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Jagdwaffen + Waffenhandhabung
2772 Themen, Moderator: Sunyi, Johannes06, HerrRossi, Redaktion_Jagd
Forum: Jagdwaffen + Waffenhandhabung

Neue Jagdkataloge

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Neue Jagdkataloge
Hallo Leute,

jetzt im Herbst ist es wieder soweit, das einige Jagdversandhäuser ihre Kataloge an die Kundschaft verschicken.

Wirft man mal einen Blick in die Jagdwaffenabteilung, habe ich den Eindruck, das die kommende Generation Jäger eher dem eines Soldaten gleicht.

Sturmgewehre der Marke HK MP 5, M24, Kalaschnikow, Scharfschützengewehre mit Zweibein, fehlt nur noch die Bazooka für ganze Wildschweinrotten.

Gibt es für sowas überhaupt einen Markt ????

Wenn ich einen Jäger zur Jagd einlade und der kommt mit einer Kalaschnikow an, sage ich höflich, danke für dein Erscheinen und Tschüß.

Was haltet ihr denn von diesem Kram ????

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@ Kampfkeiler #
Was gibt es dagegen einzuwenden?

Die Dinger schießen äußerst präzise, in der Regel kommt auch nur eine Kugel raus und das Ergebnis für das Wild ist das Gleiche. Heute sind Camouflageklamotten doch auch gesellschaftsfähig.

Bei meinen Jagdgästen ist mir nur wichtig, das sie mit den Dingern umgehen können und anständig Strecke machen

WMH vom OEJVLER, der auch eine R 93 mit Camoschaft führt.
Was du heute kannst erlegen, mußt du morgen nicht mehr hegen.

Kugel vor Zaun und Wald vor Wild
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@ OEJVLER #
OEJVLER schrieb:

Was gibt es dagegen einzuwenden?

Die Dinger schießen äußerst präzise, in der Regel kommt auch nur eine Kugel raus und das Ergebnis für das Wild ist das Gleiche. Heute sind Camouflageklamotten doch auch gesellschaftsfähig.

Bei meinen Jagdgästen ist mir nur wichtig, das sie mit den Dingern umgehen können und anständig Strecke machen

WMH vom OEJVLER, der auch eine R 93 mit Camoschaft führt.



Mit Deiner Antwort kann ich mich nur arrangieren, wenn Du mit "anständig" auch "anständig" meinst. Aber da bin ich mir keinesfalls sicher. Ich hätte da "waidgerecht" geschrieben, um Mißverständnissen vorzubeugen.

Ich heiße die Entwicklung nicht gut, weil sie eine Geisteshaltung offenbart, die nicht mit meinem Verständnis von der Jagd in Einklang zu bringen ist.

Darüber, dass man mit der Waffe umgehen können muß, brauchen wir nicht zu diskutieren, das ist selbstverständlich! Dennoch ist mir derjenige, der mit Großvaters Büchse zur Jagd geht und diese mit Bedacht zu gebrauchen weiß allemal lieber, als so ein Präzisionsschütze, der unter seinesgleichen
damit prahlt, unter Einsatz des ausgeklappten Zweibeins den Bock auf 300 m erlegen zu können. Da frage ich mich dann: "Warum nicht gleich aus dem Hubschrauber, damit läßt sich doch auch "anständig" Strecke machen...".

Nachdem es aus wildbiologischen, fleischhygienischen und anderen Gründen Sinn macht, althergebrachtes zu überdenken, muß man ja nicht gleich alle Traditionen über Bord schmeißen. Und gerade die traditionellen Jägerfarben können ohne Schaden beibehalten werden und dazu beitrragen, dass die Jägerschaft sich einerseits zu ihren Wurzeln bekennt und andererseits in unserer Einzelkämpfergesellschaft eine corporate identity, ein Zusammengehörigkeitsgefühl, vermittelt.
Mit Weidmannsheil
Ruedemann
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@ Kampfkeiler #
Die Waffen sind doch technisch / „jagdlich“ ok. Nur das Design regt zur Diskussion an. Ich würde auch nicht mit einer Waffe durch den Wald rennen die wie eine Kampfwaffe aussieht.
Ich würde auch keine einladen der meint Rambo zu spielen. Es gibt halt auch Grenzen, sonst könnte ich auch als Cowboy verkleidet in den Wald gehen.
WH
Aikon
Alte Böcke, alte Bäume,
gute Jagd und junge Träume;
Mädchen schlank, mit runder Brust,
alles edle Waidmannslust.

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@ Ruedemann #
Ruedemann schrieb:

Mit Deiner Antwort kann ich mich nur arrangieren, wenn Du mit "anständig" auch "anständig" meinst. Aber da bin ich mir keinesfalls sicher. Ich hätte da "waidgerecht" geschrieben, um Mißverständnissen vorzubeugen.

Ich heiße die Entwicklung nicht gut, weil sie eine Geisteshaltung offenbart, die nicht mit meinem Verständnis von der Jagd in Einklang zu bringen ist.

