, die Büchse wird unterladen getragen und nur für Notwehr und Fangschuss geladen, FANGschuss, nicht Jagdschuss!

Ich habe ja volles Verständnis für "beutegeile" (nicht negativ gemeint) Jäger, aber das geht bei einer Gemeinschaftsjagd mit Büchsenschüssen NUR vom festen Stand.


Ich frage mich, was die Laiki das so besonders machen soll. Was machen sie denn:

- Sie finden Wild
- Sie verbellen es - Sicht- und Standlaut
- Sie sind eher keine Packer

Mit welchen magischen Eigenschafte binden sie es denn am Platz? Es mag sein, dass ein Laika nicht ausreicht, um eine dickfellige Sau zum Rücken zu bringen. Dann braucht es eben noch Terrier, die auch mal ins stumpfe Ende zwacken. Insoweit unterscheiden sich die Laiki in ihrem Verhalten auch nicht von anderen kontrolliert scharfen Hunden, bis auf ihren fehlenden Spur-/Fährtenlaut. Der fehlt aber auch bei manch anderen Hunderassen, welche auf Drückjagden Verwendung finden. Ich denke eine Sau, die nicht rückt, selbst wenn andere Hunde beischlagen oder der Hundeführer kommt, kommt auch nicht vor die Schützen, egal ob ein Laika sie gefunden hat oder ein anderer Hund. Diese Sauen stellen eine Gefahr für die Hunde dar und müssen, damit nicht andere Sauen lernen, dass sich ein solches Verhalten auszahlt, im Treiben erlegt werden. Es ist dann Sache des Hundeführers, ob er dies mit der Büchse oder mit der kalten Waffe erledigt.
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#
Moin,

ich habe in der vergangenen Woche drei Laiki auf einer DJ erleben können. Sie haben auf ihre eigene Art aber dennoch sehr effektiv gejagt. War wirklich sehr angetan.

Und ich muss ganz klar sagen, daß ich für mich beschlossen habe, daß mir ein vorsichtiger Hund der das gefundene Wild langanhaltend und mit Geduld verbellt lieber ist, als einer, der dann, weil zu mutig, "in die Mühle gerät".
Aber das muss jeder mit sich selbst ausmachen....

Gruß aus Nordhessen
[www.youtube.com] Lebensgefühl!
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"Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert, die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht bankrott gehen soll. Die Leute sollen wieder lernen zu arbeiten, statt auf öffentliche Rechnung zu leben." CICERO 42 VOR CHRISTUS!!!!

Gutmenschentum führt ins Mittelmaß und damit ins Abseits!

Zuviel Rotlicht macht auch braun
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 08.12.18 um 06:43 Uhr.
@ SitaPhiman #
SitaPhiman schrieb:

"...ein idealer Hund um alleine zu pirschen,stöbern..."

So ist es - eine interessante Rasse zur Saujagd....ALLEINE!

Auf Gemeinschaftsjagden haben solche Hunde nichts verloren, denn da schießt niemand der Durchgeher im Treiben rum, die Büchse wird unterladen getragen und nur für Notwehr und Fangschuss geladen, FANGschuss, nicht Jagdschuss!

Ich habe ja volles Verständnis für "beutegeile" (nicht negativ gemeint) Jäger, aber das geht bei einer Gemeinschaftsjagd mit Büchsenschüssen NUR vom festen Stand.

Wenn du mit Gemeinschaftsjagd eine Bewegungsjagd mit lauten Hunden meinst, stimmt das.
Dennoch kann ich schon mit mehreren(nicht vielen) Schützen und Laiki ausgezeichnet gemeinsam auf z. B. Sauen jagen.
...also gezielt und still Sauen suchen /stellen lassen und erlegen,wobei die in genauer Absprache herum abgestellten Schützen eventuelle Flüchtlinge erlegen.
Ich habe ein Hundeleben sehr glücklich und zufrieden zusammen mit einer Laikadame gejagt.
Sie hat in dieser Zeit nebenbei zuverlässig alle Arbeiten eines Schweißhundes für mich ,bekannte und freunde erledigt.
Das liegt nahe, da sich deren Arbeitsweise sehr ähnelt /in weiten Teilen gleicht.
Nur ist der Laika wetterfester und lässt sich im Winter auch mal einfach einschneien.
Als Durchgehschütze auf klassischer Bewegungsjagd gilt dein Schlusssatz selbstredend,mit der Ergänzung ,dass ein festgefahrener Bail ebenso(notfalls durch Erlegung) aufgelöst gehört.
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 08.12.18 um 06:37 Uhr.
@ Gangloff #
Gangloff schrieb:

Zuerst denn schnellen Flieger schnallen und dann die DJT. Das war mal meine kleine Meute.

Diese Art der "Deutsch-Sowjetischen Freundschaft" ist eine hervorragende Kombination/fast unschlagbar ,wenn es (besonders in kleiner Gruppe) um Sauen geht.
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
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@ Laerchenwald #
Na dann schlag mal zu. M - V ist die Hochburg der Laiki's. Den Zwinger "vom schwarzen Diamant" gibt es immer noch. Esau hatte mal einen Hund aus ihm.
Es gibt verschiedene Farbvarianten, von tiefschwarz bis schlohweiß. Eine graue Variante dürfte aber jetzt wohl eher ausfallen. Hunde aus dem Zwinger "vom schwarzen Diamant" nahmen früher jährlich an Prüfungen in Weißrussland teil und haben ihren Jagdverstand am Braunbären gezeigt.
Ich habe selbst mit zwei Laiki's in Russland am Elch gejagt. Jedoch hoch jubeln will ich diese Hunderasse nicht.
Ein erfahrener Hundeausbilder und Führer kann einem Laika alles beibringen. Seine Stärken liegen in der Jagd am wehrhaften Wild. Dabei zeigt er sehr viel Jagdverstand und wenn nötig auch Vorsicht.
Ein Wurf sehr guter Wachtelhunde, die ins Elchland exportiert, dort aufgezogen und ausgebildet wurden,
hatten zu viel Wildschärfe und nicht das richtige Distanzverhalten zu den grauen Riesen und wurden leider alle erschlagen.
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