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Experten geben Auskunft
12 Themen, Moderator: Sunyi, Susanne1, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Experten geben Auskunft
Hier bieten wir mehrmals im Jahr unseren Mitgliedern die Möglichkeit, bei Fachleuten nachzufragen.

Experten-Aktion zum Thema "Ausbildung von Jagdhunden zur Schweißarbeit und Nachsuche"

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Servus,

wie stehen Sie zu dem Thema "Abfangen mit der kalten Waffe" (auch hier schon oft diskutiert). Ich stehe dem zwar positiv gegenüber, muß mir aber dann eine "rohe Gesinnung" nachsagen lassen (von Usern hier).

Nicht das man mich falsch versteht, das Abfangen sollte nur eine Möglichkeit sein, wenn es aus sicherheitstechnischen Gründen nicht möglich ist, zum Schuß zu kommen.

Gruß

CC
An ihren Taten werdet ihr sie erkennen.
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Beitrag bearbeitet von ssquat am 17.07.09 um 11:12 Uhr.
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In einer Diskussion mit Freunden sind gestern noch folgende Fragen aufgetaucht:

1. Ab wann (Zahl der Nachsuchen) gilt ein Hund als "erfahren auf Schweiß". Zählt die GESAMTzahl aller jemals gemachten Nachsuchen oder die Zahl der Nachsuchen, auf die der Hund durchschnittlich PRO JAHR geführt wird.

2. Kann ein Hund, der zwei oder drei Jahre als Schweißhund geführt wurde, später, wenn er weniger oft Nachsuchen hat, die Schweißarbeit wieder "verlernen"? Wenn ja, wieviele "echte" Nachsuchen pro Jahr braucht ein Hund minimal, um auf Schweiß firm zu bleiben?

3. Werden Hunde im Laufe ihres Lebens besser oder schlechter auf Schweiß (Nachlassen/Altern der Geruchssinne???)

4. Stimmt es, dass der Hund durch nicht erfolgreiche Nachsuchen die Lust an der Schweißarbeit verliert?

5. Sollten Stöberhunde, die auf Schweiß geführt wurden/werden, fortan nicht mehr stöbern - um das eine mit dem anderen nicht zu "verwechseln"?

(So Leute, ich hoffe, ich habe nix vom Grillabend gestern vergessen - falls doch: Sorry, aber das letzte Bier war schlecht.... )


Es ist zutiefst menschlich, dass immer dann, wenn eine neue Methode aufkommt, deren Vertreter sich erst einmal überlegen fühlen mögen und meinen, nur das Ihrige gehöre gefördert und anerkannt, allein weil es modern ist.
Prof. B. Klausnitzer
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Wie stehen zur nache in der Dunkelheit.??????

Allerding nur wenn man selber anhand der Pirschzeichen der Flucht meint !!! das es eine Totnachsuche ist.
Klar kann auch sein das es noch lebt.

KD
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Einen hatten wir doch noch vergessen:

6. Einige Rüdemänner sagen, dass ein Junghund nicht auf echte Nachsuchen geführt werden soll, so lange er seine Schweißprüfung nicht bestanden hat - weil er nach echten Fährten im wahrsten Sinne des Wortes "Blut geleckt hat" - und keine künstliche mehr bzw. nur noch mit großer Unlust arbeiten würde. Deshalb würden viele Hunde letztlich durch die Prüfung fallen: Keine Lust mehr auf Fake-Show mit Rinderblut, nachdem sie einmal richtiges Wild gesucht und gefunden haben. Stimmt das?
Es ist zutiefst menschlich, dass immer dann, wenn eine neue Methode aufkommt, deren Vertreter sich erst einmal überlegen fühlen mögen und meinen, nur das Ihrige gehöre gefördert und anerkannt, allein weil es modern ist.
Prof. B. Klausnitzer
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Als Fortsetzung der vorangegangenen Frage:
Ich habe den Eindruck, dass unser DD (derzeit in der Vorbereitung zur eingeschränkten BP) die Übernacht-Übungsfährten nicht mehr sauber arbeitet, weil es ihm einfach "zu langweilig" ist... Ich setze ihn an, er riecht das Rinderblut und weiß genau, dass am Ende der Fährte nur eine vertrocknete Decke liegt. Dementsprechend groß ist die Ablenkung durch frischere Fährten.
Dass er die Übungsfährte genauso arbeiten muss, steht natürlich außer Frage.