Darüber, dass man mit der Waffe umgehen können muß, brauchen wir nicht zu diskutieren, das ist selbstverständlich! Dennoch ist mir derjenige, der mit Großvaters Büchse zur Jagd geht und diese mit Bedacht zu gebrauchen weiß allemal lieber, als so ein Präzisionsschütze, der unter seinesgleichen
damit prahlt, unter Einsatz des ausgeklappten Zweibeins den Bock auf 300 m erlegen zu können. Da frage ich mich dann: "Warum nicht gleich aus dem Hubschrauber, damit läßt sich doch auch "anständig" Strecke machen...".

Nachdem es aus wildbiologischen, fleischhygienischen und anderen Gründen Sinn macht, althergebrachtes zu überdenken, muß man ja nicht gleich alle Traditionen über Bord schmeißen. Und gerade die traditionellen Jägerfarben können ohne Schaden beibehalten werden und dazu beitrragen, dass die Jägerschaft sich einerseits zu ihren Wurzeln bekennt und andererseits in unserer Einzelkämpfergesellschaft eine corporate identity, ein Zusammengehörigkeitsgefühl, vermittelt.



Hallo Rüdemann!

Deinem Beitrag habe ich nichts hinzuzufügen, du sprichst mir aus der Seele.
Heutzutage denken manche das "RAD" neu zu erfinden; auch bei der Jagd.
Käme mir persönlich blöd vor auf der Jagd mit Kalaschnikov und Tarnanzug ( im Kampfoutfit) zu erscheinen, erinnert zu sehr an "Militär".
Da bleib ich lieber bei Lederhose und Loden.

Gruss Tassilo
" Jagd kann man nicht erklären,............sondern nur erleben !
Gott beschütze dieses Land, den Wald, das Wild.......den Jägerstand."

„Wer will zu den Jägern zählen,

läßt kein Wild zu Tode sich quälen,

jagt allein nicht durch die Weite,

führt den guten Hund zur Seite!“

[www.hundevideos.co]







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@ Ruedemann #
Ruedemann schrieb:

Mit Deiner Antwort kann ich mich nur arrangieren, wenn Du mit "anständig" auch "anständig" meinst. Aber da bin ich mir keinesfalls sicher. Ich hätte da "waidgerecht" geschrieben, um Mißverständnissen vorzubeugen.




Ich kann dich beruhigen, obwohl mir der Begriff "weidgerecht" zu altmodisch ist.

Für mich ist das Wild ein Stück Lebensmittel, das ich anderen Menschen zum Genuss anbieten möchte. Wer mir allerdings durch Schlumpschüsse und zwar egal mit was für einer Plempe mein Wildbret verunstaltet, bekommt, um mal wieder altmodisch zu werden, das Waidblatt auf den Allerwertesten.
Was du heute kannst erlegen, mußt du morgen nicht mehr hegen.

Kugel vor Zaun und Wald vor Wild
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@ Kampfkeiler #
Naja, schaut euch die Plempen mal an. Das sind Selbstladebüchsen mit z.T. 10er Magazin.
Leute, ich gehe zur Jagd und nicht in den Krieg, egal wie gerade die Waffen schießen.
Eine Waffe mit Zweibein kann ich mir in der Bergwelt vorstellen, wenn auf weitere Distanzen geschossen wird auf Gams ,Steinbock und Murmel. Was sagen denn die Bergjäger dazu ?

Also auf Drückjagden möchte ich keinen mit so einer Waffe sehen, das läßt das Bild des Jäger in den Augen von Nichtjägern etwas anders aussehn.
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@ Kampfkeiler #
Leider scheinen diese Waffen eine neue Trendwende im Bereich Jagd anzustoßen, klar sieht es protzig und unpassend aus wenn jemand mit solch einem Gewehr aufläuft, aber vielleicht müssen wir uns nur daran gewöhnen, dass dieser Fall demnächst immer häufiger eintreten könnte. Die Hauptsache ist doch, dass die Dinger vernünftig schießen und dem Wild Qualen ersparen, und in meinen Augen werden diese Waffen auf hohem, neuwertigen Standard sein.

Wie gesagt, der Jäger wird leider zu oft an seiner Waffe gemessen und aus diesem Grund wird man sich auf diese Waffen einstellen müssen, hauptsache sie lassen eine weidgerechte Bejagung zu!
Das ist des Jägers Ehrenschild, dass er beschützt und hegt sein Wild, weidmännisch jagt, wie's sich gehört, den Schöpfer im Geschöpfe ehrt!
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@ OEJVLER #
OEJVLER schrieb:

Ich kann dich beruhigen, obwohl mir der Begriff "weidgerecht" zu altmodisch ist.

Für mich ist das Wild ein Stück Lebensmittel, das ich anderen Menschen zum Genuss anbieten möchte. Wer mir allerdings durch Schlumpschüsse und zwar egal mit was für einer Plempe mein Wildbret verunstaltet, bekommt, um mal wieder altmodisch zu werden, das Waidblatt auf den Allerwertesten.


Na, da sind wir uns ja mal wieder einig. Ich hätte analog zu vorangegangenen Äußerungen vermutet, dass bei Dir der von vielen Förstern gepriesene Spruch gilt: "Nur ein totes Reh ist ein gutes Reh!".

Ich stimme Dir insoweit zu:
Wenn schon ein Mitgeschöpf sein Leben lassen muß, dann soll es wenigstens möglichst sinnvoll verwendet werden...
Mit Weidmannsheil
Ruedemann
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