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Experten geben Auskunft
12 Themen, Moderator: Sunyi, Susanne1, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Experten geben Auskunft
Hier bieten wir mehrmals im Jahr unseren Mitgliedern die Möglichkeit, bei Fachleuten nachzufragen.

Aktion zum Thema Drückjagd

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Aktion zum Thema Drückjagd
Hallo an alle Mitglieder,

der Berufsjäger und Leiter der Jagdschule Wiesensteig in Baden-Württemberg, Andreas Pohl, wird Euch in diesem Thread zum Thema Drückjagd für Eure Fragen und für Tipps und Ratschläge zur Verfügung stehen.

Herr Pohl organisiert Drückjagden im In- und Ausland (Kroatien, Norwegen, Ungarn usw.) und verfügt daher über umfangreiche Erfahrungen auf diesem Gebiet. Als Nachsuchenführer und Leiter einer Schweißhundestation ist er auch mit dem Thema Nachsuche vertraut, das bei Drückjagden ebenfalls von Bedeutung ist. Zudem züchtet Herr Pohl steirische Rauhhaarbracken.

Vom 23.10. bis zum 02.11. könnt Ihr hier Fragen zum Thema Drückjagd einstellen, unter anderem zu den Punkten:

- Organisation
- Sicherheit
- Durchführung
- Wildverwertung

Danach werden die Fragen im Offline-Modus beantwortet. Ab 10.11. könnt Ihr die Antworten hier nachlesen.

Also, auf geht's - stellt ab dem 23.10. hier Eure Fragen ein, wir freuen uns darauf!

Viele Grüße und Waidmannsheil!

Sunyi
Admin Jagd-Community

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Nun, dann beginne ich doch mal mit der Fragerei:

Auf vielen Drückjagden sieht man verschiedene Hunderassen, die entweder vom Stand geschnallt, oder mit HF durch den Bestand gehen.
Viel wurde dahingehend im Forum diskutiert, welche Hunde zu den Jagden zugelassen werden sollten.

Meine Fragen :

1 . Nach welchen Kriterien sucht Herr Pohl geeignete Hunde aus ?
2. Welche Rassen sind für " klassische " Hochwildjagden brauch - und einsetzbar ? (Nicht zu verwechseln mit der Brauchbarkeitsprüfung.)

Wildverwertung

Nach einer gut verlaufenden Drückjagd kann man als Jagdherr auch mal sein böses Erwachen erleben, wenn die erwartete Strecke von 5 - 7 Sauen, plötzlich 25 - 30 Sauen auf der Strecke liegen.

Herr Pohl, welche Möglichkeiten können sie empfehlen, die Strecke sinnvoll in einem gesunden Preisverhältnis zu vermarkten ?

In einigen Regionen wird das Schwarzwild teilweise von Wildhändlern nicht mehr angenommen, weil sie selbst Schwierigkeiten haben, die hohe Anzahl zu vermarkten. Mit Worten wie, " Zahlen kann ich für die Sauen nichts, aber umsonst kann ich sie annehmen.
Wie gesagt, Regional sind wir bald soweit, dass man anstatt bestes Wildpret zu verkaufen, den Abdecker rufen muß.

Im Voraus Danke für Antworten.
Weidmannsheil und fette Beute

KK
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Sehr geehrter Herr Pohl,

unser Revier befindet sich in einer Mittelgebirgs-Kammlage. Wintereinbrüche ab Oktober sind eher die Regel, als denn die Ausnahme. Langfristig geplante Drückjagden fallen daher oft auf Tage mit entsprechenden Schneelagen. Bis zu einem gewissen Grade ist das ganze auch akzeptabel, wenn nicht sogar hilfreich.

Nun zu meinen Fragen:

1.) Ab welcher Schneehöhe empfehlen Sie, eine Drückjagd abzusagen?

2.) In den letzten Jahren hat sich bei uns herausgestellt, dass eine (hier sog.) Anrührjagd, bei der keine Treiberwehr geschlossen drückt, sondern mehrere kleine Grüppchen das Wild ála Pilzsammler beunruhigt weitaus effektiver ist (Stücken ziehen langsamer und kommen den Schützen mehrfach vor). Bei Schnee sieht die Sache gerade bei Schwarzwild aber ganz anders aus. Die Rotten bleiben konsequent in den Dickungen liegen. Welche Strategie empfehlen Sie in diesem Falle?

WMH und vielen Dank im Voraus!