Gruß
Jutta
Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin,
dass er tun kann, was er will,
sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will.
(Jean-Jacques Rousseau)
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Wie verhalte ich mich bei Nachsuchen im Gebirge das Stück hat z.b. einen Steckschuß also weder Schweiß in der Fährte noch Bodenverwundung auf felsigem Untergrund.

Ralf
Niemals möchte ich es wagen, ohne guten Hund zu jagen.
So er fehlt, wo s immer sei,wird die Jagd zur Luderei.

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@ Sunyi #
Moin Herr Richter,

- wie alt sollte der geeignete Hund für die Nachsuche sein?

- muß ich meinen Hund auf der Kunstfährte (Fährtenschuh, getupfte oder gespritzte Fährte) einarbeiten

oder reicht es auf den Fährten von beschossenen Stücken (Totsuchen)?

- ist es von Vorteil einen Hund für die Nachsuche in einer Hundeschule ausbilden zu lassen wenn man

selbst zu wenig Zeit dazu hat?

- ab welcher Prüfung soll ich meinen Vorstehhund spezialisieren wenn ich nur noch Nachsuchen machen

möchte?

- welche weiteren Hunderassen sind für die Hetze bei der Nachsuchenarbeit zu empfehlen/geeignet

wenn ich den eigenen Nachsuchen-/Schweißhund nur gelegenlich hetzen lassen will?

- sind Sie der Meinung, daß man Schüsse auf den Teller/Träger (außer Nachsuche) gesetzlich verbieten

sollte?


für die Beantwortung der Fragen wäre ich Ihnen sehr dankbar,

mit freundlichen Grüßen und Waidmannsheil

Stietz


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@ Stietz #
Aus meiner Sicht ist die Arbeit mit dem Fährtenschuh einfacher zu arbeiten, als eine getropfte oder getupfte Fährte.

Trotzdem wird der Fährtenschuh immer wieder ins Spiel gebracht, zum Teil sogar als was besseres.

Ist das nicht Unsinn?

Genau so ist es mit Rinderblut und Wildschweiß.

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Oft wird die getupfte Fährte favorisiert, weil man da noch die Bodenverwundung hat.
Meiner Ansicht nach reicht die Bodenverwundung, die der Fährtenleger verursacht, völlig aus.
Wie sehen Sie das?
Auch ist es meine Ansicht, daß die Kunstfährte lediglich dazu ausreicht, den Hund fährtentreu und riemenfest zu machen, eine echte Nachsuche kann sie nicht imitieren, schon deshalb, weil immer die Fährte der Fähtenlegers da ist.
Die weitere Einarbeitung findet dann bei der Jagd statt, sehen Sie das auch so?

Horrido
Jens
Mancher tut sich als Jäger kund,
als Weidmann unverdrossen,
doch gleicht der Gute ohne Hund
der Leiter ohne Sprossen!

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Ein Maulwurf sitzt in seinem Loch
und hört ein Lerchenlied erklingen
Er spricht: "Wie sinnlos ist es doch,
zu fliegen und zu singen!"

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Hallo,
da möchte ich gleich dran anknüpfen:
Egal ob gespritzt, getupft, geschleppt oder mit Fährtenschuh. Da gibt es keine Probleme.
Doch in der Praxis ist alles ganz anders. Ich vermute der Hund läuft auf meiner persönlichen Witterung und der Rest ist ihm Sch**egal.

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