HM
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Sehr geehrter Herr Pohl,

Meine Frage bezieht sich wie die von Kampfkeiler auf Hunde beim Treiben, immer wieder werden wir von revierpächtern eingeladen aber mit der auflage nur Sichtlaute Hunde mitzu bringen. wie stehen sie dazu...
"Waffen sind keine Spielzeuge - damit beschützt man seine Familie, jagt gefährliche und köstliche Tiere und hält sich den König von England vom Hals!"
Krusty der Clown
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@ Sunyi #
Sunyi schrieb:

Hallo an alle Mitglieder,

der Berufsjäger und Leiter der Jagdschule Wiesensteig in Baden-Württemberg, Andreas Pohl, wird Euch in diesem Thread zum Thema Drückjagd für Eure Fragen und für Tipps und Ratschläge zur Verfügung stehen.

Herr Pohl organisiert Drückjagden im In- und Ausland (Kroatien, Norwegen, Ungarn usw.) und verfügt daher über umfangreiche Erfahrungen auf diesem Gebiet. Als Nachsuchenführer und Leiter einer Schweißhundestation ist er auch mit dem Thema Nachsuche vertraut, das bei Drückjagden ebenfalls von Bedeutung ist. Zudem züchtet Herr Pohl steirische Rauhhaarbracken.

Vom 23.10. bis zum 02.11. könnt Ihr hier Fragen zum Thema Drückjagd einstellen, unter anderem zu den Punkten:

- Organisation
- Sicherheit
- Durchführung
- Wildverwertung

Danach werden die Fragen im Offline-Modus beantwortet. Ab 10.11. könnt Ihr die Antworten hier nachlesen.

Also, auf geht's - stellt ab dem 23.10. hier Eure Fragen ein, wir freuen uns darauf!

Viele Grüße und Waidmannsheil!

Sunyi
Admin Jagd-Community



Hallo andi, ich habe eigentlich keine fragen und möchte nur einen lieben gruss dalassen..... bekannter weise. Waidmannsheil MIRKO
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Hallo an alle Interessierten,

ich wollte nochmal an unsere Aktion erinnern. Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr die Chance und unser Angebot nutzt, Fragen zum Thema Drückjagd an Herrn Pohl zu stellen. Bis Montag, den 2.11., steht Euch der Fragenthread dafür zur Verfügung!

Viele Grüße und WmH

Sunyi
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Beitrag bearbeitet von spaniel am 25.10.09 um 13:44 Uhr.
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Sehr geehrter Herr Pohl,
Meine Frage bezieht sich auf die Freigabe von Rehwild auf Drückjagden. Sollte man nur Kitze oder alles Rehwild das Jagdzeit hat freigeben?
WH Spaniel
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Hallo Herr Pohl,

durch unser Revier verläuft eine vielbefahrene Strasse. Dementsprechend müssen wir sehr vorsichtig jagen. Keine Hundemeute, Entfernung zur Strasse usw. Wir beantragen jedes Jahr eine verkehrsrechtliche Anordnung bei der zuständigen Behörde. Diese teilt uns immer die Schilder mit die aufgestellt werden müssen usw., die entsprechenden Auflagen werden von uns 100%ig befolgt. Wie ist die Haftungsfrage wenn nun doch etwas passiert? Mich interessiert es deshalb weil Bekannte von mir immr noch Personen mit Flaggen aufstellen, mir das aber nicht als Auflage gemacht wird.

Vielen Dank im Voraus.

Viele Grüße und Waidmannsheil

Joachim Müller
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Wolfsregion
Horrido,

wir bejagen u.a. Reviere des BfA Lausitz und private Reviere. In sämtlichen benannten Revieren befinden sich Wolfsrudel. Gibt es ihrerseits Erfahrungen bei Drückjagden?

Es grüßt mit Hoh Rüd hoh!

CC

Foto: www.wolfsregion-lausitz.de
An ihren Taten werdet ihr sie erkennen.
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Servus Herr Pohl
Wurde irgendwo bereits im Vorfeld erfolgreich auf Unterlassung einer DJ geklagt da sich Vorfälle wie überjagende Hunde die Rehwild in angrezenden Revieren jagen und fangen, ortsunkundige Durchgehschützen mit geladener Waffe im Nachbarrevier herumtreiben, Schonzeitvergehen unter den Tisch gekehrt werden usw., jährlich wiederholen und die Jagdleitung nicht in der Lage ist diese Dinge abzustellen.
Gruß
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Thema wurde von Sunyi geschlossen: Aktion ist abgeschlossen
Dieses Thema wurde von einem Moderator geschlossen.
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